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Das Labyrinth der Welt: Roman [Taschenbuch]

Ross King , Gerald Jung
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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Januar 2001
Als Isaac Inchbold, Buchhändler im London des 17. Jahrhunderts und Büchernarr aus Leidenschaft, eines Tages zu einem halb verfallenen Landsitz bestellt wird, ahnt er nicht, dass er sich auf ein lebensgefährliches Unternehmen einlässt. Lady Alethea Marchamont beauftragt ihn, nach dem "Labyrinth der Welt" zu suchen. Dieses geheimnisumwitterte Manuskript der Schriften von Hermes Trismegistos hat bereits Vater und Ehemann der Lady das Leben gekostet. Die Recherchen erweisen sich als hochkompliziertes Rätsel, das in eine Welt voller Fragen und Trugschlüsse führt - sie ist bevölkert von Gelehrten und Scharlatanen, von Ketzern und Inquisitoren, von Alchimisten und Weisen. Nur wenn der Detektiv wider Willen den Text dieser Welt entschlüsseln kann, wird er sein Leben retten.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442727073
  • ISBN-13: 978-3442727070
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 945.363 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Im Jahre 1660 erhält der Buchhändler Isaac Inchbold eines Tages den geheimnisvollen Brief einer Lady Marchamont, in der sie ihn bittet, zwecks eines Auftrags mit einer für ihn bereitstehenden Kutsche zu ihr zu kommen. Keine ungewöhnliche Bitte, denkt der Buchhändler, doch was soll das im Brief gemachte Versprechen, dass ihm keine Schwierigkeit drohen? Und warum wurde das Siegel des Briefes erbrochen und der Inhalt unerlaubterweise kontrolliert?

Auf dem verfallenen Landsitz der Adeligen erhält Inchbold von der Lady den Auftrag, ein sehr seltenes Exemplar aus der Bibliothek ihres Vaters für sie wiederzubeschaffen. Es handelt sich um ein 14-seitiges Pergament mit dem Titel "Das Labyrinth der Welt", ein Buch aus dem geheimnisumwitterten Opus Hermeticus. Der Auftrag ist nicht ungefährlich, Vater und Ehemann der Frau haben für dieses Buch bereits mit dem Leben bezahlt. Trotzdem unterschätzt Inchbold die Tragweite dieses Auftrags. Bereits kurze Zeit später ersteigert er auf einer inoffiziellen obskuren Buchauktion in einer verkommenen Londoner Spelunke ein ähnlich geheimnisvolles, verbotenes Buch. Im Katalog des Auktionators findet er dann tatsächlich das gesuchte Buch und scheint schon fast am Ziel. Doch dies ist erst der Anfang eines turbulenten Intrigenwirrwarrs, denn in der Zwischenzeit wurde sein Laden verwüstet, und eines Nachts entkommt er in seinen eigenen vier Wänden nur knapp einigen Männern, die ihn offensichtlich aufspüren wollen.

Die Suche nach dem geheimnisvollen Buch entpuppt sich als ein Wespenstich in eine Welt von Turbulenzen, die von Spionen und Spitzeln, Alchimisten und Gelehrten, Ketzern und Inquisitoren bevölkert ist. Das literarische Abenteuer hat den weltfremden Büchernarr, der sich zudem noch mit einem Klumpfuß herumquält, in ein politisches Ränkespiel verschlagen, und schon bald findet er sich zwischen den Fronten eines bibliomanen Verfolgungswahns, bei der die Inhalte von Büchern gefährliche politische Waffen darstellen.

Das Labyrinth der Welt ist ein Buch über sagenumwobene Bibliotheken, die wie unbekannte Länder beschworen werden, es herrscht die magische Stimmung von unbekanntem Wissen, das von abtrünnigen Mönchen, Hexenmeistern, wahnsinnigen Kabbalisten oder ganz einfach fortschrittlichen Rationalisten verfasst wurde, das allerdings weniger als okkulter Hokuspokus, sondern als Politikum beschrieben wird. Im Mittelpunkt stehen nämlich nur die Gerüchte um die Geheimnisse verbotener Bücher: So beschreibt das Corpus hermeticum ein "gesamtes Universum, einen magischen Ort, an dem sämtliche Bestandteile, [...], das Garn eines unaufhörlich strahlenden Gewebes bildeten, in dem jedes einzelne Atom mit jedem anderen Atom verbunden sei[...]. Diese erstaunlichen Einflüsse könnten mit Hilfe geheimer Zeichen [...] aufgespürt und genutzt werden". Diese wahnwitzig anmutenden Zauberkräfte mit Hilfe okkulten Wissens wird als politischer Machtpoker, vergleichbar dem Bestreben der Alchimisten, Gold zu gewinnen, beschrieben. So ist das Buch auch ein authentisches politisches Sittengemälde jener Zeit, denn mit einer Referenz auf erfundene oder authentische verbotene Schriften sind die Ereignisse um die politische Vorherrschaft zwischen Spanien und England kunstvoll verwoben, so dass man das Gefühl hat, die Hauptfigur würde einmal mehr längst bekannte Ereignisse rekapitulieren.

