Mit "Das Labyrinth der Götter" hält man nun endlich Pierre Grimberts fünften Band seiner Reihe "Die Krieger" in Händen, der in seiner Funktion auch der etwas unvollendeten Serie "Die Magier", die der aktuellen Reihe vorangegangen ist, endlich ein Ende zum Greifen nahe liefert.
Nachdem "Die Krieger" lange gebraucht haben, in Fahrt zu kommen, setzt nun "Das Labyrinth der Götter" die zügige Fahrt des Vorgängerbandes "Das Geheimnis der Pforte" fort.
Doch zuerst wird der Leser mit einer längst fälligen Vereinigung der Erbenfamilien belohnt, aber wie schon von Anfang an zu vermuten, währt dieses Glück nicht lange, denn noch immer müssen sich Pierre Grimberts Figuren dem schlimmsten der Dämonen stellen - Sombre - und obwohl sie nun wissen, dass einer von ihnen der Erzfeind ist, ist ihre Aufgabe dadurch nicht leichter geworden.
Was in den vorangegangenen Bänden an Action oder Einfallsreichtum gefehlt hat, macht Pierre Grimbert in diesem Band nun mehr als wieder gut. Bewaffnet mit einem Plan schickt der Autoren seine Figuren in eine Schlacht, wo bis zuletzt nicht ganz klar wird, ob man nun ein Happyend oder eine Tragödie zu erwarten hat. Zusätzlich geschürt wird diese Ungewissheit auch durch die Ankündigung, dass selbst mit dem Abschluss dieser Reihe das Geheimnis der Insel Ji noch immer nicht am Ende ist, denn schon steht einer neuer Band in den Startlöchern, der unter dem Serientitel "Die Götter" und dem Bandtitel "Der Ruf der Krieger" zu den wildesten Spekulationen einlädt.
Ansonsten präsentiert sich "Das Labyrinth der Götter" noch mit den üblichen vertrauten Extras, einer Karte mit Pierre Grimberts Welt, sowie einem abschließenden Glossar mit den wichtigsten Begriffserläuterungen.
"Das Labyrinth der Götter" ist damit auf jeden Fall ein würdiger Abschluss, zumal der Leser hier nun wirklich am Ende der Reihe auch ein befriedigendes Ende bekommt - bleibt nur abzuwarten, was man von Pierre Grimbert noch zu erwarten hat und was er für "Der Ruf der Krieger" aus seiner Feder zaubern wird.