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Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman [Gebundene Ausgabe]

Walter Moers
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (458 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. Oktober 2011
Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die »Stadt der Träumenden Bücher«

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem »Unsichtbaren Theater«. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im »Labyrinth der Träumenden Bücher«, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.


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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (5. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813503933
  • ISBN-13: 978-3813503937
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,8 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (458 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.569 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Das Erscheinen eines neuen Zamonien-Romans von Walter Moers ist ein Festtag für die deutsche Literatur. Nirgendwo findet man kreativeren Irrwitz, nirgendwo mehr Einfälle pro Romanseite als in Moers Geschichten um den schreibenden Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz.” (Denis Scheck, Druckfrisch (DasErste))

„Was Moers da aus dem Zamonischen übersetzt, steckt alles in die Tasche, was die Postmoderne sonst an Erzählfiktion zu bieten hat.“ (Ijoma Mangold, DIE ZEIT)

„Der Zeichner und Autor Walter Moers könnte das Buch retten. Und vielleicht gar den ‚Content‘, der notfalls aber auch auf dem Smartphone-Display gelesen werden kann. [In Buchhaim] leben die fanatischsten Bibliophilen, hier boomt die papierverarbeitende Industrie, hier kocht der Buchmarkt über vor Ideen.“ (Der Tagesspiegel)

Über den Autor

Der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Großschriftsteller Zamoniens. Berühmt wurde er durch seine 25-bändige Autobiographie „Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers“, ein literarischer Bericht über seine Abenteuer in ganz Zamonien und vor allem in der Bücherstadt Buchhaim.

Sein Schöpfer Walter Moers hat sich mit seinen phantastischen Romanen, weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus, in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "Die Stadt der träumenden Bücher", "Der Schrecksenmeister" und „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ waren Bestseller.

Neben dem Kontinent Zamonien mit seinen zahlreichen Daseinsformen und Geschichten hat Walter Moers auch so erfolgreiche Charaktere wie den Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und die Comicfigur Adolf, die Nazisau geschaffen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
422 von 436 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung 16. Oktober 2011
Von Julia
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe mich sehr auf die Fortsetzung der Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz gefreut und habe als Fan von Zamonienromanen dieses Buch vorbestellt.
Als ich das Buch endlich in den Händen hielt, war ich schon von der Optik hingerissen.
Die ersten Seiten lasen sich locker und erheiternd. Dann sank das von uns allen so gewohnte und geliebte Moers-Niveau, sei es durch die 60-seitige Zusammenfassung des Romans 'Die Stadt der träumenden Bücher' in Form eines Theaterstücks oder die ziemlich langatmigen Ausführungen über den Puppetismus und die ins Buch integrierten Notizen von Mythenmetz. Ich habe mich öfter dabei ertappt, wie ich die Zeilen nur noch überflogen habe.
Die Geschichte plätschert dahin, ohne dass wirklich etwas passiert. Man fragt sich die ganze Zeit, wann es endlich hinunter in die Katakomben geht, dafür ist das Buch nicht mehr lang genug.
Dann kommt der Clou: Die Geschichte hört abrupt auf und der Autor verweist in seinem Nachwort auf den zweiten Teil. Der Roman sei zum Abgabetermin nicht fertig gewesen, deshalb habe sich der Verlag dazu entschieden, das Buch in zwei Teilen herauszubringen. Es ist eine Frechheit ein halbfertiges Buch zu so einem hohen Preis an den Leser zu bringen ohne ihn im Geringsten darüber zu informieren, dass die Geschichte nur häppchenweise kommt. Verlag und Autor sollten sich wirklich Gedanken darüber machen, wie sie diese profitgierige Aktion beim Leser wieder gutmachen können, damit dieser auch bereit ist, den nächsten Teil zu kaufen. Auf Neugier sollte man sich nicht verlassen, denn ich bin davon überzeugt, dass bei vielen Fans von Moers das Vertrauen in einen so großartigen Autor angekratzt und die Enttäuschung groß ist.
Schade.
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406 von 423 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der längste Prolog der Literaturgeschichte? 23. Oktober 2011
Von L. Stitz
Format:Gebundene Ausgabe
"Meine innig geliebten Freunde,"

so würde Hildegunst von Mythenmetz wohl anheben, dem Diktum Aja Nulpes folgend, dass Bücher nur dickere Briefe an Freunde seien. Jener spezielle Brief aber, den diese Rezension behandelt, stellt mit seinen schier endlosen Schilderungen belangloser Kleinigkeiten selbst die seitenlangen Urlaubsgrüße meiner Großmutter mütterlicherseits - begonnen auf einer Ansichtspostkarte des Ferienorts, um über mehrere Blatt hoteleigenen Papiers durch dessen nähere und fernere räumliche und zeitliche Umgebung zu mäandern - bei weitem in den Schatten.

