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Das Klingsor-Paradox: Roman [Taschenbuch]

Jorge Volpi , Susanne Lange
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (TB) (1. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442730651
  • ISBN-13: 978-3442730650
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 416.679 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Während der Nürnberger Prozesse 1946 unterläuft dem ehemaligen Reichsgeschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Ahnenerbe, Wolfram Sievers, ein entscheidender Fehler. Der Angeklagte gesteht, dass seine Experimente an Schädeln von eigens zu diesem Zweck ermordeten Juden vom höchsten wissenschaftlichen Berater Hitlers genehmigt worden waren. Und er nennt dessen Namen: Klingsor. Doch wer war Klingsor? Wer war dieser ominöse Mann, der über alle Forschungsprojekte des NS-Staates entschied?

An der Beantwortung dieser Frage sind auch die USA brennend interessiert. Und so beauftragen sie einen jungen Physiker aus Princeton, die Tarnung des Phantoms aufzudecken. Mithilfe des deutschen Mathematikers Gustav Links, der am Hitler-Attentat beteiligt gewesen war, macht sich der Amerikaner auf die Suche. Eines ist klar: Klingsor muss ein Physiker und Mathematiker der allerhöchsten Kategorie gewesen sein; einer, der sich auf dem neuesten Stand der Entwicklungen in der Quanten-, Astro- und Atomphysik befand. Und so führen die Nachforschungen die beiden zu den Größen der deutschen Naturwissenschaft dieser Zeit -- unter anderem zu Planck, Einstein, Gödel, Stark, Schrödinger und Heisenberg. Sie erfahren viel über die Verstrickungen der deutschen Wissenschaft mit dem NS-Regime, die in der Arbeit an jenem Atomprojekt gipfelte, das Hitler die kriegsentscheidende Atombombe liefern sollte. Doch von Klingsor, der all die Forschungen steuerte, will niemand etwas gehört haben.

Das Klingsor-Paradox ist ein furioser Wissenschaftsthriller, der so ganz nebenbei die Geschichte der Quantenphysik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Geschichte der deutschen Naturwissenschaft im Dritten Reich und eine Geschichte des Zufalls in unserer Zeit mit erzählt. Man ist zunächst etwas skeptisch, wenn man liest, dass ein spanischer Jurist und Literaturwissenschaftler einen Roman über die Physik im NS-Staat geschrieben hat, doch das Misstrauen ist völlig unangebracht: Das Buch ist blendend recherchiert, von der ersten bis zur letzten Seite packend und auf vielen Ebenen ungeheuer interessant. --Christoph Nettersheim -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

"Ich möchte den einzigen Schriftsteller beglückwünschen, der besser ist als ich."
Gabriel García Márquez

