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Kundenrezensionen

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am 28. November 2012
Mit diesem dritten Band findet die Geschichte nach "Die Pforte" und "Dystopia" ihr wahnwitziges Ende. Für mich ist Patrick Lee die Neuentdeckung des Jahrzents! Hollywood verfilmt übrigens gerade den ersten Band dieser Trilogie. Wer eine Mischung aus Science-Fiction und militärischer Action ala guter Hollywood Blockbuster mag, der kommt mit diesen Romanen voll auf seine Kosten. Ich lese viel, ich schaue auch sämtliche Science-Fiction und Action-Filme und trotzdem hat Patrick Lee mich mit den wahnwitzigen Ideen in diesen Romanen total aus den Socken gehauen. Sehr empfehlenswert! Aber bitte mit "Die Pforte" einsteigen... sonst blickt man nicht wirklich durch. Der einzige Nachteil der Reihe besteht auch darin, dass die Teile unzusammenhängend in den Buchhandlungen ausliegen und auch hier bei Amazon kein Hinweis auf die Vorgängerromane zu finden ist. Also "Die Pforte", danach "Dystopia" und dann "Das Labyrinth der Zeit" lesen.
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am 7. Dezember 2012
Zunächst: Bitte zuerst "Die Pforte", dann "Dystopia" und anschließend "Das Labyrinth der Zeit" lesen. Nur so kann man die ganze Geschichte verstehen und schätzen.
Jedes der Bücher dieser Trilogie ist ein Pageturner für diejenigen, die actiongeladene Science-Fiction mögen, die in der Gegenwart verankert ist. Der Autor hat viele sehr gute Ideen und auch viel Neues zu bieten, auch für einen Viel-Science-Fiction-Leser wie mich.
Natürlich gibt es auch Negatives:
- Große sprachliche Genialität darf man nicht erwarten.
- Auch finde ich die Erklärung im zweiten Buch SPOILER DYSTOPIA START dass sich leicht genügend Menschen einspannen lassen, Milliarden von Menschen auszurotten, um einen "Neuanfang" zu starten, nicht befriedigend SPOILER DYSTOPIA ENDE.
- Desweiteren wird der Leser sehr oft an der Hand genommen und bekommt mit einem recht billigen Mittel die Erklärung serviert: "Nach längerem Überlegen leuchtete Travis aber ein, dass <Detaillierte Erklärung>". Dies wird ermüdend oft verwendet.
- Die Charaktere sind nicht besonders tief oder originell.
- Die Action nimmt teilweise für meinen Geschmack ein wenig zu viel Platz ein, da wäre Charaktervertiefung oder mehr SF-Philosophie schöner gewesen.
- Spätestens ab dem zweiten Buch klingelt bei jeder Entität, die näher erklärt wird, sofort ein Glöckchen: Die wird dann wohl eine größere Rolle spielen. Zu vorhersehbar. Travis erfährt was von einer Entität und zufällig ist genau diese Entität sehr nützlich bei der anstehenden Problembewältigung.

Aber das Negative hat mich kaum gestört, hab die drei Bücher sehr schnell nacheinander gelesen. Besonders positiv dabei war:
- Es gibt wirklich viele Wendungen, die manchmal mehr, manchmal weniger überraschend daherkommen, jedoch (fast) immer logisch nachvollziehbar und nicht willkürlich sind (für mich eine Todsünde bei Wendungen)
- Sehr viele gute Einfälle zu Entitäten.
- Für mich als Zeitreisefan sehr schön, dass vor allem in Dystopia dieses Thema ausführlich aufgegriffen wird.
- Extremes Tempo, von Anfang an. Die Exposition ist jeweils schon atemraubend.
- Am Ende ergibt alles Sinn. Alles wird erklärt. Alle losen Enden werden geknüpft. Sehr befriedigend. Auch die letzten paar Zeilen, die scheinbar ein Detail offen lassen, lassen nicht wirklich etwas offen.

