Erwartungsvoll kaufte ich mir dieses nett aussehende Taschenbuch, welches mich gerade auch ansprach, da es als Bestseller deklariert wird und ich sehr frankophil bin.
Nach bereits ca. 20-30 Seiten war mir der Ausgang der Story bekannt, jegliche Spannung war raus und die Geschichte tröpfelte nur noch vor sich hin.
Ich quälte mich nahezu durch die Seiten und klappte das Buch erleichtert zu.
Bei der Heldin Aurélie musste ich zwangsläufig immer wieder an Amelie aus "Die fabelhafte Welt der Amelie" denken.
Der Autor hat meiner Ansicht nach mehrere Storys lieblos zusammengepanscht, wie Amelie aus "Die fabelhafte Welt der Amelie", Gut gegen Nordwind oder auch Chocolat.
Heraus kommt ein vorhersehbarer Kitsch!
Jeglicher Bezug zur Realität fehlt, ich hatte das Gefühl, einen Groschen-Kitsch-Roman zu lesen. Wer anspruchsvolle Literatur sucht, sollte von diesem Buch die Finger lassen.