Nein, das Thema ist nicht blumig und wird hier in keiner Weise verschönt. Anders aber als viele andere Romane über den Holocaust ist es auch nicht wehleidig, sondern schlicht desillusioniert. Es wird unerbittlich die Sinnlosigkeit des Massenmordes beschrieben, der zu nichts anderem führte als dem Niedergang einer großen Kultur, und dies in einer Weise, die einen schmunzeln lässt, auch wenn es einem bei dem nächsten Satz schon wieder vergeht. Die "wirre" Schreibweise, wie einige es nennen, stellt in einzigartiger Weise die Undarstellbarkeit dieser Geschehnisse dar.
Ein ganz besonderes Buch, das besser, liebenswerter als jedes andere das Unerträgliche zu erzählen weiß.