So scheint es auch, "oh meine geneigten Freunde", dass Mythenmetz gerade ebendiese Einwürfe wie auch die gesamten Kapitel zu Beginn, in denen er seinen eigenen Niedergang derart farbenfroh herausstreicht, vor allem dazu nutzen möchte, sich bei den Lesern einzuschmeicheln und gleichzeitig um ihr Mitleid zu betteln - wie jener Penner, der uns als Freund anredet, um sofort die Bitte um ein paar Münzen nachzuschieben. Das ist zwar einerseits würdelos, aber in diesem Fall andererseits auch bewundernswert, weil vermutlich die umfangreichste captatio benevolentiae der Sprachgeschichte (gleich welcher Sprache). Und dass Mythenmetz weiterhin Lichtjahre von seiner Bestform entfernt ist, wäre dem Leser (selbst dem "geneigten") ja sowieso bald aufgefallen.

Was man Mythenmetz sicherlich nicht vorwerfen kann, ist ein fehlendes Auge für die Details. Nein, ganz im ganz im Gegenteil - das Buch ist eine heil- wie ziellose Ansammlung von Einzelheiten. Wäre Mythenmetz ein größerer Autor, er hätte diese Episoden (wie etwa die Unterhaltung im Qualmoir oder den Besuch des Puppaecircus Maximus) in mehreren Novellen verarbeitet, sodass sie jeweils für sich wirken könnten - so aber stehen sie in einem Roman, der ja per se nach Spannungsbogen und Gesamtkonzept verlangte, wie Fremdkörper nebeneinander.

Dies führt leider noch zu einem anderen, weitaus schwerwiegenderen, unvorteilhaften Eindruck: Die Geschichte bewegt sich auf den ersten 400 Seiten um keinen Deut von der Stelle. Da hilft es auch nicht, dass Mythenmetz Form und Schriftart wild variiert und das Imaginationsvermögen der Leser in vielen Editionen durch die Illustrationen des großartigen Walter Moers unterstützen lässt - als wenn dies bei derart schillernden bis ausufernden Beschreibungen noch notwendig gewesen wäre.

Ein letzter, kleinerer Kritikpunkt bleibt: Sowohl bei den Kapitelüberschriften als auch dem Buchtitel greift Mythenmetz mit traumwandlerischer Sicherheit daneben, wenn es darum geht, die Thematik des entsprechenden Text(abschnitt)s zu erfassen. Nein, es ist kaum von einem Labyrinth die Rede, und um Bücher - insbesondere um "träumende" - geht es allenfalls am Rande. Ein Lektor, der sich gegenüber dem Autor auch durchsetzen könnte, hätte dem Buch in dieser Beziehung sicherlich gut getan.

Gerade, als Mythenmetz überhaupt auch nur in die Nähe eines Labyrinthes - der Katakomben - gerät, bricht das Buch unvermittelt ab. Soviel also zu Spannungsbogen und Gesamtkonzept! Es bleibt daher bei allem am Ende ein Gefühl der Enttäuschung und die Hoffnung auf die Fortsetzung. Zwei Sterne gibt es trotz allem - weil Mythenmetz ein Cousin 3. Grades meiner Frau ist, die sich um den Familienfrieden sorgt (vermutlich zurecht, wenn man Mythenmetz' eigenen Schilderungen seiner Jähzornsausbrüche glauben darf).

Fazit: Nicht dieses, sondern lieber das nächste Buch kaufen! Oder besser gleich meines! Mythenmetz hat jedenfalls seinen eingangs beklagten Tiefpunkt eindeutig noch nicht überwunden.

Lacrítz von Epenfilzer

(Übersetzung in Deutsche: L.-C. Stitz)
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300 von 316 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider kein Labyrinth... 7. Oktober 2011
Von Minimuff
Format:Gebundene Ausgabe
... denn als Mythenmetz dort endlich angekommen ist, ist das Buch auch schon vorbei. Als großer Mythenmetz-Fan habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut... was bleibt ist ein eher zwiespältiges Gefühl.

