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Eins ist sicher: Ulrike Schweikert, die mit Das Kreidekreuz die Fortsetzung ihres Bestsellers Die Tochter des Salzsiedlers vorgelegt hat, kann sich zwischen Geschichtspanorama und Liebesgeschichte nicht immer so recht entscheiden. Über weite Strecken jedenfalls verliert sie ihren eigentlichen Plot über den Ausführungen zu den Bauernkriegen ein wenig aus den Augen. Und dennoch hat sie wieder ein faszinierendes Buch geschrieben, das privates Geschehen zum Großteil klug und schlüssig in einen historischen Rahmen bettet. Vor allem ihre weiblichen Fans werden für die spannende, teils vielleicht etwas schwülstige Story von Das Kreidekreuz dankbar sein. Literatur zum darin Versinken. -- Isa Gerck
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Kreidekreuz: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Das Kreidekreuz" ist die zwar gelungene Fortsetzung zu „Die Tochter des Salzsieders", aber für meinen Geschmack mit einigen Längen und teilweise etwas zu schwülstig:Fünfzehn Jahre sind inzwischen vergangen, Anne Katharina Vogelmann hat auf Drängen ihres älteren Bruders vor 14 Jahren den Sieder Michel Seyboth geheiratet. Sie hat ihm drei Kinder geboren, aber es ist eine unglückliche Ehe. Sie ist vom Regen in die Traufe gekommen, denn all die Schwierigkeiten, die sie im Hause ihres älteren Bruders hatte, hat sie auch mit ihrem lieblosen Ehemann. Hinzu kommt außerdem noch der Drachen von Schwiegermutter, der ihr das Leben schwer macht und ihr die Kinder zu entziehen versucht. Sie trifft zufällig auf Rugger Beltz, der sie während ihrer Kerkerhaft in „Die Tochter des Salzsieders" bewacht hatte und jetzt Landsknecht ist. Sie verliebt sich in ihn: er ist das genaue Gegenteil ihres Mannes und verkörpert für sie die Freiheit, die sie so vermisst. Die ohnehin schon großen häuslichen Probleme werden dadurch noch größer, da Rugger und Anne Katharinas Mann während der Aufstände auf verschiedenen Seiten stehen und Michel ahnt, dass seine Frau ihm Hörner aufsetzt. Anne Katharina gerät einmal mehr ungewollt zwischen die Fronten, als ihr elfjähriger Sohn Bernhard sich den Aufständischen anschließt und sie sich aufmacht, ihn inmitten der Wirren zu finden..... Frau Schweikert sagt im Anhang, dass sie den Bauernkrieg „historisch genau" und mit „möglichst vielen Details" darstellen wollte. Einerseits fand ich ihre Schilderungen zwar sehr interessant, aber andererseits hat mich die Detailfülle teilweise erschlagen, da ich mehr an Anne Katharinas Schicksal interessiert war und nicht so sehr an Details von Schlachten & Scharmützeln (auch wenn Anne Katharinas Schicksal unweigerlich mit dem Bauernkrieg verknüpft ist). Außerdem fand ich die Schilderungen von Anne Katharinas und Ruggers Beziehung manchmal zu kitschig und überladen. Ansonsten hat sie - wie in jedem ihrer Bücher, die ich bisher gelesen habe - glaubwürdige Personen geschaffen. Ein Glossar sowie eine Liste der Dramatis Personae sind auch in diesem Buch wieder vorhanden. Fazit: „Das Kreidekreuz" ist zwar sehr lesenswert, hat mir aber aufgrund der o.a. Gegebenheiten nicht so gut gefallen wie „Die Tochter des Salzsieders". Daher auch „nur" vier Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ach Ulrike, das war nicht dolle!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Kreidekreuz (Taschenbuch)
Nachdem ich die Bücher die Tochter des Salzsieders un die Herrin der Burg gelesen habe und begeistert war, hat mich dieses Buch entäuscht.Keine Frage das Ulrike zu den besten Autoren für Historische Romane gehört, da sie immer gut recherchiert und man als Leser sogar noch etwas Geschichtsuntericht hat. Auch merkt man der Autorin in ihren Romanen an das sie sich sehr Intensiv mit den Soziokulturellen Gegebenheiten im Mittelalter auseinandergesetzt hat. Von daher war der Roman Das Kreidekreuz wieder Astrein. Was mir diesmal so furchtbar aufgestoßen ist war diese schwülstige Liebessgeschichte und gewisse Handlungen/ Zufälle/ Dramen die eher in eine Seifenoper gepasst hätten. Teilweise wurde es so kitschig das ich mir einen Lappen geholt habe um den Sirup aufzuwischen der aus dem Buch lief. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
War leider enttäuscht,
Rezension bezieht sich auf: Das Kreidekreuz (Taschenbuch)
Nachdem ich die "Tochter des Salzsieders" gelesen hatte, wollte ich auch unbedingt "Das Kreidekreuz" lesen. Ich war gespannt darauf wie die Geschichte mit Anne-Katharina Vogelmann weitergeht. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Anfangs habe ich das Buch verschlungen, nach ca. dem ersten Drittel quälte ich mich teilweise durch. Es gibt nette Passagen, ich wollte auch wissen wie die Geschichte weitergeht, aber die Erzählungen über die Kriegswirren- ud schauplätze waren mir viel zu langatmig.Hätte das Buch 150 Seiten weniger, wäre es wahrscheinlich spannender und packender. So lange wie für dieses Buch brauchte ich in den letzten 10 Jahren für keines. Trotzdem ist das für mich kein Grund von der Autorin nichts mehr zu lesen, im Gegenteil. Alle anderen Bücher von Ihr, die ich bereits gelesen habe, haben mich auch wirklich begeistert. Also auf ein Neues! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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