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Das Leben ist nichts für Feiglinge: Roman [Gebundene Ausgabe]

Gernot Gricksch
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

4. Oktober 2010
Markus liebt seine Tochter Kim aufrichtig, aber trotzdem hat er in den letzten Jahren den Draht zu ihr verloren. Die kluge, aber störrische Fünfzehnjährige vertraute sich nur noch ihrer Mutter an. Doch nun ist Babette tot, Vater und Tochter sind auf sich allein gestellt. Kim reagiert auf den Verlust wütend und aggressiv, Markus hilflos. Er möchte seine Tochter festhalten, ihr Mut machen und sie beschützen – aber das ist nicht leicht, wenn man sich am liebsten nur die Decke über den Kopf ziehen will, um unbemerkt weinen zu dürfen. Als Kim eines Tages spurlos verschwindet, muss Markus sich auf die Suche nach ihr machen. Und am Ende dieser unerwarteten Reise wird er sie nicht nur finden – sie werden sich gegenseitig retten …

Ein Roman wie das Leben: mit vielen kleinen und großen Niederlagen, aber auch voller unerwarteter Glücksmomente und der Erkenntnis, dass wir alles schaffen können, wenn wir die richtigen Menschen an unserer Seite haben.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Droemer HC (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426198924
  • ISBN-13: 978-3426198926
  • Originaltitel: Das Leben ist nichts für Feiglinge
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.831 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gernot Gricksch, geboren 1964, ist Kolumnist, Kinokritiker und Autor von Romanen, Sachbüchern und Drehbüchern. Er ist einer der meistverfilmten deutschen Autoren und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Gernot Gricksch versteht es wie kaum ein anderer deutscher Unterhaltungsautor, sein Publikum zum Lachen zu bringen, zu Tränen zu rühren und dabei so einiges über das Innenleben von Männern zu verraten, was "echte Kerle" nur zu gerne für sich behalten und viele Frauen gerade deswegen hochspannend finden. Zu Gernot Grickschs größten Erfolgen gehören "Die denkwürdige Geschichte der Kirschkernspuckerbande" und "Freilaufende Männer". Sein Roman "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" wurde 2006 mit dem Literaturpreis DeLiA als bester Liebesroman des Jahres ausgezeichnet, die eigene Drehbuchadaption mit dem Norddeutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis. Nach „Freilaufende Männer“ wurde 2012 der Roman „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ mit Wotan Wilke Möhring verfilmt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewegend wie das Leben - und nichts für Feiglinge 31. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
"Das Leben ist nichts für Feiglinge" - treffender könnte dieser Buchtitel gar nicht sein. Markus und Kim machen das wohl Schlimmste mit, das einem Ehemann oder einem Jugendlichen passieren kann. Plötzlich sind sie alleine, ohne die Chance, sich an ein Leben alleine zu gewöhnen oder sich zu verabschieden. Erwartungsgemäß ziehen sie sich feige zurück, kapseln sich ab und trauen sich nicht, die Trauer und die Wut zuzulassen und mit der einzigen anderen Person, die sie wirklich verstehen könnte, zu reden und sich trösten zu lassen. Bis Markus und Kim aus ihren eigenen Welten auftauchen, braucht es erst eine resolute Krankenpflegerin, die Regeln nicht ernst nimmt und nach ihrem eigenen Willen lebt, eine Erkrankung und einen Überfall.

Viele wahre Sätze sind in diesem Buch versteckt, über das Leben, Liebe, Tod und Trauer. So bilden diese Kapitel nebeneinander Licht und Schatten des Lebens ab und ermutigen den Leser, dass es immer wieder besser werden muss, dass auch nach jeder Trauerzeit wieder etwas kommt, worauf man sich freuen kann - auch wenn der Schmerz nie verheilt. So ist es bezeichnend, dass sich der Leser am Anfang und am Ende auf einer Beerdigung wiederfindet - aber im Gegensatz zur ersten Beerdigung ist die zweite trotz des traurigen Anlasses voller Hoffnung und Freude. Und diese Gefühle in einem traurigen Moment zu vermitteln, das ist etwas, das Gernot Gricksch als großartigen Erzähler auszeichnet. Seine Charaktere sind allesamt lebensnah und liebenswert, in all ihren Eigenheiten wirken sie realistisch und möglich, es wird nicht aus Lust an der Dramatik zu sehr übertrieben.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight für Gefühlsfanatiker! 4. Oktober 2010
Von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Markus ist 40, Inhaber einer kleinen Catering - Firma, Vater einer 15jährigen Tochter und seit einem halben Jahr Witwer.
Im Clownskostüm hat sich seine Frau Babette mit einer metallenen Kette stranguliert - ein Unglück, bizarr und in den Augen der Hinterbliebenen auch völlig überflüssig. Warum ist sie nicht einfach "normal" gestorben, als Krebskranke oder Verkehrsopfer?

Diese Frage beschäftigt Markus nun, während er versucht sein Leben zwischen Pizzakartons, Rotwein und Wutausbrüchen wieder auf die Reihe zu kriegen. Nur ist er davon im Moment weit entfernt - mindestens genauso wie von seiner Tochter Kim und er fragt sich inständig wie er endlich Zugang zu ihr bekommt.