Insgesamt eine fantastische Trilogie.
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am 9. März 2013
Mit dem "Labyrinth der Zeit" schließt sich der Kreis einer Sci-Fi Saga, die es in sich hat: Nach der "Pforte" und "Dystopia" wird in diesem dritten Teil der Handlung nun endlich aufgelöst, was sich am anderen Ende der Pforte befindet! Und dass es dabei einmal mehr auch um den Faktor "Zeit" geht, braucht wohl nicht explizit erwähnt zu werden.
Was mich an Trilogien grunsätzlich stört ist der Abstand zwischen den Erscheinungsterminen der einzelnen Bände. Gerade in diesem Fall ist es aber wichtig, dass man noch genau weiß, was sich in den ersten beiden Büchern abgespielt hat, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Auch der Umstand, dass Trilogien nie erkennbar als solche gekennzeichnet werden (z.B. mit Band 1, Band 2, etc) ist irgendwie nervig. Mir ist es z.B. so ergangen, dass ich in Unwissenheit mit dem zweiten Band angefangen habe - den ich übrigens als den besten empfand.

Diese Trilogie in seiner Gesamtheit wird jenen gefallen, die gerne Sci-Fi Romane lesen, in denen die Zeit eine große Rolle spielt. Ich würde aber, wie schon andere Rezensenten vor mir, dringend dazu raten, die Lesereihenfolge einzuhalten und darüber hinaus die drei Bände in einem Stück zu lesen.
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am 21. Juli 2013
"Das Labyrinth der Zeit" von Patrick Lee bildet den Abschluss einer Buchtrilogie, in deren Mittelpunkt die mysteriöse "Pforte" steht. Nachdem ich den Auftaktroman "Die Pforte" und die Fortsetzung "Dystopia" gelesen hatte und durchaus angetan war, musste "Labyrinth der Zeit" natürlich früher oder später auf meinem Einkaufszettel stehen. Im Folgenden möchte ich darlegen, wieso ich dieses Buch Kennern der Serie uneingeschränkt empfehlen kann (Kurzfazit wie immer am Schluss):

Bei der Inbetriebname eines großen Teilchenbeschleunigers tut sich ein Riss im Raumzeit-Gefüge auf und "die Pforte" entsteht: Ein Portal, durch dass hochentwickelte Gegenstände ("Entitäten") unbekannter Herkunft in unsere Welt gelangen. Mehr noch: Sogar rätselhafte Botschaften lassen sich mit der Pforte empfangen und in die Vergangenheit schicken. Zum Schutze und zur Erforschung dieses "größten Geheimnis der Menschheit" wird die Organisation "Tangent" gegründet, die keiner Regierungsauthorität untersteht - Auch unsere aus den Vorgängerromanen bekannten Helden Paige Campbell und Travis Chase sind nach wie vor mit an Bord dieser elitären Truppe. Etwa ein Jahr nach den Ereignissen von "Dystopia" passiert dann Ungeheuerliches: Eine Rakete zerstört das weiße Haus und ein Prozess kommt in Gang, der innerhalb von 24 Stunden die Welt zu vernichten droht. Schlüssel zu diesem Rätsel ist das Geheimprogramm "Skalar" - unsere Protagonisten müssen alles daran setzen, dieses Mysterium aufzuklären.