Zunächst schafft es Moers leicht, den Leser in vertraut gekonnter Manier wieder in die Welt von Buchhaim eintauchen zu lassen. Die neuerbaute Stadt beschreibt er phantasievoll und phantastisch, so dass man sofort das Gefühl hat an der Seite von Mythenmetz durch die Straßen zu flanieren. Man trifft alte Bekannte wieder und fühlt sich angekommen. Soweit es die Beschreibungen angeht, ist das Buch auf gewohnt hohem Niveau. Was sich von der Geschichte leider, so meine Meinung, so nicht sagen lässt. Jagt man im ersten Teil von einem Abenteuer ins nächste, so dümpelt die Handlung hier sehr gemächlich dahin.

Spätestens als die Geschehnisse des ersten Bandes (in Form eines Theaterstücks) auf über 50 Seiten nacherzählt wurden, setzte bei mir eine gewisse Enttäuschung ein, zu der sich die Frage gesellte, wann es denn endlich mit der Handlung richtig losgehen werde... Gar nicht, so die ernüchternde Erkenntnis, denn losgehen würde es im Prinzip (wie ja im Buch auch sehr richtig angemerkt) erst dort wo das Buch aufhört.

Im Nachwort erfährt man dann, das dies nur eine Ouvertüre sei und es folgt die Ankündigung eines zweiten Bandes, wobei natürlich nicht erwähnt wird in welchem Zeitraum dieser erscheinen wird / soll. Er habe sich mit der Zeit verkalkuliert so gibt Moers dort an und es sei ein Kompromiss mit dem Verlag gewesen, das Buch in zwei Teilen erscheinen zu lassen. Aus Sicht des Verlages sicher eine lukrative Entscheidung, für die Leser wohl eher ein Ärgernis. Ich hätte lieber noch 1 Jahr länger gewartet und wäre dann in den Genuss eines 'ganzen' Buches gekommen.

Letztlich fühlt man sich ein wenig betrogen, vor allem um das Abenteuer das man sich beim Kauf des Buches versprochen hat, aber auch bei der Aussicht nun unbestimmte Zeit auf die Fortsetzung warten zu müssen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Gähn...
Selten So ein langweiliges langatmiges Buch gelesen. Man denkt ständig: jetzt muss es doch mal spannend werden. Wird es aber nicht. daher: Schade ums Geld.
Vor 12 Tagen von A. Scholz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Von hohen Erwartungen erdrückt
Nach dem spannenden wie wortgewandten Vorgänger "Die Stadt der träumenden Bücher" habe ich von diesem Buch sehr viel erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von SunriseIchigo veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ewig lange und nichts dahinter
Schade schade schade

ich habe die Stadt der verlorenen Bücher regelrecht verschlungen, und war so gespannt auf die Fortführung. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Mariechen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit offenem Ende
Nachdem ich mich von den negativen Bewertungen der Geschichte nicht habe täuschen lassen, bereue ich keine Seite von Moers Übersetzung. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Ashley K. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wo ist das Orm?
Als Fan aller Zamonienromane, fieberte ich auf den Veröffentlichungstermin dieses neuen Buches hin. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mildegunst von Mottenmatz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht der beste Moers, aber als Fan Pflichtlektüre
Da sich hier schon einige über das Buch geäußert haben, möchte ich mich kurz halten:
- das Buch hat immer noch den unvergleichlichen Humor von Moers... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von K. Schneider veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen inspirierend
Hier schreiben viele, dass sich die Geschichte nicht vom Fleck bewegt. Anfänglich habe ich mich auch daran gerieben, nach und nach nahm Mythenmetz mich allerdings mit seinen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anke veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Hoffnung auf den nächsten Band
Seit ein paar Jahren bin ich begeisterte Moers-Leserin, da ich seine Fantasy-Romane sehr spannend und unterhaltsam finde und außerdem seine Schreibweise und die Aufmachung... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jesschen veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Verlockender Titel, enttäuschender Inhalt :-(
Ich liebe Fantasyromane! Aber das Labyrinth der träumenden Bücher ist leider nur ein abschreckendes Beispiel dafür!! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ümran K. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Wunderschön illustriert - bietet aber wenig Neues und glänzt...
Nach seinem Abenteuer in Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher, ist Hildegunst von Mythenmetz zu einem der bedeutendsten Dichter Zamoniens geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Florian Hilleberg veröffentlicht
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