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Kundenrezensionen

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am 15. März 2006
Ich hatte ein wenig gezögert, mir diesen ersten Teil der Saga zu kaufen. Zum Glück habe ich es doch getan, denn ich habe es keine Sekunde bereut! Nach langem, verzweifeltem Suchen halte ich endlich wieder eine richtig fesselnde Fantasy-Reihe in einer mittelalterlichen Welt in den Händen!
Warum ich zögerte? Nun, die Meinungen gehen ja doch sehr auseinander. Von den einen hochgelobt, wird es an anderer Stelle wieder ziemlich zerissen.
Dazu lässt sich sagen, Martins Welt ist keine heile, mitnichten, aber so blutrünstig wie es manchmal heißt nun auch wieder nicht. Es sind halt raue Zeiten, die der Autor da beschreibt in einer Welt voller Intrigen und Ränke. Gewalt spielt eine Rolle, ja, aber auch nicht mehr oder weniger als in anderen Fantasyreihen und ich habe ehrlich gesagt schon weitaus Schlimmeres gelesen.
Ja und die Sache mit dem Sex... da heißt es unter anderem in etwa (den ganz genauen Wortlaut weiß ich jetzt nicht mehr) "Nach Art des Pferdevolkes drehte er sie auf den Bauch". Detailliertere Beschreibungen eines Aktes wird man nicht finden und solche Szenen kommen eigentlich auch nicht sehr häufig vor. Von Pornographie ist "Das Lied von Eis und Feuer" also meilenweit entfernt.
Das zu Beginn noch nicht allzu viele Fantasyelemente enthalten sind, störte mich eigentlich weniger. Außerdem ahnt man bald, mit welchen Wesen man es später wohl noch zu tun bekommt und das Warten macht es nur umso spannender!
Es gibt viele Charaktere und genauso viele Handlungstränge. Im Fokus liegt dabei zunächst sicherlich die Familie Stark, die es im Laufe der Zeit in alle Winde verstreut. Da ist z.B. Eddard Stark, der zur Rechten Hand des Königs avanciert und mit ihm an den Hof reist. Seine Frau Catelyn, die zunächst auf Winterfell bleibt aber dann aus bestimmten Gründen (das an dieser Stelle zu erklären würde jetzt zu sehr ins Detail gehen) ihrem Mann folgt. Die Brüder Robb und Bran Stark, die alleine auf Winterfell bleiben und Starks Bastard Jon Snow, der auf die Mauer (die vor einer mysteriösen Gefahr abhalten soll, von der man aber erst im Laufe der Zeit erfährt) an der Grenze des Reiches "abgeschoben" wird, und, und, und...
Natürlich wird schnell klar, dass die Lannisters - von Natur aus keine Freunde der Starks und durch die Königin (einer Lannister) in ziemlich mächtiger Position - auch bald eine größere Rolle spielen. Allen voran der Charakter des zwergwüchsige Tyrion, dessen einzige Verteidigung gegen die Verachtung die er zeitlebens erfahren musste sein Zynismus, seine große Klappe und das helle Köpfchen sind.
Und dann sind da noch Daenerys und ihr Bruder, letzte Überlebende der einstigen dahingemordeten Königsfamilie, die sich - der eine mehr, die andere weniger freiwillig - einem wandernden Reitervolk angeschlossen haben. Natürlich mit dem Ziel, die einstige Heimat und den Thron zurückzuerobern.
Sie alle Leben ihr eigenes Leben weiter mit ihren Problemen an den Schauplätzen ihrer Standorte, und es ist wirklich faszinierend, die Geschichte aus so vielen Blickwinkeln zu erfahren, dank Martins hervorragender Erzählweise, immer aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten dem das Kapitel gerade gewidmet ist. So sieht man die Welt einmal mit den Augen eines erwachsenen Mannes, dann wieder mit denen eines Kindes. Zunächst gebildete Meinungen geraten dabei schnell ins Wanken, wenn man die Sichtweise des "Feindes" erfährt und diese einem plötzlich so verständlich erscheint. Wieder andere, die man nach außen hin erstmal zu den "Guten" zählte, zeigen sich in ihrem Wesen dermaßen borniert und kleinkariert, dass sie bald sämtliche Pluspunkte verspielt haben.
Das hat natürlich schon zur Folge, dass je nachdem welchen Charakteren man seine Symphatien schenkt, im ersten Augenblick schon mal Längen entstehen können bis man wieder an ein Kapitel mit diesen Protagonisten gelangt. Aber jedesmal wenn ich dann dachte: "Och schon wieder der..." hat mich die Erzählung trotzdem ein ums andere Mal gefesselt, auch wenn ich mit dem speziellen Charakter nicht so viel anfangen konnte.
Die Story ist einfach zu vielschichtig und fesselnd, die Charaktere zu tiefgründig, die Aufklärung mancher Geheimnisse zu interessant, um sich auch nur etwas davon entgehen zu lassen!
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am 12. Juli 2012
Vorab: Die Bewertung bezieht sich keinesfalls auf den eigentlichen Inhalt des Buches, welcher meines Erachtens 10 Sterne verdient hätte.