Das Labyrinth der Welt ist eine flüssig und schnörkellos geschriebene okkulte Kriminalgeschichte um verbotenes Wissen, das die machtbessessenen Intrigen hoch gestellter Politiker und Königsgetreuer offenbart. --Christoph Steven

Pressestimmen

Der Bücherwurm als Held

Ross Kings Roman «Das Labyrinth der Welt»

Isaac Inchbold führt ein weltabgewandtes Leben. Ihm gehört eine Buchhandlung auf der London Bridge, nahe der Zugbrücke, «deren hölzernes Räderwerk sechsmal am Tag knarrte und mahlte», um Leichter, Schaluppen und Pinassen oder die Jacht des Königs hindurchzulassen. Inchbolds Tage verlaufen so geregelt wie das Öffnen und Schliessen der Brücke. Mit vierzig Jahren ist er kaum über London hinausgekommen. Auch die Stadt selbst meidet er soweit als möglich, denn «dieses Labyrinth aus überfüllten schmutzigen Strassen» verwirrt ihn. Statt dessen geniesst er zu Hause, umgeben von seinen Büchern, den «Balsam der Routine» und die Lektüre des «Don Quijote».

Ein harmlos scheinender Auftrag reisst ihn jedoch eines Tages aus seiner Geruhsamkeit, und gleich dem Helden von La Mancha zieht er der Bücher und einer Frau wegen hinaus in die Welt. Inchbolds Dulcinea heisst Alethea, was sich vom Griechischen ableitet und soviel wie «Wahrheit» bedeutet – ein, wie sich zeigen wird, nicht ganz passender Name. Diese Lady, Witwe des vermutlich ermordeten Lord Marchamont, beauftragt Inchbold, ein bestimmtes Buch ausfindig zu machen. Während der Suche gerät der Buchhändler in geheimnisvolle Intrigen und gefährliche Abenteuer, die eingebettet sind in die religiösen und politischen Auseinandersetzungen des 17. Jahrhunderts. Kurzsichtig, asthmatisch und klumpfüssig, ist Inchbold wahrlich ein Ritter von der traurigen Gestalt. Aber zugleich erweist er sich als energisch, zäh und intelligent. Er besitzt ein enormes Bücherwissen und, zumindest anfänglich, den Glauben eines Detektivs «an die Fähigkeit der menschlichen Vernunft, die Tiefen eines jeden Mysteriums zu durchdringen».

Kluger Kopf und traurige Gestalt

Das Romangeschehen ist innerhalb des 17. Jahrhunderts auf verschiedenen Zeitebenen angesiedelt. Dadurch werden Veränderungen deutlich, die dem verschwommenen Blick von uns Heutigen auf die Vergangenheit normalerweise entgehen. Beiläufig lernt der Leser, dass die mühlsteinartige Halskrause, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts en vogue war, um 1660 altmodisch wirkt. Überhaupt steckt der Roman voller historischer und bücherkundlicher Details und vermittelt eine lebendige Vorstellung vom damaligen Reisen über Land oder vom Wohnen in der Stadt. Intensiv werden Gerüche geschildert, etwa die einer Bibliothek oder eines Kaffeehauses, und der ungewöhnliche Geruch einer spanischen Galeone dient obendrein als Indiz, das zur Enthüllung ihres Geheimnisses beiträgt.

