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Das Kriminalmuseum I (Straßenfeger 21) [6 DVDs]
 
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Das Kriminalmuseum I (Straßenfeger 21) [6 DVDs]

Helmuth Ashley , Wolfgang Becker    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 20,99 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Helmuth Ashley, Wolfgang Becker, Jürgen Goslar, Theodor Grädler
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 6
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 20. September 2010
  • Produktionsjahr: 1970
  • Spieldauer: 840 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003NB4YL4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.808 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der sterile Flur eines öffentlichen Gebäudes. Die Kamera fährt langsam aber gezielt auf ein Schild zu. Es enthält die Aufschrift Kriminalmuseum. So beginnt jede Folge dieser Erfolgsreihe. Eine Sprecherstimme sagt:Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich im Polizeipräsidium einiger deutscher Großstädten befinden... Beweisstücke stehen dort zur Schau, die von skurrilen und grausigen Verbrechen zeugen: Die hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens , erklärt die Stimme. Jede Folge erzählt die Geschichten hinter den stummern Beweisstücken vergangener Verbrechen. Das Kriminalmuseum ist eine der erfolgreichsten deutschen Krimiserien und das ZDF Pendant zur ARD-Reihe Stahlnetz . Auch hier galten echte Fälle der Kriminalpolizei als Vorlage, die von verschiedenen Kommissaren gelöst wurden. Jede Folge führt uns die Kamera hinter die Türen des Kriminalmuseums und erzählt uns die Geschichten hinter den stummern Beweisstücken vergangener Verbrechen.Die Erfolgszutaten waren erstklassige Drehbücher und herausragende Darsteller. Alles, was damals an Film und Fernsehprominenz vorhanden war, trat im Kriminalmuseum auf.

Bonusmaterial: Interview mit Komponist Martin Böttcher

Produktbeschreibungen

Der sterile Flur eines öffentlichen Gebäudes. Die Kamera fährt langsam aber gezielt auf ein Schild zu. Es enthält die Aufschrift "Kriminalmuseum". So beginnt jede Folge dieser Erfolgsreihe. Eine Sprecherstimme sagt: "Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich im Polizeipräsidium einiger deutscher Großstädten befinden..." Beweisstücke stehen dort zur Schau, die von skurrilen und grausigen Verbrechen zeugen: "Die hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens", erklärt die Stimme. Jede Folge erzählt die Geschichten hinter den stummern Beweisstücken


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Von eophone TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Seit mindestens 20 Jahren habe ich darauf warten müssen, diese Serie in Gänze sehen zu können. Im Gegensatz zu "Stahlnetz", das bereits zu Beginn der 1990er Jahre immer mal wieder in Einzelepisoden und später auch in ganzen Zyklen im Fernsehen wiederholt wurde, führt(e) diese ZDF-Produktion ein wahres Schattendasein im TV-Programm. Um 1992 wurden z.B. ausgewählte Folgen uninspiriert auf einigen Dritt-Kanälen gezeigt. Jetzt, wo die DVDs raus sind, dürfte diese Serie auf allen Dritten Programmen in großer Bandbreite ausgestrahlt werden. Ansonsten würde ich mich schon wundern.

Diese Serie ist keine Sammlung von Polizei-Lehrfilmen, so wie es "Stahlnetz" einst war. Der Erzählstil hat selten die Form eines Berichtes, es gibt (bis auf den Vorspann) niemals einen Sprecher aus dem Off. Im Stahlnetz waren dies regelmäßig die jeweiligen Kommissare, die ihre Überlegungen und Gedanken spannend und überzeugend, mit gelassener und sonorer Stimme darlegten. Dieses aus Amerika abgeschaute Konzept hatte sich ab Mitte der 60er Jahre abgenutzt und wurde fast nirgendwo mehr verwendet. Ich fand und finde das sehr schade, denn damit bieten sich erzählerische Möglichkeiten, die man ansonsten nicht glaubwürdig nutzen kann.