Keine Frage, das Buch ist inhaltlich genial, habe es letztens geschenkt bekommen.
Ich konnte mich meiner Neugier aber nicht verwehren und habe deswegen auch die englische Ausgabe angelesen, und nun bin ich zu dem Urteil gekommen, dass dasm was der Blanvalet Verlag hier macht, schlichtweg Abzocke ist: Wer hat sich denn den Mist einfallen lassen, jedes der 5 bisher erschienen englischen Originale auf 10 Bände aufzuteilen, und dann auch noch für jeden den vollkommen ungerechtfertigten Preis von 15€ bzw. 16€ zu verlangen? Einfache Rechnung, 10x15€ sind 150€ für alle bisher erschienenen deutschen Bände der neuen Ausgabe, wo man zb hier [...] (Amazon) alle fünf englischen Bände für weniger als 25€ bekommt!! Und man bedenke: es kommen noch 2 englische Bände, ergo 4 deutsche Übersetzungen, die garantiert an die 20-25€ kosten werden. Garnicht davon anfangen will ich, wie bescheuert die Übersetzung teilweise im Vergleich zum Original ist, die in keinster Weise eine solche Preissteigerung rechtfertigen würde!
Ich bin wirklich traurig darüber, dass ich keine Rechnung zu dem Buch bekommen habe, sonst hätte ich das Buch schon längst zurückgegeben! Es handelt sich hier schlichtweg um Abzocke, da hoffen diejenigen wohl, die diese Preise festgelegt haben, dass genug Leute, angezogen vom derzeitigen Erfolg der Serie und der Bücher in den USA, dumm genug sind die komplette Reihe bei Blanvalet zu kaufen!
Ich empfehle jedem, der auch nur halbwegs Englisch kann, die englische Version der Bücher zu lesen und für bessere Qualität WENIGER auszugeben!

PS: Es handelt sich bei meinem Exemplar um ein Buch der !!!10.!!! Auflage, und dennoch sind die Preise so hoch, als ob das Buch erst gestern erschienen wäre.

PPS: Ich war heute in der Buchhandlung, und hab den 5. englischen Band in der Hardcover Edition in der Hand gehabt (entspricht den deutschen Bänden 9 & 10). Ein riesiges, schön gebundenes Buch, dickes Papier, große Schrift. Und gekostet hats 19,90 €, wohingegen die deutschen Paperbacks 9 & 10 zusammen 30€ kosten. Hut ab, Blanvalet.
5454 Kommentare|1.185 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. April 2007
Ein schon jetzt sehr interessanter Roman. Deswegen "schon jetzt", weil er ja noch nicht fertig ist. Ähnlich wie bei Harry Potter, nur noch um einiges langsamer, steht die Zahl der Einzelbände schon fest, nur bis sie mal erscheinen, vergehen viele Jahre. Im Moment haben wir 8 davon, und insgesamt 12 sollen es werden. Wobei der hiesige Verlag aus einem englischen Original immer zwei Bücher macht. Damit lässt sich mehr Geld einnehmen, was ich zwar nicht wirklich toll finde, aber ich werde deswegen keinen Stern abziehen, keine Sorge.

Zur Geschichte ist schon so viel gesagt worden, dass ich da nichts Neues beisteuern kann. Aber ich versuche es trotzdem.

Der Winter steht bevor. In dieser Welt dauern Sommer und Winter immer mehrere Jahre, insofern ist es ganz gut, wenn man beginnt, sich ein paar Vorräte anzulegen. Allerdings hat das Land erst mal andere Probleme.

