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Das Leuchten in der Ferne: Roman [Gebundene Ausgabe]

Linus Reichlin
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. Februar 2013
Die Gezeiten von Liebe und Krieg. Ein abenteuerlicher Roman über einen Kriegsreporter, eine Liebe unter extremen Bedingungen und über die Sucht nach Gefahr. Moritz Martens, einst gefragter Kriegsreporter, bekommt seit Monaten keine Aufträge mehr. Er ist müde geworden, sein Konto ist fast leer, seine Ehe ist schon vor Jahren gescheitert und seine Affären machen ihn nur noch einsamer.Da weht der Zufall eine Frau in Martens’ Leben: Die faszinierend fremdländisch wirkende Miriam Khalili. Ihr Vater war einst aus Afghanistan geflohen, sie selbst ist in Berlin aufgewachsen. Miriam erzählt Martens eine unglaubliche Geschichte: Sie würde eine junge Afghanin kennen, die als Junge verkleidet seit Monaten mit einer Talibangruppe durch die Berge zieht. Der Anführer der Gruppe ist weit über die Grenzen des Landes hinaus für seine Brutalität und seinen Frauenhass berüchtigt. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das Mädchen enttarnt wird. Um sich zu retten sei es bereit, für zehntausend Dollar ein Interview zu geben. Miriam könne über einen Kontaktmann ein Treffen an einem geheimen Ort arrangieren.Doch schon in der Transall nach Feyzabad beginnt Martens an der Echtheit der Geschichte zu zweifeln. Ganz offensichtlich war Miriam noch nie zuvor in Afghanistan und verwickelt sich auch sonst immer mehr in Widersprüche. Doch Martens liebt das Unvorhersehbare und lässt sich trotzdem auf das Abenteuer ein.Er kann nicht ahnen, wie sehr das, was ihn in Afghanistan erwartet, sein Leben verändern wird. »Endlich, endlich sind wir im Hier und Heute! Da ist sie ja, die Gegenwart der oft ja nur sogenannten Gegenwartsliteratur.« Richard Kämmerlings (Die Welt) zu einer Vorstufe des Romans

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Galiani-Berlin (14. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869710535
  • ISBN-13: 978-3869710532
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 216.927 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Linus Reichlin, geboren 1957, lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Sein in mehrere Sprachen übersetzter erster Roman Die Sehnsucht der Atome stand monatelang auf der Krimi-Welt-Bestenliste und wurde mit dem Deutschen Krimi-Preis 2009 ausgezeichnet sowie für den Friedrich-Glauser-Preis als bester Debütroman nominiert. Sein zweiter Roman, Der Assistent der Sterne (KiWi 1169) wurde zum »Wissenschaftsbuch des Jahres (Sparte Unterhaltung)« gewählt. Zuletzt erschien sein Roman Er (KiWi 1254), mit dem er die Jensen-Trilogie abschloss.

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fahrt ins Ungewisse 6. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Was zunächst als unterhaltsamer Roman aus dem Berliner Großstadtmilieu beginnt, entwickelt allmählich eine fulminante Dynamik hin zu einem Krimi der besonderen Art.

Der bereits im mittleren Lebensalter stehende Moritz Mertens lernt bei der Wohnungssuche eine junge Frau kennen. Sie befindet sich mit ihrem kleinen Sohn Sinan ebenfalls auf Wohnungssuche. Die beiden freunden sich an, und mit einer skurrilen Geschichte lockt die junge Frau den ehemaligen Kriegsreporter aufs Glatteis. Ihr Vater stamme aus Afghanistan, ihre Mutter war eine deutsche Jüdin. Diese ist wie der Vater schon lange tot. Miriam weiß von einem Mädchen zu berichten, das sich in Männerkleidung mit einer Rebellengruppe der Taliban auf Kriegsspuren befindet. Für 10.000 Dollar ist letztere bereit, dem Reporter ein Interview zu gewähren. Mit dem Geld will sie sich aus ihrer verdeckten Zugehörigkeit zu der Truppe befreien.

Moritz gelingt es, seinem Zeitungsverleger die Sache schmackhaft zu machen. Er bekommt das Geld und fliegt zusammen mit Miriam nach Afghanistan. Dort gelangen sie auf abenteuerlichen Wegen zu den Taliban, bei denen sich Pason, das versteckte Mädchen, als Mann aufhält.

In einer Reihe von zwielichtigen Verwicklungen enthüllt Linus Reich eine unendliche Kette von Familienbeziehungen. Man erfährt etwas von der Moral und von den Gesetzen, unter denen die Taliban leben.
Grausamkeiten und Korruption sind an der Tagesordnung. Dass auch Miriam ihr trübes Spielchen mit Moritz treibt, macht die Lage für unseren Helden nicht besser. Er hat beträchtliche Abenteuer zu bestehen, schwebt mehr als einmal in Todesgefahr und lernt eine Menge über das raue Leben in diesem fernen Land dazu.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einsamer Wolf in Afghanistan... 13. Februar 2013
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Seitdem ich „Der Assistent der Sterne“ von Linus Reichlin gelesen habe, bin ich ein großer Fan dieses Autors. Ich mag seine ganz eigene Art seine Figuren zu zeichnen und liebe seinen behutsamen Umgang mit der Sprache – er wendet sie an wie etwas Kostbares und das spürt man beim Beschäftigen mit seinen Büchern beinahe in jedem Satz. Sein Stil ist weder poetisch noch sachlich zu nennen, er ist irgendwo dazwischen, befindet sich mit seinen oft philosophischen Ansätzen aber niemals an der Grenze zu selbstverliebter Schwafelei. Man nimmt seine Figuren ernst, lernt ihre Gedanken und Gefühle so gut kennen, dass man sie am Ende des Buches wie gute Vertraute verlässt.

