Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute LARP-Küche für jedermann, 24. Juli 2006
Larp (Live Action Roleplay - Liverollenspiel) ist eines der Hobbies die in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gewonnen haben. Junge (oder auch ältere) Menschen verkleiden sich angemessen, beziehen ihre stimmungsvoll ausgewählten Unterkünfte (Ob nun mittelalterliche Zelte oder Burgen) und nehmen ein Wochenende Auszeit vom realen Leben. Getrübt wird dieses Erlebnis oft genug von Würstchen grillenden oder Flaschenbier trinkenden Mitspielern. Es fällt schwer sich wie in Mittelerde zu fühlen, wenn der Zeltnachbar Becks aus der Dose trinkt.
Das LARP Kochbuch tritt an solchen Unsitten ein Ende zu bereiten und unterbreitet viele Lösungsmöglichkeiten um stilecht und ambientegetreu zu schlemmen und zu zechen. Neben einer ausführlichen Einleitung, in der benötigte Materialien für jede Art des Cons (von der Jugendherberge mit Vollverpflegung bis zum Selbstversorger-Zeltcon) vorgestellt werden, gibt es Checklisten fürs Packen, Ratschläge zur Haltbarmachung von leicht verderblichen aber unersetzlichen Lebensmitteln und natürlich viele Rezepte.
Nicht nur Fantasylarper sondern auch solche, die sich lieber in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts tummeln, die Western oder Star Trek zu ihrem Thema erkoren haben, werden hier fündig. Selbst fürs echte Endzeitlarp a la Mad Max findet sich hier etwas. Stylisher Proteinbrei den auch Anfänger zubereiten können und der noch dazu schmeckt, was will man mehr?
Die Rezepte sind entweder noch zuhause vorzubereiten oder aber auf dem Con selbst zu kochen, fast alles lässt sich am Lagerfeuer brutzeln und nur wenige Rezepte benötigen gar eine vollständig Küchenausstattung. Sicher kann man argumentieren, dass es die meisten Mittelalterlichen Kochbücher auch täten, aber welches dieser Kochbücher ist denn schon so gemacht, dass sich die Rezepte notfalls mit der Hilfe eines Messerchens, eines Brettchens und eines Topfes am Feuer zubereiten lassen? Grandios vor allem die Rezepte, nach denen man sich Lembas oder Hobbitriegel vorbereiten kann, um so auch auf dem Vollverpflegungscon immer stilecht einen Snack genießen zu können.
Da das Buch im Books on Demand Verfahren gefertigt wird, sind einige kleine Druck- und Setzfehler kaum zu vermeiden, aber da sie die Gesamtleistung des Buches nicht schmälern gibt es von mir trotzdem 5 Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kochen fürs Ambiente, 16. August 2006
Meine 5 Sterne gehen an:
- gute Umsetzbarkeit vieler Gerichte auch unter 'Zeltlagerbedingungen'
- gute Übersicht in den Kategorien (Aufwand, Genre, Ambiente, unterstüzt durch bildliche Darstellung der verschiedenen Kategorien)
- Ausführliche Erklärung der geeigneten Nahrungsmittel und deren ambientegerechten Einsatz - daher auch für Anfänger geeignet (sowohl des Kochens als auch des Liverollenspiels)
- fantasievolle Zusätze für das Erschaffen von Ambiente auf Liverollenspielen, nicht nur in Verbindung mit Essen. Zudem wertvolle Erfahrungsberichte, die einem ersparen, die selben Fehler zu begehen (Sowohl aufs Kochen als auch auf die Planung bezogen)
- liebevolle Aufbereitung der Lektüre durch lustige Zeichnungen, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen.
Für mich eine deutlich Bereicherung, sowohl für die Larp- als auch Kochwelt. Vielen Dank für dieses Buch!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kommentar zu 'Gudrid', 27. April 2007
Natürlich kann jeder über ein Werk seine eigene Meinung haben, dennoch möchte ich ein paar Kommentare zu der Rezension verlieren:
Abgesehen davon das wir nichts über Garmethoden geschrieben haben (sondern allenfalls über den Selbstbau von Öfen und Feuerstellen) kann die Einführung auch für erfahrene LARPer als Nachschlagwerk dienen. Niemand wird sich zum Beispiel die Berechnung von Mengen komplett ins Gedächtnis hämmern. Auch ein 'alter' LARP-Hase wird eventuell das erste mal Vollverpflegung ausrichten oder zum ersten Mal versuchen Hefeteig auf einem LARP zuzubereiten.
Rezepte mit Dörraparat und/oder Backofen sind einerseits für die Vorbereitung des Essens _vor_ dem LARP gedacht, nicht für die Zubereitung _auf_ dem LARP, oder aber für Selbstbaubacköfen oder Voll- und Teilverpflegung mit vollständiger Küche.
Das Buch heisst generisch "Das LARP-Kochbuch" weil es nicht nur für Fantasy-LARPs, Selbstversorger und alte Hasen auf der Suche nach neuen Rezepten gedacht ist, sondern das LARP-Kochen in der Breite abdeckt. Verschiedene Genres sowie Voll-, Teil- oder Selbstverpflegung.
Was zu den verschiedenen Brotsorten führt, denn typische Brotsorten gehören zu verschiedenen Genres einfach dazu. (Hardtack für Western-LARPs z.B. oder das Reisebrot zum Genre Darkover). Auch die mengenmässige Zusammenstellung von Curry-Reis ist nicht jedem Koch in die Wiege gelegt worden, zumal es sich bei diesem Rezept um ein speziell vorbereitetes Rezept für stressige Schlachten-LARPs handelt.
Die meisten enthaltenen Rezepte habe ich noch auf keinem LARP zu Gesicht bekommen, ausser ich habe sie dort selbst zubereitet. Die häufigen Fragen auf LARPs nach dem Rezept wie z.B. bei Malfatti, Langosch, Lachs in Pergament und so weiter, sprechen selbst für bzw. gegen die 'Langweiligkeit' des Buchs.
Wer sich unsicher ist ob ihm das Buch auch das Gewünschte bietet, kann sich das Inhaltsverzeichnis ansehen oder auf der Webseite zum Buch (larpkochbuch.de) Bilder und die komplette Liste aller Rezepte ansehen.
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