Es beginnt auf einer Lokalfürsten-Burg, wo Eddard Stark an den Königshof berufen wird, um dort wichtige Aufgaben zu übernehmen. Also geht er mit seiner Familie in die Hauptstadt und gerät in eine Intrige, die dem König und noch vielen anderen das Leben kostet. Die Familie Stark wird in alle Winde verstreut, und jedes Mitglied muss sich auf seine eigene Weise durchbeissen.

Es folgt ein erbitterter Krieg, denn viele Leute fühlen sich berufen, die Nachfolge des Königs anzutreten. Imitten dieses Kuddelmuddels wird leider übersehen, dass sich im ewigen Schnee des Nordens eine Armee, bestehend aus blauäugigen Untoten formiert.

Und dann ist da noch die Geschichte von Daenerys, einer Exil-Prinzessin, deren Vater mal der König war, bis er wegen Wahnsinns abgesetzt wurde. Daenerys wird auf einem anderen Kontinent von ihrem Bruder, der ebenso wie Daddy nicht mehr alle Latten im Zaun hat, an einen Dschingis-Khan-Verschnitt (Khal Drogo) verkauft, damit dieser ihm helfen möge, den Thron seines Vaters zurückzuerobern. Als Hochzeitsgeschenk gibt es drei Dracheneier. Doch bis man herausfindet, wie daraus Drachen schlüpfen, muss so einiges passieren.

Fantasy also. Die Handlung geht mit Magie allerdings so extrem sparsam um, dass man bisweilen den Eindruck hat, einen historischen Mittelalter-Roman zu lesen. Aber warum auch nicht? Historische Romane und Fantasy bedienen immerhin sehr ähnliche Leserwünsche.

Und so beginnt die Geschichte nicht mit Orks und Trollen oder irgendwelchen Energiekugelverschiessenden bösen Mächten, sondern mit Intrigen am Königshof, familiären Tragödien und einer sehr detaillierten Beschreibung der Fantasy-Welt, die einen an England im 12. oder 13. Jahrhundert erinnert. G.R.R. Martin hat sich, was Namen, Orte und Konstellationen angeht, sehr eng an die englischen Rosenkriege angelehnt. So dürfte er bei der Familie Stark das Haus York und bei Lannister Lancaster im Kopf gehabt haben. Es gibt übrigens sehr viele Figuren, Namen, Verwandschaftsbeziehungen, was manche Leser überfordern mag. Die Betonung liegt aber auf MANCHE. Ich zum Beispiel bin mit so etwas eigentlich recht schnell überfordert und muss oft zurückblättern, weil ich nicht mehr weiss, wer wer ist - nicht aber in diesen Büchern. Ich habe kein einziges Mal den Überblick verloren.

Was macht die Faszination dieses Werkes aus? Was hebt es aus der Masse der Fantasy-Romane heraus? Man ist versucht, zu sagen, es sei die Brutalität. Es wird gemordet, verstümmelt und vergewaltigt was das Zeug hält. Sind es die unerwarteten Wendungen? Immer, wenn man denkt, es wird gleich dies und jenes passieren, kommt es völlig anders. Meist katastrophal anders.

Nun, ich denke mal, das Besondere an diesem Zyklus sind die detaillierten und sehr realistisch wirkenden Charaktere, von denen jeder seine guten Gründe hat, zu tun, was er tut. Platte Bösewichte, die die Welt beherrschen wollen, sucht man vergeblich - gottseidank - ebenso wie unfehlbare Helden in nie verschmutzenden Rüstungen. Die Menschen sind Menschen. Sie sind verletzlich, haben Gefühle, Charakterstärken und -schwächen, es gibt Humor ... und sie versagen oft im alles entscheidenden Moment. Wie im wirklichen Leben.

Gelegentlich blitzen auch mal Humor und Lebensmut auf, und da hat der Autor mit der Figur des Tyrion eine Glanzleistung hingelegt. Geboren als zwergwüchsiger Quasimodo, trotz seiner herausragenden Intelligenz verachtet vom eigenen Vater und stets im Schatten seines schönen aber sinistren Bruders, ist er dennoch ein lebensbejahender warmherziger Mensch mit Sinn für weltliche Freuden und einem herrlichen Sarkasmus, der ihn einem sofort ans Herz wachsen lässt.

