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Das Leben mit den dunklen Gedanken: Wie ich meine Depression besiegte Broschiert – 7. August 2013


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Produktinformation

  • Broschiert: 214 Seiten
  • Verlag: Monsenstein und Vannerdat (7. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3869918381
  • ISBN-13: 978-3869918389
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,7 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 820.130 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jochen Schulz, geboren am 23.06.1990 in Balingen, veröffentlichte im August 2013 seine Autobiographie "Das Leben mit den dunklen Gedanken - wie ich meine Depressionen besiegte". Momentan studiert er nebenbei Journalismus an der ILS Hamburg.
Das Buch basiert auf seinen eigenen Erfahrungswerten mit der psychischen Krankheit Depressionen, an welcher er selbst jahrelang litt und immer noch leidet. Das Buch gibt den Lesern einen sehr emotionalen Einblick in die Denkweise und das Leben eines Depressiven, spricht aber auch den medizinischen Aspekt, den Prozess der Selbsterkenntnis und den Heilungsprozess an.
Das Buch ist für alle gedacht, die selbst von Depressionen betroffen sind, aber auch für Angehörige und einfach interessierten Menschen.

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einleitung: Meine Reise ins Ich Es handelt sich hier um meine persönliche Lebensgeschichte, um meine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle, und um meine Eindrücke im Zusammenhang mit der Depression. Natürlich empfindet das jeder für sich anders. Aber ich denke, dass wir alle von Geschichten lernen können. Sie ist nicht ordentlich, geht kreuz und quer, so wie meine Gedanken und mein Leben auch. Ich hatte keine Hoffnung mehr, jemals wieder ein normales Leben führen zu können. Ich habe mich zurückgezogen, abgekapselt und mich verschlossen gegenüber meinen Mitmenschen. Darum wird die Krankheit wohl auch als Krankheit der Einsamkeit bezeichnet, denn am Anfang war ich sehr alleine. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich genauso fühlen wie ich oder es wenigstens verstehen können, wie mir zumute war. Ich möchte gerne erzählen, wie ich war, was passiert ist und wie ich jetzt bin, im Umgang mit der Depression. Meine Genesung ging nur langsam voran. Ich bin oft gestolpert oder gestürzt auf meinem Weg hinaus aus der Depression, doch jeder Rückschlag hat mich noch stärker gemacht, um meinen Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen. Es braucht viel Zeit und Geduld und viel Bereitschaft, um an sich zu arbeiten, die Krankheit zu besiegen und einer erneuten Erkrankung der Depression vorzubeugen. Mir war jedes Mittel recht, um dieses Ziel zu erreichen. Ich las jedes Buch, welches ich über die Depression in die Finger bekommen konnte. Habe mich gesund ernährt und viel Sport getrieben. Begab mich in die Hände eines Heilpraktikers um meine negative Energie zu beseitigen. Vertraute mich Psychologen und meinem Hausarzt an, der sofort eine Medikamentöse Behandlung durch Antidepressiva in die Wege leitete. Meine Geschichte beginnt am 10. November 2009.Ich denke, das ist ein guter Ausgangspunkt, weil mir da erst richtig klar wurde was mit mir los war. Es war ein ganz normaler Tag, dachte ich zumindest. Doch was ich am Abend noch erfahren sollte, veränderte mein ganzes Leben. Draußen war herbstliches Wetter und dichter Nebel verhinderte eine klare Sicht. Es war einfach so trübe, genau wie meine Gedanken. Am liebsten wäre ich im Bett geblieben. Dort fühlte ich mich sicher vor der großen Welt, welche mir so eine Angst einjagte und mir fast die Luft zum Atmen nahm. Als ich mich dann doch aufraffen konnte, aufzustehen, ging ich ins Badezimmer und machte mich fertig. Dinge, die mir früher leicht von der Hand gingen, wurden plötzlich zur Qual, selbst das Zähneputzen stellte mich scheinbar vor eine unüberwindbare Hürde. Ich war wie gelähmt, mein Kopf war leer, es spielte sich alles wie in einem Film ab, ohne das ich wirklich wahr genommen habe, was geschehen ist. Nach quälenden 2 Stunden war ich dann endlich fertig und fuhr in die Stadt, um den Einkauf zu erledigen. Ich schlenderte durch die Regale, packte wahllos Sachen in meinen Einkaufswagen. Mir war es egal, ob ich sie nun brauchte oder