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Das Leben ist jetzt [Taschenbuch]

Frank Meinshausen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2003
China? - Jeder fünfte Mensch ist Chinese, aber unser Wissen über die Gegenwartskultur im »Reich der Mitte« hält sich in Grenzen. Diese Anthologie mit 11 Erzählungen stellt vor, was sich zur Zeit in Chinas literarischer Szene tut. In Peking, Shanghai und Nanjing hat der Sinologe Frank Meinshausen ein Netzwerk junger chinesischer Schreibender aufgetan, deren Leben, Denken und Texte weniger von der Kulturrevolution als vielmehr vom westlichen Lebensgefühl des »Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll« beeinflußt sind. Zhu Wen, Dai Lai, Bi Feiyu und die anderen in diesem Band vertretenen Autorinnen und Autoren wurden in den 60er/70er Jahren geboren und veröffentlichten ihre Texte bislang in subkulturellen Literaturzeitschriften, im Internet und in Kleinverlagen. Dem offiziellen Literaturbetrieb und den inhaltsleeren Phrasen der früheren, sozialistischen Literatur setzen sie die Darstellung des schwelenden Generationenkonflikts und die drastische Beschreibung der von Materialismus und Werteverlust geprägten Wirklichkeit entgegen. Sie schreiben vom aufreibenden Alltag in den boomenden chinesischen Megastädten, schildern das hedonistische Leben ihrer Altersgenossen im Künstlermilieu, zeigen, wie der Drang nach Freiheit in selbstzerstörerische Absturzbiographien mündet, wie die jugendlichen Slacker Pekings und Shanghais nach wilden Nächten in die Zweizimmerwohnung ihrer Großfamilie zurückkehren und wie das beschleunigte Leben trotz aller Verlockungen doch vor allem eines bereithält: unerfüllte Sehnsüchte und Einsamkeit auf technologisch höchstem Niveau.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 260 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: DEA, (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518414712
  • ISBN-13: 978-3518414712
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 392.447 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Leben in Chinas Grossstaedten 30. August 2005
Format:Taschenbuch
"Das Leben ist jetzt" ist eine auf dem deutschen Buchmarkt laengst ueberfaellige Anthologie chinesischer Gegenwartsliteratur, von Frank Meinshausen trefflich ausgewaehlt, gekonnt uebersetzt und mit einer sachkundigen Einfuehrung versehen.
Die elf Erzaehlungen von (elf) jungen, in Deutschland bisher weitgehend unbekannten und unuebersetzten chinesischen Autoren und Autorinnen (alle sind in den 60er- und 70er-Jahren geboren) handeln von den jungen Staedtern ihrer "Generation", die versuchen, in einer zunehmend materialistischen und ichbezogenen Gesellschaft ihr Leben zu gestalten bzw. (wieder) in den Griff zu bekommen, eine Gratwanderung zwischen dem Streben nach (personlicher, sexueller, kuenstlerischer) Freiheit und absoluter Orientierungslosigkeit, zwischen einem extrem hedonistischen Individualismus und dem Verlust jeglicher Beziehungen bis hin zum Verlust der Realitaet.
"Das Leben ist jetzt" bereitet groesstes Lesevergnuegen und gibt dabei spannende Einblicke in das Leben in den modernen chinesischen Grossstaedten (das sich von dem in den Grossstaedten der westlichen Welt in mancher Hinsicht gar nicht so sehr unterscheidet).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hier im Großstadtrevier 5. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Das in Deutschland vergriffene Buch vereinigt eine Reihe von Kurzgeschichten, die sich, seien wir ehrlich, fast ausschließlich um Sex drehen. Das eher prüde China räumt seinen Autoren nämlich erstaunliche Freiheiten in einem Bereich ein, wo visuelle Medien längst die Zensur-Schere zu spüren bekommen hätten, die man hier an einigen Stellen, wo sich die Autoren für meinen Geschmack zu sehr austoben, schmerzlich vermisst. Liest man diese Anthologie, gewinnt man den Eindruck, dass eine Art Wettbewerb unter den Autoren ausgebrochen ist, wer die gewagteste Szene zu Papier bringt. Diesen Preis hat ohne Zweifel Zhu Wen mit "Duanli in der alten Stadt Nanjing" verdient, eine Art Notzuchtsverbrechen am Leser: Duanli ist eine zu Geld gekommene Nymphomanin, deren Freunde, darunter der Ich-Erzähler, sich vergeblich mühen, die schwache Geschichte einem Höhepunkt zuzuführen.

Wesentlich sensibler führt Han Dong seinen geschiedenen Protagonisten mit Hilfe eines altruistischen Freundes, der seine unausgesprochenen Begierden erahnt, an die Liebesdienste einer Prostituierten heran, wofür der sexuell Ausgehungerte jedoch Nanjing verlassen und in die Wirtschaftswunderstadt Shenzhen reisen muss. Auch das Problem von Zhao Nings "Problemfrau" ist Lust auf Sex, diesmal allerdings die einer Frau, die sich mit dieser aufgeklärten Haltung den Unwillen ihrer dem traditionellen Rollenbild verhafteten Schwiegermutter einhandelt. Das leuchtende Vorbild der leiblichen Tochter der Matriarchin erweist sich jedoch in einem ebenfalls nicht jugendfreien Schlussakkord als Trug.
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4.0 von 5 Sternen Gemischte Freuden 27. März 2012
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ein Ziel dieser Sammlung ist es laut Vorwort, sich auch von älteren Autorinnen und Autoren wie etwa Mo Yan abzugrenzen. Wenn man diese Geschichten liest, die viel mit dem Umgang mit Prüderie in China zu tun haben - bis auf die letzte, die eine leidlich pfiffige Satire auf den modernen chinesischen Literaturbetrieb mit seinen ausländischen Einflüssen darstellt, dann kann man feststellen, dass die - mit zum Teil eher überflüssigen Endnoten versehenene - Kurzgeschichten nicht wirklich einen großen Bruch darstellen, bis auf die Tatsache, dass ländliches Erleben und brutale körperliche Gestalt eher eine untergeordnete Rolle spielen. In vielerlei Hinsicht erinnern die hier gesammelten Kurzgeschichten an die mehr oder minder künstlerischen europäischen oder auch amerikanischen Anthologien, die auch in erster Linie vom Anspruch leben - und weniger von der wirklichen Qualität der Geschichten. Wenn es ginge, würde ich hier dreieinhalb Sterne geben wollen. Einige Geschichten sind wirklich klasse, aber einige auch extrem dröge. Als Empfehlung dazu: Kann man mal angucken.
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