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Das Knurren der Panzer im Frühling: Ein Kriegsbericht aus Afghanistan
 
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Das Knurren der Panzer im Frühling: Ein Kriegsbericht aus Afghanistan [Taschenbuch]

Sebastian Christ
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Pattloch (4. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629023010
  • ISBN-13: 978-3629023018
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.846 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Christs Sprache ist lebendig, anschaulich, zupackend, frei von Pathos und doch einfühlsam, subjektiv und sinnlich: Der Leser schmeckt den Staub der afghanischen Wüste, kämpft mit dem Schlamm an den Stiefeln, riecht den Dieselgestank aus tausenden Aggregaten und schwitzt unter der Last schwerer Schutzwesten. Christs Geschichten sind mal berührend, mal witzig, mal verstörend und mal grotesk, und immer erhellend. Und sie bleiben den Beweis für des Autors These nicht schuldig, dass die Wirklichkeit oft absurder ist als die Fantasie. Dass der Krieg keinen Frieden bringt." Der Tagesspiegel, 02.01.2012

Sebastian Christs Buch "zeichnet das Gesicht des modernen Kriegs" Frankenberger Zeitung, 12.11.2011

"Christs Sprache ist lebendig,anschaulich, zupackend, frei von Pathos und doch einfühlsam, subjektiv und sinnlich." Potsdamer Neueste Nachrichten, 02.01.2012

"Der gebürtige Frankenberger Sebastian Christ hat über den Krieg nicht das x-te Sachbuch geschrieben. Sondern er schildert seine ganz persönliche Sicht des Einsatzes. Er berichtet von Gesprächen mit Bundeswehrsoldaten und Einheimischen, schildert die Eindrücke, die er in der Kampfzone gewonnen hat und schaut auch auf unsichtbare Schäden, die der Krieg hinterlässt. Sehr lesenswert." Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 27.11.2011

"Christ ist in seinem 199-Seiten-Werk sehr detailliert vorgegangen und schafft durch seinen Stil und eigene Beschreibung der Erlebnisse eine Spannung, die völlig losgelöst von der Situation entsteht. (...) Spannend, beklemmend und absolut lesenswert!" Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 17.11.2011

