Das Leben, das Universum und der ganze Rest ist für den auf der prähistorischen Erde gestrandeten Arthur Dent noch kaum von Bedeutung. Immer noch im Bademantel ist er jedoch umso überrascht als ein Raumschiff auf der Erde landet und er von einem Unsterblichen wüst beschimpft wird. Doch so schnell dieser gekommen ist, ist er auch schon wieder weg. Ein Ausweg aus seiner Misere bietet sich erst an, als Ford Prefect wieder auftaucht und sich ein Sofa als Portal in die Gegenwart entpuppt - ihre Odyssee beginnt von Neuem...
Nach der genialen Fortsetzung "Das Restaurant am Ende des Universeums", welche im Grunde nur aus fehlenden und abschließenden Kapiteln von "Per Anhalter durch die Galaxis" bestand, ist "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" die erste richtige Fortsetzung des Anhalters. Der Plot ist also grundlegend neu, etwas widersprüchlicher und wirkt schlampiger konstruiert, als in beiden Vorgängern. Auch in Sachen Humor und Parodien kommt der dritte Anhalter nicht ganz an das Niveau der beiden Kernwerke heran. Doch neue abstrakte Erfindungen und der typische Douglas Adams-Humor machen es Fans der Reihe möglich, problemlos weiterzulesen, ohne allzu enttäuscht zu werden. Selbst der depressive Roboter Marvin kehrt für geraume Zeit zurück, wenngleich auch etwas mitgenommener und zunächst im Schlamm feststeckend. Hauptsächlich dreht sich die Handlung allerdings weniger um tiefgreifende Erkenntnisse, sondern den Planeten Krikkitt, wobei es zu Wendungen kommt, deren Stil für den Hitchhiker eher untypisch ist, teils fast zu konventionell.
Der Anhalter war genial, die Fortsetzung notwendig, aber aus den beiden Büchern mit diesem eine Trilogie zu machen, war fast überflüssig. Auf Band 3 folgten weitere 2 und machten die nunmehrige Trilogie sogar zu einer Trilogie aus 5 Bänden, den Flair von Band 1 erreicht jedoch nur noch "Das Restaurant am Ende des Universums", während "Das Leben, das Universum und der ganze Rest" schon eher schwächelt und einen Mittelweg zwischen dem klassischen und einem neuen Stil sucht.
Fazit:
Nach "Das Restaurant am Ende des Universums" eine eher ernüchternde Lektüre, die nur noch zum Teil die Faszination des Anhalters erreicht.