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Das Leben: eine Herausforderung. Begegne ihr.: Erfahrungen bei Sai Baba in Indien. Ein autobiographischer Roman
 
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Das Leben: eine Herausforderung. Begegne ihr.: Erfahrungen bei Sai Baba in Indien. Ein autobiographischer Roman [Taschenbuch]

Ulla Sebastian
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 392 Seiten
  • Verlag: Shaker Media; Auflage: 1., Aufl. (23. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868583971
  • ISBN-13: 978-3868583977
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.919 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch der bekannten Therapeutin Ulla Sebastian ist eine packende und spannend geschriebene autobiographische Reise zum Selbst. Es ist eine lange Reise mit vielen Windungen, Sackgassen und überraschenden Wendungen, die wir als Leser und Leserinnen in zwei Etappen verfolgen können: Die erste spielt in den 80er Jahren im Ashram von Sathya Sai Baba, einem der weltweit bekanntesten spirituellen Lehrer Indiens; die zweite hebt an, als die Autorin nach mehr als 20 Jahren in einer Krisensituation an den Ort ihrer damaligen Erfahrungen zurückkehrt. Die anschauliche und z.T. aufwühlende Beschreibung dieser Lebensreise ist für Leser und Leserinnen aus mindestens zwei Gründen interessant:

Zum einen ist es eine anschauliche und inspirierende Reise in das spirituelle Indien. Dorthin zog es Ulla Sebastian, als sie als Hochschullehrerin die Grenzen des Wissenschaftsbetriebs sprengte und sich auf die Suche nach geistiger Wahrheit und nach ihrem spirituellen Selbst begab. Die Leser und Leserinnen können den äusseren Erfahrungen und inneren Dialogen, die diese Suchbewegung begleiten, in einer verblüffenden Klarheit und Anschaulichkeit folgen.

Zum anderen ist es die Geschichte einer Frau, die in ihrer Kindheit gravierendste Missbrauchserfahrungen erleben und erleiden musste. Um diese Wunden zu heilen, begab sie sich auf den Weg der Selbsttransformation und muss nach Jahren vielfältiger therapeutischer und spiritueller Entdeckungen und Integrationsprozesse erkennen, dass noch immer schmerzliche Erfahrungen im Unbewussten verborgen geblieben sind. Ausgelöst durch eine Knieverletzung mit lebensbedrohlichen Folgen, begibt sie sich deswegen erneut auf die Suche, kehrt nach Indien zurück und spiegelt ihre Entdeckungen und Erfahrungen im Lichte eines gereiften und entwickelten Bewusstseins.

Das Buch liest sich wie ein spannender Krimi. Die Bühne, auf der sich die Bilder formen und zu einem Schicksalsstrang verknüpfen, ist der Ashram von Sathya Sai Baba. Hier verdichten sich die Erfahrungen zu tiefgründigen Erkenntnissen, die sowohl die Seele wie die Persönlichkeit umfassen. Die Bilder und Erkenntnisse berühren und leiten die Leser und Leserinnen auf dem eigenen Weg der Selbstsuche und Selbsttransformation. Sie sind eine Ermutigung für alle, die aufgrund traumatisierender Erfahrungen einen Weg heraus aus der Selbstblockade und hinein in die Fülle des Lebens suchen und beschreiten wollen.

Ein Buch, das inspiriert, berührt und vertieft.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heilung seelischer Traumata 14. November 2009
Von Krimimaus
Zugegeben, ich betrachtete dieses Buch zuerst mit einiger Skepsis. esoterische Literatur interessiert mich wenig, auch wenn ich -ohne deswegen zu erröten- zugebe, daß ich dem Bhagwan Rajneesh, bekannt auch unter dem Namen Osho, einige wesentliche Einsichten verdanke. Nach Poona bin ich deshalb nie gereist. Zur bewundernden Anhängerin eines indischen Guru eigne ich mich nicht.
Wie gesagt, ich betrachtete dieses Buch mit einiger Skepsis. Wenn ich es dennoch erwarb, so weil seine Autorin - so etwas kann man heute bei google schnell herausfinden - ihren Lebensunterhalt als gestandene Psychotherapeutin erwirbt und nach profunder akademischer Karriere nach Indien reiste, um dort zu Füßen eines der zahlreichen geistigen Lehrer Antworten auf existentielle Fragen des eigenen Lebens zu erwarten.
Ein erheblicher Leidensdruck ist es wohl immer, der zur Reise in die reich sortierte Gemischtwarenhandlung der Esoterik führt.
Die Autorin reiste 1986 "nach vier Jahren analytischer Gruppentherapie, zwei Jahren Transaktionsanalyse, vier Jahren Psychoanalyse sowie sechs Jahren bioenergetischer Analyse" in den Ashram des Sai Baba.
Diese Vorerfahrungen aus eigener Therapie der Therapeutin sind es, die diesen autobiografischen Bericht aus dem Meer ähnlicher Erfahrungen herausheben.
So gebildet die Autorin, zuvor Hochschulprofessorin für Psychopathologie, ist, mitunter betet sie den Meister blauäugig an. Sie bewundert ihn uneingeschränkt und entzieht sich der Atmosphäre um den Produzenten weißer Asche nicht.
Bei all ihrer Vorerfahrung, mitunter erscheint mir die Autorin 1986 naiv wie ein zehnjähriges Kind, das seinen Gott gefunden hat
Dieser erste Teil ihres Berichts hat mich besonders beeindruckt.
Die gruppendynamischen Prozesse in der riesigen Wohngemeinschaft des Meisters, die Eifersüchteleien zwischen seinen Anhängerinnen, die Prüderie in seinem hinduistisch geprägten Ashram hatte ich zuvor so genau beschrieben nirgends gefunden.
In diesem Umfeld sucht die Autorin nach Heilung, durchlebt Träume und andere geistige Erfahrungen. Ein Prozeß, der im Ashram jetzt noch nicht abgeschlossen wird.
Die Autorin reist aus Indien ab. Läßt sich nach einer Weile in der internationalen Bildungsgemeinschaft Findhorn nieder, bis die Hilfsbedürftigkeit ihrer alten Eltern sie nach Deutschland zurück ruft, wo sie seither als Therapeutin arbeitet.
Eine Suche nach seelischer Ruhe hat ihr Ende gefunden, meint die Leserin, doch da erleidet die Autorin 2007 einen schweren Unfall.
Eine Knieverletzung, eine Wunde, die trotz mehreren Operationen und intensiven Bemühungen mehrerer Ärzte nicht abheilen mag.
Da fliegt Ulla Sebastian Weihnachten 2008 erneut nach Indien, sucht in Puttaparthi wieder den Ashram des Sai Baba auf.
Diesmal ist von der nahezu kindlichen Bewunderung des Meisters nur wenig zu spüren.
Die Autorin zieht vielmehr eine Bilanz ihrer Jahrzehnte währenden Aufarbeitung seelischen und körperlichen Leidens, als dessen Ursache sie eine traumatisierende Mißbrauchserfahrung in der Kindheit erkennt.
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