Kurzbeschreibung

Für Sebastian Christ ist der Krieg in Afghanistan seit Jahren gegenwärtig. Die ersten vier in Afghanistan gefallenen Bundeswehr-Soldaten waren in seinem Heimatort stationiert. Sebastian Christ hat Afghanistan in den vergangenen Jahren mehrfach bereist. Er war in allen deutschen Feldlagern, hat die Soldaten auf ihren Patrouillen begleitet und unmittelbar erlebt, wie Gefechte mit den Taliban verlaufen. Sein Buch zeichnet das Gesicht des modernen Krieges. Sebastian Christ schildert seine Eindrücke, die er in der Kampfzone gewonnen hat, und erzählt, wie der Krieg immer wieder in den Alltag der Menschen einbricht und dabei auch unsichtbare Schäden hinterlässt. Sein Resümee: Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen. Nun kommt es darauf an, einen Ausstieg zu finden, der allen Interessen gerecht wird.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Das neue Vietnam trifft auf überforderten Gutmenschen, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Knurren der Panzer im Frühling: Ein Kriegsbericht aus Afghanistan (Taschenbuch)
Ich hab mir das Buch gekauft, in Erwartung ehrliche Geschichten von Menschen aus Afghanistan zu lesen.
Also nahm ich im Buchladen (ja richtig gelesen) das Buch zur Hand und überfolg die ersten Geschichten. Sie sind kurz gehalten was das Lesen in Etappen fördert. Der Autor ergibt sich jedoch in einem pseudo philosophischen Stil, bei dem man unweigerlich zu der Überzeugung gerät: "Da will sich jemand toller machen als er wirklich ist."
Naja vielleicht würden trotzdem einige Geschichten aus Afghanistan darin zu finden sein, die es lohnend machen das Buch zu kaufen.
So saß ich dann Abends mit diesem Buch und freute mich darauf.
Doch schon auf Seite 8 Zitat:"..meinen Rucksack packte und meine Schussweste..." Deine was? Ich kenne eine Schutzweste, für Afg normalerweise mit Weichballistischer Einlage und Keramikplatten Einschüben(anm. das Buch ist voll mit Fehlern dieser Art). Das war ein schlechtes Ohmen. Immer wenn Reporter mit militärische Begrifflichkeiten überfordert sind, bedeutet das sie von der komplexen Welt des Krieges nichts verstehen. Alle Schlüsse die sie nun ziehen werden, stehen unter einem fachlichen Mangel. Jetzt ist nicht jeder Reporter ein altes Frontschwein. Jedoch tun sich die klügeren dadurch hervor, das sie ihrer Ahnungslosigkeit bewusst sind und deshalb versuchen einfach zuzuhören. Die etwas dümmeren meinen mit ihrem Weltbild nun alles erklären zu können.
Mal schauen zu welcher Sorte Sebasitan Christ gehört.
Nun verfliegt Seite um Seite und man bekommt immer stärker den Eindruck das Sebastian Christ eigentlich gar nichts zu erzählen hat. Er verbringt seine Zeit in BW Camps und sicheren Hotels für Westler (okay ab und zu darf er mal mit auf eine dog and ponyshow fahren), dort speißt man ihn mit den offiziellen Pressesätzen ab, die man auch so in jeder ZEIT, SPIEGEL etc.. in Deutschland lesen kann. Peter Scholl Latour nennt diese Art von Reportern "Hotelbarreporter". Sie drücken sich in Kriegsgebieten genau an diesen Bars herum und kaufen irgedwelche Geschichten die irgendjemand irgendwo aufgeschanppt hat. Diese werden dann neben der üblichen "info ops" unrefelektiert in das Heimatland gesendet. Lustig ist, das er bei den Soldaten ständig mißtrauen erntet (woher das wohl kommt?). Nur einmal schaft er es einem deutschen Soldaten seine persönliche Meinung zu entlocken. Dieser erzählt ihm das wenn ISAF bald abziehen wird (anm. geplant ist ein vollständiger Abzug bis 2014)es wahrscheinlich Szenen wie aus Vietnam geben wird. Alle Afghanen welche mit der ISAF kooperiert haben, werden panisch versuchen mit den westlichen Soldaten das Land zu verlassen, weil sie sonst in den sicheren Tod gehen. Das ist der Höhepunkt des gesamten Buches. Auch ganz nett sind die Äußerungen eines amerikanischen Soldaten über die Pingeligkeit von deutschen Stabsoffizieren.
Tiefpunkte des Buchs ist z.b die Stelle, wo er mit dem Militärpfarrer darüber diskutiert ob es aus christlicher Sicht angemessen ist das Soldaten töten bzw. das ja in der Bibel steht du sollst deinen Feind lieben. Hier offenbart Sebastian Christ seine Gesinnung. Jemand der versucht an alles und jedem die gleichen moralischen Maßstäbe anzulegen kann nur ein Gutmensch sein, dem die Realität verschlossen bleibt. Da ist es geradezu amüsante Ironie wenn er schreibt:"Er hatte wahrscheinlich gar nicht begriffen, worum es mir ging". In Wirklichkeit hatte er nicht begriffen, das ein Militärpfarrer nicht nach der moralischen Rechtfertigung fragt. Er sieht nur den Mensch der in einer schwierigen Situation ist, diesem Menschen zu helfen ist das Prinzip der Nächstenliebe. Leider geht es noch schlechter. In Begleitung eines Presseoffiziers will Sebastian Christ mit einem Patouillienführer reden. Beim Gespräch über die Politik fing der Hauptfeldwebel mit dem Satz an:"Die linken Medien in Deutschland"...Pressefeldwebel:"So generell stimmt das nicht"...Hauptfeldwebel:"Ihr seht doch was jeden Tag in den Zeitungen steht"..."Wir versuchten Ihn gemeinsam von der Meinungsvielfalt in Deutschland zu überzeugen und davon, dass jede Stimme irgendwann zu Wort kommt". Bei diesem Satz musste ich mich fast übergeben. Jetzt war mir endgültig klar mit was für einem Autor man es hier zu tun hat. Sebastian Christ ist einer dieser jungen Reporter die an einer deutschen Universität für Geisteswissenschaften ihre ideologische Gutmensch Indoktrination erhielten. Ausgestattet mit ordentlicher Selbstüberschätzung werden Sie auf die Welt los gelassen mit dem unsäglichen Drang, die Welt müsse an ihrem Geiste genessen. An dem Punkt wo seine Ideologie angegriffen wird, beschränkt er sich nicht mehr auf das Zuhören sondern wird selbst zum Oberlehrer. Ich kann verstehen was in dieser Situation im Hauptfeldwebel vor sich ging. Erst kurz zuvor am 4 September 2009 wusste sich ein Oberst Klein nicht mehr anders zu helfen als ein militärisch legitimes Ziel angreifen zu lassen. Bei diesem Angriff starb eine unbekannte Anzahl Zivilisten. Oberst Klein hatte keine andere Möglichkeit. Jegliche Unterstützung aus Deutschland mit anderen Waffensystemen und Aufklärungsmöglichkeiten wurde ihm mit Blick auf eine schlechte, nun mal vorwiegend links gerichtete, Presse versagt. Als der Angriff Puplik wurde, startete allen voran der Spiegel eine beispiellose Hetzkampagne gegen Oberst Klein, die mit echter Sachlage nichts mehr zu tun hatte. Dies brannte sich tief in das Gedächtnis der Soldaten ein. Nun steht also so ein kleiner Karriere Journalist mit linksroter Färbung vor einem gestanden Frontschwein. Dieser hat vielleicht in Gefechten Männer verloren oder verletzte Kameraden in Sicherheit bringen müssen. Von der deutschen Politik wird er im Stich gelassen und von der roten Presse aufs schlimmste beschimpft. Na und jetzt fasselt der kleine Reporter noch was, das alle Meinungen gehört werden wollen (natürlich soll nur seine eigene Meinung gehört werden). Der Hauptfeldwebel wird sich gedacht habe:"Na und was ist mit meiner Meinung? Die hat anscheinend kein Recht darauf fair dargestellt zu werden von euch?". Dazu passt dann noch, das Sebastian Christ bei seinem einzig echten Erlebniss in Afghanistan, vermutet die Bundeswehr wäre für eine verletzte Frau verantwortlich gewesen, welche am ende stirbt. Dies kann sein, jedoch kann er seine hämische Freude darüber nicht ganz verstecken.
Fazit: Ich gebe dem Buch 2 Sterne weil wie oben dargestellt das Buch ein paar ganz nette Stellen hat. Insgesamt hätte ich gerne etwas über Afghanistan gelesen und hier geschrieben. Leider ist der Autor nicht dazu in der Lage auch nur die kleinsten Dinge von diesem Land durch seine ideologische Brille wahr zu nehmen. Er bleibt einfach ratlos zurück, weil sein primitives bipolare Weltbild irgendwie nicht auf das komplexe Afghanistan passt. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf das zuschauen und wiedergeben, sondern will natürlich als Retter der Welt alle mit seiner überlegenen Ideologie befruchten. Für die gnadenlosen Realisten wie der afghanischen Bevölkerung oder den Soldaten kommt er vor wie jemand von einem anderen Stern.
Ein schlechtes Buch und ich bereue dafür Geld ausgegeben zu haben.