nicht, hauptsache ich konnte schnell wieder nach Hause. Es muss so gegen 19 Uhr gewesen sein, als ich wieder zu Hause eintraf. Ich verstaute meine Einkäufe und begab mich in mein Zimmer, schaltete den Fernseher ein und aktivierte den Teletext. So wie ich es jeden Tag gemacht habe, um zu erfahren, was auf der Welt geschehen war. Was es da zu lesen gab, traf mich wie ein Blitz. Ich schaltete auf verschiedene Sender um, weil ich es einfach nicht glauben konnte, was dort geschrieben stand. Doch leider muss es die schreckliche Wahrheit sein, denn auf jedem Sender lief das gleiche Programm, sowohl in den Nachrichten zu hören als auch im Teletext zu lesen. Robert Enke, unsere Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft, soll tot sein. Er machte immer einen so netten, gefestigten und fröhlichen Eindruck, wenn er sich den Fragen der Reporter stellte. Ausgerechnet er wurde von seinen Ängsten und Sorgen überrannt. Den entscheidenden Kampf in seinem Leben gegen die Depression hatte er leider verloren. Die Krankheit, die sein Leben aussichtslos erscheinen lies, hat einem jungen Mann das Leben gekostet, weil als einzige Lösung um diesen schrecklichen Gedanken und seinen Ängsten zu entkommen, nur noch der Freitod für ihn infrage kam. Plötzlich wurde mir alles klar, meine ganzen Gedanken über den Tod, das ständige Grübeln, niedergeschlagen zu sein, all diese Symptome, die zu einer Depression gehören, erkannte ich bei mir. Und es wurde für mich endlich greifbar, was mit mir geschehen war. Ich hatte selbst eine Depression. So konnte ich diesem noch so schrecklichen Ereignis doch wenigstens ein bisschen etwas Positives abgewinnen. Zuerst konnte ich mit dieser Situation nicht viel anfangen. Doch nach und nach akzeptierte ich die Situation. Mein Ziel mit diesem Buch ist es, endlich dieses Tabu zu brechen, so dass man bald über eine Depression reden kann wie über einen gebrochenen Arm oder ein gebrochenes Bein. Außerdem half mir das Schreiben, das Erlebte zu verarbeiten. Gerne gebe ich meine Erfahrungen an Betroffene weiter, um ihnen zu helfen, Trost zu spenden oder auch die Angst zu nehmen und um für die Krankheit Depression mehr Verständnis zu erlangen. Leider ist es in unserer Gesellschaft so, dass man über alles reden darf, über einen Herzinfarkt, über Krebs, nein sogar über Aids kann man offen reden, nur über der Depression liegt eine Hülle des Schweigens. Die Hülle des Schweigens muss endlich eingerissen werden. Es darf nicht länger ein Tabu sein, darüber zu sprechen. Es ist nicht schon schwer genug, krank zu sein, nein, man muss es nach außen hin verbergen und die Krankheit leugnen, um sich seine Karriere nicht zu verbauen oder um nicht die Menschen zu verlieren, die sich Freunde nennen. Angewidert und abwertend wird man von seinen Mitmenschen angeschaut, wenn man sagt, ich bin krank und musste mich in eine Psychiatrische Klinik begeben. Darin besteht die wirklich Qual eines Depressiven. Auch ich persönlich musste leider dieses allzu oft miterleben. Ich wurde wegen der Krankheit ausgegrenzt, als Schwächling bezeichnet und wie oft musste ich mir solche Sätze anhören, wie „Reiß dich mal zusammen, so schlimm kann es gar nicht sein!“ oder „Stell dich nicht so an du musst dich nur mal mehr anstrengen dann klappt es auch.“ Um nur ein paar dieser Beispiele zu nennen. Wir müssen nicht nur die Krankheit bekämpfen, sondern auch die abscheuliche Art und Weise, wie man mit ihr und den Betroffenen umgeht. Darum habe ich beschlossen meine Stimme zu erheben und mich nicht länger zu verstecken. Wenn Sie dieses Buch lesen und sich genauso fühlen oder Ihnen ähnliches passiert ist, Sie sind nicht alleine, ich weiß wie Sie sich fühlen, was in Ihnen vorgeht, aber lassen Sie sich nicht unterkriegen. Holen Sie sich Hilfe, es ist keine Schwäche oder ein Makel, Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie nötig ist. Hören Sie nicht auf das Gerede Ihrer Mitmenschen, Sie sind wahrscheinlich nur neidisch, weil Sie sich es nie eingestehen könnten, wenn Sie einmal Hilfe bräuchten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 14. November 2013
Format: Broschiert
Zum Thema Depressionen ist in den letzten Jahren viel geschrieben worden. Oft waren es Erklärungsversuche von Fachleuten, seltener haben sich Betroffene selbst dazu aufgerafft über ihre Krankheit zu schreiben.