Eins sei vorneweg bei meiner Beurteilung erwähnt: Wer "Die Pforte" und "Dystopia" nicht gelesen hat, wird an vielerlei Stelle dieses Werkes um sein Lesevergnügen und Verständnis beraubt werden. Daher empfehle ich, auf jedenfall oben genannte zwei Werke vorrangehend zu lesen.
Das Interessante an dieser Buchreihe ist, dass Patrick Lee nicht wirklich einen puren Fortsetzungsroman schreibt - es gibt einen Handlungsbogen, der sich über alle Bücher erstreckt und dessen Details nach und nach wie Puzzle-Teile ineinander fallen, abr jedes Buch an sich beschreibt eine eigene Geschichte, einen eigenen zumindest größtenteils abgeschlossenen Handlungsrahmen. Das ist meiner Ansicht nach gut gemacht, denn so könnte man "Die Pforte" und "Dystopie" jeweils mit gewisser Befriedigung lesen, ohne die anderen Bücher gekannt zu haben bzw. lesen zu müssen. Bei diesem Werk ist das allerdings nur noch sehr eingeschränkt der Fall. Der Grund dafür ist aber eigentlich löblich: Patrick Lee will nun endlich alle losen Enden der Geschichte zusammenführen und aufklären. Zu diesem Zwecke nimmt er sich auch deutlich mehr Zeit, als in den vorrangegangen Büchern ("Das Labyrinth der Zeit" ist mit fast 450 Seiten das längste Buch der Reihe).
Und hier merkt man auch, dass der Autor wirklich eine fertig und sorgsam durchdachte Geschichte im Kopf hatte, als er sich an die Arbeit machte. Keine bis in's Endlose verlängerte Buchreihe, bei der keiner mehr weiß, wo das eigentlich noch hinführen soll, keine Schwurbelauflösung mit "Das bleibt der Phantasie des Lesers überlassen": Nein, ein klarer Handlungsverlauf mit einem klaren Ende. Dafür hat Patrick Lee bei mir auf jedenfall schonmal Pluspunkte gesammelt.
Der Stil des Buches ist unterdessen wie gewohnt: Intelligent konstruiert, Gut erzählt, aktionreich, fokussiert auf nur wenige Charaktere. Der Lesefluss ist in meinen Augen mehr als flüssig und es kommt kaum Langeweile auf. Die Figuren sind vertraut und bewährt, bleiben vielleicht einen Tick zu blass, aber das wird durch den Handlungsverlauf locker kompensiert.
Das Ende an sich ist bemüht und tatsächlich größtenteils schlüssig - auch wenn ich persönlich es dann doch ein bißchen "zu abgefahren" fand. Aber ich muss einräumen, dass eine umwerfende Auflösung bei dem Maße an Geheimnissen, Wendungen etc. auch sehr schwer geworden wäre. Ein bißchen enttäuscht ist man sogesehen immer, wenn ein langes Leseabenteuer "endet".
Alles also wie gewohnt: Rasante Leseaktion, spannende Wendungen und "Aha!"-Erlebnisse, einen Mini-Schuss Gefühl und einen Mini-Schuss Sci-Fi (Beides aber eher dünn gestreut): Voila! Ein würdiger Abschluss für die Reihe.

Zu Meckern gibt es aber natürlich auch hier ein paar Dinge. Man könnte anmerken, dass nur Aktion und pfiffige Plottwists ein wenig zu eindimensional sind und dass unsere Helden ruhig ein wenig mehr Tiefgang oder Dialog vertragen könnten. Hier ist Patrick Lee sich treu geblieben, das hat man auch in den Vorgängerwerken eher vergeblich gesucht. Die Gewaltdarstellungen und die "Beiläufigkeit des Mordens" wird sicherlich nicht jedermannes Geschmack sein und die Implikation am Ende des Buches ist so grausam und moralisch folgenschwer, dass sie in meinen Augen durchaus noch ein wenig mehr Diskurs/Verarbeitung vertragen hätte. Außerdem hat Patrick Lee die Geschehnisse ein wenig weg von der titelgebenden Pforte hin zu einem "Agententhriller" mit Sci-Fi-Einschlag verschoben. Schade! Die Entitäten und ihre "magischen" Fähigkeiten waren faszinierend und hervorragend für eine gute Plotentwicklung geeignet, wenn man ihre "Deus Ex Machine"-artige Erscheinung erstmal akzeptieren wollte. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich außerdem die unklare Motivation so mancher Bösewichter - was genau die Antagonisten dazu bewegt hat zu tun, was sie getan haben, wir nie wirklich deutlich.
Und schlussendlich muss ich noch anmerken, dass die deutsche Übersetzung im Titel meines Erachtens gehörig daneben gegriffen hat. Während das englische Original mit "Deep Sky" durchaus seine Berechtigung hatte, fragt man sich, wie die Übersetzer ausgerechnet auf "Das Labyrinth der Zeit" kommen. Zeitreisen werden im Buch nur sporadisch thematisiert - und selbst darüber könnte man noch diskutieren...

