Der zweite Band der Trilogie von Sarah Lark steht dem ersten in nichts nach, wie ich finde.
In "Das Lied der Maori" spielen Helen und Gwyn immer noch eine Rolle. Sie sind mittlerweile Großmütter, Helen betreibt nach wie vor ihr Hotel, Gwyn immer noch die Schaffarm.
Hauptsächlich geht es nun um die Enkelinnen Kura und Elaine.
Abenteuerlich, spannend, manchmal brutal geht es das ganze Buch über bis zum Schluss.
Kura ist begabt und will Opernsängerin werden. Sie ist kühl, arrogant und eingebildet, aber durch ihre unbeschreibliche Schönheit steht sie überall im Mittelpunkt und läuft jedem den Rang ab. Besonders in der Männerwelt kommt sie gut an und sorgt dafür, dass Elaine das Herz gebrochen wird.
Elaine ist ganz anders als Kura. Herzlich, nett, sie liebt Tiere und ihre Familie. Man rechtnet zu Beginn kaum damit, was ihr alles passieren und was sie erleben wird und ist beim Lesen oft fassungslos und durchweg gespannt.
Wenn ich auch anfangs dachte, das ganze geht etwas schleppend los, wurde ich bald belohnt fürs Durchhalten. Wobei durchalten übertrieben ist, eingangs wurde etwas ausgeholt, um an das erste Buch anzuknüpfen und Infos zu liefern.
Das Buch hat mir großen Lesegenuss bereitet, ich bin gespannt, wie es im dritten und letzten Band weitergeht und kann nach "Im Land der weißen Wolke" (so heißt der erste Band) auch den zweiten Band "Das Lied der Maori" uneingeschränkt empfehlen.