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Das Kind von Noah (Fischer Taschenbibliothek)
 
 
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Das Kind von Noah (Fischer Taschenbibliothek) [Gebundene Ausgabe]

Eric-Emmanuel Schmitt , Inés Koebel
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 140 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (10. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596511313
  • ISBN-13: 978-3596511310
  • Originaltitel: Das Kind von Noah
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 9,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 210.820 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eric-Emmanuel Schmitt
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bevor er Prosatexte schrieb, hatte sich der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt mit seinen Dramen längst einen Namen gemacht. Unter Theaterfans galt er bereits früh als Geheimtipp, bevor er sich mit faszinierenden Erzähltexten wie Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran zum „Publikumsliebling des Jahres 2004“ in die Herzen einer großen Lesegemeinde schrieb. Seiner Leidenschaft für die Bühne ist Schmitt auch im neuen Genre treu geblieben, und so lässt er seinen Erzählband Das Kind von Noah auch auf Bühnenbrettern beginnen. Auf diesen Brettern eines Podiums im „Innenhof der Gelben Villa“ nämlich muss der zehnjährige Ich-Erzähler Sonntag für Sonntag entlang spazieren, um neue Eltern zu finden -- oder die alten, so sie denn den Krieg überlebt haben sollten. Denn seine jüdischen Eltern mussten den Jungen im Krieg in die Obhut eines Waisenhauses geben, als das Leben unter den Nazis zu gefährlich wurde. Hiervon erzählt im Rückblick Schmitts bewegendes Buch.

Das Kind von Noah ist die Fortsetzung von Schmitts erzählerischer „Tetralogie der wichtigsten Weltreligionen“, zu der auch die Bestseller Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran und Oskar und die Dame in Rosa gehören. Dieser Sammeltitel klingt furchtbar abschreckend, und das hat der schmale Band nun wirklich nicht verdient. Denn Schmitt kann erzählen und versteht es wie kein Zweiter, einprägsame Bilder mit einer klugen Dramaturgie zu verknüpfen. Auch wenn man vielleicht nicht allzu viel vom Judentum erfährt -- Das Kind von Noah ist eben kein Buch über eine Weltreligion -- und der Band mit Monsieur Ibrahim nicht unbedingt mithalten kann, so ist Schmitt doch wieder ein bezauberndes Kleinod gelungen, das traurig ist und voller Hoffnung zugleich. --Isa Gerck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

1942, Joseph ist sieben Jahre alt und lebt, getrennt von seinen Eltern, bei dem katholischen Priester Pons. Der einfache aber gerechte Geistliche versteckt das jdische Kind. Ein Roman ber die Geheimnisse der Weltreligionen aus der Sicht eines Kindes. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
... und außerdem ein Stück erstklassige Literatur ist diese wunderbare kleine Geschichte mit wahrem Hintergrund.

Das Kind von Noah ist ein kleiner jüdischer Junge namens Joseph Bernstein. Er ist sieben Jahre alt und muß sich 1942 im besetzten Belgien vor den Nazis verstecken. Seine Eltern bringen ihn zunächst bei Bekannten aus dem Hochadel unter, doch bald wird die Familie auseinandergerissen und Joseph übersteht die Zeit bis zum Kriegsende mit falschen Papieren in einem katholischen Waisenhaus.

Der größte Teil dieser Geschichte wird aus der Sicht des kleinen Jungen berichtet; und Autor Eric-Emmanuel Schmitt gelingt diese Erzählperspektive so glaubhaft, daß man den kleinen Joseph und seinen Freund Rudy sofort ins Herz schließt. Ihre Dialoge sind erfrischend und die Ausdrucksweise klar. Sie erinnern mich ein wenig an die zeitlosen Kinderfiguren aus Erich Kästners Kinderbüchern. Und fast so angenehm wie Kästners Kinderbücher liest sich dieses Buch auch; denn Kinder erleben die Welt anders als Erwachsene - sie passen sich rasch an, erfassen aber genau die bedrohlichen Unterströmungen der Zeit. So schafft der Autor ein Buch, das mit Leichtigkeit, Charme und Humor gleich mehrere ernste, in die Tiefe gehende Themen behandelt: Judenverfolgung im Dritten Reich, verschiedene Formen des Widerstandes dagegen, Verteidigung der Menschlichkeit und der Menschenrechte, verschiedene religiöse Sichtweisen - insbesondere das Judentum und den Katholizismus. Es ist darum ein politisches Buch, das sich dezent und daher höchst effektiv für Toleranz und Menschlichkeit einsetzt, ohne dabei zu moralisieren.

Das hübsch gebundene Bändchen eignet sich wunderbar als Geschenk für die beste Freundin oder einen anderen lieben Menschen.

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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
An einem Schriftsteller mit Weltruhm kommen auch die offiziellen Literaturkritiker nicht vorbei. Aber sie tun sich schwer mit dem französischen Musiker, Philosophen und Bestsellerautor. Dabei wäre es so einfach. Hat er uns etwas zu sagen? Sagt er es ihn einer Form, die wir annehmen können? Ist diese Form kunstvoll und leicht zugleich? Auf alle drei Fragen kann ich als ehemaliges Mitglied der Kritikerzunft nur mit Ja antworten. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich es aufgegeben habe, bei einer gut erzählten Geschichte nach kleinen Fehlerlein zu suchen.