So, nun aber genug Kritik, kommen wir zum

FAZIT:

"Das Labyrinth der Zeit" von Patrick Lee ist ein würdiger Abschluss für eine mir liebgewonnene Buchreihe. Patrick Lee bleibt seinem Stil aus viel Aktion, klugen Wendungen und der Spannung des exotischen treu und liefert ein insgesamt Rundes Ende mit leicht philosophischen Einschlägen ab. Freilich sollte man "Die Porte" und "Dystopia" vorher gelesen haben, sonst entgeht dem Leser ein ordentlicher Teil des Lesevergnügens. Wer das aber erledigt hat und zufrieden war, kann hier bedenkenlos zugreifen! Ich ziehe meinen Hut vor Patrick Lee für diese wirklich kurzweilige und kreative Erzählung, sehr gerne hätte ich wenigstens einem Buch der Reihe die Höchstwertung gegeben, aber dafür waren dann doch zu viele Details noch nicht stimmig bzw. es hat der letzte Tick "Großartigkeit" gefehlt. So komme ich also zu dem Fazit: In meinen Augen etwas schwächer als "Dystopia", aber immernoch sehr stark und ein Muss für alle Fans der Reihe! 4 von 5 Sterne.
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am 27. Mai 2016
Den dritten Teil habe ich soeben beendet und ich habe mich während des Lesens mehr als einmal gefragt, wie Patrick Lee die Geschichte mit den zahlreichen Wendungen zu einen vernünftigen Schluss bringen würde. Nun, er hat es geschafft. Irgendwie.

Den ersten Teil hatte ich 2012 gelesen. Aber erst Anfang 2016 hatte ich mir die beiden Folgebände besorgt und begann daraufhin alle in einem Rutsch zu lesen, nochmal mit dem Teil1 beginnend. Was vielleicht gar nicht so verkehrt war, da ich ein paar Fakten aus 'Die Pforte' schon nicht mehr wusste.

Zum Schreibstil insgesamt möchte ich nur soviel sagen, dass mich dieser nicht gestört hatte. Jede Menge Action die detailliert beschrieben wird. Lediglich was die Affinität zu den Waffen betrifft, würde ich meinen, etwas weniger wäre auch OK gewesen. Aber gut. Ist halt in diesem Genre so. Hab schon Bücher gelesen, da ist das noch viel schlimmer, da wurde es dann schnell nervig. Hier geht es gerade noch.

Der erste Teil war ordentliche Thrillerkost. Spannend und rasant geschrieben. Der zweite Teil, 'Dystopia', verlagerte das Geschehen kurzerhand in eine andere Zeit. Eine Geschichte, die um eine dieser Entitäten herum geschrieben wurde. Fesselnd ist diese Geschichte auch. Die Szene, in der die Protagonisten dieses Flughafengebäude erkunden, zählt für mich zu den spannendsten Momenten...
Ich will nicht nörgeln, manchmal war aber das Entkommen aus brenzligen Situationen schon etwas zu konstruiert und gefällig.

