Pressestimmen
"Die BIBLIOTHEK ARABISCHER KLASSIKER ist ein faszinierendes Stück der Weltliteraturgeschichte. Die Edition leistet zugleich einen wichtigen Beitrag, den von uns gewünschten Dialog mit der arabischen Welt auf eine gleiche Augenhöhe zu heben." (Dr. Kurt-Jürgen Maaß, Generalsekretär im Institut für Auslandsbeziehungen)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Der Prophet Mohammed, der Begründer des Islam, der jüngsten der drei großen monotheistischen Weltreligionen, ist eine der faszinierendsten Gestalten der Weltgeschichte. Der Autor Ibn Ishâq (704768 n. Chr.) sammelte bereits hundert Jahre nach Mohammeds Tod alle verfügbaren Nachrichten. Sein umfangreiches Werk lässt uns Mohammed noch nicht in der verklärten Gestalt eines Heiligen erscheinen, sondern als irdisches, ja manchmal sehr irdisches Wesen, das zwar eine göttliche Botschaft verkündete, seine menschlichen Züge aber noch nicht verloren hatte.
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Der Verlag über das Buch
Erstklassige F.A.Z-Rezension (Wolfgang Günter Lerch)
Hiermit möchte ich einen Ausschnitt der Rezension des Buches aus der F.A.Z. wiedergeben: « ... Das Selbstbild der Muslime wird rechnet man einmal die später entstandene Heiligenverehrung ab, die mit dem Islam nichts zu tun hat wesentlich bestimmt von dem großen klassischen Werk der Sira oder Biographie des Propheten (Sirat rasul Allah) des Mohammed Ibn Ishaq, heute vorliegend in der Bearbeitung des ägyptischen Gelehrten Ibn Hischam aus dem 8./9. Jahrhundert. Wer wissen möchte, wie die Muslime ihren Prophetrn sehen, greife zu diesem Werk, das im Jahre 1976 von dem in Tübingen ausgebildeten, jetzt in Hamburg lehrenden Orientalisten Gernot Rotter ins Deutsche übertragen worden ist. Diese damals hoch-gelobte Neuübersetzung in der gediegenen Reihe Bibliothek Arabischer Klassiker (im 19. Jahrhundert hatte der Orientalist Gustav Weil schon einmal eine Übertragung vorgelegt) erlebte später noch eine Taschenbuchausgabe, war dann aber vergriffen. Nun hat der Verlag Gorski und Spohr die Übersetzung Rotters in einer neu gestalteten Form wiederaufgelegt, die alle Freunde der arabischen Literatur und die an Kenntissen über den Islam Interessierten entzücken muß. Die bibliophile Aufmachung des Bandes erfreut den Leser zusätzlich. Die Sira hat sich in der vorliegenden Fassung als das grundlegende Opus zur Prophetenbiographie durchgesetzt.» (Wolfgang Günter Lerch in der F.A.Z. vom 14. Aug. 2001, Seite 12 ("Das aktuelle Buch")
Hiermit möchte ich einen Ausschnitt der Rezension des Buches aus der F.A.Z. wiedergeben: « ... Das Selbstbild der Muslime wird rechnet man einmal die später entstandene Heiligenverehrung ab, die mit dem Islam nichts zu tun hat wesentlich bestimmt von dem großen klassischen Werk der Sira oder Biographie des Propheten (Sirat rasul Allah) des Mohammed Ibn Ishaq, heute vorliegend in der Bearbeitung des ägyptischen Gelehrten Ibn Hischam aus dem 8./9. Jahrhundert. Wer wissen möchte, wie die Muslime ihren Prophetrn sehen, greife zu diesem Werk, das im Jahre 1976 von dem in Tübingen ausgebildeten, jetzt in Hamburg lehrenden Orientalisten Gernot Rotter ins Deutsche übertragen worden ist. Diese damals hoch-gelobte Neuübersetzung in der gediegenen Reihe Bibliothek Arabischer Klassiker (im 19. Jahrhundert hatte der Orientalist Gustav Weil schon einmal eine Übertragung vorgelegt) erlebte später noch eine Taschenbuchausgabe, war dann aber vergriffen. Nun hat der Verlag Gorski und Spohr die Übersetzung Rotters in einer neu gestalteten Form wiederaufgelegt, die alle Freunde der arabischen Literatur und die an Kenntissen über den Islam Interessierten entzücken muß. Die bibliophile Aufmachung des Bandes erfreut den Leser zusätzlich. Die Sira hat sich in der vorliegenden Fassung als das grundlegende Opus zur Prophetenbiographie durchgesetzt.» (Wolfgang Günter Lerch in der F.A.Z. vom 14. Aug. 2001, Seite 12 ("Das aktuelle Buch")
Das hatte ich Ihnen doch mitteilen wollen.
Mit besten Wünschen,
Salim Spohr
SPOHR VERLAG KANDERN
Klappentext
Der Prophet Mohammed, der Begründer des Islam, der jüngsten der drei größten monotheistischen Weltreligionen, ist eine der faszinierendsten Gestalten der Weltgeschichte und des uns am Nächsten liegenden außereuropäischen Kulturkreises. Jahrhunderte lang war er im Abendland verteufelt - er, der Jesus seinen Bruder nannte. Was könnte besser zum Verständnis des Religionsstifters beitragen als die Schilderung seines Lebens aus der Feder eines Moslems selbst, der nur hundert Jahre nach Mohammeds Tod alle verfügbaren Nachrichten zu sammeln begann und in einem umfangreichen Werk festhielt. Diese zeitliche Nähe Ibn Ishaqs (704-768 n.Chr.) zu den Ereignissen lässt uns Mohammed nicht in der verklärten Gestalt des Heiligen erscheinen, sondern als irdisches Wesen, das zwar eine göttliche Botschaft verkündete, seine menschlichen Züge aber noch nicht verloren hat. Mit Bewunderung für die Ehrlichkeit muslimischer Geschichtsschreibung sollte dieses Buch gelesen werden.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.