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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beeindruckend,
Rezension bezieht sich auf: Das Kopernikus-Syndrom: Thriller (Taschenbuch)
Das Buch ist wie Chips. Einmal angefangen kann man nicht mehr aufhören. Die Charaktere haben Substanz, sind nicht flüchtig oder nur schemenhaft gezeichnet, wie häufig in anderen Büchern. Ich habe das Buch mitgenommen, weil mir der Einband gefiel, Klappentext sich interessant anhörte.Ich war aber definitiv nicht auf das vorbereitet, was sich da vor meinem lesenden Augen für eine Welt ausbreitete. Es war schon beinah ein Zwang, weiterzulesen, hin und her gerissen zwischen dem brennenden Verlangen mehr zu erfahren und der Gewissheit, dass das Buch, die Geschichte ein für alle Mal vorbei sein wird, wenn ich die letzte Seite umgeblättert habe, dass ich an dieser faszinierenden Geschichte nicht weiter teilhaben kann. Die Perspektive dieses Buches erinnert mich an die Kameraführung in Cloverfield, der verwackelte, flüchtig die Welt streifende Blick des Protagonisten. Man sieht und weiß nur das, was Vigo Ravel sieht und weiß und will genau wie er, so brennend, so verzweifelt wissen, was um ihn herum geschieht und warum. Wer ist er wirklich? Ist er wirklich schizophren, so wie es ihm seit vielen Jahren seine Eltern erzählt haben? Ist die stückweise Auflösung seiner Welt, in der er eine Nische zum Leben, zum Überleben gefunden hat, nur ein Ausufern seiner Erkrankung - wenn er denn tatsächlich krank sein sollte? Oder geschieht dies tatsächlich? Man sieht die Welt aus den Augen eines Mannes, der seinen Augen nicht traut. Er ist damit der klassische Antiheld. Er, der seiner Wahrnehmung selbst misstraut, steht plötzlich vor der schier unüberwindlichen Aufgabe die Wahrheit zu finden - und das schnell, denn die Bedrohung seines Selbst, seines Lebens scheint dann doch keine Halluzinationen zu sein, obwohl er es sich manches mal wünscht. Ein Buch für alle, die mal in die Abgründe der Wirklichkeit blicken wollen. Ein beeindruckendes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Fast perfekt,
Von Sci-Fi Fan "Dauerleser" (Essen, im schönen Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Das Kopernikus-Syndrom: Thriller (Taschenbuch)
Ein über weite Strecken einfach nur spannender und tiefgründiger Thriller mit einem hervorragend herausgearbeiteten Protagonisten. Leider meiner Meinung nach nur über weite Strecken; der beste Teil hat etwa den Umfang von 2/3 des Buches, danach wird es mir zu Action lastig und unglaubwürdig - passt nicht so ganz zur Suche nach der Wahrheit im Teil davor. Und ab diesem Zeitpunkt ist es einfach auch zu durchsichtig und unglaubwürdig - eine Hacker Gruppe als Eingreiftruppe - mal herzlich gelacht. Trotzdem würde ich das Buch jederzeit wieder kaufen, ich habe mich mit wenigen Thrillern in letzter Zeit so gut unterhalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
lest das Jesusfragment!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Kopernikus-Syndrom: Thriller (Taschenbuch)
Als Das Kopernikus Syndrom seinen Weg in meine Stube gefunden hatte, war ich sofort begeistert, da ich bereits einige Zeit vorher die Ehre hatte, das geniale, rasante "Jesusfragment" des Autors lesen zu dürfen.Dementsprechend stürzte ich mich auf das Kopernikus Syndrom - klingt doch auch die Coverbeschreibung mehr als interessant. Es beginnt auch furios und lässt einen stark mitfiebern und durch die vermeintlich schizophrenen Gedanken Vigos hetzen. Das positive bei Henri Loevenbruck ist seine sehr tiefgehende Schreibweise und dadurch verzeiht man auch eventuelle Längen, die einem teilweise die Augen zuklappen lassen. Dies ist auch genau der Umstand, den ich diesem Buch vorwerfe: Eine geniale Idee - jedoch in keiner Weise so rasant wie sein Buch "Das Jesusfrgament", welches man nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Nichts desto trotz bleibt ein ganz guter Thriller - qualitativ sicherlich sehr hoch, jedoch vom Unterhaltungswert nicht so überzeugend wie der Vorgänger. Trotzdem bleibt Loevenbruck ein Autor des Thrillergenres, den man im Auge behalten sollte - seine Ideen sprechen ja schon für sich... Jürgen Seibold / 14.08.2008 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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