Nichtsdestotrotz ist diese Krimireihe, deren Ausstrahlung im ZDF am 4.4.1963 begann und am 30.8.1968 endete, unzweifelhaft ein echtes Highlight unter den Straßenfegern der Sechziger. Nach dem Anschauen der ersten 33 (von 41) Episoden möchte ich meine persönlichen Eindrücke mitteilen:

Die Bildqualität ...
... ist durchweg schwarzweiß, insgesamt gut bis sehr gut (aber bitte immer in Relation zur Entstehungszeit zu sehen!). Offenbar wurde digital restauriert. Die Szenenfotos auf allen drei Verpackungshüllen sind hingegen generell in Farbe, was bei Unkundigen zu Irritationen führen könnte.

Die Tonqualität ...
... ist zumeist sehr gut; bisweilen sind zwar wenige, heftige Störgeräusche zu beklagen, die den Filmgenuß jedoch nicht nachhaltig beeinträchtigen. Insgesamt muß man über alle Folgen nur wenige Minuten lang Tonprobleme verkraften.

Nachsynchronisationen ...
... sind in sehr vielen Episoden bzw. Szenen zu beklagen. Dafür wurden damals mindestens in allen wichtigen Rollen stets die Original-Schauspieler verpflichtet. Das führt einerseits zu sehr hoher Text-Verständlichkeit, andererseits wirkt die Atmosphäre etwas studiotypisch, hygienisch und unnatürlich. Zwischen 1965 und 1975 wurde dieses technische Verfahren ziemlich häufig bemüht. Es war damals der neueste Schrei und wurde sicherlich auch aus Kostengründen angewandt. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Diese Nachsynchronisationen gehörten zum originalen Produktionsprozeß und wurden nicht etwa für diese DVD-Edition vorgenommen!

Die Episoden-Laufzeit ...
... liegt zwischen 55 und 75 Minuten; am häufigsten sind die einstündigen Episoden vertreten. Die späteren Folgen sind zumeist deutlich länger als die frühen.

Der Vorspann ...
... ist - bis auf kleinere Modifikationen - stets derselbe: Reinhard Glemnitz spricht den Einführungstext in gewohnt perfekter Manier, die Titelmusik steuerte Martin Böttcher bei. Er schrieb für einige Episoden auch die sonstige Musikuntermalung. Als Extra gibt es ein aktuelles Interview mit ihm, das insgesamt recht informativ ausgefallen ist.

Die Filmmusik ...
... ist qualitativ sehr unterschiedlich und vor allem in den frühen Folgen oftmals höchst unpassend! Bisweilen meint man sich in einen Heinz-Erhardt-Film verirrt zu haben - bis plötzlich ein Mord geschieht. Hier wird offenbar, wie wichtig Musik zum allgemeinen Spannungsaufbau ist, und wie wenig einfühlsam und glücklich einige Filmkomponisten seinerzeit agiert haben.

Die Geschichten ...
... sind tatsächlichen Begebenheiten aus den "Anwendungsbereichen" Mord, Betrug, Diebstahl und Schmuggel entlehnt. Inwieweit Ereignisse weggelassen oder hinzugefügt wurden, ist natürlich nicht ersichtlich. Aber das ist letztlich gleichgültig und tut dem Grundprinzip der Realitätsbezogenheit keinen Abbruch. Nach meinem Geschmack verdichtet sich die Qualität der Inszenierung mit zunehmender Folgennummer und erreicht zunehmend und mehrfach, zum Ende der Serie hin fast immer, Stahlnetz-Niveau!

Die Kommissare, Inspektoren, Assistenten ...
... wechseln in jeder Folge, wobei manchmal alte Bekannte (3 x Erik Ode, 3 x Heinz Engelmann, 2 x Günter Neutze, 3 x Paul Dahlke, 2 x Klaus Höhne, 3 x Reinhard Glemnitz, 2 x Günther Ungeheuer, Klaus Schwarzkopf usw.) unter anderem Rollennamen und anderem Dienstsitz auftreten. In manchen Episoden spielen die genannten Darsteller aber auch Charaktere auf der anderen Seite des Gesetzes oder sonstige Beteiligte.

