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Das Landei: Roman
 
 
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Das Landei: Roman [Taschenbuch]

Florian Beckerhoff
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [70kb PDF]
  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (16. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548284477
  • ISBN-13: 978-3548284477
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 243.049 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Florian Beckerhoff
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Rob hat alles, was er sich wünscht – nur keine Frau. Was ist das Geheimnis einer Beziehung? Wie haben die das früher gemacht? Die Alten haben sich immer eine von der gleichen Scholle geangelt, erklärt ihm Wirt Willi. Unsinn, denkt Rob, er ist nicht in die Stadt gezogen und hat sich einen Namen gemacht, um nur wegen einem Landei alles aufzugeben. Doch dann trifft er Gabi. Die Tochter seines Mathelehrers, die ihn zu Schulzeiten verpfiffen hat, wenn er hinter der Turnhalle gekifft hat. Auf den ersten Blick hat sie so gar nichts mit seiner Idee von Traumfrau zu tun, aber weiß die Liebe das?

Über den Autor

Florian Beckerhoff, geboren 1976 in Zürich, aufgewachsen in Bonn, lebt in Berlin. Sein Debütroman Frau Ella war ein großer Erfolg bei Kritikern und Lesern, ebenso sein zweiter Roman, Das Landei. Für Karl Konrads heimliches Afrika recherchierte er mehrere Monate lang an einem Nilpferd-Tümpel im südafrikanischen Busch.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sandra
Format:Gebundene Ausgabe
Robert lebt seit 16 Jahren in der Stadt. Geboren wurde er in einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist er inzwischen erfolgreich, hat eine eigene Werbeagentur und ist von schönen Frauen umringt. Doch als ihn Mariella, seine Freundin, diesmal endgültig verlässt, bricht für ihn eine Welt zusammen. Er beginnt, an sich und seinen Zielen zu zweifeln. Und so geht Robert weiter saufend trinkend und rauchend durch die Welt, versinkt in Selbstmitleid und knüpft erste Kontakte mit der alten Heimat.
Irgendwann trifft er Gabi wieder, die Tochter seines alten Mathelehrers und verliebt sich sofort unsterblich in sie. Doch nach ein paar Wochen lässt er sie wieder fallen um sich selbst erneut zu verleugnen und wieder in Selbstmitleid zu verfallen. Und zu saufen und zu rauchen. ...

--

Als ich den Titel und das Cover sah, erwartete ich einen witzigen Roman, rund um Heimatgefühle, Frauen, Männer und Beziehungen. Ich war gespannt, denn ich lese ja nun bekanntlich gern Frauenromane. Doch die sind immer gleich: Frau verliebt sich in Mann, dann passiert irgendwas und sie trennen sich wieder, kommen aber doch wieder zusammen. Viel Witz, Herz und Charme aus der Männerperspektive - das hatte ich erwartet. Doch es kam ganz anders.

Selten ist mir eine Inhaltsangabe so schwer gefallen, wie diesmal. Eigentlich hätte man alles in einem Satz zusammenfassen können: Robert flüchtete als Jugendlicher in die große Stadt, wurde erfolgreich, hat nun Selbstzweifel, Sucht den Sinn in seinem Leben und sieht ihn in einer Frau aus der Heimat. Meiner Meinung nach reicht das ganze Thema bestenfalls für eine nette Kurzgeschichte oder einen Roman, der nur etwa halb so viele Seiten hat wie das Landei jetzt. Er wirkt künstlich in die Länge gezogen und die immer wieder eingestreuten, teils philosophischen, teils einfach blödsinnigen Bemerkungen machen es nicht wirklich besser.

Die Schreib. bzw. Erzählweise ist recht anstrengend. So wechseln sich ein paar seichte Sätze (manchmal auch Absätze) mit komplizierten, verschachtelten und philosophischen Sätzen, die man 3x lesen muss, um sie zu verstehen. In etwa der Hälfte des Buches versinkt Robert in Selbstmitleid und Selbstzweifeln. Am Anfang war es vielleicht noch ganz nett, wenn auch ein bisschen langatmig. Spätestens ab Gabi wurde es aber irgendwie unglaubwürdig. Gut, man kann sich sicher innerhalb einer Nacht unsterblich verlieben. Doch nach 4 Wochen - weil sein bester Freund dazwischenhaut - zu sagen, dass sie ja doch die falsche ist und alles was war zu vergessen? Gut, man kann sich selbst verleugnen. Doch zu einer Trennung gehören immer noch zwei und Gabi akzeptiert es problemlos. Obwohl sie ihn liebt. Sie kämpft nicht, sie fragt nicht einmal nach. Sie geht einfach.
Dann der Urlaub - Robert landet in einer Kommune, irgendwo im Süden. Nach - wie sollte es auch anders sein - reichlich Zigaretten, Alkohol und Gras kommt er völlig befreit wieder nach Hause, meditiert, trinkt Tee und ist auch sonst völlig verwandelt. Bis er zurück zu seiner Familie muss und wieder säuft wie ein Loch.
Vielleicht merkt man es schon - in einem Großteil des Buches dreht es sich um Alkohol und Zigaretten. Die beiden Dinge scheinen das einzig stabile zu sein, dass sich durch Roberts Leben zieht.

