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Das Lied der Rosen
 
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Das Lied der Rosen [Gebundene Ausgabe]

Anita Amirrezvani , Maja Rößner
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550086520
  • ISBN-13: 978-3550086526
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 657.771 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anita Amirrezvani
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»...ein gefühlvoller, aber nie kitschiger Roman, der eine magische Wirkung entfacht. Unbedingt lesen!« Radio Gong 96,3  Günter Keil,18.02.07 »Berührender Schmöker aus dem Persien des 17. Jahrhunderts.« 3/07   Young »Fesselnder und anrührender Roman mit vielen Einblicken in die Welt des Orients.« 07.03. 07  Laura »Anita Amirrezvanis Debütroman ist fesselnd und anrührend wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht.« Seite 4, Frühjahr 07 »Die US-Iranerin Anita Amirrezvani zeichnet in ihrem Debüt ein farbenprächtiges Gesellschaftsbild voller Nuancen und Zwischentöne. Elegant und exotisch.« Woman April 2007 »Wie ein Märchen aus 1001 Nacht – gefühlvoll, farbenprächtig, nie kitschig.«Österreich, 2.6.2007

Young, 03/07, Andrea Mauer

»Berührender Schmöker aus dem Persien des 17. Jahrhunderts.«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lavender
Format:Gebundene Ausgabe
Schön geschrieben, im Stil der Märchen von 1001 Nacht, aber ohne kitschig oder altmodisch zu wirken, wird uns die Geschichte eines jungen persischen Mädchens erzählt. Für Historienleser ein unverbrauchter Schauplatz, und für alle, die sich lesetechnisch nur im europäischen Raum rumtreiben, eine schöne, interessante Abwechslung.

Die junge namenlose Frau ist keine Rebellin, zwar versucht sie, so weit zu kommen wie sie kann in dieser von Männern dominierten Gesellschaft, aber immer, wenn sie einen Schritt zu weit geht, bekommt sie einen schmerzhaften Dämpfer. Sie bleibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten und erreicht doch einiges. Auch gibt es keine kitschige Liebesgeschichte. Der Teil, in dem sie den Sex entdeckt, ist nur eine weitere Stufe auf ihrer Entwicklung. Die Entwicklung und Reifung der Frau in dieser Gesellschaft ist interessant und fesselnd. Die eingeflochtenen Geschichten im Stil der orientalischen Geschichtenerzähler machen das ganze rund. Auch gibt es interessante Details über die Teppichknüpfung.

Ein interessantes Nachwort der Autorin runden das Buch ab. Hoffentlich gibt es noch mehr solch schöne und andersartige Bücher von dieser Autorin!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Galarina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vor wenigen Stunden habe ich eines meiner Lesehighlights dieses Jahres, das nun immerhin schon sechs Monate alt ist, zugeklappt und fange so langsam an wieder aus dem Persien des 17. Jahrhunderts aufzutauchen. "Das Lied der Rosen" von Anita Amirezzvani ist ein kunstvoll gestalteter, farbenprächtiger, harmonischer und fachmännisch geknüpfter Teppich aus Worten und Geschichten, ein historischer Roman, wie man ihn selten findet.

Neun Jahre hat Anita Amirezzvani an ihrem Erstlingsroman gearbeitet und im Nachwort schreibt sie, daß sie sich während der Arbeit daran oft vorkam wie Ali Baba in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht, als er die magischen Worte "Sesam, öffne Dich!" spricht und eine Höhle voll schimmernden Goldes und glänzender Edelsteine entdeckt. "Die Schätze, die sich mir enthüllten," schreibt die Autorin "waren Bücher über die Geschichte und Kultur des Iran in vormoderner Zeit, die beinahe genauso verborgen und von Wenigen beachtet in staubigen Bibliotheksregalen standen. Ich verbrachte Stunden damit, diese Schätze zu erforschen, und je mehr ich las, um so mehr faszinierte mich, was ich fand." Eine Faszination, die bei der Lektüre dieses Romans für ihre Leser förmlich greifbar wird.

"Das Lied der Rosen" spielt in den Zwanzigerjahren des 17. Jahrhunderts in Persien. Einer Zeit, zu der es dem regierenden Schah gelungen war, die persischen Landesgrenzen dauerhaft zu sichern, Feinde im Inneren zu bezwingen und ein Klima zu schaffen, in dem die Künste gedeihen konnten, allen voran die Teppichkunst. Perserteppiche genossen in Europa die Aufmerksamkeit von Königen, Adligen und reichen Kaufleuten und erregten die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Rubens, Velàzquez und Van Dyck. Schah Abbas der Große lies im ganzen Land Teppichmanufakturen einrichten, in welchen die Teppichknüpferei als Kunstform erhoben wurde.

In dieser Zeit kommt Unheil über eine junge Teppichknüpferin und ihre Familie. Ihr Vater verunglückt tödlich, bevor er einen guten Ehemann für sie gefunden hat. Um Überleben zu können, müssen Mutter und Tochter zu Verwandten in die Stadt Isfahan ziehen, wo sie wie Dienstboten behandelt werden. Die Chancen der jungen Teppichknüpferin eine gute Heirat eingehen zu können, sind niedriger als gering, da ihr die nötige Mitgift für eine solche Heirat fehlt. Ein hartes, arbeits- und entbehrungsreiches Leben scheint gewiss. Durch ihre Schnelligkeit und Kunstfertigkeit im Knüpfen von Teppichen und ihrem zeichnerischen und gestalterischen Talent im Umgang mit Mustern und Farben kann sie Geld verdienen, aber im Reich von Schah Abbas können Frauen lediglich als Arbeiterinnen tätig sein. Teppiche selbst entwerfen oder verkaufen dürfen sie nicht oder haben nicht die Möglichkeit dazu. Glücklicherweise erkennt ihr Onkel, der eine hohe Position in der Teppichmanufaktur des Schahs inne hat, das Talent seiner Nichte und fördert dieses. In seinem Haus lernt die junge Frau einen reichen Mann kennen, der sie zur Frau nehmen will - jedoch lediglich in einem Sigheh, einer Ehe auf Zeit.