Ebenfalls bemerkenswert ist für mich die Figur der Arya Stark, eines kleinen Mädchens, das in den Wirren des Krieges nach ihren Verwandten sucht und herumgestossen wird, sich aber dennoch in dieser Welt, die so gar nichts für kleine Mädchen ist, behaupten kann und sich zu einem nicht zu unterschätzenden gefährlichen kleinen Ding entwickelt.

Langer Rede kurzer Sinn: Das ist für mich die derzeitige Referenz für Fantasy. Grossartiger geht es kaum noch. Ein Geniestreich.
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am 2. Juni 2014
Unbestritten ist "Das Lied von Eis und Feuer", ein gigantisches Mittelalter- / Fantasywerk. Spannend, episch, fesselnd. Lesespaß von der ersten bis zu letzten Seite. GRR Martin versteht es den Leser in seine Welt zu entführen und nicht mehr freizugeben.

Die Hörbuchfassung jedoch… bei allen sieben Höllen… diese Verunstaltung der Namen schneidet tiefer als jedes Schwert! Zumindest für jemanden der an die neue Übersetzung oder/und die TV Verfilmung mit eingedeutschten Namen gewohnt ist. In der Hörbuchfassung werden ausschließlich die englischen Eigennamen verwendet, sei es sei Menschen oder bei Orten. Das ist so verwirrend und klingt irgendwie lächerlich das man manchmal glaubt eine Persiflage auf Das Lied von Eis und Feuer zu hören. Bringt einen völlig aus dem Rhythmus. Doch damit nicht genug. Während man bei den eingedeutschten Namen noch von Geschmacksache sprechen könnte und sicher geteilter Meinung sein kann, hört der Spaß bei der Aussprache der GWOHNTEN (und nicht geäderten) Namen/Titel endgültig auf. Ma-ester? Arüa? Kätlün? OMG! Das grenzt schon an Köperverletzung!
Hatte eigentlich vor nach und nach alle Hörbücher zu kaufen anstatt die Buchreihe ein zweites Mal zu lesen und die Bände die ich noch nicht gelesen habe vllt nur zu hören. Das lass ich mal besser…

Wer sich also mit dem Gedanken trägt die Hörbuchfassung zu kaufen, dem kann ich nur unbedingt empfehlen vorher zumindest reinzuhören (wenn möglich) ansonsten könnte es eine böse Überraschung geben.

Die Print Ausgabe bekäme von mir 6 von 5 Sternen, doch ich beurteile hier die Hörbuchfassung und die hat eigentlich nicht mehr als einen Stern verdient. 3 Sterne nur weil die Story einfach toll ist und selbst von dieser Vertonung nicht ganz kaputt zu kriegen ist
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am 18. September 2014
Wow! Ich bin begeistert. Tiefgründige Charaktere, eine detailreich beschriebene mittelalterlich anmutende Welt mit einem epischen Erzählmoment, eingebettet in eine komplexe Handlung: ein wunderbares Buch. Es liest sich fast schon wie ein Historienroman und ist und bleibt trotzdem Fantasy, obwohl man in diesem ersten Buch kaum mit Fantasykreaturen in Berührung kommt.
George R. R. Martin hat es verstanden, dass mich das Buch vom ersten Moment gefesselt hat. Bei so einer komplexen Buchreihe hatte ich ein wenig Bammel, dass ich lange benötige, um in die andere Welt abzutauchen, aber der Erzählstil ist bezaubernd, leicht und fesselnd. Es ist kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen. Direkt von der ersten Seite an wird man in die fantastische Welt von Westeros und in eine unglaublich komplexe und faszinierende Handlung entführt.

Selbst die verschiedenen Handlungsstränge der unterschiedlichen Familien, die abwechselnde Erzählperspektiven bieten, sind nicht verwirrend, sondern zeigen aus erzähltechnischer Sicht diverse Blickwinkel.
Im Gegensatz zu vielen anderen Fantasygeschichten sucht man klassisch abgegrenzte Gut/Böse-Rollen hier vergebens. Jeder Charakter, jede Familie spielt ein eigenes Spiel. (Fast) Jeder Protagonist kann einem sympathisch sein, oder auch nicht. Niemand ist völlig durchschaubar. Diese Unvorhersehbarkeit macht das Buch unglaublich spannend und wendungsreich.
Die Undurchschaubarkeit der Charaktere wird durch eine distanzierte und nüchterne Schreibweise verstärkt, was ich keinesfalls als Kritik verstanden haben möchte.

