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Das Lied der Dunkelheit: Roman
 
 
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Das Lied der Dunkelheit: Roman [Taschenbuch]

Peter V. Brett , Ingrid Herrmann-Nytko
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (180 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (4. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453524764
  • ISBN-13: 978-3453524767
  • Originaltitel: The Painted Man
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (180 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Peter V. Brett
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Lied der Dunkelheit ist phänomenal! Ein großartiger Abenteuerroman, ein Lied über wahres Heldentum." (Charlaine Harris )

"Ich habe Das Lied der Dunkelheit genossen. Actionreich, spannend und voll anrührender Charaktere - Peter V. Bretts Stil und seine Ideen sind einfach brilliant!" (Terry Brooks )

"Peter V. Bretts Weltenschöpfung ist so faszinierend und seine Geschöpfe so lebensecht, dass Das Lied der Dunkelheit schon jetzt als Klassiker gelten kann." (Cairns Post, Australia )

Kurzbeschreibung

„Weit ist die Welt – und dunkel …“

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.


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Kundenrezensionen

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193 von 217 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hwm TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wow, was für ein Buch! DAS LIED DER DUNKELHEIT gehört zu den besten High Fantasyromanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Glaubwürdige Charaktere, mit denen man so richtig mitfiebern kann, originelles Setting, tolle Handlung, spannende Actionszenen und tiefer gehende Themen lassen nichts zu wünschen übrig.

Tagsüber gehen die Menschen ihrer Arbeit nach, kümmern sich um ihre Familie, feiern und leben ihr Leben wie es sein sollte. Nachtsüber verbarrikadieren sie sich hinter ihren Mauern und Schutzzeichen. Denn des Nachts kommen die Dämonen aus der Erde und wer sich außerhalb der magischen Runenzeichen befindet, stirbt eines grässlichen Todes. Feuerdämonen, Felsdämonen, Holz- und Luftdämonen - es gibt so viele von ihnen und die Menschen werden immer weniger.

Arlen sieht wie seine Mutter von Dämonen zerfleischt wird, während sein Vater vor Furcht bebend hinter den Runenzeichen kauert*. Als sein Vater nur wenige Tage darauf eine neue Braut findet, hält Arlen es nicht mehr zu Hause aus. Er bricht auf um nach Menschen zu suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben haben und gegen die Dämonen kämpfen.

Als ich DAS LIED DER DUNKELHEIT gelesen habe, habe ich die Welt um mich herum vergessen. Nur mit Widerwillen bin ich den notwendigsten Aufgaben nachgegangen (Sandwiches sind eine tolle Erfindung, man kann lesen während man sie isst ;-)
Wahrscheinlich hat mir der Roman so gut gefallen, weil er mich auf verschiedenen Ebenen berührt hat und mir keine (gröberen) Schwächen aufgefallen sind.
Grundsätzlich sind Dämonen, die Menschen angreifen, nichts Neues. Aber Bretts Magiesystem, basierend auf magischen Runen und die Tatsache, dass die Menschheit dem Aussterben nah ist, ohne dass es irgendjemand bewusst wäre, machen für ein spannendes Setting.
Bretts Stil ist flüssig, anschaulich und sehr funktional. Er weiß genau, wo er das Messer ansetzen muss, um unnötige Szenen zu eliminieren. So spannt die Handlung einen Zeitraum von ca. 20 Jahren, von denen nur das Wichtigste und Interessanteste gezeigt wird. Das ist herrlich erfrischend, denn gerade High Fantasy neigt zu unnötigen Ausschweifungen.
Es gibt 3 Hauptcharaktere, von denen Arlen ganz klar der bedeutendste ist. Man begegnet ihm zum ersten Mal mit 11 Jahren, als die Erkenntnis, dass Furcht die Menschen lähmt, sein Leben auf den Kopf stellt. Sein Durst nach Vergeltung und seine Weigerung sich zum prophezeiten Erlöser hochstilisieren zu lassen, sind die Eckpfeiler der Handlung. Überhaupt sind Furcht, ihre verschiedenen Formen und wie Menschen damit umgehen zentrale Themen des Buches. Selbst Arlen ist nicht davor gefeit.
Ein weiterer Hauptcharakter ist die junge Dorfschönheit Leesha, die sich gegen die Ehe und für das Heilen entscheidet. Mit dieser Figur geht Brett ein großes Risiko ein - viele Autoren sind daran gescheitert und haben fade, eindimensionale Gutmenschen produziert. Nicht so Brett. Irgendwie schafft er aus Leesha einen faszinierenden Charakter zu machen und die Schwierigkeiten des Dorflebens ebenso packend darzustellen wie Hofintrigen oder den Kampf gegen die Dämonen.
Der dritte Hauptcharakter ist ein junger Musiker, der viele Schicksalsschläge einstecken musste. Arlen, Leesha und Rojer begegnen sich erst gegen Ende des Buches, nahe dem Höhepunkt. Ihr Zusammentreffen und was sich daraus entwickelt wird entscheidend für das weitere Geschick der Welt.

