Aus der Amazon.de-Redaktion
Wahrscheinlich ist der Plot von Alex Garlands Roman Das Koma so alt wie das Genre der Thriller-Literatur selbst. Und auch das Motiv der Amnesie, die den Helden zwingt, im Dschungel der Großstadt nach seiner eigenen Identität zu forschen, ist nicht neu. Aber die Art, wie der inzwischen 34-jährige britische Autor, dessen preisgekröntes Debüt Der Strand mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle verfilmt worden ist, sein Thema packt und ihm immer wieder neue Facetten und überraschende Wendungen abgewinnt, ist erfrischend anders. So eignet sich Das Koma sicher nicht als Krankenhauslektüre, wohl aber für den Strand oder lange Sofaabende. Und trotzdem riskiert man bei der packenden Lektüre, dass man am Ende nicht mehr weiß, wo die Zeit eigentlich geblieben ist. -- Stefan Kellerer
Kurzbeschreibung
Als Carl, ein junger Mann, eines Nachts mit der letzten U-Bahn nach Hause fährt, wird er Zeuge, wie vier Männer eine junge Frau belästigen. Er versucht, ihr zur Hilfe zu kommen, doch er wird brutal zusammengeschlagen - und erwacht erst nach einigen Tagen tiefer Bewusstlosigkeit im Krankenhaus. Etwas später darf er nach Hause zurückkehren, und dabei muss er eine schockierende Entdeckung machen. Denn die Welt, die ihn umgibt, ist ihm plötzlich fremd, und er hat das Gefühl, sich in einer beklemmenden Traumlandschaft zu bewegen, die ihm unerklärlich ist. Doch so verzweifelt er sich auch bemüht, aus dem Labyrinth, in das er geraten ist, herauszufinden - es scheint kein Entrinnen zu geben. Traum und Wirklichkeit sind so untrennbar miteinander verwoben, dass Carl sich heillos darin zu verlieren droht ...
Klappentext
Daily Mirror
"Alex Garland ist ein bedeutender Autor, der sich durch große Sensibilität und hohe Intelligenz auszeichnet. Er ist der Meister des atmosphärischen Erzählens!"
The Times
"Seit dem Welterfolg seines Romandebüts ,Der Strand' überrascht der Engländer Alex Garland mit jeder neuen Arbeit. [...] Mit dem Roman ,Das Koma' ist ihm nun ein subtiles Gruselstück in der Tradition Edgar Allen Poes gelungen. Ein beunruhigender Versuch über das Verhältnis von Sein und Bewußtsein. Was bleibt, wenn dem Menschen die Vergangenheit abhanden kommt? Nicht viel mehr als ein Flackern in endloser Dunkelheit."
Welt am Sonntag