Ähnlich wie in anderen historischen Romanen ist Anita Amirrezvanis Heldin und Ich-Erzählerin eine junge, starke Frau, die um ihr Überleben, um ihre Chance im Leben und ihre Träume kämpfen muss. Ganz anders als in vielen historischen Romanen ist die Protagonistin ganz ein Kind ihrer Zeit und ihrer Kultur und verhält sich altersgemäß. Abgesehen davon, dass sie einige Schicksalsschläge einstecken muss, zeigt sich im Verlauf ihrer Entwicklung auch einiges Fehlverhalten, geht zu hohe Risiken ein und trifft Fehlentscheidungen, was sie immer wieder büßen muss. Der Autorin gelingt es, die Entwicklung der Ich-Erzählerin fühl- und erfahrbar zu machen, sie individuell auszugestalten und sie gleichzeitig als typisches Kind ihres Umfelds darzustellen.

Aus der Sicht der jungen Frau macht Anita Amirrezvani iranische Kultur lebendig und verständlich und schafft es, obwohl sie einen historischen Roman geschrieben hat, Verständnis und Einblick in die Welt der Frauen hinter dem Tschador zu schaffen.

Obwohl Anita Amirrezvanis Sprache alles andere als nüchtern ist, erzählt sie wertfrei und ohne moralischen Zeigefinger. Dies zeigt sich insbesondere in ihrer Darstellung der als Sigheh bezeichneten Ehe auf Zeit, die seit Jahrhunderten ein Teil der iranischen Kultur ist und noch heute praktiziert wird, für die betroffenen Personen aber dennoch eine komplexe und ungewöhnliche Situation darstellt. Die in den Roman eingebettete Liebesgeschichte und Liebesszenen sind sensibel umgesetzte Teile der Entwicklung der jungen Teppichknüpferin. Fast schon nebenbei beleuchtet die Autorin die Teppichkunst und gibt interessante Einblicke in persische Muster, Farbgebungen, Färbe- und Knüpftechniken.

In Anlehnung an die orientalische Erzähltradition und Anerkennung dieser, hat die Autorin mehrere Geschichten, Nacherzählungen und Variationen traditioneller iranischer oder islamischer Geschichten, in die Rahmenerzählung eingebettet.

In einem Nachwort gibt die Autorin erläuternd Informationen zur Historie, historischen Abgrenzung, Teppichkunst und den von ihr verwandten Quellen.

"Das Lied der Rosen" ist ein unvergleichlicher, kunstvoller, manchmal schlichter, manchmal märchenhafter, aber immer faszinierender historischer Roman, der geeignet ist, seinen Lesern iranische Kultur und Werte näher zu bringen und verständlicher zu machen. Nicht oft fehlt mir der sechste Amazon-Stern. Bei diesem Roman wünschte ich, ihn vergeben zu können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist einfach Klasse es werden ganz tolle Geschichten aus dem Iran erzählt die einem das Gefühl geben 1001 Nacht zu erleben. Die Geschichte der jungen Teppichknüpferin ist sehr angenehm geschrieben. Genau das Richtige für verregnete Tage. Schön wird die Kunst des Teppichknüpfens erzählt und die Problematik von jungen Frauen die Im Iran leben. Nach schweren Schicksalsschlägen wie dem Tod des Vaters, der Abhängigkeit zu den Verwandten und der Gunst der Männer und schließlich noch einer Zeitehe schafft das junge Mädchen was eigentlich nicht möglich ist. Es verkauft seine eigens entworfen und geknüfpten Teppiche.

Es wird sehr gefühlvoll und emotional erzählt. Interesannt!
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Enttäuschte Erwartungen
Kurze Inhaltsangabe:
Das Erscheinen eines Kometen über dem Dorf bringt Unheil über ein junges Mädchen und seine Familie: Der Vater verunglückt... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Schattenträumer veröffentlicht
Fesselnd
Eigentlich fällt es mir schwer, etwas zu dem Buch zu sagen, denn es hat mich einfach sprachlos gemacht
es war wunderbar geschrieben und hat einen in eine fremde Welt... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Saphira veröffentlicht
ein ganz besonderes Buch!
Ich wünschte, das Buch würde nie enden!
Die Geschichte dieses namenlosen Mädchens zur Frau ist
so eindrucksvoll geschildert, dass ich nicht aufhören... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Schmetterling74 veröffentlicht
Wie ein Märchen...
Zuerst war nichts, und dann war Gott. Niemand war vor Gott.

So wie unsere Märchen mit "Es war einmal... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von kubine veröffentlicht
Rosamunde Pilcher im Isfahan des 17. Jahrhunderts
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Veröffentlicht am 21. Juni 2009 von Yasmeen
Das Lied der Rosen
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Veröffentlicht am 28. August 2007 von Sebastian Ottmann
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Gelockt hat mich der Einband des Buches, doch er hielt nicht, was versprochen wurde. Der Stil ist sehr kindlich, die Figuren des Romans orientalischen Märchen des 19. Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Puschkin
Bin ganz begeistert
Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen, aber schon nach den ersten 10 Seiten konnte ich nicht mehr aufhören und bin darin versunken. Persien im 17. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2007 von bonomania
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