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Kundenrezensionen

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am 19. Januar 2011
Ein wirklich tolles Buch, das "Klassenbuch". Es gibt einen ganz neuen Blick frei auf die Generation unserer Mütter bzw. Großmütter, darauf, dass es Emanzipation auch früher schon gab, wenngleich die Grenzen und Möglichkeiten enger gesteckt waren. Ganz wunderbar ist, dass so viele Frauen zu Worte kommen, die sehr unterschiedlich sind, da sie aber eine Art "Schicksalsgemeinschaft" waren doch eine gewisse gemeinsame Prägung mitbringen, um so spannender, wie sie sich entwickeln.
Man kann der Herausgeberin für dieses tolle Buch danken und auch den Damen, die der Veröffentlichung zugestimmt haben, denn es sind doch sehr, sehr persönliche Einblicke, die man bekommt, da für manche Frauen das Buch fast wie ein Tagebuch ist; anderen Büchern aus dieser Zeit fehlen diese wertvollen (intimen) Einblicke, da sie meistens im Nachhinein und aus der Erinnerung geschrieben wären.
Der geschichtliche Abriss als Nachwort ist eine ganz gute Idee, käme aber auch ohne statistische Betrachtungen aus.
Ein wunderbares Buch, das uns unsere Ahninnen näherbringen kann, wenn man sie nicht mehr fragen kann oder die sich schwertun, ihr Leben in Worte zu fassen!
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am 30. Mai 2000
Eine Mädchenabiturientenklasse in den 30er Jahren beschließt, immer über ein kursierendes Klassenbuch in Kontakt zu bleiben und schafft dies über Jahrzehnte tatsächlich (entgegen vieler, die sich das sicherlich vornehmen!)- ein guter Stoff für ein Buch, bei dem man mit jeder Seite mehr meint, die Beteiligten zu kennen. Insbesondere besticht das Klassenbuch durch die Offenheit, mit der die ehemaligen Klassenkameraden ihr Schicksal beschreiben und auch unangenehme Dinge nicht gegenüber ihren Freundinnen verheimlichen. Besonders berührt hat mich an diesem Buch, zu sehen, wie oft sich leider die Lebenspläne der weltoffenen, fröhlichen Abiturientinnen (obwohl sie damals sicherlich eine Art Elite waren) nicht verwirklichen ließen und wie es doch die meisten geschafft haben, für sich eine Nische zu finden, mit der sie persönlich zufrieden sein können. Schließlich gefällt mir noch der Gedanke, daß unsere Großmütter und Großtanten, so alt sie uns jetzt erscheinen mögen, auch einmal zu dieser Zeit vielleicht so gedacht und gelebt haben und ähnliche Wandlungen durchlebt haben.
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am 25. Oktober 2011
Vorab erst einmal, ich kann mich allen Rezensionen vor mir nur anschließen. Dieses Buch ist einmalig. Als ich es anfing zu lesen konnte ich erst nicht glauben, was ich da gerade las. Allein der Gedanke über Jahre oder gar Jahrzehnte Kontakt zu halten ist an sich schon faszinierend. Dass dies wie hier so eindrucksvoll beschrieben auch über 4 Jahrzehnte funktioniert, macht diese Buch um so bemerkenswerter. 4 Jahrzehnte bedeuten auch mehrere völlig unterschiedliche Gesellschaftsformen incl. einem Weltkrieg. Nach dem Krieg wieder zwei neue Gesellschaftsformen. Das es gelungen ist, dieses Klassenbuch auch immer wieder in den Osten (DDR) hinein und hinaus zu schmuggeln, machen diese Aufzeichnungen um so bedeutender. Ein anderer, auch heutztage noch topaktueller, bemerkenswerter Punkt ist die "Rolle der Frau" in den unterschiedlichen Gesellschaftsformen.
Um zurück zu meinem Titel zu kommen, den Frauen aus diesem Buch ist etwas gelungen, was wir heutzutage offensichtlich erst wieder lernen mußten.
Ohne Internet, PC etc. Kontakt zu halten. Heutzutage versuchen wir mittels "moderner Kommunikationsmittel" Kontakt zu halten, oder wieder zu bekommen. Stayfriends hat sich dabei auf die "Zusammenführung" ehemaliger Schüler / Schulklassen spezialisiert. Diverse andere sogenannte soziale Netzwerke versuchen ähnliches. Ich bezweifel, dass alle diese "modernen Kommunikationmethoden" eine auch nur annähernde "emothionale Tiefe" erreichen, wie es bei diesem Buch der Fall ist.
Ich kann D. Regina Schnabel nur zustimmen, dieses Buch ist eine wertvolle historische Hinterlassenschaft.
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am 1. Dezember 2009
Ich habe dieses Buch meiner Omi zum 84. Geburtstag geschenkt. Sie liebt dieses Buch, weil "Ihre" Zeit beschrieben wird und sie in Erinnerung schwelgen kann, wie es damals war. Sie hat dieses Buch gleich dreimal bestellt um es ihren Freunden zu schenken.
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am 19. Juli 2001
Diese Klassenbuch-Eintragungen lesen sich spannend und so interessant, daß man die Lektüre am liebsten nicht unterbrechen würde. Dabei lassen die Schicksale der schreibenden Frauen den zeitgeschichtlichen Hintergrund wieder aufleben, der älteren Lesern/innen noch aus eigenem Erleben, jüngeren dagegen nur "aus zweiter Hand" bekannt ist. Die gemeinsame Lektüre, die den Älteren durch den Großdruck erleichtert wird, hat in meiner Familie zu lebhaften Diskussionen zwischen den Generationen geführt. Die sehr persönlichen Berichte werden durch den soziologischen Nachspann als subjektive Darstellungen einer nicht repräsentativen Gruppe von Frauen interpretiert. Diese distanzierte Betrachtung scheint mir durchaus wünschenswert, auch wenn sie von den älteren Lesern/innen (in meinem Fall Mutter und Schwiegermutter) abgelehnt wird.
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am 7. August 2014
"Das Klassenbuch" ist eine berührende Zusammenfassung der deutschen Zeitgeschichte zwischen 1932 und 1976. Eine von 15 Abiturientinnen aus Erfurt hatte die Idee, ein leeres Buch reihum zu schicken, damit sich jede der ehemaligen Schulkolleginnen (sie haben immerhin 13 Schuljahre miteinander verbracht) eintragen kann. Eine der "Voraussetzungen" war, das Buch nicht länger als acht Tage bei sich zu behalten und dann weiterzuschicken...

