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Das Lager - Wir gingen durch die Hölle [Blu-ray]

John Malkovich , Thomas Kretschmann , Tom Roberts    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: John Malkovich, Thomas Kretschmann, Daniel Brühl, Vera Farmiga
  • Regisseur(e): Tom Roberts
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 7.1), Englisch (DTS-HD 7.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0043EJNEI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.261 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Winter 1946, Max (THOMAS KRETSCHMANN) und Klaus (DANIEL BRÜHL) erleiden das Schicksal vieler deutscher Soldaten, sie werden in einem russischen Kriegsgefangenenlager interniert. Abgemagert und müde vom Krieg und Gefangenschaft hegen sie nur noch einen Wunsch, zurückzukehren zur Familie. Die brutale Kälte und die unmenschlichen Wärterinnen machen das Lagerleben zur eisigen Hölle. Nur die Lagerärztin Natalya (VERA FARMIGA) behandelt die Deutschen wie Menschen und fühlt sich zu Max hingezogen. Als der russische Offizier Pavlov (JOHN MALKOVICH) den Auftrag erteilt, die SS-Kriegsverbrecher unter den Gefangenen ausfindig zu machen, beginnt ein perfides Spiel um Liebe und Verrat...

Rezension

Eine Riege namhafter Stars konnte gewonnen werden, in diesem unkonventionellen Lagerfilm in der Tradition von ''Stalag 17'' aufzutreten: Thomas Kretschmann und Daniel Brühl vertreten die deutsche Seite, John Malkovich und ''Up in the Air''-Star Vera Farmiga reisten aus Hollywood an, und ''The American''-Entdeckung Thekla Reuten und Guy Flanagan vertreten Old Europe. Imposante Kinobilder und eine bewegende, auf Tatsachen beruhende Geschichte tun ihr Übriges, aus ''Das Lager'' einen gelungenen Film zu machen. (mediabiz.de)

Wer weiß heute schon noch, was eine Blutgruppentätowierung ist? Die Mitglieder der Waffen-SS ließen unter der Achselhöhle des linken Armes kennzeichnen, damit sie im Falle einer Verletzung schnellstmöglich versorgt werden konnten. Dass sie den Krieg verlieren könnten und die Entdeckung dieses Tattoos in Gefangenschaft dann ihren sicheren Tod bedeuten würde, daran dachten die Elitesoldaten aber erst, als es längst zu spät war. Dumm gelaufen, wenn man im Straflager von den Verwandten jener Menschen bewacht wird, die man vorher ins Gas geschickt oder auf andere Art und Weise ermordet hat. Kein Wunder, dass die Russen nicht gerade zimperlich mit ihren deutschen ''Schützlingen'' umgesprungen sind. Alemannische Kriegsgefangene standen schon 1959 im Zentrum der Fernsehserie ''So weit die Füße tragen'', die in der Bundesrepublik der erste wirkliche Straßenfeger war. Häftling Clemens Forell, der aus einem Gulag in Sibirien flüchtet und erst nach drei Jahren in der Heimat ankommt, wurde damals von Wolfgang Wahl gespielt. In einer Zeit, in der Heimkehrer ein wichtiges Thema waren, erreichte ''So weit die Füße tragen'' Einschaltquoten von fast 100 Prozent.