Die Game of Thrones Serie in bewegten Bildern kenne ich noch nicht, werde ich mir aber nach dem Lesen der Bücher anschauen. Bin mal gespannt auf den Film-Buch-Vergleich.
Das zweite Buch der Reihe habe ich eben auf den Kindle geladen und werde wahrscheinlich die Nacht durchlesen müssen, denn aufhören fällt schwer.
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am 28. September 2015
Ich schreibe hier nur über den Sprecher.
Reinhart Kunhert hat eine wirklich schöne Stimme und kann durchaus gut lesen, aber es drängt sich einem der Eindruch auf, das ihn das Lied von Eis und Feuer nicht im geringsten interessiert. Er spricht fast durchgehend alle Namen falsch aus, aber um dem ganzen noch einen draufzusetzen vergisst er, vorallem bei Nebencharakteren, oft seine ursprüngliche Version und switcht zu einer neuen (meist ebenfalls falschen) Aussprache des Namens.
Bsp: Bei dem Charakter "Satin" (franz. ausgesprochen) wird lang und breit erklärt warum er nach dem Textilstoff benannt ist. Wenige Kapitel später ließt Reinhart Kunhert "Satin" (deutsch ausgesprochen). Zunächst richtig "Brienne" wird im nächsten Buch Brienn-e ausgesprochen, usw.
Ein ähniches Muster zeichnet sich bei der Sprechweise der einzelnen Personen ab. Diese ist meistens, im Bezug auf den Charakter, schlecht gewählt und wird auch im Laufe der Bücher aufs Dreisteste variiert.
Robert zum Beispiel hat am Anfang eine eher neutrale, tiefe königliche Stimme, aber schon in der nächsten Szene mit ihm redet er wie ein zunehmend senil werdender Dorftrottel.
Über lange Passagen sind Sätze im Erzählermodes falsch intoniert (fragen als aussage, falsches Wort betont, usw) und in Dialogen sagt manchmal Gesprächspartner A fälschlicherweise den Satz von Gesprächspartner B.

Also bitte, BITTE, liebes Aufnahmestudio: Lasst die Serie von jemandem lesen der die Bücher gut kennt und mag, so wie sie jetzt sind hält sie eigentlich kein Mensch aus. Dann würde die unverschämte Abzocke des Teilens eines bereits geteilten Buchs auch weit weniger in den Wahnsinn treiben.

P.S.: Die englische Version ist übrigens nicht viel besser.
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am 16. Januar 2015
Die Geschichte ist sehr spannend. Der Film ist sehr nah am Buch, aber wie es fast immer ist: das Buch lässt mehr Raum für die eigende Fantasie. Ich konnte kaum aufhören zu lesen.
Schade finde ich, dass die Geschichte in so viele Buch-Teile aufgegliedert wird. Dies halte ich für Geldschneiderei. Ich möchte die anderen Teile auch noch lesen, werde sie mir aber in der Bibliothek ausleihen - geht dort übrigens auch als ebook.
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am 30. Juni 2013
Als ich mir die Rezensionen anderer Nutzer angeguckt hatte wollte ich nicht glauben, dass die Übersetzung so merkwürdig und teils fehlerhaft sein könne. Um mich selbst überzeugen zu können habe ich den ersten Band gekauft, mir gleichzeitig aber auch für etwas mehr als 10 Euro mehr die GESAMTE englische Reihe gekauft. Man sollte anmerken, dass auf deutsch die englischen Originale jeweils in 2 Bücher zu je 15 Euro geteilt werden, folglich zahle ich nun auf deutsch 150 Euro für die bisherigen Bücher, auf englisch 26 Euro. Dafür muss man anmerken, dass die Papierqualität in der deutschen Variante besser ist, leider aber nicht die Sprache. Obwohl deutsch eine gute Literatursprache ist sind die übersetzten Texte stellenweise falsch oder unstimmig.
Mein Fazit:
Ich werde die englischen Bücher lesen, das fördert zugleich ein wenig die Sprachkentnisse.
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am 5. April 2016
Dass George R.R. Martin mit der "Ein Lied von Eis und Feuer" ein Mammut-Meisterwerk verfasst hat, dass seines Gleichen in der Literaturgeschichte sucht, kann wohl kaum jemand bezweifeln. Was jedoch sehr zweifelhaft ist, ist die Art und Weise wie die deutsche Ausgabe erhältlich ist, seitdem die Reihe durch die Bekanntwerdung durch die Verfilmung als die Serie Game of Thrones zu einem Bestseller wurde. Aus 5 ursprünglich Büchern haben die Deutschen 10 gemacht, für die man einzeln 15€ zahlen muss, sodass man 150€ für die ganze Reihe auf deutsch zahlt, während die englishe Originalausgabe für 40€ zu haben ist. Die Bücher an sich haben mehr als nur 5 Sterne verdient, aber einen Stern muss ich für die Vermarktung der deutschen Ausgabe abziehen.
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am 3. April 2016
...hatte ich dieses Buch in der Hand und habe es nicht gekauft. Ehe ich mich versah, gab es dann plötzlich einen unfassbaren Hype um diese Roman-Reihe. Mir war der Hype anfangs zu viel und ich rührte die Bücher jahrelang nicht mehr an. Bis zum letzten Freitag. Ich weiß nicht warum, aber ich wollte es plötzlich haben, also unternahm ich eine Reise in den nächsten Buchhandel und kaufte es mir.