Das Leben hat dann anders gespielt, aber vor allem in den Kriegsjahren fehlt es nicht an Eintragungen. Zwischen 1949 und 1958 war das Buch mal "hängengeblieben", dann gehen die Eintragungen weiter bis 1983. Leider wird das Buch schon mit einer Eintragung aus 1976 beendet, das ist sehr schade, denn gerade die reifen Jahre der Damen mit ihrer gesammelten Lebenserfahrung hätten mich doch sehr interessiert!

Ich fand die Briefe der Frauen ausgesprochen berührend: Mit wie viel Freude und Zuversicht sie als junge Frauen ins Leben gestartet sind, 1932 (!!) Ausbildungen begonnen und sich Zimmer in fremden Städten genommen haben. Die Liebe spielt erstaunlich wenig Rolle, früher oder später findet sich dann aber fast jede der Frauen verheiratet und mit Kindern wieder. Versprengt bis Mexiko erfährt man aus erster Hand, wie es der Generation 1913/14 über Jahrzehnte hinweg denn so ergangen ist.

Was mich am meisten beeindruckt hat: Die Geduld, Dankbarkeit und Lebensfreude der meisten von ihnen. Nicht alles geht gut aus, manche schreiben nur alle 10 Jahre in das immer wieder kehrende Buch und mancher wird der Weg frühzeitig auch zu steinig...