Die Darsteller ...
... sind durchweg bekannte, beliebte und fähige SchauspielerInnen der 60er Jahre, die Creme de la Creme der damaligen TV-Szenerie. Damit erhöht sich der Wert selbst solcher Folgen, die wegen drehbuchtechnischer Defizite eher schwach daherkommen.

Die Schauplätze ...
... sind vorwiegend München, Berlin und Frankfurt sowie Großstädte im Ruhrgebiet. Zunächst spielen alle Episoden in München und man fühlt sich an die "Kommissar"-Reihe erinnert (allerdings ohne die gefürchteten Reinecker-Dialoge). Im weiteren Verlauf wird dieses starre Konzept spürbar aufgebrochen und entwickelt sich zum "Tatort" der 60er Jahre, wenngleich München der mit Abstand häufigste Schauplatz der Ereignisse ist und bleibt. Selten jedoch spielen städtetypische Gepflogenheiten, Bezirke oder Gegenden eine entscheidende Rolle. Anders gesagt: Für die meisten Geschichten ist es belanglos, ob in München oder Hamburg gedreht wurde. Man sieht's eben vor allem an den Nummernschildern der Fahrzeuge. Kiez-Bezüge (so wie häufig bei Jürgen Roland) sind die Ausnahme.

Die Extras dieser Edition ...
... sind recht dünnhäutig und würdigen den Produzenten Helmut Ringelmann sowie den Komponisten Martin Böttcher, dazu gibt es ein Interview mit Schauspieler Til Erwig. Nicht sehr viel, aber da die Serie bislang einen regelrechten Dornröschenschlaf hinter sich hat, sind die einzelnen Folgen auch ohne Bonus ein Bonbon. Immerhin wird die vermeintliche 42. und letzte Folge der gesamten Serie konsequent mitgeliefert: "Die Tauben" (in Farbe!). In diesem TV-Drama von 1969 geht es jedoch um das beginnende Zechensterben im Ruhrgebiet, nicht um ein Kriminaldelikt. Sehenswert!

Untertitel ...
... gibt es auch in dieser Box nicht - so wie es sich für praktisch alle DVD-Editionen von TV-Serien zu gehören scheint. Wenn man sich vorstellt, daß die Menschen, die damals diese Serie direkt auf dem Fernseher sehen konnten, inzwischen schon um 40 (!) Jahre älter geworden sind, dann darf man fragen: wer ist denn eigentlich die Zielgruppe für den Erwerb dieser DVD-Boxen?

Die drei DVD-Boxen komplettieren die "Straßenfeger"-Reihe in wünschenswerter Weise und machen endlich die kostbaren Produktionen zugänglich, die bislang sehr zu Unrecht ein Schattendasein im Wiederentdeckungsrausch führen mußten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde TOP 100 REZENSENT
Format:DVD
Inhalt
Der sterile Flur eines öffentlichen Gebäudes. Die Kamera fährt langsam aber gezielt auf ein Schild zu. Es enthält die Aufschrift "Kriminalmuseum". So beginnt jede Folge dieser Erfolgsreihe. Eine Sprecherstimme sagt: "Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich im Polizeipräsidium einiger deutscher Großstädte befinden..." Beweisstücke stehen dort zur Schau, die von skurrilen und grausigen Verbrechen zeugen: Die hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens", erklärt die Stimme.

In der durch das Studio Hamburg ins Leben gerufenen Reihe mit dem Titel "Straßenfeger", gab es in der Vergangenheit bereits zahlreiche wundervolle Veröffentlichungen wahrer Schätze aus den TV-Archiven vergangener Tage. Diesmal hat man mit "Das Kriminalmuseum", eine der wohl mit legendärsten deutschen TV-Serien-Produktionen, welche wenn sie im Fernsehen zu sehen war im wahrsten Sinne des Wortes die "Straßen leer fegte", hervorgeholt.

