Der einzige Fortsetzungroman innerhalb der sonst abgeschlossenen Scheibenweltromane. So sollte man zuerst "Farben der Magie" lesen und dann erst "Das Licht der Phantasie" lesen Das Buch beginnt damit, daß erst einmal der Tod von Rincewind und Zweiblum rückgängig gemacht wird und zwar weil der Zauberspruch der sich vor langer Zeit einmal in Rincewinds Gehirn festgesetzt hat, nun einmal noch keinen Bedarf zum Sterben hat. Die Geschichte setzt sich eigentlich aus zwei Plots zusammen, die aber ziemlich eng miteinander verknüpft sind. Auf der einen Seite sind Rincewind und Zweiblum, die mal wieder Kreuz und Quer über die Scheibenwelt wandern und auf der anderen Seite sind die sich bekriegenden Zauberer der Unsichtbaren Universität, die den beiden Reisenden nachstreben, um den Zauberspruch in Rincewinds Gehirn zu ergattern und damit das Ende der Welt zu verhindern und sich alle Wünsche zu erfüllen. Während die Zauberer also gegenseitig Intrigen spinnen, begegnen Rincewind und Zweiblum sprechenden Bäumen, einem Lebkuchenhaus, welches der Tourist gleich kaufen möchte, einem fliegenden Felsen inklusive Druid ,kommen dann mit Cohen dem greisen Barbaren zusammen, statten dem Tod und seiner Tochter einen Besuch ab und erleben eine Reihe von weiteren Abenteuern, bis sie am Ende wieder in Ankh Morpork landen und Rincewind im großen Finale natürlich mal wieder unfreiwilliger Held wird, was aber niemanden wirklich interessiert. Das Licht der Phantasie setzt noch stärker auf Humor, als es schon der Vorgänger getan hat und entwickelt keine wirklich *inteligente* Handlung, was nicht heißen soll, daß es nicht gut es ist. Sein Schwerpunkt liegt eindeutig im Humor und darin ist es so gut, daß es selbst den Klassiker 'Per Anhalter durch die Galaxis' weit übertrifft. Außerdem wird hier die Geschichte erzählt wie der Bibliothekar in einen Orang Utang verwandelt wurde und sich weigert danach seine alte Gestalt wieder anzunehmen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)