Seit dem Tod der Mutter zieht Kim sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück, färbt sich die Haare schwarz und hört Gruftiemusik. Wenn sie sich nicht gerade mit kuriosen Todesfällen, Statistiken über Unfällen und grotesken Selbstmorden beschäftigt, vergräbt sie sich in ihrem Zimmer.
Ihre Aufmerksamkeit widmet sie einzig Alex aus der 11. Klasse, denn er ist etwas ganz Besonderes. Er ist ihr Prinz, so schön, stark und wild. Außerdem hat er ein Sixpack, stahlhart und durchtrainiert, so wie zum Beispiel Brad Pitt.

Aber das Schicksal lässt die beiden nicht zur Ruhe kommen und schlägt noch einmal heftig zu. Gerlinde, Markus' Mutter, erkrankt an Darmkrebs und findet ihr Leben fortan im wahrsten Sinne des Lebens zum Kotzen. Für ihren Sohn und ihre Enkeltochter will sie stark sein und erzählt ihnen etwas von einer längeren Reise, statt der Chemotherapie.
Doch sie hat ihren Plan ohne die taffe Paula gemacht.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gefühlvoll, traurig und schön zugleich 26. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Markus liebt seine Tochter Kim aufrichtig, aber trotzdem hat er in den letzten Jahren den Draht zu ihr verloren. Die kluge, aber störrische Fünfzehnjährige vertraute sich nur noch ihrer Mutter an. Doch nun ist Babette tot, Vater und Tochter sind auf sich allein gestellt. Kim reagiert auf den Verlust wütend und aggressiv, Markus hilflos. Er möchte seine Tochter festhalten, ihr Mut machen und sie beschützen ' aber das ist nicht leicht, wenn man sich am liebsten nur die Decke über den Kopf ziehen will, um unbemerkt weinen zu dürfen. Als Kim eines Tages spurlos verschwindet, muss Markus sich auf die Suche nach ihr machen. Und das hat ungeahnte Folgen'

Meine Meinung:
Der Titel 'Das Leben ist nichts für Feiglinge' hätte nicht treffender sein können!
Denn genau darum geht es, dass man um das Leben kämpfen muss. Egal aus welchen Gründen,
denn sonst ist man schon tot, bevor man gestorben ist. Es gibt hier, im Grunde genommen, mehrere Protagonisten. Alle haben ihr Schicksal, mit dem sie, auf ihre Art und Weise, versuchen müssen, zurecht zu kommen.
Im Mittelpunkt stehen aber Markus und seine Tochter Kim, die beide den Tod der Ehefrau und Mutter Babette, verkraften müssen.
Eigentlich haben Kim und Markus ein recht gutes Verhältnis, aber beide ziehen sich in Ihr Schneckenhaus zurück, anstatt miteinander zu sprechen.
Bis Kim plötzlich verschwindet.
Die Trauer und der Schmerz der beiden, ist hier deutlich zu spüren. Während des Lesens habe ich mir öfter verstohlen ein Tränchen weggewischt.
Allerdings ist der Roman zwischendurch auch sehr witzig und sprüht auch mal vor Ironie.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen gutes Buch
Gutes Buch! Gut geschrieben. Allerdings haut es einen auch nicht komplett vom Hocker. Aber als Buch für zwischendurch auf jeden Fall gut.
Vor 4 Tagen von Jojo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen "Das Leben ist nichts für Feiglinge" - das kann ich nur...
Das Buch ist jedem zu empfehlen, dessen Leben nicht nur in geraden Bahnen verläuft oder verlaufen ist - und allen anderen natürlich auch. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Hannelore Wohlfahrt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Das Leben ist nichts für Feiglinge...
nein, dieses Buch kann ich nicht weiter empfehlen. Mir hat es überhaupt nicht gefallen! Ich habe schon ein anderes Buch von ihm gelesen, haut mich nicht um.
Vor 11 Monaten von julia anders veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Roman
Dieser Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr schön geschrieben. Mir fiel es schwer, dass Buch, bevor es ganz gelesen war, zur Seite zu legen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Agnes Meyer-Knurr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist nichts für Feiglinge
Sehr spannendes und einfühlsames Buch. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Sehr zu empfehlen Wer gerne ein Drama liest ist hier richtig.
Vor 11 Monaten von Rudolf Hühn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erfrischend
Eine Freundin hatte mir begeistert von dem Film berichtet. Da ich lieber lese, habe ich mir das Buch besorgt. Und die Entscheidung war gut. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Monika K. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
Ein ungewöhnliches Buch! Ich, die normalerweise auf Thriller steht, hatte immer wieder Tränen in den Augen! Dabei war das Buch erfrischend und bewegend zugleich!
Vor 12 Monaten von DVD-Hexe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gernot Gricksch at its Best
Ein weiteres Gricksch Buch das ich nur ein mal in die Hand nehmen musste um es zu Ende zu lesen.
Vor 13 Monaten von Dr Who veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist nichts für Feiglinge
Das Leben ist nichts für Feiglinge: Die Handlung ist so lebendig und aus dem Leben gegriffen, dass ich sehr berührt war, dabei konnte ich doch eine Leichtigkeit und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Staack veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, dramatisch, chaotisch und authentisch
Der 40-jährige Markus, Vater der 15jährigen Tochter Kim, verliert auf tragische Weise seine geliebte Ehefrau Babette. Vater und Tochter trauern auf verschiedene Weise. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Stefan Voggesser veröffentlicht
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