Nun also ist es soweit und verteilt auf drei DVD-Boxen innerhalb der Reihe "Straßenfeger", kommen insgesamt einundvierzig Folgen dieser von 1963 bis 1970 erstmals beim ZDF zu sehenden und auf einer Idee von Fernsehlegende Helmut Ringelmann (1926-2011) beruhenden Serie zur Veröffentlichung.

Die jeweils zwischen 60 bis zu 75 Minuten laufenden einzelnen Folgen wurden im Auftrag des ZDF durch die "Intertel München", in der Helmut Ringelmann geschäftsführender Produzent war, umgesetzt und produziert. Von den sechs DVDs der hier vorliegenden Straßenfeger-Box 21 kommen die ersten sechszehn Episoden mit Geschichten in Bezug zu und über "Das Kriminalmuseum" zur Ansicht. Ihre Erstausstrahlung erlebten diese Folgen vom April 1963 bis Juli 1965. Regie führten in wechselnder Häufigkeit Helmuth Ashley, Wolfgang Becker, Jürgen Goslar und Theodor Grädler. Die Bücher zu den einzelnen Folgen wurden von verschiedenen Autoren geschrieben, was der Reihe gut tat, da so immer wieder neue Ideen und Handlungsebenen mit in die Folgen einflossen.

Die einzelnen Folgen wurden mit immer wieder wechselnden Darstellern besetzt. Es gab also kein festes Ermittlerteam wie in einigen anderen Krimireihen. Dabei kommt hier bei "Das Kriminalmuseum" ein wahrhaftes Staraufgebot an den bekanntesten und beliebtesten Leinwand- und Fernsehgrößen jener Tage zum Einsatz. Namen wie die von Horst Niendorf, Reinhard Glemnitz, Horst Naumann, Herbert Tiede oder auch Gustav Fröhlich und René Deltgen, sind an dieser Stelle wirklich nur einige Beispiele aus der höchst prominenten Besetzungsliste bei dieser Produktionsreihe. Alle der hier so hervorragend aufspielenden Mimen zu nennen würden den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Die gezeigten Kriminalfälle zeigen sich insgesamt sehr glaubhaft und authentisch in Szene gesetzt. Sicher ein Grund mit dafür liegt in der Tatsache, dass die Drehbücher und die Serie sich in ihren Episoden behandelnden Fällen an originale Unterlagen der Kripo orientiert und hält. Es geht um Mord, Einbruch, Entführung und Falschgeld. Aber auch um eine Lösegeldforderung oder einen Giftmord, Rauschgift und Fahrerflucht. Zeit für Langeweile bleibt da auch nicht nur einen Moment bei den sechzehn Folgen dieser ersten Box. Dabei ist es schön, dass eine jede Folge in ihrer Handlung in sich abgeschlossen ist.

Auch wenn das farbig gestaltete Cover der Veröffentlichung im ersten Moment einen anderen Eindruck vermittelt, so kommen doch alle Folgen von den sechs DVDs dieser Veröffentlichung im Schwarz-Weiß-Bild daher. Mit einer laut Cover angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 978 Minuten zuzüglich des Bonusmaterials präsentiert sich das hier zu erlebende Bild im Format 4:3 (1.33:1). Natürlich darf und kann man natürlich von einer weit mehr als vierzig Jahre zurückliegenden TV-Produktion nun nicht ein Bild wie vom allerneuesten Kinofilm erwarten. So gibt es auch qualitative Unterschiede zwischen den einzelnen Folgen. Im Gesamteindruck aber überrascht die für meinen Geschmack zumeist gute bis sehr gute zur Ansicht kommende Bildqualität der einzelnen Episoden, in Bezug zum Zeitpunkt der Entstehung der Filmaufnahmen, äußerst angenehm. An dieser Stelle haben die Techniker, bei der Bearbeitung des alten Filmmaterials und der technischen Umsetzung für die Veröffentlichung auf DVD, wirklich ganze und vor allen auch sehr gute Arbeit geleistet. Dennoch wird zu Beginn einer jeden DVD noch mit einer kurz zu sehenden Texttafel um Verständnis für Einschränkungen in der Bild- oder Tonqualität gebeten.

