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Das Lächeln der Fortuna: Historischer Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher) Taschenbuch – 25. November 1997

697 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1200 Seiten
  • Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 1. (25. November 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404139178
  • ISBN-13: 978-3404139170
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 5,2 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (697 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.511 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, studierte Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt mittelalterliche Literatur in Düsseldorf, wo sie anschließend ein Jahr als Dozentin für altenglische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin. Ihr erster Roman "Jagdfieber" wurde 1996 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. 1997 gelang mit ihrem ersten historischen Roman "Das Lächeln der Fortuna" der Durchbruch. Seither folgten 8 weitere historische Romane und ein Sachbuch, die alle SPIEGEL-Bestseller wurden. Für ihren Roman "Die Hüter der Rose" erhielt sie 2006 den Sir-Walter-Scott-Preis. Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca.

Steckbrief von Rebecca Gablé:

Kindheitstraum: Mit Robin Hood durch Sherwood Forest streifen
Lieblingsbuch in der Kindheit: Imri Pembaur "Das Zauberlicht"
Lieblingsbuch heute: J.R.R. Tolkien "Der Herr der Ringe"
Lieblingslied: "Somthing stupid" von Frank und Nancy Sinatra
So entspanne ich: Mit lauter Musik oder einem guten Buch
Worauf ich stolz bin: Wenn ich gelegentlich feststelle, dass ich klüger geworden bin.
Größte Herausforderung: Immer der nächste Roman, den ich schreiben will
Erster Job: Kellnern
Laster: Die gelegentliche Zigarette
Lieblingsfilm: "Der Club der toten Dichter" von Peter Weir
Wen ich bewundere: Rosa Louise Parks
Inspiration: Die Wechselfälle der Geschichte und die menschliche Natur.