Ross Kings «Das Labyrinth der Welt» erinnert unvermeidlich an Ecos «Der Name der Rose». Nicht nur aus dem allgemeinen Grund, dass beide Romane von Büchern und Labyrinthen handeln, der gleichen Literaturgattung angehören und in postmodernistischer Weise erzählt sind. Die Parallelen reichen bis in die Einzelheiten: Dem Streit um Aristoteles' verlorengegangene Abhandlung über die Komödie bei Eco entspricht bei King die Suche nach einer achtzehnten Schrift des «Corpus hermeticum» (von dem tatsächlich siebzehn Manuskripte erhalten blieben). Die Detektivfiguren sind in beiden Fällen Büchernarren, wobei Isaac Inchbold weniger heroisch daherkommt und auch etwas von Adson von Melk an sich hat. Wie dieser erzählt er die Geschichte im Rückblick als einsamer alter Mann. Geht am Ende bei Eco die Bibliothek in einem Flammenmeer unter, so fällt sie bei King einer Sintflut zum Opfer.

Doch wenn eine Spur so deutlich ausgelegt wird, dann ist für einen Krimileser Vorsicht vor allzu schnellen Vermutungen über die Hintergründe des Falls und die Bedeutung des (gesuchten) Buches geboten. Misstrauisch muss ihn stimmen, dass Bibliotheken bei King weniger als Irrgarten denn als Refugium der Übersichtlichkeit erscheinen, dass das Buch, dem Inchbold nachjagt, den verdächtig ironischen Titel «Das Labyrinth der Welt» trägt und dass das «Corpus hermeticum», zu dem es gehören soll, ein Schwindelunternehmen darstellt.

Text-Labyrinth

Vor allem aber gibt es noch eine zweite literarische Fährte, und die führt zu Thomas Pynchons «Die Versteigerung von No. 49». In diesem Roman stösst die Protagonistin ständig auf das Zeichen eines Signalhorns, das auf ein verborgenes Kommunikations- und Postsystem hinzudeuten scheint. Im «Labyrinth der Welt», das ebenfalls von konkurrierenden Postdiensten handelt, findet Inchbold überall auf Mauern und Zäunen die Zeichnung einer gehörnten Figur. Das Hornmotiv wiederholt sich in den Namen von Gasthäusern oder Meeresbuchten. Auch Pynchons schwarze Reiter, der Bezug auf die Rachetragödie, ja selbst eine dubiose Versteigerung – diesmal von verbotenen Büchern, von denen Inchbold die Nummer 66 erwirbt – tauchen in Kings Roman auf. Und wie Pynchons Protagonistin Oedipa Maas kommen Inchbold Zweifel, «ob die Zusammenhänge, die ich überall sah [. . .], ausserhalb meiner Phantasie überhaupt eine Bedeutung hatten». Zwar lässt King, anders als Pynchon, das Romanende nicht offen. Doch wird bei ihm der Geruch der Bücher überlagert von der Ausdünstung eines gewaltigen red herring.

Umfangreiche literarische Anspielungen lösen bei manchen Romanlesern Unmut aus, weil sie sie als elitäre Ausgrenzungsmechanismen missverstehen. In Wirklichkeit erlauben Romane wie «Das Labyrinth der Welt», sie auf verschiedenen Ebenen zu goutieren, als Kriminal- und Abenteuerschmöker, als historischen und bibliophilen Roman oder als Netzwerk von Zeichen und Motiven. In dieses Netzwerk auch fremde Texte mit einzubeziehen eröffnet einfach eine weitere Lektüremöglichkeit, die erhellend sein, aber auch bewusst in die Irre locken kann. King ist ein ausgezeichneter Roman gelungen, der zeigt, dass die Stärke der anglo-amerikanischen Literatur keineswegs auf schlichtem Erzählen beruht, das neuerdings gewisse Verleger von deutschsprachigen Autoren fordern, sondern auf der Verbindung von spannender Handlung und intellektuellem Spiel.

