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Das Lager - Wir gingen durch die Hölle

Thomas Kretschmann , Vera Farmiga , Tom Roberts    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Thomas Kretschmann, Vera Farmiga, Daniel Brühl
  • Regisseur(e): Tom Roberts
  • Komponist: Dan Jones
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0043EJNDY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.873 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Weil die Gulags überfüllt sind, wird eine Gruppe deutscher Kriegsgefangener im Jahr 1946 unter Aufsicht des Kommandanten Pavlov in einem Frauengefängnis untergebracht. Die Frauen sind wenig erfreut, die Mörder ihrer Ehemänner bei sich aufzunehmen. Nur die Ärztin Natalia bringt den Deutschen Respekt entgegen, lässt sich aber auf einen Kuhhandel mit Pavlov ein: Sie soll herausfinden, ob unter den Gefangenen SS-Männer sind. Bald verliebt sie sich in Max, der von dem undurchschaubaren Klaus gedrängt wird, seine Kumpanen anzuschwärzen.

Produktbeschreibungen

Winter 1946, Max und Klaus erleiden das Schicksal vieler deutscher Soldaten, sie werden in einem russischen Kriegsgefangenenlager interniert. Abgemagert und müde vom Krieg und Gefangenschaft hegen sie nur noch einen Wunsch, zurückzukehren zur Familie. Die brutale Kälte und die unmenschlichen Wärterinnen machen das Lagerleben zur eisigen Hölle. Nur die Lagerärztin Natalya behandelt die Deutschen wie Menschen und fühlt sich zu Max hingezogen. Als der russische Offizier Pavlov den Auftrag erteilt, die SS-Kriegsverbrecher unter den Gefangenen ausfindig zu machen, beginnt ein perfides Spiel um Liebe und Verrat... Darsteller: John Malkovich, Thomas Kretschmann, Daniel Brühl, Vera Farmiga Regisseur(e): Tom Roberts

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Was einem zuerst sehr positiv bei diesem Film auffällt, ist sicherlich die sehr gute Besetzung dieser DVD-Premiere, denn mit John Malkovich, Vera Farmiga, Daniel Brühl, Thomas Kretschmann usw. geben sich hier einige sehr bekannte Darsteller die Ehre, was dieses Werk allerdings nicht davor bewahrt, das eine sehr interessante Thematik leider nicht sehr gut umgesetzt wurde. Denn das, was sich in der Inhaltsangabe noch äusserst interessant und auch spannend anhört, entpuppt sich letztendlich leider lediglich als ein durchschnittliches Szenario, dem es in erster Linie an emotionaler Tiefe fehlt. Das liegt meiner Meinung nach in erster Linie an den zwar namenhaften, aber nicht wirklich überzeugenden Darstellern, denen die Identifizierung mit den von ihnen gespielten Charakteren fehlt. Lediglich John Malkovich tanzt hier einigermaßen positiv aus der Reihe und verleiht seiner Figur wenigstens einige Konturen, wohingegen eigentlich alle anderen Figuren viel zu blass gezeichnet wurden. Daraus ergibt sich dann für den Zuschauer fast zwangsläufig das Problem, das man aufgrund der eher oberflächlichen Charakterzeichnungen kaum eine Beziehung zu den Personen aufbauen kann.

Daran krankt "Das Lager" leider ganzzeitig, hinzu kommt auch noch ganz erschwerend die Tatsache, das auch das Lager an sich einen eher künstlichen Eindruck hinterlässt, denn man spürt und sieht in jeder einzelnen Einstellung, das es sich nur um eine Kulisse handelt, was der Geschichte nicht unbedingt eine authentische Note verleiht. Diese aber sollte bei einem Kriegsdrama schon vorhanden sein, damit der Betrachter einen möglichst glaubwürdigen Eindruck des ganzen Szenarios erhält und sich in die gegebene Situation hineindenken kann. Traurigerweise ist es eben dieser Eindruck, der hier fast die gesamte Laufzeit über fehlt, was dem Film doch sehr viel an Stärke nimmt, die allein schon durch die äusserst interessante Grundthematik prinzipiell vorhanden ist, jedoch sinnlos verschenkt wurde, was nicht logisch nachzuvollziehen ist.

