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Das Kulturlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945
 
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Das Kulturlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945 [Broschiert]

Ernst Klee
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 656 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (5. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596171539
  • ISBN-13: 978-3596171538
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 310.683 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ernst Klee
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Es ist ein Verdienst von Klees Lexikon, dass es sich bei der Bewertung solcher Lebensläufe nicht hinter vermeintlich wissenschaftlicher Objektivität und Neutralität versteckt, sondern mit pointierten Zitaten und scharfen Charakterisierungen ('Frontdichter') seine Position deutlich macht. Über das eine oder andere Urteil kann man wohl streiten, aber die meisten überzeugen.« (Rudolf Walther, in: Frankfurter Rundschau, 18.4.2007)
»Ernst Klees 'Kulturlexikon zum Dritten Reich' [...] dokumentiert historische Zusammenhänge, verdeutlicht Querverbindungen und bettet die einzelnen Biografien in Zitate und Referenzen ein, die einem die Tragweite des schöngeistigen Schaffens während des Nazi-Regimes neuerlich vor Augen führen. [...] Der Laie verwendet das Buch als eines jener Lexika, die man ab und zu, eher zufällig aufblättert, um dann aber stundenlang erschrocken und gefesselt darin hängen zu bleiben.« (Franz Thalmair, in: Der Standard (Wien), 14.5.2007)
»Klee ist ein eigenwilliger Lexikograph mit aufklärerischem Impetus, der immer wieder seine Neutralität aufgibt. [...] Ernst Klee liefert ein Nachschlagewerk, das er selbst als lexikalisches Mahnmal bezeichnet.« (Frank-Rutger Hausmann, Süddeutsche Zeitung, 16.3.2007)

Kurzbeschreibung

Dieses neue Lexikon mit seinen 4000 Einträgen zu Personen aus dem Kulturbetrieb der NS-Zeit ist ein konkurrenzloses Nachschlagewerk, das in die Handbibliothek derer gehört, die sich mit Nationalsozialismus beschäftigen. Interessant ist das Werk auch deshalb, weil der Autor so weit wie möglich auch die Nachkriegskarrieren recherchiert hat.

Verzeichnet sind die wichtigsten oder bekanntesten Personen aus Adel, Archiv- und Büchereiwesen, bildender Kunst, Film, Geisteswissenschaft, Kunstgeschichte, Literatur, Musik (einschließlich Unterhaltungs-, Film- und auch Militärmusik), Rundfunk, Theater, etc.

Hunderte der genehmsten Schauspieler, Schriftsteller, Maler, Architekten, Komponisten, Dirigenten, Musiker etc. waren 1944 in einer systematisch rubrizierten "Gottbegnadeten-Liste" (sic!) des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda unter Joseph Goebbels aufgeführt worden, was für die Genannten handfeste materielle Vorteile bedeutete. Viele Profiteure und Karierristen huldigten Hitler als dem "ersten Künstler der deutschen Nation", viele von ihnen sind selbst in Auschwitz zur Unterhaltung der SS aufgetreten.

Das Lexikon dokumentiert darüber hinaus Hunderte von Opfern der damaligen Kulturpolitik: Verfemte und Verfolgte, die ins Exil gehen mussten bzw. ermordet worden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Beat-One
Format:Broschiert
- Auch wenn jetzt einige Personen (Elly Ney z.B.) hinzugefügt wurden fehlen doch noch wichtige Personen (z.B. Joseph Schmidt-Görg oder Arnold Schmitz).
- Leichte sprachliche Mängel (nicht gravierend, aber erkennbar und manchmal auch der nötigen Übersichtdarstellung geschuldet)
- Bewertungen haben in einem Lexikon eigentlich nichts zu suchen; obwohl es manchmal auch nicht leicht fällt, bei dieser Thematik neutral und sachlich zu bleiben.
Alles in Allem eine mittlerweile ordentliche und brauchbare Übersicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leider ein Sub-Standardwerk 20. November 2009
Format:Broschiert
Das 'Kulturlexikon zum Dritten Reich' ist ein problematisches Werk, das wohl nur aus Gründen politischer Korrektheit in den Medien milde oder sogar positiv beurteilt worden ist. Dennoch gab es Wissenschaftler und Journalisten, die diese Vorzugsbehandlung des verdienten NS-Forschers Ernst Klee durchbrachen und zu Recht die fragwürdigen Auswahlkriterien und methodischen Schwächen seines Personenlexikons anprangerten.
Ungenauigkeiten, tendenziöse Auslassungen und Überspitzungen machen das Buch für Wissenschaftler oder Studenten, die in ihrer Arbeit seriös zitieren und belegen müssen, zu einem Risiko. Klees moralischer Anspruch wird dort zweifelhaft, wo notwendig verkürzte Biographien Hintergründe unbeleuchtet lassen und Fakten bewusst missachtet werden, die zu Gunsten der Betroffenen sprechen könnten. Bei dieser Art von "wilder Nazijagd" geraten Menschen ins Licht bzw. Zwielicht, die dies nicht verdient haben, so etwa Brigitte Mira oder Fritz Lang, aber auch Adelige, die nur deshalb auftauchen, weil sie "blaublütig" waren und Parteimitglieder - ohne je einen Platz im Kulturleben des Dritten Reiches gehabt zu haben. Unprofessionell ist auch der unkritische Umgang mit Naziquellen: NS-Werke bzw. Aussagen von hohen Parteifunktionären werden als Beleg herangezogen - Hitler und Goebbels als Gewährsleute! Kein Standard-, sondern ein Sub-Standard-Werk.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gizmo
Format:Gebundene Ausgabe
...aber es ist doch sehr informativ weil es eine grosse Anzahl von Künstlern und Künstlerinnen aus der damaligen Zeit beschreibt.

Soviel ich im Vorwort gelesen habe sind auch viele Dokumente nicht mehr einsehbar was die Aufdeckungen erschwert.

Dieses Nachschlagwerk ist in seiner journalistischen Arbeit einmalig, und räumt mit den Mythen auf sie seien alle nur Mitläufer gewesen die unter Zwang gehandelt hatten.

Niemand damals war gezwungen in solchen Filmen mitzuwirken, sie hätten auch ihre Karriere aussetzen können.

Viele solche Akteure konnten zumindest in Österreich (Harlan, Ucizky, Hörbiger-Wesselys) ihre Karriere nahtlos fortsetzen und mit reaktionären Filmen zeigen, dass sie sich kaum gebessert hatten in ihrer Ideologie.

Zumindest ist dieses Buch ein Muss für kritische Leser, die anderen können in ihrer Regenbogenblätter Heile Welt stehnbleiben.
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