"Volpi ist brillant."
Der Tagesspiegel


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quantenmechanik statt Fingerabdruck 16. Februar 2004
Format:Taschenbuch
Was haben ein mexikanischer Schriftsteller, die Atombombe und eine Wagner-Oper gemeinsam? Auf den ersten Blick rein gar nichts. Betrachtet man aber den Erstgenannten, nämlich Jorge Volpi, oder besser gesagt, sein Werk „Das Klingsor-Paradox" genauer, scheint eine literarische Ariadne die Fäden geschickt zu einem spannenden wie anspruchsvollen Werk zusammenzuführen.
Volpi - im diplomatischen Dienst tätig - recherchierte gründlich die Geschichte des III. Reichs, präziser formuliert die Forschungsgeschichte des Nazi-Staates. Dabei stieß er auf einen gewissen Wolfram Sievers, seines Zeichens Geschäftsführer der pseudowissenschaftlichen Institution „Ahnenerbe". Sievers gab 1945 während des Nürnberger Kriegsverbrecherprozesses zu Protokoll: „Damit das Geld bewilligt wurde, benötigte jedes Projekt die Genehmigung des wissenschaftlichen Beraters der Führers." Sievers will nie erfahren haben, wer dieser großer Unbekannte war, gab aber an, es wäre eine prominente und fachlich anerkannte Person mit dem Decknamen Klingsor gewesen. Ohne Klingsor, der nur Hitler direkt zur Rechenschaft verpflichtet war, ging also nichts in der Forschung Nazi-Deutschlands. War es Klingsors Absicht gewesen, für seinen Führer die Atombombe zu bauen? Oder nutzte er seine Position, um gerade dies zu verhindern? Wer verbarg sich hinter dem aus Richard Wagners Oper „Parsifal" entliehenen Decknamen, der dort einem gefährlichen Hexer gehörte? Etwa eine jener Physik-Kapazitäten, die nach dem II. Weltkrieg für die USA arbeiteten? Lebte der große Unbekannte noch? Ja, hat es denn Klingor je gegeben?
Um auf diese Fragen Antworten zu finden, schickt Jorge Volpi seine zwei Hauptprotagonisten los.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verschwoerungen und die Wissenschaften Ende des 2. WKs 6. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Jorge Volpi hat eine interessante Kombination aus wirklichkeitsbasierter Erzaehlung mit der philosophischen Komponente der Mathematik und Physik verbunden. Sein Werk versucht die Hintergruende zu beleuchten, welchen Einfluss und Verbindungen die grossen wissenschaftlichen Koepfe der ersten Haelfte des 20. Jahrhunderts mit dem Werk der Nazis gemein hatten. Hierbei bekommt der Leser auch noch eine kleine naturwissenschaftliche und mathematisch philosophische Einfuehrung in die Welt der Paradoxe bzw. der Quantenmechanik. Volpi hat es meisterhaft verstanden, eine an sich trockene und schwer verstaendliche Materie mit einem psychologischem Kriminalroman zu verknuepfen. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in eine der wichtigen (aber fiktiven) Figur des Gustav Link, der ein tiefes Wissen ueber das Nuklearprogramm der Nazis, als auch der geistigen Haltung seiner beruehmten (realen) Kollegen, wie Heisenberg, Bohr, etc., mit einer Prise Verschwoerungstheorie und dem Meilenstein des Hitler Attentats am 20. April. Das Klingsor Paradox zeigt wunderbar die Kollision der wissenschaftlichen, historischen und politischen Welten Ende der Kriegsjahre und deren Aufarbeitung durch unbeteiligte Dritte. Sehr erstaunliche Abhandlung durch einen auslaendischen Autor, das einem am Ende fast auf eine Art der Fortsetung hoffen laesst. Wer Umberto Ecos Geschichte im Focault'schen Pendel mochte, wird diese Lektuere auch viel abgewinnen koennen, wenn auch der Stil von Volpi sich deutlich von dem Ecos unterscheidet.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein *richtig* gutes Buch 10. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist verblueffend, wie es der Author als schafft, eine derart fesselnde Story zu entwickeln: Vordergründig geht es um die Suche nach dem mysteriösen Chef-Wissenschaftler der Nazis, Deckname Klingsor, der das Böse wie in der Parsifal-Sage verkörpert. Doch ist dieses Buch im eigentlichen Sinn weder Spionage-Thriller, noch unterhaltende Physikzeitgeschichte, sondern ein vielschichtig aufgebautes Labyrinth verschiedener Handlungsstränge, in deren Mittelpunkt der einzelne Mensch, der Zweifel und die Gewissheit stehen, dass es keine Gewissheit gibt. Noch sarkastischer: Jeder kann Klingsor sein, jedes Handlungsmotiv ist purer Egoismus, basierend auf Wissenschaftsfanatismus oder Triebliebe. In den intelligenten Dialogen und Charakterbeschreibungen kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Fazit: Erstklassige, geistreiche Unterhaltung in einer schlüssigen Rahmenhandlung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Keller