So ist es dann auch schon fast zwangsweise so, das die Geschichte zu keiner Zeit die Intensität und Überzeugungskraft erlangt, die ihr aufgrund der sehr guten Thematik beiwohnen müsste. Vielmehr entpuppt sich das in der Inhaltsangabe angekündigte perfide Spiel um Liebe und Verrat eher als ziemlich laues Lüftchen, da diese Themen nur ansatzweise angekratzt werden und eigentlich nie richtig herausgearbeitet werden. Regisseur Tom Roberts hätte gerade diesen Dingen viel mehr Aufmerksamkeit widmen müssen, denn eine viel intensivere und tiefere Beleuchtung dieser hauptbestandteile hätte dem Film insgesamt sicherlich nicht geschadet. So allerdings krankt "Das Lager" an seiner mittelmäßigen Umsetzung und siedelt sich irgendwo in der breiten Masse irgendwelcher belanglos instenierten Kriegsdramen an. Mit etwas mehr Hingabe und Liebe zum Detail, vor allem aber mit besser agierenden Darsteller wäre hier eine Menge mehr möglich gewesen, als man in vorliegendem Werk zu sehen bekommt.

Selbst ein routiniert agierender John Malkovich, der allerdings auch schon bessere Tage hatte kann den äusserst mittelmäßigen Eindruck nicht aufwerten, zu dem man hier letztendlich gelangt. Ich persönlich finde das sehr schade, denn hatte ich mir von diesem Film ein doch weitaus besseres und vor allem intensiveres Filerlebnis erwartet, doch leider kann "Das Lager" die in ihn gesetzten Erwartungen nur geringfügig erfüllen, so das man im Endeffekt von einem eher enttäuschenden Gesamtpaket sprechen muss.

Fazit.

Was wäre hier für ein toller Film möglich gewesen, wenn man sich etwas mehr auf die eigentliche Thematik der Geschichte konzentriert hätte. Doch ein recht namenhafter Cast (der nicht überzeugen konnte) und ein eher zaghaftes ankratzen der eigentlichen Themeninhalte reicht leider nicht aus, um ein wirklich gänzlich überzeugendes Kriegsdrama zu präsentieren. Einmal anschauen kann man sich dieses Werk aber trotzdem, nur wird es sicher keinen allzu nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer hinterlassen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Ich stehe auf meiner Seite!" 26. November 2010
Max(Thomas Kretschmann) macht seinem Mitgefangenen Klaus(Daniel Brühl) deutlich klar, wie seine Position ist. Wie gefährlich das ist, muss Max kurze Zeit später feststellen. Da liegt sein Leben in Klaus' Händen.

Winter 1946, in der Nähe von Leningrad. Der Krieg ist zu Ende und ein Durchgangslager der Roten Armee für Frauen steht leer. Da werden 51 männliche, deutsche Kriegsgefangene eingeliefert. Die Frauen um die Lagerkommandantin sollen sie bewachen. Das führt sofort zu Spannungen. Während ein Teil der Frauen die Deutschen hasst und gnadenlos gegen sie vorgeht, ist die Lagerärztin Natalia(Vera Farmiga) deutlich menschlicher eingestellt. Sie kümmert sich zudem um ihren Mann, den Soldaten Andrei(Yevgeni Mironov), der nach einer Verwundung geistig komplett verwirrt ist.

Kurze Zeit später erscheint Oberst Pavlov(John Malkovich). Er teilt den Frauen mit, dass unter den Gefangenen mehrere Kriegsverbrecher der SS seien. Diese müssten ermittelt und ihrer Bestrafung zugeführt werden. Natalia soll ihm helfen, die Verbrecher zu finden. Sie soll das Vertrauen der Männer gewinnen und Informationen an Pavlov weitergeben. Doch Natalia wehrt sich dagegen. Es dauert nicht lange, bis der skrupellose Pavlov die ersten Männer hängen lässt. Währenddessen versucht Natalia Normalität ins Lagerleben zu bringen. Sie sucht Arbeit für die Männer und versucht sogar, mit der Hilfe des Juden Jakov, ein Gefangenorchester zusammen zu stellen. Das sie sich während dieser Zeit in Max verliebt, verbessert ihre Situation gegenüber Pavlov nicht...

