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Das Koma.
 
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Das Koma. [Broschiert]

Alex Garland , Rainer Schmidt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: 1 (15. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442462002
  • ISBN-13: 978-3442462001
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.068 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist ein grausames Erwachen. Nach einem langen Abend im Büro und einer Schlägerei mit vier Fremden auf der Heimfahrt in der U-Bahn findet sich Carl lädiert im Krankenhaus wieder. Mehrere Tage hat er im Koma gelegen, und als er heimkommt, quellen sein Briefkasten und sein Anrufbeantworter vor Nachrichten über. Wie lange war er eigentlich tatsächlich fort? Oder liegt er etwa noch im Koma und die alptraumhafte Welt, durch die er wankt, ist die des Schlafs? Fast scheint es so, denn es passieren merkwürdige Dinge in Carls neuem Leben. Er erwacht in einem blutgetränkten Bett -- aber seine Wunden sind verheilt. Und er vergisst immer mehr, wer er ist. Fast wäre es besser, noch im Koma zu liegen. Denn sonst würden die Halluzinationen, die Carl plagen, auf einen Hirnschaden und psychische Defekte deuten. Dann findet Carl plötzlich seine Aktentasche wieder, die er beim Überfall in der U-Bahn verloren hatte. Gibt das Fundstück aus einer früheren Zeit endlich Aufschluss über seine Identität?

Wahrscheinlich ist der Plot von Alex Garlands Roman Das Koma so alt wie das Genre der Thriller-Literatur selbst. Und auch das Motiv der Amnesie, die den Helden zwingt, im Dschungel der Großstadt nach seiner eigenen Identität zu forschen, ist nicht neu. Aber die Art, wie der inzwischen 34-jährige britische Autor, dessen preisgekröntes Debüt Der Strand mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle verfilmt worden ist, sein Thema packt und ihm immer wieder neue Facetten und überraschende Wendungen abgewinnt, ist erfrischend anders. So eignet sich Das Koma sicher nicht als Krankenhauslektüre, wohl aber für den Strand oder lange Sofaabende. Und trotzdem riskiert man bei der packenden Lektüre, dass man am Ende nicht mehr weiß, wo die Zeit eigentlich geblieben ist. -- Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Als Carl einer jungen Frau zu Hilfe kommen will, die in der U-Bahn belästigt wird, schlagen ihn seine Widersacher brutal zusammen. Erst nach einigen Tagen tiefer Bewusstlosigkeit erwacht er im Krankenhaus - und findet eine Welt vor, die er nicht wiedererkennt. Sein bisheriges Leben, die Orte und Menschen, die er liebte - alles ist in einem dichten Nebel versunken. Verzweifelt versucht Carl, dem Labyrinth zu entkommen, und gerät doch immer tiefer in einen Strudel, aus dem es keine Rettung zu geben scheint ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterhafte Erzählung 1. November 2005
Von FarK
Format:Gebundene Ausgabe
Das ist das erste Buch, das ich von Alex Garland gelesen habe ; "The Beach" habe ich zwar auch im Schrank stehen, doch der Umfang und die Befürchtung, dass die Geschichte mich nicht fesseln würde - zu diesem Urteil kam ich nach Betrachtung des Films - machten mir Angst und ließen mich andere Bücher vorziehen.

Als nun dieses schmale Werk erschien, wollte ich den Autor Alex Garland kennenlernen. Hinzu kam die kurze, aber sehr gute Kritik des Buches im FOCUS, welches mein Interesse noch steigerte.

Garland erzählt in dem Buch die Geschichte eines jungen Mannes, namens Carl. Carl wird, als er eines nachts versucht einer jungen Frau in der U-Bahn zu helfen, brutal zusammengeschlagen. Fortan ist er im Koma und erlebt diesen Zustand "bewußt". D.h. er weiss, dass er im Koma ist und versucht sich anhand von vergangenen Ereignissen und mit Hilfe von ihm nahe stehenden Personen daraus zu befreien. Er nimmt einzelne Gespräche wahr, die in der realen Welt um ihn herum als Komapatienten geführt werden, kann aber nicht aus dem Koma aufwachen. Dafür muss er noch andere Plätze aufsuchen und sich noch einmal an den Ort und den Abend der brutalen Auseinandersetzung begeben.