Die Geschichte vom siebenjährigen jüdischen Jungen während der deutschen Besatzung Frankreichs setzt das Versöhnungswerk des Autors vor. Doch die Vermittlung zwischen den grossen Religionen ist nur die eine Ebene. Wer Monsieur Ibrahim und die Blumen des Korans gelesen oder gesehen hat, sich auch Oskar und die Dame in Rosa nicht entgehen liess und seine Gefühlswelt nicht hermetisch abschottet, entdeckt in Schmitts Erzählungen immer wieder seine eigene Kindheit, seine eigenen Wünsche, Sehnsüchte, Ängste und Verletzungen. Immer geht es bei Schmitt auch um überzeitliche Werte wie Freundschaft, Achtung, Aufmerksamkeit.

Heute wissen wir, dass menschliche Werte nicht durch sozialpädagogische Papiere und politische Statements vermittelt werden, sondern durch gelebte Beispiele und Geschichten, die uns bewegen, in unsere Seelen eindringen. Das sind zwar nur Metaphern für Vorgänge in unserem Gehirn, denen Wissenschaftler langsam auf die Spur kommen. Aber Schmitt zeigt mit seinen Erzählungen, dass wir Bildhaftes mehr mögen als abstrakte Bildung. Und das ist gut so.

Eric-Emmanuel Schmitt zu lesen, tut mir gut. Nicht weil er menschlichen Alltag mit Zuckerguss überzieht, das wäre billig, sondern weil er mich bei den Gefühlen abholt und mich ahnen lässt, dass Glaube, Liebe, Hoffnung mehr sind als leere Worthülsen. Wenn das die offiziellen Religionen nicht mehr schaffen, dann braucht es eben Philosophen, Musiker und Schriftsteller wie Eric-Emmanuel Schmitt. 139 Seiten fürs eigene Gemüt, zum Verschenken und - ganz kitschig - für eine bessere Welt.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Joseph, ein siebenjähriger Jude, lebt mit seinen Eltern in Brüssel, z.Z. der Nazi-Okkupation. Mit gefälschten Papieren wird er einem katholischen Priester, Pater Bims, überlassen, um sein Leben zu retten, während seine Eltern inhaftiert werden. Im Waisenhaus des Paters lernt Joseph als angebliches katholisches Waisenkind die katholische, aber unter strenger Geheimhaltung auch die jüdische Religion kennen.Zwischen beiden entsteht eine tiefe Beziehung.Joseph ist gleichsam das Kind des Paters, der wie Noah, der die Tiere während der Sintflut vor dem Aussterben rettete, auch ihm dazu verhilft zu überleben und seinen Glauben weiterzugeben. Nach dem Krieg muß Joseph sich entscheiden, wohin er gehört.
Ein lesenswertes Buch mit philosophischen Betrachtungen, aus der Sicht des Kindes erzählt; humorvoll, trotz des ersten Themas.
s.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Judentum - Christentum
Ein Buch das sich von der Masse positiv hervorhebt!
Joseph Bernstein, ein 7-jähriger jüdischer Junge, wird vor der belgischen Nazi-Herrschaft in einem Internat mit... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von DorisD veröffentlicht
Die unerträgliche Seichtigkeit des Leins
...ist ja auch fast so schön wie 'Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran'. Da ist wieder ein kleiner Judenjunge, verhältnismäßig aufgeweckt, wie Judenjungen... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Bürgenstock veröffentlicht
Kindheitserinnerungen
Noah rettete mit seiner Arche Tiere vor dem Untergang. Pater Bims rettete in seiner gelben Villa im zweiten Weltkrieg elternlose Kinder. Joseph kam 1942 dort hin. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Gabriele Steininger veröffentlicht
Einfach bloß ärgerlich
Ja ja, ist ja alles subjektiv, aber ich muss doch mal gegensteuern.
Erstmal: Dieses Buch ist schlecht und holperig geschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2010 von Ausgeräumt
Pflichtlektüre - wunderbar
Es gibt nur ganz ganz wenige Bücher, die ich 2mal gelesen habe. Und dazu gehört dieses Buch.

Es spielt in Belgien zur Zeit des zweiten Weltkrieges. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2010 von Bücherfreundin
Wo ist das zauberhafte Gefühl?
Absolut begeistert war ich von dem ersten Buch von Eric-Emmanuel Schmitt, das ich gelesen habe. Das war "Oskar und die Dame in Rosa". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von fantafrau
Suuuper
Lesen!
Einfach superschön! Was soll ich viele Worte verschwenden, ein aufklärendes Buch was ans Herz geht. Kaufte direkt weitere Bücher vom Autoren.
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von GräfinZahl
Eine berührende Geschichte
... aus der naiven kindlichen Sicht des siebenjährigen jüdischen Jungen Joseph, der während der Besatzung der Deutschen in einem katholischen Internat in Belgien... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juli 2009 von jenna
ein kleines Wunder
139 Seiten liegen zwischen den beiden Buchdeckeln! Das Schriftbild erscheint eher groß! Aber was heißt das schon? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2008 von Jaydee
Gute Geschichte, schlecht erzählt.
Die Idee für die Erzählung ist gut: Der siebenjährige Joseph wird während des Holocaust in Belgien von einem Priester in dem Internat Gelbe Villa versteckt,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. September 2008 von Kasimar
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