Tom Roberts -Das Lager- soll nach einer wahren Begebenheit gedreht worden sein. Der Film ist bemüht, aber der Funke der Handlung springt auf den Zuschauer nicht über. Die Story beginnt ordentlich, fällt dann aber in einen hölzern, plumpen Trott, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Was am Anfang nachvollziehbar und bewegend wirkt, verkommt am Ende ein wenig zur Posse. Vor allem die Liebesgeschichten im Lager sind komplett unrealistisch und wenig nachvollziehbar. Dabei wäre in der Geschichte reichlich Potential vorhanden gewesen.

Die Besetzung von -Das Lager- lässt manchen Regiseur mit der Zunge schnalzen. Aber Vera Farmiga und Thomas Kretschmann schaffen es da noch am ehesten, ihre Rollen mit Leben zu füllen. Akteuren wie Daniel Brühl, John Malkovich oder Thekla Reuten darf man jedoch zu Gute halten, dass ihre Charaktere fast zweidimensional flach aus dem Drehbuch kommen. Daraus können auch Topmimen keine oscarreife Vorstellung machen.

-Das Lager- entstammt einer guten Idee, wurde mit exzellenten Darstellern jedoch mangelhaft umgesetzt. So bleibt nicht mehr übrig, als ein Film, den man sich ansehen kann, aber nicht unbedingt muss. Schade, dass bei dieser Konstellation von Geschichte und Darstellern nicht mehr dabei herausgekommen ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Starbesetzung ist nicht alles! 23. November 2010
Von Marco Fertig TOP 1000 REZENSENT
Tom Roberts trat bisher fast ausschließlich als Seriendarsteller in Erscheinung, und liefert mit der britisch-russischen Co-Produktion "Das Lager - Wir gingen durch die Hölle" ein Regiedebüt mit Starbesetzung ab. Doch genügt eine gute Besetzung, einen guten Film zu drehen?
Im Winter 1946 ist der Zweite Weltkrieg zu Ende. Jedoch nicht für tausende Gefangene deutsche Soldaten in Russland. Da die Lager überfüllt sind, kommen Max und Klaus mit ihren Kameraden in ein kleines, von Frauen geführtes Lager. Das Leben dort ist hart. Es herrschen Hunger, Kälte und die oft brutalen Wärterinnen. Lediglich die Lager-Ärztin Natalia sieht die Gefangenen als Menschen, und es beginnt eine kleine angehende Romanze zwischen ihr und Max. Als Oberts Pavlov anordnet herauszufinden ob SS-Leute unter den Gefangenen sind, spitzt sich die Situation jedoch für alle zu.
Was interessant anfängt, bleibt es leider auch nicht allzu lange. Die Vorstellung eines russischen Gefangenenlagers sieht für mich anders aus. Hier wird zuviel auf Zwischenmenschlichkeit gesetzt, und das total hirnrissige Ende, welches den Film völlig ad absurdum führt! Ein Tanz, der von einem Juden inszeniert wird, mit deutschen Soldaten als Tanzpartner für russische Frauen, in Anwesenheit russischer Soldaten? Dazu noch ein "romantischer Abend" mit Betthupferl für die Deutschen? Das geht eindeutig in eine Richtung, die mit dem Thema des Films in meinen Augen nichts zu tun hat. Da ändern auch Darsteller mit großen Namen wie John Malkovich, Thomas Kretschmann, Vara Farmiga und Daniel Brühl nichts. Im Gegenteil, die meißte Zeit hat man das Gefühl, dass diese eher gelangweilt sind, und ihre Rolle einfach nur herrunterleiern. Das was es hätte sein können, ist es somit beileibe nicht. Zwar ist das Ganze solide inszeniert, und überzeugt auch von der Ausstattung her, aber das ist nun mal leider nicht alles. Hier fehlt die Härte und Intensität, die man bei Filmen dieser Thematik, und vor allem solche einem Titel, erwartet.
Neben einem Wendecover ohne FSK, bietet die DVD an Extras lediglich einige Trailer zu anderen Filmen.
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Was einem zuerst sehr positiv bei diesem Film auffällt, ist sicherlich die sehr gute Besetzung dieser DVD-Premiere, denn mit John Malkovich, Vera Farmiga, Daniel Brühl,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten veröffentlicht
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