58 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nur für abgebrühte Krimi-Leser, 29. August 2000
Von Ein Kunde
Der Polizei-Psychologe Tony Hill, ein neuer Protagonist von Val McDermid, bemüht sich verzweielt, im Wettstreit mit der Zeit, der Polizei bei der Aufklärung und Ergreifung eines Serienmörders zu helfen. Es ist unbegreiflich wie man mitfiebert und die Spannung steigt ins unermeßliche, als der Mörder beginnt, sich ausgerechnet für Tony Hill zu interessieren. Die Folterinstrumente, die der Mörder verwendet, baut er selbst nach, indem er sich die Requisiten der Inquisition in Museen sorgfältigst betrachtet. Dieses Buch ist dermaßen spannend, dass jegliche äußere Ablenkung unerträglich ist. Ein ausgesprochen nervenaufreibender Krimi, der den Leser tief in die kranke Seele des Mörders blicken läßt. Für richtige Krimi-Fans einfach unverzichtbar!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sex and Crime, 8. Dezember 2010
...gehören immer öfter zusammen. So auch in Val McDermids Erstling "Das Lied der Sirenen", der gleichzeitig auch den ersten Teil der Carol Jordan / Tony Hill-Reihe darstellt.
Innerhalb kurzer Zeit werden vier Männer tot und ziemlich übel zugerichtet aufgefunden. Den ermittelnden Beamten wird schnell klar, was der Leser schon zu Beginn weiß, nämlich, dass es sich um einen Serientäter handelt. Einen kranken, obsessiven Serientäter, der sich nicht nur theoretisch ausgiebig mit diversen Foltermethoden beschäftigt. Die Ermittlungen führen ins Homosexuellen-Milieu und schon bald wird der Psychologe Tony Hill um Hilfe gebeten. Eine willkommene Abwechslung zu seinem Alltag und, zumindest erhofft er sich dies, von seinem ganz eigenen, persönlichen Problem. Was wäre ein Psychologe auch ohne seine eigenen Seelenabgründe? In Detective Inspector Carol Jordan hat Hill eine toughe Partnerin. Rein beruflich versteht sich. Carols Privatleben beschränkt sich, das Klischee lässt grüßen, auf Abende mit ihrem Bruder, einem Computercrack und ihrem eigenwilligen Kater...denn, viel Zeit für Privates lässt ihr der Job und ihr Anspruch an sich selbst nicht gerade.
"Das Lied der Sirenen" hat eine eigene Struktur, die das Lesen abwechslungsreich gestaltet. Jedem Kapitel vorangestellt ist ein ausgewähltes Zitat aus "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" v. Thomas de Quincey. Es folgt ein Tagebuchauszug des Killers, der dem Leser die Informationen gibt, die sich die Ermittler erst beschaffen müssen, die das Täter-Opfer-Verhältnis und, natürlich, die Morde beschreiben. Anschließend findet sich der Leser in der Jordan/Hill-Ebene wieder. Ein schön aufgebautes Katz-und-Maus-Spiel, in dem Tony Hill eine zentrale Rolle spielt.
Die Geschichte ist spannend, stellenweise ziemlich skurril bis unglaubhaft, bietet interessante Dialoge und ist im Großen und Ganzen gut lesbar. Außerdem macht sie neugierig auf weitere Jordan-Hill-Fälle.
Warum dann nur 3 Sternchen? Weil ich denke, dass Mrs. Mc Dermid es noch einen Tacken besser kann ;-)
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastisch, gigantisch, 17. Juli 2000
Von Ein Kunde
Das Lesen dieses Buches kostet nicht nur schlaflose Nächte sondern auch Nerven. Einer der besten Kriminalromane, die ich seit Jahren gelesen habe. Ungeheuer spannend, nervenaufreibend und unbegreiflich. Man erhält eine fantastische Einsicht in die kranke Seele des Mörders und in die einfühlende Zusammenarbeit zwischen den Ermittelnden. Val Mc Dermid hat zu Recht einen Preis für dieses Buch erhalten und kann sich mit anderen sehr bekannten Schriftstellern dieses Genres messen. Dieses Buch ist für alle Krimifans ein absolutes Muß im Bücherregal. Viel Spaß beim Gruseln.
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