Mit seinem Helden Martens schildert Reichlin auf sehr männliche Art und Weise den typischen einsamen Wolf. Während alles im Umfeld von Martens einen Vornamen besitzt, so wird der Hauptfigur fast durchgehend der Anspruch darauf verwehrt. Das wirkt nicht immer passend und hält den Leser auch ein wenig auf Distanz, doch da Martens als Kriegsreporter jede Menge Bilder aus einer bewegten Vergangenheit mit sich herumträgt, die immer wieder kurz einfließen, beginnt man dennoch eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Seine Interpretation der Dinge die er sehen musste, macht seine Menschlichkeit aus. Nur manchmal, da wirkt er dann doch ein wenig künstlich, etwas konstruiert, wenn er Rilke und Kant zitiert, selbstverständlich Dostojewski liest, Bach hört und etwas zu häufig über die Geschmacksnuancen von erlesenem Wein oder Speisen sinniert.
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2.0 von 5 Sternen Und da ging ihm die Puste aus 5. Oktober 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Am Anfang war eine großartige Idee: Eine als Mann verkleidete Frau kämpft an der Seite der Taliban, in ständiger Gefahr, nicht nur von den "Ungläubigen" getötet zu werden, sondern auch von den eigenen Leuten, sollte sie als Frau entlarvt werden. Sie will raus, und das nach Deutschland (es ist ja ein deutscher Roman) mit Hilfe eines desillusionierten Abenteurer und einer geheimnisvollen Frau. Verspricht das nicht einen "Reißer"? Über ein Viertel des Buches kann Linis Reichlin die Erwartungen erfüllen, dann entgleiten ihm seine Leser, beginnen Fragen zu stellen, die er nicht beantworten kann. Warum dies? Wie soll das gehen? Läuft das wirklich so? Nach der Hälfte des Buches scheint der Autor geahnt zu haben: Dieses Unternehmen (sein Roman) geht schief. Nun wird etwas lieblos auf das Ende zugearbeitet. Zahllose unverknüpfte Handlungsfäden werden abgeschnitten oder einfach hängen gelassen. Hauptfiguren verschwinden im lieblosen Dunkel. Und am Ende? Der so ziemlich frustrierendste Romanschluss, den ich kenne.
Soweit zum unbefriedigenden Inhalt des Buches. Was ist mit dem Stil? Beinahe hätte ich gesagt: Hemingway hätte es besser gekonnt. Aber man könnte es so ausdrücken: Er passt nicht zur kargen Stein- und Geröllwüste der afghanischen Berge. Er ist zu adjektiv-schwülstig, nicht nur für die Landschaft oder die wortkargen Taliban, sondern auch für den eigentlich handlungsunfähigen Hauptdarsteller Martens.
Man fragt sich nun, warum dieses Buch in der Presse so oft hoch bewertet wurde. Meiner Meinung nach aus zwei Gründen: Weil es Afghanistan zum Thema macht und weil es eine Art literarisches Fast-food ist. Es liest sich "weg wie warme Semmel" - man kann das als Lob nehmen, wenn man will.
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5.0 von 5 Sternen Wieder einmal ein tolles Buch
Das Leben in Afghanistan, eine Talibangruppe in den Bergen. Ein Kriegsreporter lebt vier Monate als Gefangener dieser Widerstandskämpfer, um sich und den Ehemann einer Frau,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von audiobookfan H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Literatur sui generis - nicht jedermanns Geschmack
Beim Stöbern bin ich auf das Hörbuch gestoßen ohne zu wissen, was mich erwartet.

Die Sache ließ sich ja auch ganz gut an. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Alter Jim veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr interessant!
Dieses Buch war ein Geschenk und es hat voll eingeschlagen, die betreffende Person hatte es sich gewünscht und darüber gefreut
Vor 12 Monaten von Vanessa Kohlgrüber veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Afghanistan-Roman
Ein Roman über Afghanistan, Männer und ein bißchen Liebe. Ganz anders als sonst bei Linus Reichlin wenig Surreales, Angedeutetes, wenig... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Gabriele veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Plage der Sehnsucht
Von einem der auszog das Gewöhnliche zu lieben und beinahe an der Sehnsucht nach dem Leuchten in der Ferne, dem Unbeständigem und Neuen scheitert. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen endlich!
Endlich wieder einmal ein Buch,das man nicht mehr weglegen möchte.ganz andere Welt und doch so nah.prima geschrieben,spannend und leicht zugleich
Vor 15 Monaten von cs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das eigene Leben als Krisengebiet
In faszinierender, sprachlich eleganter und den Leser durchweg erreichender Weise, verbindet Linus Reichlin in seinem neuen Roman „Krisengebiete“, die, jedes für sich, die... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von M. Lehmann-Pape veröffentlicht
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Sehr ergreifende Geschichte und durchaus nachvollziehbar. Thomas Sarbacher's Stimme gibt dem Hörbuch die richtige Stimmung. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Wolfgang Dreser veröffentlicht
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Reichlin schreibt imponierende Bücher. Ein Hauch des Geheimnisvollen weht durch die Seiten und lässt seine Romane zu Abenteuergeschichten der Gegenwart werden. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Regina Berger veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Bisschen Romantik, ein Bisschen Ferne, ein Bisschen Abenteuer....
Inhalt
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"Martens", wie er zu Beginn des Buches genannt wird, ist Journalist, Abenteurer, haltlos und pleite. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Mephitidas veröffentlicht
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