Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
EIN echter KLASSIKER, 1. August 2007
Mira Lobes Bilderbuch "Das Kleine Ich bin ich" gehört für mich zu den Bilderbuchklassikern, die in jeder Familie vorgelesen sollten.
Ich selbst habe es als Kind schon vorgelesen bekommen und lese es nun meinen Kindern fast täglich vor. Es gehört zu den absoluten Lieblingsbüchern in unserer Familie. Auch in der Schule habe ich das Buch schon verschiedentlich eingesetzt und es hat alle Kinder sehr angesprochen.
In dem Buch macht sich ein kleines, buntgeschecktes Wesen auf den Weg, um seine Identität herauszufinden. Denn es weiß nicht, wer es ist. Es kommt zu verschiedenen Tieren, die wohl einzelne Teile zuordnen können, aber niemand kennt das Wesen oder nimmt es richtig war.
Am Ende kommt es zu der Erkenntnis, "Ich bin ich" und "Du bist du" und so wie es ist, ist es wertvoll und liebenswert. Das finden dann auch die anderen Tiere, denen das kleine "Ich bin ich" nun selbstbewusst begegnet.
Nicht nur inhaltlich, auch sprachlich ist das Buch sehr wertvoll. Es ist in Reimform geschrieben und somit ist es für Kinder leicht zugänglich. Es lädt nach mehrmaligem Vorlesen zum Mitsprechen ein.
Die Bilder sind außergewöhnlich für ein Bilderbuch. Sie sind sehr klar gehalten, die Seiten sind seutlich strukturiert und nicht überfrachtet. Das "Kleine Ich bin ich" ist mit so vielen Details versehen, dass die Kinder immer wieder neues entdecken.
Doch nicht nur für Kinder ist dieses Buch wertvoll. Wenn man den Hintergrund Mira Lobes betrachtet, berührt es auch Erwachsene. Sie wurde 1913 als Kind jüdischer Eltern geboren. Als junge Frau interessierte sie sich für Germanistik und Kunstgeschichte, doch als Jüdin durfte sie nicht studieren. 1936 wandert sie in weiser Voraussicht mit einem Teil ihrer Familie nach Israel aus uns dort beginnt sie auch zu schreiben.
Dieses Buch hat für mich die Kernaussage, dass jeder Mensch so wie er ist wertvoll ist, ohne Ansehen von Religion, Hautfarbe und Geschlecht. Ich finde es ganz wichtig, dass schon Kinder sich als etwas besonderes und in ihrer Eigenheit angenommen wahrnehmen und als solche gestärkt der Welt gegenübertreten.
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63 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein schönes, aber auch lehrreiches Kinderbuch, 11. Februar 2004
Das Kinderbuch "Das kleine Ich bin Ich" geschrieben von Mira Lobe erschien 1972 erstmals im Jungbrunn Verlag. Es umfasst 16 Doppelseiten mit farb- und schwarz/weiß Illustrationen von Susi Weigel. Der in Versform verfasste Text ist in Druckschrift geschrieben und somit auch für ältere, lese-erfahrene Kinder zum selber lesen geeignet. Mira Lobe ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Kinderbuchautoren. Gebürtig stammt sie aus Österreich, wo sie anerkannt und populär ist. Das Buch "Das kleine Ich bin Ich" behandelt Themen wie Identitätsfindung, Selbstbewusstsein und die Wichtigkeit der Erkennung des eigenen Ichs. Es beschreibt wie ein kleines buntes Tier, dass auf einer Wiese lebt, von einem Frosch gefragt wird wer es sei. Darauf hat es keine Antwort und geht auf die Suche nach seiner eigenen Identität. Es spricht verschiedene Tiere an und fragt, ob es nicht wie sie sei, diese Tiere stellen zwar Gemeinsamkeiten fest, aber erwähnen diverse Unterschiede, wodurch das kleine Tier merkt, dass es anders und alleine ist. Seine Reise führt ihn schließlich bis in die Stadt wo es letztendlich seine Identität erkennt und es sagt sich "Ich bin Ich". Es kehrt auf die Wiese zurück und verkündet stolz und selbstbewusst "Ich bin Ich", und alle Tiere grenzen ihn nicht mehr aus, sondern freuen sich mit ihm. Dieses schöne Kinderbuch soll Kindern deutlich machen das man, auch wenn man anders ist dazugehören kann und man zu sich selbst stehen sollte. Es zeigt, dass man, auch wenn man sich nicht verändert allein durch selbstbewusstes Aufteten die Anerkennung anderer erhält.
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63 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wir lieben dieses Buch !!!, 21. Dezember 2005
Mira Lobe ist meine Lieblingsautorin - war sie schon damals und ist sie heute immer noch. Schon als Kind hang ich an den Lippen meiner Mutter als sie mir Geschichten von ihr vorgelesen hatte und später, als ich selbst lesen konnte, wollte ich ihre Bücher nicht mehr aus der Hand legen.Das kleine Ich bin ich ist natürlich der absolute Klassiker unter den Mira Lobe Büchern und mein Sohn (2,5) liebt das Buch schon jetzt. Es handelt von einem "Tier", das keinem anderen gleicht, aber doch irgendwo dazu gehören möchte. Am Schluss kommt es drauf: Ich bin Ich. Es muss nicht wie die anderen sein, solange es, es selbst bleibt und ist. Es ist sehr einfach aber ziemlich herzig und vorallem verständlich geschrieben und farbenfroh von Susi Weigel illustriert. Nicht nur für Aussenseiter! Sondern auch für ein starkes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl :) Meine Mutter hat mir anhand der Anleitung hinten im Buch dann "mein" kleines Ichbinich gebastelt :) Damals war ich 3 Jahre alt. Heute bin ich 24 und ich hab es immer noch :) Es steht auf dem Regal neben meiner Eingangstür und erinnert mich auch noch heute daran, dass ich nicht jemand anderer sein muss um geliebt zu werden. Sondern, dass es ganz in Ordnung ist, so zu sein, wie man eben ist :)
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