Insgesamt ist das Buch langatmig. Beim Lesen habe ich mich immer wieder ertappt zu schauen, wie viele Seiten ich noch vor mir habe. Immer wieder war ich kurz davor, das Buch einfach abzubrechen. Wirklich verpasst hätte ich wohl nichts. Es ist vorhersehbar und teilweise einfach nur plump geschrieben. Witzige Stellen konnte ich nicht viele finden.

Wobei ich nicht zu ungerecht sein will. Wenn man sich auf das Buch einlassen will und das Buch mag, kann man sich sicher einen kleinen Funken Wahrheit herausziehen. Wie lebt man, wenn man die eigene Heimat verleugnet? Kann man sie überhaupt verleugnen?
Ich selbst komme eigentlich aus einem ganz anderen Teil von Deutschland, bin damals auch weg und konnte mich überhaupt nicht in dem Buch wiederfinden ...

Ich habe keine sehr großen Ansprüche an ein Buch. Allerdings merke ich, dass mir ein Buch gefallen hat, wenn ich des ausgelesen habe und es glücklich schließe. Hier war ich einfach nur froh, dass es endlich vorbei war.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hoonili
Format:Gebundene Ausgabe
Aufgrund der Leseprobe dachte ich, dieses Buch sei kein wirklich tiefsinniges Buch und wußte zuerst nicht recht, ob es wirklich etwas für mich ist. Aber ich wurde recht positiv überrascht.

Robert ist auf einem Dorf aufgewachsen, nach der Schule dann aber in die Großstadt gezogen, wo er dachte, sein Glück zu finden. Das hat er rein äußerlich gesehen auch gefunden, aber tief im Inneren ist er nicht wirklich glücklich. Er hat zwar eine Werbeagentur, eine schicke Freundin sowie eine sehr schöne Wohnung. Dennoch ist er nicht wirklich glücklich. Das merkt er, als seine Freundin ihn verlässt. Er möchte nicht über seine Vergangenheit sprechen, denn er war ganz anders damals. Seine Freundin findet dies sehr seltsam und möchte mit ihm nicht weiter zusammen sein.

Er beginnt, alte Schulfreunde zu suchen und die alten Zeiten aufleben zu lassen. Ein Versuch ist es immerhin wert, das Glück auf diesem Wege zu suchen. Hier stößt er auch auf seine alte Jugendliebe Jessica, er verbringt eine Nacht mit ihr, mehr aber auch nicht. Sie scheint nicht sein Glück zu sein, was er sucht. Bei der Firmenfeier wird er überrascht, seine damalige Clique hat sich verkleidet. Nur eine Person erkennt er nicht sofort, wer war das noch mal?! Später stellt sich heraus, es ist Gabi, die Tochter des Mathelehrers. Nach und nach sieht er sie öfters und es scheint so, als habe er endlich sein Glück gefunden. Aber so richtig kann er es auch nicht geniessen, es ist ihm doch etwas zu eng und so verliert er auch sie.

Das Suchen nach dem wirklichen Ich hat mir sehr gut gefallen. Es wird in dieser Geschichte gezeigt, dass manch einer seine Wurzeln mehr schätzen sollte. Manchmal muss man in der Vergangenheit suchen, um glücklich zu werden. Oder einfach akzeptieren, dass man sich nicht grundlegend ändern kann. Wenn man auf dem Dorf aufgewachsen ist, hat man auch oft andere Bedürfnisse als Menschen aus der Stadt. Es ist nicht alles so, wie es zu sein scheint. Selbst der schönste Glanz und Glamour macht einen nicht glücklich, wenn man einfach nur glücklich sein will.

Das Cover passt hier richtig gut, es sieht witzig aus und zeigt die Gegesätze... eine Kuh mit Perlenkette... wo gibt es sowas?! Im Nachinein habe ich es verstanden... Robert ist zwar vom Dorf = Kuh, lebt aber in der Stadt = Kette.