Im dritten Teil, genauer gesagt am Ende, erfahren wir nun was es mit der Pforte, bzw. mit allen Geschehnissen auf sich hat. Doch bis es soweit ist, passiert noch allerhand. Fast doppelt so Umfangreich wie der erste Teil. Manchmal hatte ich aber das Gefühl das bestimmte Szenen 'gestreckt' wurden. Die Fahrt zu Mine z.B. und das gesamte Geschehen dort. Während andere Abschnitte eher zu kurz kamen. Hier insbesondere die Handlung worauf sich die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches bezieht. Travis als Kind in den 1970er Jahren. Schade, das waren nur wenige Seiten. Dieser Anzapfer ist eine nette Idee. Wenn auch gleich die Abgedrehteste. (Obwohl man das vom Flüstern auch behaupten könnte.)
Unsichtbarkeitsanzug? Ok.
Superschweres Gewebe? OK.
Zahlreiche andere sinnige und unsinnige (oder besser noch nicht verstandene) Objekte? Auch OK.
Nun gut, das Portal macht es möglich.
Wie schon erwähnt, ergibt am Ende des dritten Teils der gesamte Handlungsbogen vom Band 1 bis 3 einen Sinn. Zumindest erstmal alles was die Pforte betrifft. Mit einen Hauch von Sci-Fi. Lediglich die Auflösung um die Herkunft der Entitäten viel mir etwas zu kurz und beiläufig aus.
Zwei Seiten vor dem Ende hat man aber alles verstanden. Allerdings hat man bis dahin im Hinterkopf, dass da noch eine Kleinigkeit fehlt.
Richtig. Eine wichtige Frage wird erst auf der letzten Seite beantwortet. Das macht es dann für mich erst richtig rund.

Ich kann die drei Romane guten Gewissens weiter empfehlen. Für mich waren die Bücher keine Zeitverschwendung wie manch andere aus diesem Genre. Schade, von mir aus hätte es noch mehr Teile geben können.

Schlussbemerkung: (ACHTUNG SPOILER!!!)
Solche Bücher sollen mich ich in erster Linie nur Unterhalten. Ich will danach auch keine Dissertation darüber schreiben. Deswegen sehe ich auch über Logikfehler hinweg. Aber die Erkenntnisse aus dem Dialog am Ende dieses Buches lassen Dystopia irgendwie verblassen. Auf den zweiten Teil bezogen heißt das, wenn nicht Finn, dann mit Sicherheit früher oder später jemand anderer. Und alles was danach käme wäre dann unsinnig. Dann könnte aber auch niemand die Info an Paige und Travis schicken (erster Teil) und es käme auch nicht mehr zu diesem erwähnten alles klärenden Dialog...
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am 14. März 2013
Inhalt:
Ein Raketenangriff auf das Weiße Haus in Washington. Ein Bombenangriff auf die geheime Forschungsstation in Wyoming. Travis Chase und Paige Campell müssen zum 3 Mal im Untergrund um die Zukunft der Welt kämpfen. Was hat eine jahrzehntealte Untersuchung von Paige Vater mit den Angriffen zu tun. Paige und Travis begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit um die Zukunft zu retten.

Meine Meinung:
Nach "Die Pforte" und "Dystopia" findet die Trilogie um Travis Chase und Bordertown einen glorreichen Abschluss.

Die Geschichte beginnt mit einem großen Bum und behält seine Spannung und Dramatik bis zur letzten Seite. Zuerst müssen Paige und Travis einer geheimen Untersuchung auf die Spur kommen, doch mit jedem Schritt den sie dabei vorwärts zu kommen scheinen, werden die Fragezeichen nur größer. Wieder gerät die Welt an einen Abgrund und diesaml ist es vielleicht doch zuviel um von Travis und Paige wieder in die richtigen Bahen gerückt werden zu können.
Immerwieder werden Fragen aufgeworfen, nur um am Ende in einem Finale aufgelöst zu werden mit dem ich nicht gerechnet hätte. Diese Triologie wurde mit jeden Teil besser und bleibt sogar mit einem offenen Ende zurück. Die wichtigste Frage ist, wie weit darf ein Mensch gehen.

An Spannung und Dramatik ist dieses Buch fast nicht zu überbieten, doch ohne die 2 Vorgänger gelesen zu haben, wird man sich in der Realität von Bordertown nicht zurecht finden. Und dennoch kann ich diese Bücher jedem ans Herz legen, der einmal Dystophien fern ab von jugendlichen Herzschmerz lesen will. Eine Reihe, die durch gut durchdachte Wendungen und dramatische Einsätze, den Leser immer wieder fesselt und ihn mit sich reisst.
Ich kann diese Bücher jedem ans Herz legen, der einmal Dystophien fern ab von jugendlichen Herzschmerz lesen will.
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am 29. Dezember 2012
Dies ist der dritte Teil einer Trilogie, die nachfolgende Rezension wird also aller Wahrscheinlichkeit nach Spoiler beinhalten.

