Was mir sehr an diesem Krimi aus dem 7. Jahrhundert gefiel, war, dass der historische Rahmen nicht zu kurz kommt. Dem Autor liegt augenscheinlich viel daran, einem die Zeitgeschichte nahe zu bringen (deshalb wohl auch das ergiebige historische Vorwort). Es hat Spaß gemacht, die Geschichte von Fidelma mit zu erleben. Etwas Leid hat mir Aedulf, ihr Gefährte, getan, denn er kommt hier nicht als "gestandener Mann" weg. Sie dominiert sehr bei ihren Ermittlungen. Ab der Mitte des Buches weiß man eigentlich als erfahrener Krimi-Leser, wie sich der Plot der Geschichte gestalten wird, aber es ist dennoch nett zu lesen.