P.s Wer etwas über die Menschen in Afg. erfahren möchte, wird bei Boris Barschow fündig.
Wer mehr über die tatsächliche politische Lage in Afg. erfahren möchte, ist bei Thomas Wiegold gut aufgehoben.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine andere Perspektive, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Knurren der Panzer im Frühling: Ein Kriegsbericht aus Afghanistan (Taschenbuch)
Sebastian Christ schlägt für alle eine Brücke, die bisher gefährlich unpolitisch durch ihr Land spaziert sind. Eben diese literarischen Feinheiten und die starken, fast philosophisch überzogenen Bilder, mit denen Christ sogar eine verstaubte Tonne Stahl am Horizont in etwas verwandelt, das mich VERDAMMT NOCH MAL ETWAS ANGEHT, holen auch den Leser ab, der beim 'Die Welt' lesen 'irgendwie den Anschluss verloren hat'.
Zugegeben, es kostet Überwindung, hinter den etwas kantigen Titel zu schauen. Aber wenn man erst einmal drin ist, gibt es kein zurück mehr.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen authentisch, informativ, mitreißend, aufklärend, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Knurren der Panzer im Frühling: Ein Kriegsbericht aus Afghanistan (Taschenbuch)
Der Autor hat eine besondere Verbindung mit Afghanistan: Die ersten Opfer unter den deutschen Soldaten kamen aus seinem Heimatort. Er macht sich auf den Weg in ein gefährliches Land, spricht mit Menschen vor Ort: mit Soldaten, die in dem Camp festsitzen, mit afghanischen Helfern, die nicht wissen, wie es in ihrem Land weitergeht. Ein emotionaler, packender Reisebericht, der nicht übertrieben moralisiert, sondern den Leser nahe an die Gefühle der Menschen in diesem im Umbruch befindlichen Land heranrückt. Das Buch wird die Debatte über diesen Krieg bereichern.
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