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Das Leben kleben: Roman
 
 
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Das Leben kleben: Roman [Taschenbuch]

Marina Lewycka , Sophie Zeitz
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[…] und während man vor Lachen manchmal kaum weiterlesen kann, dankt man der englischen Autorin Marina Lewycka für jeden neuen Einfall, der ›Das Leben kleben‹ noch bunter macht.«
Brigitte 23.03.2010

»Mit ›Das Leben kleben‹ hat Lewycka einen amüsanten und trotzdem bewegenden Roman geschaffen.«
Viktoria Hänsel, Hannoversche Allgemeine 16.03.2010

»Marina Lewycka hat ihren Roman einfühlsam, mit Liebe und Hingabe geschrieben.«
buecherrezensionen.org 26.03.2010

»Sie schafft es eine weiteres Mal, die schräge Schreiberin Marina Lewycka: Nach ihrem Bestseller ›Der ukrainische Traktor‹ – randvoll mit absurden Situationen – legt sie mit ›Das Leben kleben‹ das nächste herrlich merkwürdige Buch vor.«
General-Anzeiger 27.03.2010

»Chaotisch, charmant, unglaublich turbulent und so urkomisch, dass man manchmal vor Lachen kaum weiterlesen kann.«
Frontal-Magazin, Graz März 2010

»Marina Lewycka ist eine wunderbare Erzählerin, die geschickt die Balance zwischen Lachen und Weinen hält und ihre Charakteren die Möglichkeit gibt, viele Seiten zu zeigen – mal gut, mal weniger gut – wie Menschen eben so sind.«
Margarete von Schwarzkopf, NDR1 Niedersachsen, Bücherwelt 06.04.2010

»Ein sehr unterhaltsames, lesenswertes Buch!«
buecherrezensionen.org 13.04.2010

»Lustig und lebensnah!«
Das Neue 10.04.2010

»Einen solch grotesk komischen und dabei zutiefst humanen Blick auf die Unmenschlichkeit der Geschichte und die Zumutungen des Lebens hat man schon lange nicht mehr gelesen. Großartig!«
Kathrin Fischer, HR1-Tipp 14.04.2010

»Wieder versteht es die Autorin ausgezeichnet, ein ernstes Thema spannend und einfühlsam in einem Unterhaltungsroman unterzubringen. Tatsächlich eine sehr lesenswerte Story, heiter, herzzerreißend, verrückt und doch geistreich.«
Manfred Orlick, buchinformationen.de 14.04.2010

» «
Meike Dannenberg, Bücher März 2010

[…] Lewycka meistert den Spagat zwischen Satire und Tiefgründigkeit so, dass man ganz zur Recht behaupten darf: Sie schafft es, das Leben zu kleben. Eine wundervolle Collage!


»Die Geschichte ist kritisch, witzig und anrührend erzählt – zum Lachen und Nachdenken zugleich.«
Laura 14.04.2010

»Das sind die großen Stärken des Romans: seine Klarheit und Direktheit, seine Situationskomik und seine kluge Dramaturgie, die auf ein hervorragendes Handwerk der Autorin schließen lässt.«
Vladimir Balzer, Deutschlandradio Kultur 19.04.2010

»Eine rundum vergnügliche Lektüre und vollkommen treffsicher in ihrer garstigen Weisheit.«
Reutlinger General-Anzeiger 19.04.2010

»Ihr Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ war ein Hit, und auch diese berührende Story von einer ungewöhnlichen Freundschaft hat das Zeug dazu.«
Maxi Nr. 5/2010

»Genug Stoff für vier höchst vergnügliche Abende.«
SonntagsZeitung Zürich 11.04.2010

»Holocaust, Emigration, Armut und Alter: grotesk komischer und zutiefst humaner Blick auf die Unmenschlichkeit der Geschichte«
Der Spiegel, Bestseller-Liste 19.04.2010