Ein unglaublicher Anschlag wurde verübt. Das Weiße Haus ist durch eine amerikanische Bombe teilweise zerstört worden, der Präsident ist tot. Voller Unglauben verfolgen Travis Chase und Paige Campbell dies in ihrer geheimen Einrichtung tief unter der Wüste Wyomings und müssen schon bald erkennen, dass auch Tangent ein Ziel der Terroristen ist. Auf der Flucht vor ihren Gegnern, die dieses Komplott eingefädelt haben, erkennen Travis und Paige, dass nur sie das Wissen haben um weiteres Unheil abzuwenden und die Erde vor ihrem Untergang zu bewahren. Doch die Zeit läuft und es gibt niemanden, dem man trauen kann.

Es ist fast schade, dass die tolle Geschichte in diesem Band nun ihr Ende gefunden hat. Der Leser darf erneut an einem spannenden und scheinbar aussichtslosen Abenteuer von Travis und Paige teilnehmen. Irrwitzige Verfolgungsjagden, viel Action und kuriose Entitäten lassen die Protagonisten dieses Mal sogar durch die Zeit reisen um den Untergang der Menscheit abzuwenden. Das Buch ist wirklich auf keiner Seite langweilig und unterhält hervorragend.

Zudem findet das übergreifende Thema der Trilogie in diesem Buch ein wirklich zufriedenstellendes Ende. Nach dem Showdown der eigentlichen Geschichte wird noch die Frage aller Fragen beantwortet, welche im ersten Buch "Die Pforte" aufgeworfen wurde: Warum haben sich Travis und Paige in der Zukunft geopfert, warum wollte Paige, dass Travis getötet wird? Was hat Travis in der Zukunft getan, so dass Millionen von Menschen dabei umgekommen sind? Die Erklärung für all dies ist zwar nicht besonders actiongeladen wie der Rest des Buches, aber dennoch absolut zufriedenstellend und hinterlässt den Leser mit der großen Fragen zum Nachgrübeln: Was würde man selber tun?

Es gibt auch in diesem Band der Trilogie wieder die gleichen Kritikpunkte: teilweise logische Fehler, man hätte die sympathischen Charaktere noch etwas tiefer behandeln und ausbauen können und jede auftauchende Entitäten sind wie immer sehr nützlich für das bevorstehende Abenteuer, was doch etwas unrealistisch ist.

Patrick Lee hat es mit diesem abschließenden Band seiner wirklich tollen Trilogie geschafft dem Ganzen noch einmal die Krone aufzusetzen, mir gefällt dieser dritte Teil tatsächlich am besten und für mich ist Patrick Lee meine Neuentdeckung dieses Jahres. Er unterhält seinen Leser rasant und sehr actiongeladen, vergisst aber auch einen kritischen Unterton nicht, der zum Nachdenken anregt. Eine tolle Trilogie und ich hoffe bald ein neues Werk von diesem tollen Autoren lesen zu dürfen.
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am 16. Mai 2013
Stellvertretend für die ganze Reihe: Sensationell!
..blühende Phantasie, tolle Ideen und atemberaubende Spannung bin ich auch von vielen anderen Autoren gewöhnt.
Das wirklich außergewöhnliche an Patrick Lee ist jedoch in meinen Augen die absolute UnVorhersehbarkeit:
...wir kennen das Alle: Oft macht man sich beim Lesen Gedanken darüber, wie es wohl weiter gehen wird?, was die Protagonisten wohl als nächstes tun?, bzw. wie der Antagonist wohl reagieren wird? u.s.w. u.s.f...
Und oft liegen wir damit auch richtig!...und freuen uns auch ein klein wenig über unsere gelungene Einschätzung :-)

Bei Patrick Lee ist dies völlig anders:
Keine - ich wiederhole: absolut KEINE meiner Prophezeiungen hat zugetroffen!!!
Was heißen soll, dass mich Mr. Lee bei jeder Wendung absolut überrascht und begeistert, und somit den Spannungsbogen extrem gespannt gehalten hat.