Produktbeschreibungen

Klappentext

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

189 von 200 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas P. Rauch am 21. Mai 2002
Format: Taschenbuch
Kennen Sie Robin of Waringham?
Vermutlich nicht, aber er war eine der entscheidenden Figuren des 14. Jahrhunderts. Er hat englische Könige beraten, Verräter entlarvt, sich mit Räubern, Ketzern und Aufrührern geplagt und eine spannende Karriere vom Stallknecht zum Earl gemacht, mit mehreren Aufenthalten in diversen englischen und französischen Kerkern. Er kannte den Dichter Chaucer, den Bauernführer Wat Tyler und auch dutzende von ganz normalen Rittern, Bauern und Handwerkern. Er pflegte überaus moderne Ansichten über Frauen, die Rolle des "kleinen Mannes", die Gleichheit der Menschen und die Verlogenheit der Kirche.
Es hat ihn auch nie gegeben, Robin ist eine Erfindung. Rebecca Gablé läßt uns durch ihn das 14. Jahrhundert miterleben, in all seiner Größe und in all seinem Elend. Höfische Feste, Hochzeiten und Liebesglück fehlen ebensowenig wie die Pest, der Hundertjährige Krieg, die Adelsintrigen und die Bauernunterdrückung. Es war, sagen wir es freundlich, eine bewegte und interessante Zeit.
Rebecca Gablés Roman-Erstling ist spannend und unterhaltsam, ufert aber zuweilen aus. Sie hat ihre Hausaufgaben gründlich gemacht, "Das Lächeln der Fortuna" ist erheblich besser recherchiert als die Mehrzahl der ähnlichen Romane. Leider findet sich sehr viel dieses Materials im Buch wieder, Robin stolpert in so ziemlich jede überlieferte Begebenheit und begegnet fast jeder damaligen Berühmtheit. Ihre späteren Werke, wie "Das zweite Königreich", wirken geschlossener und weniger überfrachtet.
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134 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. September 2000
Format: Taschenbuch
Ein Tipp schon einmal vorweg. Dieses Buch sollte man keinenfalls lesen, wenn man wenig Zeit hat, unter Prüfungsstreß steht, oder ähnliches. Am besten man nimmt es sich im Urlaub vor, oder an einem verlängerten Wochenende. Warum? Ganz einfach, wenn man einmal angefangen hat, erscheinen einem die über 1.200 Seiten immer noch zu kurz. Man liest und liest und liest und das nächste Mal, wenn man auf die Uhr schaut ist es mindestens 6 Stunden später. Man nimmt sich vor nur noch den nächsten Absatz zu lesen, gestattet sich noch einen und noch einen und schwupps ist die ganze Nacht vorbei.
Wunderschön leicht zu lesen und unglaublich spannend ist da Lächeln der Fortuna mit die Pfeiler der Macht der beste historische Roman, den ich je gelesen habe. Besser sogar noch, als die Säulen der Erde und der Medicus. Für Liebhaber des Genres absolute Pflichlektüre!
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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. J. Teumer am 21. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
"Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gable habe ich mir deshalb gekauft, weil die Amazon-Rezensenten dieses Werk mit Lob nur so überhäuften.
Ich wurde nicht enttäuscht. Rebecca Gable gelang mit diesem Werk einer der besten hisorischen Romane. In dem Roman, der die gesamte englische Geschichte der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts abdeckt, verwob die Autorin geschickt tatsächlich stattgefundene historische Ereignisse und Personen (wie z.B. den Duke of Lacaster - John of Gaunt - auf den das englische Königshaus bis heute zurückgeht oder König Henry IV.) mit fiktiven Ereignissen und Personen.
Im Mittelpunkt des 1200 Seiten umfassenden Werkes steht die Lebensgeschichte Robin of Warringhams, des Sohnes des Earl of Waringham. Nachdem Robins Vater aufgrund von Intrigen wegen angeblichen Hochverrates unehrenhaft aus der Armee des Königs entlassen, seiner Titel und Besitztümer enthoben und schlussendlich umgebracht wurde, musste sich Robin zunächst als Stallknecht verdienen. Doch Robin blieb Fortuna hold, so dass er in einer "vom Tellerwäscher zum Millionär"-haften Art und Weise (ohne dass die Story gekünstelt oder maßlos übertrieben wirkt) zum Vertrauten des Duke of Lancaster und Henry des IV., zum Earl of Burten und schließlich auch wieder zum Earl of Waringham aufsteigt.
Die Geschichte ist durchgängig spannend und flüssig geschrieben, man kann unglaublich viel über die Geschichte des 14. Jahrhunderts lernen.
Sicherlich war Robin im Roman sehr häufig in letzter Sekunde das Glück zur Stelle bzw. er als Retter in der Not vor Ort. Dies wertet die Geschichte jedoch nicht im Geringsten ab.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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119 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Januar 2001
Format: Taschenbuch
Dieses Buch habe ich mir aufgrund der überwiegend sehr guten Bewertungen durch die Amazon.de-Rezensenten gekauft. Ich kannte die Autorin nicht, und ich hatte auch noch nichts von dem Roman gehört. Und, liebe Rezensenten, meinen herzlichen Dank, daß ihr mir zu diesem Kauf verholfen habt!
Der Roman erleuchtet den geschichtlichen Hintergrund, macht ihn lebendig und läßt gleichzeitig auch die historischen Fakten nicht außer acht. Sehr, sehr gut geschrieben, ergreifend und spannend. Man leidet mit den Figuren mit, mit allen, auch den "Bösen", die nicht einfach nur eindimensional schlecht, sondern mehrschichtig und zum Teil auch mit Mitgefühl beschrieben werden.
Ich habe, da "Das Lächeln der Fortuna" in den Rezensionen so oft mit "Die Säulen der Erde" und "Der Medicus" verglichen wurde, extra noch einmal beide Romande zum Vergleich durchgelesen. Und ich muß sagen, daß letzterer im Vergleich zu Gablés Roman doch ziemlich abfällt, was die Qualität, die Sprache, den Stil angeht. Für mich spielen Follets Roman und nun dieser in einer völlig anderen Liga.
Wenn ich einen Punkt der Kritik habe, ist es folgender: Obwohl man weiß, daß die Menschen früher sehr viel eher erwachsen waren, kam mir doch manche Bemerkung oder Handlung des jungen Robin oder auch anderer Kinder (z.B. der kleine Elinor) SEHR frühreif und ungewöhnlich für ihr jeweiliges Alter vor. Aber das ist nur eine klitzekleine kritische Anmerkung.
Ansonsten: 5 vollauf gerechtfertigte Sterne für das Buch - und für seine Rezensenten!
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