Ein eher philosophisches Buch, das mir persönlich nicht so gut gefällt. Gründe: Die Geschichte wird in Ich-Form geschrieben; der Buckelwal Hruna erzählt also von sich selbst. Das mutet manchmal etwas lächerlich an, da doch sehr vermenschlichende Elemente aufscheinen. So riecht Hruna z.B. den wunderbaren Duft der Blumen (der Geruchssinn spielt bei Walen eine sehr untergeordnete Rolle!). Die Fische "blitzten in allen Farben schlank und geschmeidig in der Sonne und hielten sehr viel von sich selbst." (!!!) Die Buckelwale tauschen Sprichwörter aus. Sie verschlucken versehentlich Menschen... Ein Ausspruch aus dem Maul eines Buckelwals hat mir jedoch gefallen: "Je intelligenter ein Geschöpf ist, desto schlimmer ist auch, was es mit seiner Intelligenz anrichten kann." Außerdem finde ich die Buckelwal-Zeichnungen am Anfang eines jeden Kapitels sehr schön.