Von mir bekommt DAS LIED DER DUNKELHEIT nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle High Fantasyfans. Ich kann es kaum erwarten endlich Das Flüstern der Nacht zu lesen.

* Situation vereinfacht dagestellt
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Es scheint ein klassisches Klischee des Genres zu sein, dass große Helden mit einer möglichst schlimmen Kindheit ausgestattet sein müssen. Nicht der wohlbehütete guterzogene Spross aus gutem Hause mit der entsprechenden finanziellen Situation wird zum großen Helden, sondern der Außenseiter, der Straßenjunge, der Waise und der Flüchtling. So auch im vorliegenden Band, wo wir die ersten zweihundert Seiten miterleben müssen wie drei junge Menschen damit ringen müssen, dass sie schwerste Probleme mit Ihren Eltern haben. In der vorliegenden Welt kann das neben dem altbekannten 'Ich mag ein Mädchen, einen Jungen das/den meine Eltern nicht mögen' Problem gleichwohl auch sein, dass die Eltern mal eben von Dämonen verspeist werden, denn hier muss die Menschheit permanent ums Überleben kämpfen, da sie jede Nacht von einer fremden Spezies angegriffen wird. Diese an sich schöne Idee geht wegen all dem Gejammer über die Schwere der Kindheit und einer erstaunlich detaillierten Beschreibung der sexuellen Gelüste der Jugendlichen (was mitunter vorsichtig gesagt sehr befremdlich zu lesen ist) etwas unter.

Nachdem die Eltern dann endlich fort sind, muss der klassische Held im Wachstum einen Ersatzvater bekommen, der ihn zu wahrer Größe führt. Dieser Ersatzvater sollte im Laufe der Geschichte allerdings kaum im Wege stehen, daher statten wir ihn doch am besten mit einer persönlichen Schwäche aus und mache ihn alt oder zum Alkoholiker. Nachdem auch diese Ersatzväter und Mütter das Zeitliche gesegnet haben, können wir dann endlich mit der Geschichte beginnen. Aber wie schaffe ich es, dass meine drei Helden nun zusammentreffen nachdem ich sie quer in der Weltgeschichte verstreut habe? Der Autor dachte sich wohl: Ein guter Weg seine Charaktere zueinander zu bringen ist eine spontane brutale Vergewaltigung und eine darauf aufbauende Liebesgeschichte der Charaktere untereinander. Es kommt auch sicher regelmäßig im realen Leben vor, dass nach einer Vergewaltigung Frauen besonders empfänglich für Zuneigungen sind. Nach diesen logischen Handlungsschritten bin ich schon gespannt wie es weiter geht in der vorliegenden Welt. Vielleicht erleben wir im zweiten Band ja mehr von jenen Selbstmordkriegern aus der Wüste mit ihren schwarzverschleierten Frauen, hören noch mehr Monologe über Abtreibungen mit Kräutermedizin oder überlegen uns warum in entlegensten Dörfern ein unglaubliches arkanes Wissen vorhanden zu scheint, dass viel höher ist als jenes in den Städten, obwohl dort die letzten Bibliotheken stehen.

Vielleicht werde ich ja zu alt für das Ganze. Ich muss gestehen, dass ich mir beim vorliegenden Band mehrmals überlegt habe ob ich mit Ende 20 noch im Bereich der Zielgruppe bin oder ob es sich hier nicht um reines -neumodisch genannt- 'Young Adult' Buch handelt. Beim Lesen der ganzen begeisternden Reaktionen auf amazon von erwachsenen Lesern dachte ich mir dann umso mehr: Wirklich? Sehen hier manche etwas, was ich nicht sehe? Das vorliegende Buch ist nicht viel mehr als eine Ansammlung von klassischen Fantasy Klischees. Es zieht seine Spannung aus den endlosen Kämpfen mit den Dämonen. Das alles ist ja ganz nett geschildet, aber nett ist manchmal auch der kleine Bruder von etwas anderen. Die Dämonen wirken mit einer Ausnahme vollkommen austauschbar, was auch nicht verwunderlich ist, da nur Rassen genannt werden und der Autor sich keine Mühe macht Hintergründe oder gar Persönlichkeit aufzubauen. Allgemein wirkt die Welt sehr wage. Nach den Schilderungen des Autors ist davon auszugehen, dass im Wesentlichen ein halbes Dutzend größere Städte existieren. Alle diese Städte sind innerhalb weniger Tagesreisen erreichbar. Wer nun davon ausgeht, dass die Geschichte nur in einem kleinen Teil der Welt spielt liegt wohl richtig, aber warum beschäftigt sich dann unser Held als Reisender nur mit genau diesem Teil der Welt? Gibt es zwischendrin irgendwo eine unsichtbare Wand, Lava oder einen Ozean? Und dann die Charaktere selbst. Ja die weibliche Hauptfigur ist sympathisch und eine Mary Sue wie sie im Buche steht. Der Jongleur wirkt jetzt schon wie ein reiner Füllcharakter und Arlen, der an sich meisten Potential hätte, irrt ziellos durch die Weltgeschichte und hat mit Mitte 20 den Charakter eines trotzigen Jugendlichen. Da verschlägt es einem wirklich die Sprache, aber nicht im positiven Sinne.