Die Gestaltung der Menüs bei den DVDs dieser Veröffentlichung erfolgte wieder im Stil bereits zuvor innerhalb der Reihe "Straßenfeger" verlegter Boxen. Versehen mit einigen animierten Filmsequenzen und der im Hintergrund zu hörenden Titelmusik der Reihe von Musiklegende Martin Böttcher, zeigen sich diese stimmungsvoll und gut bedienbar. Während die vier ersten DVDs mit jeweils drei Folgen daher kommen, bieten die fünfte und sechste DVD bei dieser Veröffentlichung je zwei Episoden. Die Folgen können direkt aus dem sich nach Einlegen in den Player öffnenden Menü heraus zur Einzelwiedergabe gestartet werden. Die Möglichkeit alle Folgen einer DVD "am Stück" also ohne Unterbrechung abspeilen zu können besteht nicht. Ein Kapitelmenü wird nicht geboten, jedoch sind innerhalb der einzelnen Episoden einige Marker gesetzt.

Von drei der DVDs bei dieser Veröffentlichung kommen einige Extras zur Ansicht. Gleich die erste DVD bietet unter dem Titel "Straßenfeger Phase III" mit einigen Trailern zu US-Remakes und Krimi-Spielfilmen Informationen zu Veröffentlichungen. Von der fünften DVD kommt ein exklusiv für diese Veröffentlichung mit dem Filmkomponisten Martin Böttcher geführtes Interview, mit einer Laufzeit von ca. 25 Minuten, zur Ansicht und zu Gehör. Die sechste DVD zeigt in einem ca. drei Minuten dauernden Beitrag der "Hallo Deutschland-Redaktion" ein Kurzporträt von Fernsehlegende Helmut Ringelmann (1926-2011), anlässlich dessen fünfundsiebzigsten Geburtstages. Einige "Programmtipps", zu weiteren Veröffentlichungen innerhalb der Reihe "Straßenfeger", schließen die angebotenen Extras von den DVDs dieser Veröffentlichung ab.

Verpackt in einen dem bisherigen Veröffentlichung der Reihe passend gestalteten Pappschuber in Hochglanzoptik, finden in selbigen verteilt auf zwei Digipack die sechs DVDs dieser Box ihren Platz. In den beiden aufklappbaren ebenfalls aus Hartpapier und in Hochglanzoptik gefertigten Digipacks, lagern in Klarsichteinlegern je eine DVD einzeln und zwei übereinander versetzt. Ein beiliegendes zwölfseitiges und farbig bebildertes Booklet gibt Infos über Cast und Crew. Zu jeder der zu sehenden sechzehn Folgen von dieser ersten Box, finden sich kurze Inhaltsangaben und das Datum der Erstausstrahlung, über mehre der Seiten verteilt, im Booklet. Ein Beileger informiert über die DVD-Veröffentlichungen der Boxen 1 bis 20 innerhalb der Reihe "Straßenfeger".

Tonbewertung
Wie schon bei der Beurteilung des Gesamteidrucks beim Bild darf man natürlich auch hier beim Ton nicht die weit mehr als vierzig vergangenen Jahre seit Entstehung der Aufnahmen vergessen. So dürfte wohl ein jeder das Verständnis für ein bisweilen mal zu hörendes Knacken oder auch etwas stärkeres Rauschen im hier zu Gehör kommenden Ton haben. Glücklicherweise sind diese zu akzeptierenden kleineren Mängel aber eher selten. Insgesamt kann der hier im Format Dolby Digital 2.0 Mono zu Gehör kommende Ton mit zumeist gut verständlichen Dialogen überzeugen. Schade, dass sich bei dieser sonst so gelungenen Veröffentlichung keinerlei Untertitel für Hörgeschädigte oder Gehörlose finden.