Im vorliegenden Fall schreibt ein seit vielen Jahren Betroffener. Was er schreibt berührt und macht deutlich, sein Buch gilt nicht nur Menschen die selbst von dieser Krankheit betroffen sind, sondern auch Angehörigen und Menschen die vielleicht meinen, sie hätten mit all dem nichts zu tun. Liest man das Buch von Jochen Schulz aufmerksam, wird schnell klar wie vorverurteilt Kranke werden und in wie weit in unserer Gesellschaft erst noch ein Gefühl dafür geschaffen werden muss um Ängste und Vorurteile abzubauen.

Auch wenn ich anfangs beim Lesen dachte, hoffentlich textet mich der Autor nicht voll mit Fachjargon, so übertrieb er es dann doch nicht und was er an fachlichem Wissen preis gab, war wichtig zu erfahren. Neben dieser fachlichen Weitergabe von Informationen steht exemplarisch der Mensch Jochen Schulz im Mittelpunkt. Kein anderer als er selbst hätte je besser beschreiben können was ihn verletzte, wie er seine ihn umgebende Welt sah. Schließlich gibt der Autor Informationen für Betroffene weiter. Adressen und Links finden sich im Anhang.

Ein lesenswerter Situationsbericht, der gelesen werden sollte, weil er authentisch daherkommt und Hilfen für alle Seiten aufzeigt!
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Von Sabine Schaub am 8. September 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch ist sehr informativ und authentisch geschrieben.

Der Autor beschreibt sehr authentisch seine eigenen Erlebnisse. Er beschreibt seine Kindheit und die damit zusammenhängenden Grausamkeiten die er erlebte. Aber auch, wie er am Ende wieder gesund wurde. Das gibt Hoffnung und Mut für Betroffene.

Außerdem gibt er sehr viele Erklärungen über Depressionen, die für jeden leicht zu verstehen sind.
Dieses Buch ist nicht nur für Betroffene interessant, sondern auch für Angehörige, Freunde und Bekannte.
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Format: Broschiert
Zu dem Buch habe ich aus persönlichen Gründen gegriffen und habe nach dem Lesen nur bereut es (oder ein ähnliches) nicht schon vor vielen Jahren gelesen zu haben.

Der Autor beginnt sein Buch mit einer Einleitung, wie ihm persönlich klar wurde, dass er an einer Depression erkrankt war. Seine Geschichte beginnt am 10. November 2009, als im Fernsehen die Nachricht omnipräsent war, dass Robert Enke auf Grund von Depressionen aus dem Leben geschieden war.
Jochen Schulz war daraufhin wie vor den Kopf gestoßen, gleichzeitig war es für ihn jedoch ein rettender Strohhalm, da ihm endlich klar wurde, was es mit seinen eigenen Gedanken über den Tod, den ständigen Grübeleien und immer wiederkehrenden und grundlosenden Niedergeschlagenheit bei ihm auf sich hatte: er hatte selbst eine Depression!

'Leider ist es in unserer Gesellschaft so, dass man über alles reden darf, über einen Herzinfarkt, über Krebs, sogar über Aids kann man offen reden, nur über der Depression liegt eine Hülle des Schweigens.' (S.8)

Nach der Einleitung geht Jochen Schulz zunächst auf das Krankheitsbild der Depression ein, so sind die ersten Kapitel etwas trocken und schwierig zu lesen, aber immer noch besser verständlich für den Laien erklärt als so viele Fachzeitschriften oder -broschüren. Da sich die ersten Kapitel beim Lesen für mich etwas zäh gestalteten, sind mir hier verstärkt Fehler und umgangssprachlicher Satzbau aufgefallen.
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Format: Broschiert
Der Autor beschreibt seine eigene Erfahrung mit der psychischen Krankheit Depressionen sehr ausführlich und auch mit viel Fachwissen darlegend.
Depressionen sind ein sehr ernstzunehmendes Thema und man darf die Augen einfach nicht verschließen vor dieser Krankheit, welche in der heutigen Gesellschaft eigentlich akzeptiert werden sollte.

Jochen Schulz beschreibt seine Gefühlswelt sehr emotional und nahe gehend; man kann sich perfekt in seine Situation hineinversetzen und mit ihm fühlen.

Ich persönlich kann das Buch nur weiterempfehlen, es eignet sich perfekt zur Eigentherapie für andere Betroffene der Krankheit, aber auch für Angehörige und Menschen, welche einfach mehr über diese Erkrankung wissen möchten.

Ein absolut lesenswertes Buch eines sehr starken jungen Mannes, welcher dem Kampf nicht verlieren wird!
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