Robert ist hin- und hergerissen zwischen seiner Vergangenheit und der Gegenwart. Die Entscheidung fällt schwer und die Suche nach dem Glück ist genauso schwer.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Robert ist ein gemachter Mann in bestem Alter und erfolgreicher Chef einer Werbeagentur, ein Meister des schönen Scheins und der schönen Worte. Aufgewachsen auf dem Land hat er gleich nach dem Ende der Schulzeit zusammen mit seinem Freund Golo das ihm verhasste "Kaff" verlassen und sich in der neuen Welt, der Stadt mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten, vom Kleinkünstler zum Werbeguru hochgearbeitet. Zum vollkommenen Glück fehlt ihm trotz zahlreicher Affären eine Frau, mit der sich nicht nur vergnügen, sondern auch leben kann. Als er wieder einmal verlassen wird, fällt er in eine Sinnkrise, die ihn zurück zu seinen Wurzeln und zu seiner früheren Klassenkameradin Gabi, dem Öko-Mädchen aus dem Heimatdorf, führt.
Cover, Titel und Inhaltsangabe zum Buch suggerieren eine humorvolle und spritzige Lektüre, was jedoch leider überhaupt nicht zutrifft. "Das Landei" ist keine Liebesgeschichte, wie ich sie erwartet habe, sondern die Geschichte eines Mannes, der in die Midlife-Crisis gerät, an sich selbst zweifelt und nach dem Sinn des Lebens sucht. Der Leser begleitet ihn auf diesem Weg, der schließlich in eine Richtung abgleitet, mit der ich absolut nicht gerechnet habe.
Die Geschichte ist geradlinig strukturiert und lässt sich leicht lesen. Sie wird immer wieder durch kleine Lebensweisheiten aufgelockert, die zum Nachdenken anregen können. Allerdings wirkt an manchen Stellen die Handlung sprunghaft und nicht ausgefeilt. Besonders das vorhersehbare Ende erscheint mir zu plötzlich und glatt. Der Autor setzt sein Augenmerk ganz auf seine Hauptfigur Robert, mit der ich nicht durch und durch warm werden konnte. Gabi bleibt in meinen Augen blass, über Golo hätte ich gerne mehr erfahren. Auch erschließt sich mir der Auftritt einiger merkwürdiger Nebenfiguren nicht.
Fazit: Ich war neugierig auf den Roman, das Thema und dessen Umsetzung und wurde größtenteils gut unterhalten. Die Schreibweise von Florian Beckerhoff hat mir gefallen, vermisst habe ich insgesamt Witz und Schlagfertigkeit und in der zweiten Hälfte des Buches Spannung und Glaubwürdigkeit.
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Einfach nur belanglos
Der Titel versprach humorvolle Unterhaltung . Beim Lesen der ersten Seiten wurde klar, dass hier der Autor nur seinen Frust über das Leben auf dem Land abladen wollte . Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von kahega veröffentlicht
Das Landei
Das Cover finde ich schrecklich. Was soll es denn darstellen? Auf alle Fälle kein Landei. Das ist nämlich jemand, der seine ländliche Heimat liebt und dort auch gut... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Philo veröffentlicht
Leseeindruck
Das Buch handelt über die Träume von Menschen vom Lande, die als Jugendliche von der großen Freiheit und vom großen Glück in der Stadt träumen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von goldlola veröffentlicht
Geldverschwendung
Ich habe das buch bei seite 93 zugeklappt und weggelegt. Rekord für mich, so schnell hab ich noch nie aufgegeben. 93 Seiten langeweile, kein witz, keine spannung, nix. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Jürgen veröffentlicht
Geschwafel
Ich hatte sooo viel mehr erwartet. Das Buch hat mich letztendlich genervt. Es zog sich und zog sich. Ab und an schaffte Beckerhoff es ja noch witzige Passagen zu schreiben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von C. Voigt veröffentlicht
Laaaaaaaaaaangweilige Sinnsuche
Der Klappentext verspricht eine Liebesgeschichte - zu finden ist hier jedoch die nicht enden wollende Sinnsuche der selbstverliebten Hauptfigur "Robbie" (Robert) - welcher vor... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Stephan Seither veröffentlicht
Schal und nichtssagend
Ich habe bei diesem Cover eine witzige Geschichte erwartet, scheinbar wurde aber dieses Cover nur darauf getrimmt, den Eindruck von Witz (wie man das ja von ähnlichen Covern... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Horst M. veröffentlicht
Stadt, Land oder Heimat
Eine österreichische Weisheit besagt, dass es vom Zufall abhängt, wo man geboren wird, dass jeder aber die Macht hat, den Platz zu finden, wo er hingehört. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Leseprinzessin veröffentlicht
Das Landei
Florian Beckerhoffs Roman "Das Landei" hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt.

Inhalt: Robert hat sich in der Stadt ein neues Leben aufgebaut, fern von der... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von bookorpc veröffentlicht
Landei
Robert und Golo haben es geschafft, nach Jahren einer schier endlosen Kinder- und Jugendzeit, sind sie abgehauen in die große Stadt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von anyways veröffentlicht
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