»Marina Lewycka hat mit ihrem neuen Roman ›Das Leben kleben‹ nach dem Bestseller ›Kurze Geschichte des Traktors‹ auf Ukrainisch wieder eine wunderbar skurrile und zutiefst menschliche Geschichte zu Papier gebracht.«
Brigitte Suchan und Mathias Ziegler, Wiener Zeitung 21.04.2010

»Der vielschichtige, von Humor und Traurigkeit geprägte Roman taucht in zahlreiche Lebensläufe, streift Zeitgeschichte und entwirft wieder ein anschauliches Bild der englischen Gesellschaft.«
Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung 17.04.2010

»In ihren wunderbaren Frauenfiguren, der fledermausigen Georgie Sinclair und der alten Naomi Shapiro, zeigt Lewycka, was und wie Heimat sein kann. Manchmal liegt sie nur einen Straßenzug entfernt.«
Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung 28.04.2010

»Man sieht: Der Titel ›Das Leben kleben‹ ist Programm.«
Die Welt 24.04.2010

»Amüsanter und bewegender Roman!«
Tina 28.04.2010

»Sehr zu empfehlen!«
Nordlich 22.04.2010

»Einmal werden Sie lachen, dann wieder betrübt sein, und am Ende werden Sie über das ganze Gesicht strahlen und überaus glücklich sein, dieses Buch gelesen zu haben.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de 26.04.2010

»Ein witziger, herzerfrischender Roman!

«
Schweriner Volkszeitung 24.04.2010

»Fesselnde, witzige und kluge Unterhaltungsliteratur […].«
Ute Baumhackl, Kleine Zeitung, Graz 24.04.2010

»Mit großer Leichtigkeit erzählt Marina Lewycka eine hinreißende Geschichte von Einsamkeit und Freundschaft.«
Petra von der Linde, Westfälischer Anzeiger, „Ham live" Mai 2010

»Lewycka gibt den schrulligen Typen ein menschliches Gesicht. Sie erblickt komische Situationen dort, wo es für andere Menschen ernst wird.«
Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt 26.04.2010

»Marina Lewyckas Roman fügt alles mit Witz und Wärme zusammen.«
Freundin 05.04.2010

»Marina Lewyckas zaubert in ihrem herrlich exzentrischem Roman unvergessliche Charaktere für ebenso rührende wie absurd-witzige Szenen.«
Maren Albertsen, Szene Hamburg Nr. 5/ 2010

»Marina Lewycka erzählt ihre clever konstruierten Geschichten mit munterer, lebensbejahender Ironie.«
Ashana Amtsfeld, magazin Sonntagsblick, Zürich 02.05.2010

»Marina Lewycka hat eine wunderbare Komödie geschrieben, die sich mit großem Vergnügen in einem Satz verschlingen lässt.«
Andreas Frane, Nürnberger Zeitung 04.05.2010

»Wunderbar komisch und anrührend schreibt Lewycka […].«
Bettina Musall, SpiegelOnline 17.05.2010

»Einmal mehr gelingt es der Autorin mit ›Das Leben kleben‹, die ganz große Geschichte im Alltag zu kondensieren und das Schwere locker zu durchkreuzen.«
Kieler Nachrichten 19.05.2010

»Wenn’s der Wahrheitsfindung dient, ist alles erlaubt, der politisch unkorrekteste Klamauk, die derbsten Scherze, die holzhammerhärtesten Seifenkomödien-Klischees, die plumpsten Kalauer.«
Sabine Vogel, Berliner Zeitung 20.05.2010

»Hinreißend!«
Fernsehwoche 21.05.2010

»Es ist unwichtig, was die Leute trennt, letztendlich geht es darum, was die Leute zusammenhält. Mit dieser vergnüglich-nachdenklichen Lektüre gelingt ihr das Kunststück, Satire mit Tiefgang zu verbinden. Sie zeigt auf unterhaltende Weise, wie das Leben zu kleben ist!«
Giovanna Riolo, Freiburger Nachrichten 17.05.2010