Ich habe innerhalb von nur 3 Tagen das Buch komplett gelesen. Ich bin heute Mittag mit dem Lesen fertig geworden, aber ich hätte meine Rezension wohl auch schon Freitagabend oder Samstag schreiben können, sie wäre nicht anders ausgefallen. Falls ihr genau so spät dran seid wie ich es war und erst jetzt mit dem Lesen begonnen habt, lest meine Rezension ruhig, sie ist absolut SPOILERFREI.

R.R. Martins Schreibstil ist wunderschön und fesselnd. Einmal angefangen, konnte ich mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Man "fliegt" förmlich über die Seiten, liest und liest, und merkt gar nicht, dass man schon wieder 50 Seiten geschafft hat. So war es jedenfalls bei mir. Die Geschichten, die von jeweils verschiedenen Figuren erzählt werden, sind sehr spannend und interessant, wobei mir einige Charaktere natürlich besser gefallen als andere und ich so immer darauf gehofft habe, bald wieder von meinen Lieblingen lesen zu können. Ich konnte mich in meine Lieblingscharaktere immer sehr gut hineinversetzen und habe immer mitgefiebert, mitgehofft... Stellenweise ist das Buch etwas brutal, aber ich lese gerne "schlimme" Dinge und finde es toll, dass alles sehr realistisch scheint. Trotz einiger Fantasy-Wesen (von denen es hier übrigens zumindest in Bd. 1 nicht viele gibt), wirken die Story, die Geschehnisse realistisch. Wir erleben hier das pure, harte und erbarmungslose Mittelalter, all das, was ich z.B. in Herr der Ringe vermisst habe. Wer eine romantische Fantasywelt wünscht, sollte die Finger von dem Buch lassen.Hier sind Menschen die Monster, so wie es heutzutage auch ist und immer sein wird. Grausamkeiten sind an der Tagesordnung. Beim Lesen einiger Rezensionen hier habe ich mir wirklich furchtbare Dinge vorgestellt, einige Leser wirkten richtig verstört über den Inhalt des Buches, aber das finde ich um ehrlich zu sein ziemlich übertrieben. Ich bin zwar nicht besonders zartbesaitet, aber manche Unterstellungen, die einige Leser dem Autor so machen sind einfach nur übertrieben. Das Buch spricht brutale, schlimme Themen an, aber so war die Welt insbesondere früher eben (und heute, wie ich bereits schrieb, teilweise auch noch).

Dass einige Leute von "verschwendeter Zeit" reden, kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen. Ein Buch zu lesen (und selbst wenn es ein Schlechtes ist - Was dieses hier aber NICHT ist), ist nie verschwendete Zeit. Man wird doch immer für zumindest einen kurzen Zeitraum in eine andere Welt gezogen und darf etwas Spannendes erleben. Ich bewundere den Autor für seine Arbeit. So einen Roman zu schreiben muss verdammt harte Arbeit sein und er ist mit seiner Reihe ja immer noch nicht fertig. Alles scheint einfach perfekt zusammenzupassen, auf noch jedes so kleine Detail wurde geachtet und ich kann die vorkommenden Personen in meinem Kopf sehen, als stünden sie direkt vor mir. Ich bereue es, dass ich das Buch nicht schon vor Jahren gekauft habe und werde bald mit dem 2. Band fortfahren.
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