Filme, die in Gefangenenlagern spielen, gab es davor und danach noch viele. Zu den bekanntesten zählen Billy Wilders ''Stalag 17'' (1953), David Leans ''Die Brücke am Kwai'' (1957; beide mit William Holden in der Hauptrolle) oder John Sturges' ''Gesprengte Ketten'' (1963). In späteren Jahren waren es dann eher Konzentrationslager (unvergessen: Steven Spielbergs ''Schindlers Liste'' aus dem Jahre 1993) oder brutale Gefängnisse wie in Alan Parkers ''Midnight Express'' (1978). Tom Roberts ''Das Lager'' ist dagegen ein lupenreiner Kriegsgefangenenlagerfilm, dessen Ausgangssituation allerdings sehr ungewöhnlich ist, denn die 53 Männer, die auf zwei Lastern in ein Lager bei Leningrad gefahren werden, landen aus Versehen in einem Frauengefängnis. Folgerichtig sind auch die Wärter weiblich. Die Kommandantin traut sich aber nicht, dem Hauptmann zu widersprechen, der ihr barsch die Papiere zum Unterschreiben vorlegt. So nimmt sie die 51 Känner (zwei werden schon tot vom Laster geworfen) zähneknirschend auf. Die deutschen Soldaten wittern ihre Chance, doch schon der erste, der sich unaufgefordert daran macht, die Mäntel der Toten an sich zu nehmen, wird von den Russinnen erschossen. Mit den Frauen, die alle Familienmitglieder im Krieg verloren haben, ist nicht zu spaßen. Einige von ihnen würden die ''Nazis'' am liebsten gleich töten, doch die Kommandantin und besonders die mitfühlende Ärztin Natalia (Vera Farmiga, die Werbeikone George Clooney in ''Up in the Air'' ins Bett gezogen hat) sorgen dafür, dass die Männer erst einmal überleben. Aber dann taucht mit Oberst Pavlov (John Malkovich aus ''Eragon'') ein hoher Offizier auf, der nach Kriegsverbrechern sucht, und der ein Auge auf die Ärztin geworfen hat, die wegen ihres behinderten Bruders Anton erpressbar ist. Pavlov droht offen damit, den geistig Zurückgebliebenen in ein Sanatorium zu stecken, wo er keine Woche überleben würde. Er zwingt Natalia, ihre Stellung als Vertrauensperson auszunutzen, um SS-Leute zu finden. Die ersten lässt der Oberst in Leningrad vor hasserfüllten Russen publikumswirksam aufhängen.

Max (Thomas ''King Kong'' Kretschmar) und Kals (Daniel Brühl aus Inglorious Basterds) versuchen unterdessen, irgendwie zu überleben. Dass Natalia Max sympathisch findet, macht die Sache nicht einfacher, denn Oberst Pavlov schreckt nicht davor zurück, die eigenen Leute drakonisch zu bestrafen, wenn sie zu den verhassten Deutschen zu nett sind...

(DVD Special)

Nachkriegsdrama mit einem hervorragenden Cast, der besonders durch eine phänomenale Vera Farmiga besticht (Filmwertung: 08/10 Punkten). (Blu-ray Magazin)

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film schafft es nicht, die wahren Umstände und Greuel in sowjetischen Kriegsgefangenenlagern darzustellen. Bereits nach 3 Minuten Film flirtet der erste deutsche Soldat mit einer sowjetischen Lagerwärterin.

Der Film ist gänzlich unglaubwürdig, was hauptsächlich durch die übertriebene Romantik verursacht wird.

Nur am Rande werden selten Hinweise auf die hohe Sterblichkeitsrate in den damaligen sowjetischen Lagern gegeben. Dieser Film hat den Untertitel "Wir gingen durch die Hölle" nicht verdient.

Wenn man über den fehlenden Realitätsgehalt hinwegsehen könnte:
Die schauspielerische Leistung der Schauspieler und die Umsetzung des Films ist milde ausgedrückt: schlecht!

Das Ende des Films: Er hat keins! In vielen Filmen gibt es das berüchtigte "Offene Ende", noch nicht einmal hierzu haben es die Drehbuchautoren geschafft...

SCHADE !!!!!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Renman
Ich beurteile bei Blu-rays immer nur Bild und Ton, da inhaltlich schon alles in anderen Rezensionen steht. Ich werde mich jetzt auch mal zur Handlung äußern.