Absolut lesenswert!
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am 28. Dezember 2010
Nach dem Abitur 1932 hat eine Mädchenklasse beschlossen ein Klassenbuch zu führen und reihum einzutragen. Was als nette Idee begann, um den Kontakt zwischen den Mädels aufrecht zu erhalten, entwickelte sich zu einer wertvollen historischen Hinterlassenschaft.
Was hatten die Abiturientinnen doch für Träume und Pläne! Der optimistische Blick in die Zukunft überwog. Die jungen Damen bereiteten sich auf eine strahlende berufliche und private Zukunft vor. Die Welt schien ihnen zu Füßen zu liegen. Doch alles kam ganz anders. Der 2. Weltkrieg, die Nachkriegszeit und das Leben in einem geteilten Deutschland prägte fortan die Lebenswege der Damen. Einige zerbrachen an ihrem Schicksal, einige fügten sich und machten das beste aus ihren zerbrochenen Lebensträumen, einige wurden zu gestärkten Persönlichkeiten ...
All das in den Briefen der Mädchen / Damen zu lesen ist ungeheuer interessant. Das Buch ist sowohl zeitgeschichtlich als auch psychologisch /philosophisch ein Juwel. Und ganz automatisch stellt sich auch die Frage nach den eigenen Brüchen und Sprüngen im Lebensweg. Wir können den Damen sehr dankbar sein, uns an ihren Schicksalen teilhaben zu lassen.
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am 3. März 2015
Tolles Buch, liest sich gut und macht immer wieder neugierig, so dass man eigentlich nicht aufhören kann ....
Schade, dass die Originalauszüge so klein abgedruckt sind und dadurch gar keine Chance mehr besteht sie direkt zu lesen.

Die Leistung, die die Mädels hier vollbracht haben, verdient aller größte Hochachtung. Ein Zeitzeugnis, welches seines Gleichen sucht!!
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am 24. Februar 2010
Nach ihrem Abitur 1932 beschließen 15 Mädchen ein Klassenbuch zu führen, um weiterhin wenigstens schriftlich noch Kontakt miteinander zu haben.So berichten die einzelnen Frauen nun von ihren Berufsplänen,Hochzeiten,Kindern,den Situationen während des 2. Weltkrieges bis hin zu ihren Enkelkindern und dies über einen Zeitraum von 44 Jahren.
Das Buch selbst ist sehr schön geschrieben,auch an Emotionen mangelt es nicht.Ich fühlte mich gleich an meine Abschlußklasse erinnert, da wir auch eine tolle Klassengemeinschaft hatten.Leider hatten wir es versäumt ein Klassenbuch anzulegen.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2015
Fünfzehn Frauen aus Erfurt, die 1932 Abitur gemacht haben, schreiben in einem "Klassenbuch" reihum über ihre Erlebnisse, Ausbildung, Familie, den Krieg und Betrachtungen zum Leben. Das Buch, das auch den Krieg überdauert, endet mit Eintragungen von 1976. Es schildert Frauenleben aus Ost und West, von alleinstehenden, verwitweten, geschiedenen und verheirateten Frauen.
Es handelt von Familiengründung, Umzügen, Kriegserlebnissen, Karriereentscheidungen und und und. Man verfolgt beim Lesen verschiedene Fäden, manchen verschwinden, andere tauchen wieder auf.
Ich habe das Buch zufällig in die Hände bekommen und es mit großer Spannung und Anteilnahme in einem Rutsch durchgelesen. Es gibt glückliche und traurige Leben, tragische Wendungen bis hin zum Selbstmord und zur Psychiatrie und Leben, die plötzlich nach schweren Schicksalsschlägen wieder glücklich werden.
Was man dabei lernt: eigentlich geht kein Leben glatt, das der Frauen in diesem Buch genauso wenig wie das eigene. Und es ist interessant zu sehen, wie verschieden die Menschen mit all diesen Erlebnissen und Erfahrungen umgehen.
Ein Buch, das man als Großschriftausgabe sehr schön älteren Menschen zum Geburtstag schenken kann. Das aber auch für jüngere - sozusagen als Ausblick auf all das, was da noch kommen kann - sehr lesenswert und interessant ist.
Klare Leseempfehlung.
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