Was bleibt zu sagen? 2 Sterne für die nette Idee. Weiterhin ist anzumerken, dass ich das Buch trotz dieser durchaus vernichtenden Kritik recht schnell an einem Wochenende gelesen habe. Das ist eigentlich ein gutes Zeichen oder aber vielleicht der Wunsch, dass das Leiden möglichst schnell ein Ende hat. Es bleibt mir nur zu sagen: Möge der Schöpfer die Dämonen auf die Macher von schlechter Literatur hetzen!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitnahe Rezension 14. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Meine Rezension ist erst einmal relativ kurz, da ich ein Freund davon bin, sich immer mal während des Lesens zu äußern, da man nach Abschluß des Buches dazu neigt, sich fazitär festzulegen, obwohl man zwischendurch andere Eindrücke hatte.
Positiv:
... zu benennen ist der Schreibstil von Peter Brett : obwohl im ersten Drittel eigentlich fast nur alltägliches passiert, die Hauptfiguren eingeführt werden und die Bedrohung durch die Dämonen eher verschwommen und unwirklich bleibt (bis die Muter von Arlen getötet wird/Leeshas Entscheidung für Heilen) kann man dem flüssig geschilderten Ablauf locker folgen, ohne daß man Langeweile spürt. Das Extrembeispiel ist das erste Buch vom HdR, wo ich mich durch die Beschreibung der Hobbits gequält habe und beinahe an der Lyrik von Tom Bombadil gescheitert wäre. Zum Glück gab ich nicht auf (s. oben).
Neutral :
Genauso kann man die Kritik an der Übersetzerin Fr. Herrman-Nytko nachvollziehen, die viele moderne Begriffe verwendet, wahrscheinlich auch für eine jüngere Leserschaft; genauso ist die HdR- Gemeinde gespalten bzgl. der Carroux- und der Krege-Übersetzungen; erstere ist wesentlich näher am Original( von Tolkien 1937! begonnen), was wahrscheinlich die erneute Verwendung von Klett-Cotta erklärt; Krege hat einen guten Job beim Hobbit gemacht, beim HdR liegt er manchmal arg daneben. Es ist nur die Frage, wieviel Leser hier an einem authentischen, mittelalterlichen Sprachstil interessiert wären, gerade jüngeren Baujahrs und ob diese die Gefühle von Arlen unter einem Schweinetrog in "altertümlichen" Deutsch wirklich empfinden könnten ?
Negativ :
Viele Rezensenten bezeichnen dieses Buch als neues Highlight der Fantasy,nach einem Drittel ist aber trotz des flüssigen Schreibstils eben noch nicht wirklich etwas passiert, der Autor nutzt die Verschiebungen, um die Hauptfiguren in eigenen Handlungssträngen zusammenzuführen, auch in chronologischen Verschiebungen, was die Annahme als Sympathieträger erschwert. Es ist gut, dass die Menschen nicht in einer einfachen Schwarz-Weiß Charakterzeichnung dargestellt werden, aber die Moralvorstellungen der jungen Leesha entsprechen einer schwer verdaulichen, neuchristlichen Ausrichtung, die gerade in den USA grassiert (s. Stephanie Meyer u.a.), welche sie als reine Jungfrau darstellt, während ihre Mutter schlicht als egozentrische Schlampe agiert oder Leesha sich tatkräftig und talentiert zum Heilerlehrling eignet, während ihre Vorgängerin schlicht eine dicke, dumme und faule Kuh ist. Das sind gleich drei Diskriminierungen in einer Person, aber die muss handlungstechnisch eben aus dem Weg.
Und nicht zuletzt ist diese Schwergängigkeit der üblichen Fantasykrankheit geschuldet,bei der gleich zu Beginn eine Handlung als Triolo-oder Tetralogie geplant wird und es nicht mehr möglich ist, einen guten Roman in schon nicht unüppigen 800 Seiten zu beenden.
Man nehme dazu Klaasiker von R.E.Howard, E.R. Burroughs oder H.P.Lovecraft, die echte Klassiker mit äußerster Spannung als Kurzgeschichten oder Romane über 150-200 Seiten zu schreiben vermochten, ohne das jemand langatmige Charakterbeschreibungen vermisst hätte oder am Helden gezweifelt hätte.

Die endgültige Rezension folgt nach Abschluss(wahrscheinlich liegt dann "das Flüstern der Nacht" vor), diese ist nun doch nicht wirklich kurz; sorry !
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