Lutz Krützfeldt -- Neue Zürcher Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaft meisterhaft 25. November 2003
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich lese viel, gerne und vor allen Dingen Romane aus dem 15. - 18.Jahrhundert. Dieses Buch hat alle meine Erwartungen eines guten, interessanten und lehrreichen Romanes erfüllt.
Weil schon soviele Rezessionen geschrieben wurden, will ich auf den Inhalt nicht mehr eingehen.
Die Fülle der Informationen aus der Zeit in dem die Geschichte stattfindet ist hervorragend recherchiert und gut dargestellt. Alle Details egal ob aus dem Buchwesen , den Königshäusern, den Lebensweisen, Politik oder Seefahrt zur damaligen Zeit wird bis ins kleinste erläutert und hautnah erklärt.
Das macht die Faszination des Buches aus. Die Geschichte ist in sich stimmig und wird flüssig erzählt. Der Übergang der Ichform - des Buchhändlers Inchold - zur weiteren Story geht nahtlos und unbemerkt vor sich.
Das hier viele Geschehnisse und Berichte zu einem Roman verwoben werden ist geradezu Meisterhaft geschrieben.
Selten habe ich ein Buch mit soviel Anspruch gelesen und kaum aus der Hand gelegt, schade des es nur 478 Seiten lang war.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nervenaufreibende Suche nach geheimnisvollem Pergament 18. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Welt um den Dreißigjährigen Krieg und die Zeit des ausgehenden 17. Jahrhunderts im quirligen London ist Ausgangslage dieses spannenden historischen Thrillers und der aufregenden Abenteuer des Buchhändlers Isaac Inchbold. Allein die detaillierte Beschreibung seiner mitten auf der Tower-Bridge gelegenen Bücherstube schafft eine Atmosphäre, die einen hautnah ins Geschehen zieht. Eines Tages wird das beschauliche und geregelte Leben des kleinen Bücherwurms von einem Brief massiv unterbrochen und richtungsweisend beeinflusst.

Nach einer abenteuerlichen Kutschfahrt erhält er von einer eher mysteriösen älteren Witwe nicht nur Kenntnis zweier Morde sondern den gleichen Auftrag, der offensichtlich sogar den Grund für deren Tod bedeutete. Inchbold soll sich auf die Suche nach einem verschwundenen und ausgesprochen bedeutungsvollen Pergament machen, dem „Labyrinth der Welt", ein Buch aus dem berühmten „Opus Hermeticus".

Die Aufgabenstellung zunächst etwas unterschätzend gerät der aus seiner kleinen Alltagswelt herausgerissene Mann immer tiefer in verzwickte, undurchsichtige, mysteriöse und auch extrem gefährliche Situationen. Ohne es zu wollen wird er Teilnehmer an einem verzwickten Spiel von Alchemisten und Herrschern, Abenteurern, Gaunern und Machthungrigen. Nach und nach eröffnen sich ihm Zusammenhänge aus Politik und Wissenschaft, Religion und Kriminalität, die ihn aber dennoch nie zum Wissenden machen.

Die ausführlich und ausgesprochen bildhaft erzählten geschichtlichen Hintergründe politischer Zusammenhänge oder der labyrinthischen Verbreitungswege der wertvollsten und berühmtesten Druckerzeugnisse damaliger Bibliotheken Europas kann man zwar kaum gänzlich auf ihre Richtigkeit hin überprüfen, sorgen aber für die nötige Information zum Verständnis der Vorgänge und vor allem für eine passende Gemütsstimmung. Gleiches gilt auch für die hervorragenden Beschreibungen örtlicher Gegebenheiten, seien es die Straßenzüge eines dubiosen Londoner Stadtteils, mächtige Verwaltungsgebäude oder die maroden Herbergen unterschiedlichster Ausstrahlung auf den verwegenen Routen unterwegs.

Abenteuerliche und gefährliche Abenteuer unterschiedlichster Protagonisten erzeugen anhaltende Spannung auf der Suche nach den wenigen aber wichtigen Pergament-Seiten. Wann immer Isaac Inchbold dem Ziel etwas näher gekommen scheint, sorgen neue Färnisse für einen Lösungsaufschub. Endlich am Ziel findet seine Suche und auch die Geschichte ein unglaubliches - in meinen Augen sogar unmögliches - Ende. Letztlich etwas enttäuscht und doch voller Verständnis für den Schluss lege ich die stets fesselnde Lektüre beiseite. 478 Seiten spannende Unterhaltung sind vorbei, ich um ein paar historische Erkenntnisse schlauer und die Anspannung des anstrengenden Lesekonzentration löst sich. Klasse, dass es solche Bücher gibt.

Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lehrreich und doch spannend 28. Februar 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nachdem ich dieses Buch sozusagen verschlungen habe und manche Stellen auch desöfteren gelesen habe, damit auch wirklich viele der Informationen "hängen bleiben", wollte ich mal wissen, was dieses Buch für Resonanzen hervorgerufen hat.
Eigentlich muß ich allen Recht geben, die sich über dieses Buch geäußert haben.
Es ist ein Roman von dem Leser, die "nur" einen Krimi lesen wollen die Finger lassen sollten. Man sollte auch ein gewisses Interesse für Geschichte und Geographie mitbringen. Eine gewisse Allgemeinbildung in dieser Hinsicht wäre sicher sehr von Vorteil. Oder aber man wirft ab und an mal einen Blick auf die Landkarte.
Wenn man außer dem "Krimi" noch mehr wissen will, z.B. über Bücher (incl. Einband, Geheimschriften, Farben usw.), die geschichtlichen Zusammenhänge und Intrigen seiner Zeit (Beginn des 30jährigen Krieges sowie 1660), der ist mit dem Buch gut beraten.
King hat es geschafft einen sehr guten Faden für sein Buch zu konstruieren und baut darum eine Fülle von Informationen auf, die dem Leser auch einen Einblick in die zwei Zeitperioden geben. Sehr gut gelungen ist meiner Meinung nach, daß man nicht nur etwas über Bücher/Bibliotheken erfährt, sondern auch über viele Sachen die damit zusammenhängen. Wer alles warum Bücher vernichtet hat, über die Beschaffenheit des Papieres, Tinten und Geheimcode. Ein paar Einzelheiten über den Schiffsbau erfährt man gleich mit und ........
Einen Nachteil hat das Buch allerdings, man wird süchtig nach neuen und noch detaillierten Informationen.
Zwischendurch geht man dann mal shnell ins Internet, um an zusätzliche Informationen zu kommen. Alles in allem ein Buch, das sehr anspruchsvoll ist und anregt, sich weiter zu informieren.
Es ist eines der Bücher, das einem zeigt, wie wenig man eigentlich weiß. Aber durch dieses Buch weiß man zum Glück schon wieder einiges mehr.
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4.0 von 5 Sternen Vielschichtige spannend-anspruchsvolle Geschichte
Entgegen den Ausführungen einiger Leser kann ich nur sagen: es darf doch bei einem guten Buch kein Kriterium sein, wie schnell man es durchlesen kann! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2011 von Bücherfreundin
2.0 von 5 Sternen Langatmig, zuweilen langweilig, zuviel verwirrende...
Ich lese für meine Leben gern, aber es muss spannend sein und mich fesseln.
Ganz selten lege ich Bücher zur Seite und lese sie nicht zu Ende. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2008 von Christine Szelepusa
2.0 von 5 Sternen Cover ist eben nicht alles
Cover und Rückentext veranlassten mich zum Kauf dieses Buches. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2008 von Fred
4.0 von 5 Sternen Gefährliche Suche nach einem gefährlichen Buch
Lady Althea Marchamont ist Isaac Inchbold, Besitzer einer Buchhandlung auf der London Bridge, völlig unbekannt. Dennoch bittet sie ihn, ein Buch für sie zu suchen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2007 von marielan
4.0 von 5 Sternen Nicht Kings bestes Werk, aber guter Lesestoff für lange Abende
Zugegeben, die historischen Tatsachenromane von Ross King wie "Das Wunder von Florenz" sind eher meine Sache. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2007 von Doris Waczenski
4.0 von 5 Sternen Gut recherchierter Historienroman
London Mitte des 17ten Jahrhunderts. Ein Buchhändler - bei Leibe kein Abenteurer - wird in eine faszinierende Geschichte hineingezogen, die durchaus einem James Bond Ehre... Lesen Sie weiter...
Am 4. Februar 2006 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schleppend, zäh und langweilig
Der Titel und das Thema klingen vielversprechend, aber leider ist die Umsetzung dieses überhaupt nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2005 von Oberlausitz
2.0 von 5 Sternen Naja
Der Titel verspricht viel, und bestimmt hat sich Ross King sehr mit dem England und Europa jener Epoche auseinander gesetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2004 von Kanjieater
3.0 von 5 Sternen Das Labyrinth...., passender Titel
Auch ich habe dieses Buch gelesen. Allerdings ist es schon einige Jahre her. Hat mir das Buch gefallen oder nicht? Ganz ehrlich weis ich es nicht genau. Lesen Sie weiter...
Am 25. Juni 2003 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen wirklich ein Labyrinth....leider ein langweiliges
Über dem Leser schlägt eine Welle von historischen Fragmenten, Querverweisen, Geheimniskrämerei und unzähligen Personenangaben zusammen. Lesen Sie weiter...
Am 20. November 2002 veröffentlicht
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