Gesamturteil
Ich für meinen Teil bin nahezu restlos begeistert über diese gelungene erste Box mit den sechszehn von ihr kommenden allerersten Folgen des Fernsehkults "Das Kriminalmuseum". Schon die als Offstimme von Reinhard Glemnitz gesprochene Einleitung, im Vorspann einer jeden neuen Folge, bringt den unvergänglichen und einmaligen Charme, welcher dieser Reihe inne liegt in das heimische Pantoffelkino.

Ein wahres Staraufgebot an den zur damaligen Zeit beliebtesten und bekanntesten Darstellern und abwechslungsreich gezeigte und erzählte Fälle, beruhend und erstellt auf Unterlagen der Kripo, überzeugen. Die zudem gelungene und wohl auch bestmöglich machbare Bild- und Tonqualität machen diese Veröffentlichung aus dem Hause "Studio Hamburg" unter dem Vertrieb von "AL!VE", zu einer ganz klaren Top-Empfehlung für Freunde diesen Filmgenres.

Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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Sehr gute Krimi-Reihe 13. März 2012
Von Karnstein
Format:DVD
DAS KRIMINALMUSEUM

"Nicht jeder darf, so wie wir das jetzt tun, eines der Kriminalmuseen betreten, die sich in einigen deutschen Großstädten befinden. Sie wurden eingerichtet, um jungen Justiz- und Polizeibeamten zu zeigen, wie die moderne Kriminalistik diese stummen Zeugen von Verbrechen zum Reden bringt.

Denn trotz aller Hilfe durch die Wissenschaft hängt ihre Aufklärung noch in hohem Maße von der mühevollen Kleinarbeit des Kriminalbeamten ab, von seiner Erfahrung, seinem Instinkt, seiner Menschenkenntnis und nicht zuletzt von seiner Hartnäckigkeit.

Jeder dieser Gegenstände hat einmal eine Rolle gespielt in dem unaufhörlichen Kampf, den die Polizei gegen das Verbrechen führt. Alle hier ausgestellten Einbruchswerkzeuge, Gangsterrequisiten, Waffen und Mordinstrumente standen einmal im Mittelpunkt eines Verbrechens und haben zur Überführung der Täter beigetragen.

Von einem dieser Fälle wollen wir Ihnen berichten. Natürlich haben wir dabei alle Personen- und Ortsnamen so verändert, dass keine Rückschlüsse auf die tatsächlichen Vorgänge möglich sind".

So begann am 4. April 1963 (drei Tage nachdem das ZDF offiziell auf Sendung gegangen war) FÜNF FOTOS" (unter der Regie von Helmut Ashley), die erste Episode von DAS KRIMINALMUSEUM", der ersten Krimi-Serie des ZDF.

In der Drogerie Merkel gibt ein unbekannter Mann unter dem Namen Müller einen Film zum entwickeln ab. Beim Entwickeln im Labor glaubt entdeckt Jutta (Katrin Schaake), die Tochter des Drogisten Merkel, auf fünf Fotos eine Leiche.
Merkel (Herbert Tiede) ziert sich erst, verständigt aber dann doch die Polizei, die zunächst versucht, den unbekannten Mann beim Abholen der Bilder zu verhaften.
Doch der Unbekannte kommt nicht und so müssen die beiden Kriminalbeamten Lehndorf (Horst Niendorf) und Dr. Gottlieb (Reinhard Glemnitz) ihre Ermittlungen woanders ansetzen ...

Auch die übrigen 40 Folgen der Krimi-Reihe, die von 1963 bis 1970 liefen, wurden mit diesen Worten eingeleitet.

DAS KRIMINALMUSEUM" war die Antwort des ZDFs auf die sehr beliebte und erfolgreiche ARD-Krimi-Reihe STAHLNETZ". Wie in STAHLNETZ" gab es auch in DAS KRIMINALMUSEUM" keine wiederkehrenden Ermittler, sondern die Kommissare wechselten von Folge zu Folge.

