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Das Klassenbuch: Geschichte einer Frauengeneration Taschenbuch – 1. Oktober 2003

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Produktinformation

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Pressestimmen

Eine Frauengeneration zwischen Tradition und Moderne. (Deutschlandfunk) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein wirklich tolles Buch, das "Klassenbuch". Es gibt einen ganz neuen Blick frei auf die Generation unserer Mütter bzw. Großmütter, darauf, dass es Emanzipation auch früher schon gab, wenngleich die Grenzen und Möglichkeiten enger gesteckt waren. Ganz wunderbar ist, dass so viele Frauen zu Worte kommen, die sehr unterschiedlich sind, da sie aber eine Art "Schicksalsgemeinschaft" waren doch eine gewisse gemeinsame Prägung mitbringen, um so spannender, wie sie sich entwickeln.
Man kann der Herausgeberin für dieses tolle Buch danken und auch den Damen, die der Veröffentlichung zugestimmt haben, denn es sind doch sehr, sehr persönliche Einblicke, die man bekommt, da für manche Frauen das Buch fast wie ein Tagebuch ist; anderen Büchern aus dieser Zeit fehlen diese wertvollen (intimen) Einblicke, da sie meistens im Nachhinein und aus der Erinnerung geschrieben wären.
Der geschichtliche Abriss als Nachwort ist eine ganz gute Idee, käme aber auch ohne statistische Betrachtungen aus.
Ein wunderbares Buch, das uns unsere Ahninnen näherbringen kann, wenn man sie nicht mehr fragen kann oder die sich schwertun, ihr Leben in Worte zu fassen!
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Format: Taschenbuch
Eine Mädchenabiturientenklasse in den 30er Jahren beschließt, immer über ein kursierendes Klassenbuch in Kontakt zu bleiben und schafft dies über Jahrzehnte tatsächlich (entgegen vieler, die sich das sicherlich vornehmen!)- ein guter Stoff für ein Buch, bei dem man mit jeder Seite mehr meint, die Beteiligten zu kennen. Insbesondere besticht das Klassenbuch durch die Offenheit, mit der die ehemaligen Klassenkameraden ihr Schicksal beschreiben und auch unangenehme Dinge nicht gegenüber ihren Freundinnen verheimlichen. Besonders berührt hat mich an diesem Buch, zu sehen, wie oft sich leider die Lebenspläne der weltoffenen, fröhlichen Abiturientinnen (obwohl sie damals sicherlich eine Art Elite waren) nicht verwirklichen ließen und wie es doch die meisten geschafft haben, für sich eine Nische zu finden, mit der sie persönlich zufrieden sein können. Schließlich gefällt mir noch der Gedanke, daß unsere Großmütter und Großtanten, so alt sie uns jetzt erscheinen mögen, auch einmal zu dieser Zeit vielleicht so gedacht und gelebt haben und ähnliche Wandlungen durchlebt haben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Vorab erst einmal, ich kann mich allen Rezensionen vor mir nur anschließen. Dieses Buch ist einmalig. Als ich es anfing zu lesen konnte ich erst nicht glauben, was ich da gerade las. Allein der Gedanke über Jahre oder gar Jahrzehnte Kontakt zu halten ist an sich schon faszinierend. Dass dies wie hier so eindrucksvoll beschrieben auch über 4 Jahrzehnte funktioniert, macht diese Buch um so bemerkenswerter. 4 Jahrzehnte bedeuten auch mehrere völlig unterschiedliche Gesellschaftsformen incl. einem Weltkrieg. Nach dem Krieg wieder zwei neue Gesellschaftsformen. Das es gelungen ist, dieses Klassenbuch auch immer wieder in den Osten (DDR) hinein und hinaus zu schmuggeln, machen diese Aufzeichnungen um so bedeutender. Ein anderer, auch heutztage noch topaktueller, bemerkenswerter Punkt ist die "Rolle der Frau" in den unterschiedlichen Gesellschaftsformen.
Um zurück zu meinem Titel zu kommen, den Frauen aus diesem Buch ist etwas gelungen, was wir heutzutage offensichtlich erst wieder lernen mußten.
Ohne Internet, PC etc. Kontakt zu halten. Heutzutage versuchen wir mittels "moderner Kommunikationsmittel" Kontakt zu halten, oder wieder zu bekommen. Stayfriends hat sich dabei auf die "Zusammenführung" ehemaliger Schüler / Schulklassen spezialisiert. Diverse andere sogenannte soziale Netzwerke versuchen ähnliches. Ich bezweifel, dass alle diese "modernen Kommunikationmethoden" eine auch nur annähernde "emothionale Tiefe" erreichen, wie es bei diesem Buch der Fall ist.
Ich kann D. Regina Schnabel nur zustimmen, dieses Buch ist eine wertvolle historische Hinterlassenschaft.
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Von Greta am 1. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Ich habe dieses Buch meiner Omi zum 84. Geburtstag geschenkt. Sie liebt dieses Buch, weil "Ihre" Zeit beschrieben wird und sie in Erinnerung schwelgen kann, wie es damals war. Sie hat dieses Buch gleich dreimal bestellt um es ihren Freunden zu schenken.
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Format: Taschenbuch
Diese Klassenbuch-Eintragungen lesen sich spannend und so interessant, daß man die Lektüre am liebsten nicht unterbrechen würde. Dabei lassen die Schicksale der schreibenden Frauen den zeitgeschichtlichen Hintergrund wieder aufleben, der älteren Lesern/innen noch aus eigenem Erleben, jüngeren dagegen nur "aus zweiter Hand" bekannt ist. Die gemeinsame Lektüre, die den Älteren durch den Großdruck erleichtert wird, hat in meiner Familie zu lebhaften Diskussionen zwischen den Generationen geführt. Die sehr persönlichen Berichte werden durch den soziologischen Nachspann als subjektive Darstellungen einer nicht repräsentativen Gruppe von Frauen interpretiert. Diese distanzierte Betrachtung scheint mir durchaus wünschenswert, auch wenn sie von den älteren Lesern/innen (in meinem Fall Mutter und Schwiegermutter) abgelehnt wird.
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