"Das Koma" ist eine so meisterhafte Lektüre, dass ich mich gefragt habe, warum eigentlich bisher niemand eine Geschichte in dieser Form erzählt hat. Es ist eine sehr kurz gehaltene, aber zugleich auch sehr gut geschriebene Erzählung, in der kein Wort zuviel enthalten ist.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von satsche
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Bist du schon mal aus einem Traum erwacht, der so real schien, dass du anhand deiner Umgebung überprüfen musstest, dass du wirklich aufgewacht bist? Jetzt stell dir vor, dass eine Reihe von beunruhigenden Ereignissen auftreten; du befindest dich im Haus deines besten Freundes, ohne Erinnerung daran, wie du dort hingekommen bist. Verlierst du den Verstand, bist du überhaupt aufgewacht, oder befindest du dich noch in einem Traum? Das ist die Frage, die sich der Protagonist Carl stellt, nachdem er in der Londoner Untergrundbahn ins Koma geschlagen wurde. Ist er wirklich wach, aber verliert den Verstand, oder ist er tatsächlich in seinem Verstand gefangen?

Ich möchte nicht mehr über den Plot verraten, denn seine Windungen und Drehungen sind wahrscheinlich das beste daran.

Die Geschichte hat - oder besser: hätte, wenn Alex Garland es zugelassen hätte - einen interessanten psychologischen Punkt. Aber dafür, dass Garland offensichtlich ein professioneller Schreiber ist, klingen diese Themen und Ereignisse bei ihm, als kämen sie aus dem Essay eines Studenten.

"Das Koma" ist eine einfache und kurze Erzählung. Keine komplette Zeitverschwendung, aber nach dem Lesen hatte ich das Bedürfnis, dem Autor eine Kopfnuss zu geben, um ihn darauf hinzuweisen, dass er eigentlich ein qualitativ hochwertigerer Schriftsteller ist, der es besser kann, als er in diesem Buch zeigt - was er mit "The Beach" bewiesen hat.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Verwirrend 15. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eher zufällig bin ich auf dieses Buch gestoßen, nachdem ich von Garland bereits "Der Strand" und "Manila" gelesen hatte.

Anfangs schien es mir fast etwas zu dünn. Sind ihm etwa die Ideen ausgegangen?

Je länger man sich mit dem Buch beschäftigt hat und es gelesen hat, desto fesselnder wurde es, einfach weil es so anders ist und mir die Idee richtig gut gefällt.

Er schreibt selbst, mit diesem Buch habe er sich einen Wunsch erfüllt und ich habe es gerne gelesen.

Schade allerdings, daß dieses Buch scheinbar so untergegangen ist.

Anfangs hätte ich eine andere Art von Geschichte erwartet und nicht die Erzählung eines Mannes, wie er sein Koma erlebt, aber genau das ist das faszinierende daran.

Also: Empfehlenswert!

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Beklemmend, düster und kurz
Carl ist gerade auf dem Heimweg, als sich im gleichen U-Bahnabteil eine Gruppe junger Männer an einer Frau vergreift. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von FolkZeQuè veröffentlicht
Eine intelligente Frage spannend und faszinierend umgesetzt.
Carl nimmt nach der Arbeit die letzte U-Bahn nach Hause. Nur eine junge Frau sitzt außer ihm im Abteil. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Thomas Kerstens veröffentlicht
Ich hatte mir mehr erwartet
Der Inhalt des Buches ist auf dem Klappentext bzw. vom ersten Rezensenten umfassend wieder gegeben worden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von andros1
Ungewöhnlicher Trip, der die Grenzen des Bewusstseins auslotet
Eigentlich wollte Carl der jungen Frau nur helfen, die von vier Männern im U-Bahn-Abteil angepöbelt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2007 von Tobias Zeitler
Fantastisch unscheinbare Erzählung über...
Eine vielleicht nur scheinbar absurde, fantastische Geschichte, leicht und amüsant erzählt, vieles steckt zwischen den Zeilen und anfänglich Surreales fügt sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von Christian Mayr
Gestreckt um jeden Preis
"Der Strand" war ein tolles Buch, also hatte ich gehofft, daß Garland dieses Level dauerhaft weiterbehalten würde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2006 von stian
Regt zum Nachdenken an
Ich habe das Buch nur gekauft weil ich hoffte eine ähnliche Geschichte wie "Der Strand" vorzufinden. Doch das Buch geht in eine ganz andere Richtung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2005 von big mama
gibt Denkanstöße
Vorab: ja, das Buch ist sehr dünn und relativ schnell durchzulesen. Jedoch kann man sich mit dem Gelesenen lange beschäftigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2004 von Verena Orth
Bitte lesen!
Ich kann nur inständig davon abraten, sich von Kundenrezensionen beeinflussen zu lassen, die Qualität mit Quantität verwechseln. Dieses Buch ist wunderbar! Lesen Sie weiter...
Am 27. Oktober 2004 veröffentlicht
Leider enttäuschend
Nachdem der Strand ein bombastisches Debut war und man ganz lang nichts neues von Alex Garland bekam, habe ich mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2004 von Tilman Schneider
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