...schon beim zweiten Band kam mir der Gedanke, dass dies ja schon fast fertige Drehbücher für Hollywood sind - deshalb hat es mich sehr gefreut zu erfahren, dass die Verfilmung bereits in Arbeit ist :-)
...und lässt mich inständig hoffen, dass es Hollywood nicht so versaut wie z.B. beim Remake von TotalRecall.... die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die Bücher von Patrick Lee sind auch für SF-fremde Leser ABSOLUT EMPFEHLENSWERT! ...wobei: eine gewisse Offenheit für (völlig) neue Ideen schon vorhanden sein sollte.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Dezember 2012
Mit "Labyrinth der Zeit" präsentiert Autor Lee den Abschluss seiner Trilogie, zu der weiterhin "Die Pforte" und "Dystopia" gehören (die man vorher auch gelesen haben sollte).

Erneut geht es um die geheimnisvolle Pforte und die zu ihrer Erforschung aufgebaute Organisation Tangent. Nachdem der amerikanische Präsident einem Attentat zum Opfer fällt, ergreift mit seinem Nachfolger ein Feind Tangents die Macht und eröffnet den Kampf gegen diese Einrichtung und ihre Mitglieder Travis und Paige. Mehr möchte ich an dieser Stelle mit Blick auf Spoiler nicht verraten. Am Ende stellt sich heraus, was es mit der Pforte auf sich hat.

Wie auch in den vorherigen Romanen bleibt Lee seinem gradlinigen und spannenden Stil treu. Die Geschichte wird von einem tollen Spannungsbogen nach vorne getrieben und lässt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen. Gespickt ist das Ganze mit einigen guten Actionsequenzen und einer interessanten Variante von "Zeitreisen". Die Auflösung des Ursprungs der Pforte empfand ich persönlich als ausgesprochen gelungen und der Qualität der Erzählung angemessen (das habe ich auch schon anders erlebt ;-). Die über die drei Romane verteilten Informationen fügen sich wie Puzzleteilchen zusammen und ergeben einen stimmigen Abschluss.

Fazit: Tolles Finale einer spannenden und kurzweiligen Trilogie! Für die Leser der ersten beiden Romane ein "Muss"!
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am 16. Oktober 2013
Manchmal müssen die Verlage ihre Klappentexte ein bisschen aufpeppen, um die Geschichten als besser und spannender zu verkaufen, als sie sind. So ist das auch bei Patrick Lees "Das Labyrinth der Zeit".
Da wird erwähnt, dass ein Raketenangriff das Weiße Haus zerstört, dass eine Forschungsstation bombardiert wird. Dass einer der Forscher in der Zeit zurückreisen muss, um des Rätsels Lösung zu finden.

Letzteres ist dann tatsächlich auch die spannendste Sequenz der Geschichte, allerdings spielt sie sich innerhalb weniger Kapitel ab. Wenn Forscher Travis im Körper eines Kindes (also er selbst als Kind) unterwegs ist, Auto fährt und einen Mann überfällt, dann ist das toll und fesselnd beschrieben.
Leider trifft das auf weite Teile des Buches nicht zu. Insbesondere der Beginn ist sehr dröge. Langweilige Beschreibungen ohne Pepp machen das Lesen dieses Romans zur Geduldsprobe. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich fehlt es an Einfallsreichtum und vor allem Tempo. Das nimmt erst im Laufe der Geschichte zu, allerdings erstrecken sich Schießereien, Kämpfe und lange Überlegungsphasen über sehr viele Seiten.
Leider enttäuschend.
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