»Nach ihrem internationalen Bestseller ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ liefert die nach England emigrierte Autorin Marina Lewycka mit ›Das Leben kleben‹ einen ebenso herrlich schrägen Nachfolger mit unbegrenztem Amüsierpotential.«
Madame Juni 2010

»Denn tatsächlich klebt auch ›die neue Lewycka‹ in den Händen, liest sich spannend und süffig und amüsant.«
Britta Heidemann, WAZ 29.05.2010

»Das Zusammentreffen unterschiedlicher Menschen und Lebenseinstellungen macht den Charme der Geschichte aus.«
Susanna Gilbert-Sättele, Frankfurter Neue Presse 27.05.2010

»Geistreiche Unterhaltungsliteratur: das ist die Spezialität von Marina Lewycka […].«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel 30.05.2010

»Der Roman macht Mut, Fremden zu vertrauen.«
Susanna Gilbert-Sättele, Oberhessische Presse 28.05.2010

»Der Roman macht Mut, Fremden zu vertrauen.«
Recklinghäuser Zeitung 26.05.2010

»Der Roman macht Mut, Fremden zu vertrauen.«
Magdeburger Voksstimme 29.05.2010

»Lewycka erweist sich auch in ihrem dritten Roman als brillante Chronistin des Alltags.«
Eva Pfister, fifty-fifty, Das Straßenmagazin Juni 2010

»Lewycka erweist sich auch in ihrem dritten Roman als brillante Chronistin des Alltags.««
Eva Pfister, fifty-fifty, Das Straßenmagazin Juni 2010

»Suchtgefahr? Ja!«
Claudia Beckers, Woche heute 09.06.2010

»Die englische Autorin mit jüdisch-ukrainschen Wurzeln erzählt nicht ohne Selbstironie von sozial religiösen Missverständnissen und von einer ungewöhnlichen Freundschaft.«
Tatjana Mehner, Ostthüringer Zeitung 19.06.2010

»Das Zusammentreffen unterschiedlichster Menschen und Lebensseinstellungen macht den Charme der Geschichte aus, der es gleichzeitig nicht an politischer Schärfe mangelt.«
Aachener Nachrichten 12.06.2010

»Die Autorin wirbt in ihrem Roman mit Witz für Toleranz.«
Susanna Gilbert-Sättele, echo-online.de 29.06.2010

»Ein witzig-melancholisches Buch, das zum Nachdenken anregt.«
Ruhr Nachrichten 24.06.2010

»Es ist die große Qualität von Marina Lewycka, dass sie so unterhaltsam wie einfühlend von einer sozialen Realität berichten kann, die kein gängiger literarischer Topos darstellt.«
Eva Pfister, Lesart Juni 2010

»Turbulente Story über eine ungewöhnliche Freundschaft.«
Anke Groenewold, Neue Westfälische 26.06.2010

»Auch ›Das Leben kleben‹ ist ein wunderbar komisches, warmherziges Buch mit ernstem Hintergrund.«
Regina Urban, Nürnberger Nachrichten 07.07.2010

»Fast wie bei Quentin Tarantino.«
Christa Nebenführ, Buchkultur August/ September 2010

»Fast wie bei Quentin Tarantino.«
Buchkultur August/September 2010

»Wahnwitzig gut!«
Mareike Müller, Wienerin August 2010

»Lewyckas Roman ›Das Leben kleben‹: skurril und berührend.«
Siegener Zeitung 21.07.2010

»Witzig, wunderschön, berührend – perfektes Lesevergnügen garantiert!«
Frankfurter Stadtkurier 29.07.2010

»Verschroben und englisch – endlich mal wieder ein Buch, über das man herzhaft lachen kann und das trotzdem Tiefgang hat.«
Yvonne Pollnick, Main-Echo 07.08.2010

»Autorin Marina Lewycka weiß mit Witz und Charme von den Tücken des Lebens zu erzählen.«
Passauer Neue Presse 14.08.2010