Bild/Ton:

- ist top- nichts zu meckern
- Kein Rauschen in dunklen Szenen und davon gibt es eine Menge
- Tonspur ist in Englisch und Deutsch DTS-HD MA 7.1.(endlich mal wieder auf einer Blu-ray)

Inhalt:

Dieser Film erzählt das Leben innerhalb eines sowjetischen Kriegsgefangenenlagers, das von weiblischen Genossinnen geleitet und bewacht wird. Es ist kein freies, von allen Seiten überschaubares, großflächiges, komplett mit Stacheldraht umzäuntes, aller 100m steht ein Wachturm Kriegsgefangenenlager. Es ist eher ein inmitten von einer Art alten zerbombten Fabrikgelände angelgetes Lager von dem 3 Seiten von alten Gebäudemauern begrenzt werden, eine Seite ist mit Stacheldrahtzaun verkleidet, ist aber auch das Tor.

Unter den Gefangenen sollen auch Kriegsverbrecher sein, die wohl in einer nahen Mine damals sowjetische Gefangene, auch Zivilisten, umgebracht haben.
Man hofft nun, dass der Film an Fahrt aufnimmt. Das vielleicht Hintergrundgeschichten zu den Gefangenen recherchiert werden oder die betroffenen Deutschen alles versuchen, um ihre Identität zu wahren, irgend etwas... aber nein. Es gibt nicht einmal Schikanieren der Gefangenen durch die Genossinnen, die ihre Männer/Familie im Krieg u.a. durch diese Soldaten verloren haben.

Zentrale Rolle spielt eine russische Ärztin, die um das Wohl der Gefangenen bemüht ist: gerechte Haltung, Medikamente usw. Sie soll später die Gefangenen bespitzeln, um eben die dt. Kriegsverbrecher zu entlarven.

Natürlich treten Probleme im weiteren Verlauf auf. Immerhin sind da deutsche Soldaten und russischen Genossinnen... ich denke da an 9 Monate und die ARD-Soap "Verbotene Liebe".

Ach ja ein Wort noch zu John Malkovich. Er ist perfekt für die Rolle des russischen Oberst. Wenigstens bei ihm spürt man die Verachtung ggü den Deutschen. Aber er bleibt immer nur wenige Minuten im Lager. Es ist bei ihm ein Kommen und Gehen. Schade...

Für mich ist der Film enttäuschend, langweilig und die Handlung bzw. Szenen wirken wie aus einem Zufallsgenerator aneinander gereiht. Es fehlt etwas. Es kommt nie Spannung auf, man ist nie betroffen oder schüttelt mit dem Kopf. Doch einmal habe ich mit dem Kopf geschüttelt, als die Lagerkommandantin das Tor für die Gefangenen öffnete, damit diese sich mit ortsansässigen Frauen begnügen dürfen, die sie zuvor auf einem Tanzabend kennengelernt haben. Ja richtig gelesen: Tanzabend mit deutschen Gefangenen und russ. Witwen. Einzige Bedingung, dass die Deutschen zum Morgen wieder da sind... HÄÄÄÄ?!

Definitiv lohnt es sich eher den Film "nur" auszuleihen. In diesem Lager geht keiner durch die Hölle.

Achja es gibt ein Wendecover und die Extras sind nur Trailer!!!Eben alles halbfertig.

Ich gebe 2 Sterne aufgrund der guten Ton-und Bildqualität. Die gehört eben zu einer Bewertung mit dazu. Dies ist eben meine subjektive Meinung zu dem Film.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe in meinem Leben noch nie so einen Unsinn gesehen!!! Das ist kein Lager. Das ist ein Puff im Schnee. OH das tut so weh. Lieber zehn Stunden die Schlümpfe ansehen. Da gibt es mehr Handlung. Der Einzige der hier durch die Hölle geht ist der Zuschauer! Da tröstet auch das schöne Bild nicht über diesen Schwachsinn hinweg.
Finger weg! Es sei denn "Mann" steht auf Softpornos.
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