Format:Taschenbuch
Ein gut recherchiertes und spannendes Buch, das im wesentlichen drei Dinge beleuchtet: Es bringt uns die Protagonisten der Mathematik und Physik in den 20er und 30er Jahren auf sehr persönliche Weise näher, es zeigt ein interessantes und für mich z.T. neues Bild der Ereignisse um den 20.Juli 1944 und schließlich werden - quasi zur Auflockerung - die sexuellen Affären der Hauptpersonen recht detailliert geschildert ... gewissermaßen ein Wissenschaftsthriller mit "Stellen". (Nun, es kann ja jeder die ihn jeweils weniger interessierenden Teile überlesen.) Was das Buch auch für den Kenner lesenswert macht, ist das differenzierte Bild der sog. "Deutschen Physik" um Nobelpreisträger Stark, das ich in dieser Ausführlichkeit erstmalig so vorfand. Und : die Rolle Heisenbergs (eine Ikone für jeden Physiker) im III. Reich wird sehr kritisch beleuchtet - dazu bedurfte es offensichtlich des unvoreingenommenen Blicks von der anderen Seite des Atlantiks. Ich kann das Buch nur empfehlen als ideale Urlaubslektüre mit einer gut gelungenen Mischung aus anspruchsvollem Wissenschaftsroman und guten Thriller mit den üblichen Zutaten.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Keine leichte Kost, aber die Mühen sind es wert!
Es ist schon beeindruckend, wie sehr sich der Mexikaner Jorge Volpi in die deutsche Geschichte reingekniet hat, um uns einen Mix aus Krimi, Wissenschaftsexkurs, Geschichte und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Sebastian Grunden veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Was man alles loben kann?
500 Seiten Urlaubslektüre bei kaltem Retsina an menschenleeren Stränden -- kann da noch was schiefgehen? Ja. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2011 von Max von Thorn
2.0 von 5 Sternen Schwach.
Das Klingsor-Paradox hat mich leider enttäuscht. Während am Anfang noch etwas Neugier aufkommt verläuft die Story doch bald im Sand. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von Thomas Klaghofer
3.0 von 5 Sternen Man bekommt hier einiges geboten...
... einen Geschichtsexkurs,
mit einem guten Dutzend Mini-Biographien berühmter Physiker und Mathematiker des 20.ten Jhdts im Kontext des 2.ten Weltkriegs. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2007 von Godard
5.0 von 5 Sternen Von Menschen und Quantenphänomenen
WO verlaufen die moralischen Grenzen der Wissenschaft, was darf und was muss Naturwissenschaft leisten, wenn sie nicht zur Fachidiotie ausarten will? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2006 von Horst Werner
5.0 von 5 Sternen Über das Vorrecht des Wahnsinns
So der Titel eines Kapitels dieses Buches. Bezeichnend.

Mein Interesse weckt die Synthese zweier meiner Hobbies seit Jugentagen: Quantenmechanik und jüngere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2006 von formerly
5.0 von 5 Sternen Erstaunliches aus Mexiko
Man traut es einem Geisteswissenschaftler gar nicht zu, dass er die entscheidenden Entwicklungen in der Mathematik und Physik des 20. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2006 von Christian Rempel
2.0 von 5 Sternen Das trockene Gegenteil von Gabriel Garcia Marquez
Dieses Buch empfand ich als enttäuschenden Reinfall. Ich kaufte es aus zwei Gründen:
Zum einen handelt es von der Geschichte der Physik in den 30er und 40 er Jahren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2003 von isy3
1.0 von 5 Sternen Neugierig gemacht und enttäuscht worden
furioser Wissenschaftsthriller - Wahnsinnsgute Kritiken auf der Rückseite - vom Spiegel bis zu Gabriel Garcia Marquez
Ich konnte von all dem in dem Roman von Volpi nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2003 von Paul Schmitz
4.0 von 5 Sternen Geteiltes Buch...
...geteiltes Leid!Ein unheimlich spannender Roman mit viel Hintergrundwissen und kleinen Fehlern,die aber verziehen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2002 von Azathoth
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