»Das Buch ist warmherzig, heiter und tragisch, lebensbejahend und schön skurril.«
Anja Rettenmaier, Schwäbische Post 26.08.2010

»Rührend und liebenswert komisch.«
Susanne Fröhlich, mach mal Pause 12.01.2011

Kurzbeschreibung

Georgie Sinclair hat gerade ihren Mann vor die Tür gesetzt, ihr Sohn entwickelt eine beunruhigende Vorliebe für Weltuntergangs-Websites, und ihren Job bei einem Klebstoff-Fachmagazin findet sie auch nur bedingt faszinierend. Da trifft sie eines Tages Mrs Shapiro, die allein in einem halb verfallenen alten Haus lebt. Die verschrobene Dame ist Jüdin und im Zweiten Weltkrieg nach London geflohen. Als Mrs Shapiro ins Krankenhaus muss, bittet sie Georgie, sich um das baufällige Haus zu kümmern. Gleich mit ihrer ersten Tat setzt sich Georgie gehörig in die Nesseln: Der Handwerker, den sie mit Reparaturen beauftragt, ist keineswegs Pakistani, wie sie dachte, sondern Palästinenser. Eine potenziell heikle Konstellation. Zusätzliche Komplikationen ergeben sich durch zwei geldgierige Immobilienmakler, eine arglistige Sozialarbeiterin und Georgies Ehemann ...

Der Verlag über das Buch

Interview mit Sophie Zeitz:

Die freie Literaturübersetzerin lebt in Berlin und übersetzt aus dem Englischen. Zuletzt übertrug sie Marina Lewyckas neuen Roman Das Leben kleben ins Deutsche.

Das Leben kleben ist nach Caravan der zweite Roman von Marina Lewycka, den Sie ins Deutsche übertragen haben. Beschreiben Sie uns den Ton der Autorin!
Marina Lewycka hat sehr viel Humor und Sprachwitz – sogar wenn sie über ernste Dinge schreibt. Gleichzeitig ist die Sprache ihrer Romane klar und unprätentiös, die Abgründe zeigen sich erst im Zusammenhang. Das macht ihre Geschichten so flüssig und lesbar, ohne dass sie an Gehalt einbüßen. Beim Übersetzen ist eine klare Sprache eine besondere Herausforderung, denn ich muss auch im Deutschen ganz klar sprechen. Und gerade diese Herausforderung macht großen Spaß.

Nachdem Marina Lewycka in Caravan mehrstimmig erzählte, ist sie zu einer Erzählerin zurückgekehrt: Georgie Sinclair erinnert ein bisschen an Nadia aus der Kurzen Geschichte des Traktors auf Ukrainisch
Ja, Georgie Sinclair ist eine Frau, die an sich voll im Leben steht, bis sich dieses auf den Kopf stellt, und sie sich neu sortieren muss. Es ist eine Situation, die sich uns immer wieder stellt – wir denken, wir hätten alles im Griff, aber alles ist im Fluss, die Gegebenheiten ändern sich: Kinder werden älter, Beziehungen gehen auseinander, Menschen tauchen auf, andere verschwinden.

Der Roman beginnt für Georgie mit einem unsanften Aufwachen aus der Routine, doch ihre große Gabe ist eine Offenheit im Umgang mit Umwälzungen. Durch diese Offenheit entwickelt sie ganz neue Fähigkeiten, auch wenn sie davon träumt, wie eine Muschel »fest am Fels zu kleben, während draußen die Wellen und die Gezeiten toben«.

Zum Thema Kleben hat Georgie eine spezielle Beziehung: Die Arbeit für das Online-Magazin ›Klebstoffe in der modernen Welt‹ verwandelt ihr Gehirn manchmal in Kleister. Haben Sie für die Übersetzung der Fachbegriffe aus der Welt des Klebens viel recherchiert?
Nicht nur zu Klebstoffen, auch zu Dübeln und Baustoffen musste ich recherchieren. Auch das ist ein Teil der Arbeit als Übersetzerin, der viel Spaß macht. Ich habe einiges über Hydroxygruppen und Sekundenkleber gelernt – die Tatsache, dass Muscheln über einen Kleber verfügen, der noch fester ist als die modernsten synthetischen Klebstoffe, beeindruckt mich tief.