So waren als Kommissare auch die unterschiedlichsten deutschen Schauspieler in der Krimi-Reihe zu sehen. So u. a. RENE DELTGEN (Nur ein Schuh", Der Schlüssel"), WOLFGANG VÖLZ (Zahlencode N"), ERIK ODE (Der stumme Kronzeuge", Der Brief", Die Reisetasche"), PAUL DAHLKE (Gesucht: Reisebegleiter", Die Ansichtskarte"), HEINZ ENGELMANN (Akte Dr. W.", Die Mütze", Die Kiste"), HEINZ WEISS (Tödliches Schach"), HEINZ SCHUBERT (Die Brille"), GÜNTER UNGEHEUER (Das Amulett", Die Briefmarke"), KLAUS SCHWARZKOPF (Die Briefmarke"), WERNER KREINDL (Die Kamera") oder GÜNTER PFITZMANN (Die Postanweisung"), die ihre Rollen als Kommissare auch völlig unterschiedlich interpretierten und spielten.

Zudem waren auch Schauspieler wie WOLFGANG KIELING, HANNELORE ELSNER, GÜNTHER SCHRAMM, HELMUTH LOHNER, IVAN DESNY, ELISABETH VOLKMANN, WOLFGANG PREISS, SIEGFRIED RAUCH, HELMUT SCHMID oder HORST TAPPERT in DAS KRIMINALMUSEUM" in unterschiedlichen Rollen darin zu sehen.

Das Konzept zur ersten ZDF-Krimiserie stammte von Produzent Helmut Ringelmann. Die Titelmusik der Serie schrieb der deutsche Komponist Martin Böttcher.

Die Filme von DAS KRIMINALMUSEUM" waren zwischen 60 bis 75 Minuten lang. Sie liefen in loser Folge, meist fünf bis sieben Folgen pro Jahr. Sendeplatz war anfangs Donnerstagabend um 21.00 Uhr und wurde schließlich ab 1966 auf den Freitagabend um 20.00 Uhr gesetzt.

Nach 40 Folgen lief mit DER SCHECK" am 30. August 1968 die vorerst letzte der Krimi-Reihe im ZDF. Knapp zwei Jahre später, genauer gesagt am 7. August 1970, gab es mit der Episode WER KLINGELT SCHON ZUR FERNSEHZEIT", unter der Regie von Georg Tressler, noch einen kleinen Nachschlag. Danach war mit "DAS KRIMINALMUSEUM" endgültig Schluss.

Kommissar Westrup (Konrad Georg) ist Leiter einer Sonderkommission, die den Überfall der so genannten 'Schlüsseslbande' aufzuklären hat. Die Bande hatte abends den Direktor und zwei Angestellte zur Fernsehzeit überrascht, gefesselt und die Herausgabe der Tresorschlüssel verlangt.
Damit sind die Gangster schließlich in die Bank gelangt und haben den ganzen Tresor leer geräumt. Ein wichtiges Beweisstück bei der Suche nach den Tätern ist eine alte Wäscheleine, mit der die Opfer gefesselt wurden. Sie führt auf die Spur eines der Gangster...

Für manche Schauspieler war DAS KRIMINALMUSEUM" auch eine Art ,Sprungbrett" für Rollen in anderen Krimi-Serien. So überzeugte z. B. ERIC ODE so in seinen Rollen als Kommissar (besonders durch seine Interpreation des Kommissars in DIE REISETASCHE"), dass die Macher der geplanten Serie DER KOMMISSAR", ihm die Titelrolle in dieser Krimi-Serie gaben.

Andere Schauspieler sah man später noch in anderen Kommissar-Rollen. So KLAUS SCHWARZKOPF von 1971-1978 als KOMMISSAR FINKE im TATORT", HEINZ WEISS u. a. als Phil Decker in den JERRY COTTON-Filmen oder WERNER KREINDL als Leiter der SOKO 5113" in der gleichnamigen Krimi-Serie.

Die komplette Serie erschien in drei DVD-Boxen in der Reihe "STRASSENFEGER" des Labels STUDIO HAMBURG in gewohnt guter Bild- und Tonqualität, in der Krimi-Fans - besonders wegen der ausgezeichnete Besetzung und den unerschiedlichen Kriminalfällen - ohne Wenn und Aber auf ihre Kosten kommen.
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