Ein möglicher Buchtitel wäre auch ›Das Leben riechen‹ gewesen: Georgie freundet sich mit der alten Mrs. Shapiro an, die mit einigen Katzen in dem verwitterten Canaan House wohnt. Wie hält es Georgie dort aus?
Georgies Wahrnehmung der Welt ist sehr sinnlich. Gerüche, Geräusche, Geschmack bestimmen ihre Welt – vor allem ihr erster Eindruck von Dingen wird von ihrer Sinneswahrnehmung bestimmt. Canaan House verströmt einen »modrigen Geruch von Frömmigkeit«, Mrs. Shapiros Stimme klingt »braun und körnig wie Früchtebrot«.

Vielleicht sind es genau diese Sinneswahrnehmungen, durch die ich als Leserin mich mit ihr identifizieren konnte – weil ich beim Lesen Georgies Wahrnehmungen so gut nachvollziehen kann. Es stimmt, dass Georgie ein besonders dickes Fell gegenüber unangenehmen Gerüchen hat – schon im ersten Kapitel hinterlässt der Kater eine Marke an ihrem Bein, »ein stechender, klebstoffartiger Geruch«. Vielleicht ist die Botschaft: Im Vergleich mit der Not auf der Welt im Großen und im Kleinen sind schlechte Gerüche das geringste Problem.

Neben ihrer Arbeit fürs Klebstoff-Magazin versucht sich Georgie als Roman-Autorin. Wie lautet Ihr literarisches Urteil über Das verspritzte Herz?
Georgies Roman Das verspritzte Herz soll eine Schmonzette werden, mit der sie Geld verdienen will – sie hat keinerlei literarischen Ambitionen. Ich finde es wunderbar, wie sie ihren Kummer und ihre Rachgelüste in Schmonzettenform verarbeitet, wie sie ihre Schwiegereltern, ihren untreuen Mann und die anderen Details ihrer eigenen Seifenoper verwurstet. Umso lustiger, wie sie sich immer wieder bei den Decknamen verheddert. Das verspritzte Herz ist großartig – allerdings eher als Schreibtherapie für Georgie.

Hatten Sie während der Übersetzung Kontakt zur Autorin?
Marina Lewycka und ich lassen uns immer wieder herzliche Grüße ausrichten, aber beim Übersetzen des Romans hatte ich keine weiteren Fragen an sie. Solange keine größeren Verständnisfragen auftauchen, bin ich beim Übersetzen auf mich gestellt, denn Marina Lewycka spricht kein Deutsch. Und wenn ich mich intensiv mit dem Text beschäftige, bleiben bei einer guten Autorin wie Marina Lewycka auch keine Fragen offen.

Was gefällt Ihnen persönlich an Das Leben kleben am besten?
Die Figuren, die Georgie begegnen, Mrs. Shapiro, aber auch Mr. Ali, Mark Diabello, Ms Baddiel und Chaim, sind so unterschiedlich und haben doch alle ihre Geschichte und ihre Würde. Obwohl es Georgies Geschichte ist, wird klar, dass sie nur ein Stück des großen Flickenteppichs ist, zu dem sich die Menschen zusammenfügen. So viele Menschen es gibt, so viele Perspektiven gibt es. Es tut gut, dass in Marina Lewyckas Roman Israelis und Palästinenser zusammen ein Barbecue organisieren, und dass sich am Ende alle im Supermarkt wieder sehen …

Das Interview führte Tina Rausch

Über den Autor

Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ wurde zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, eroberte die internationalen Bestsellerlisten, wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Mehr unter www.marinalewycka.com.

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