Der Roman beginnt sehr gut und spannend, die Bedrohung ist ständig zu spüren. Wilson schafft eine tolle Atmosphäre. Der Konflikt zwischen den Protagonisten, die vielleicht ein wenig zu klischeehaft geraten sind, sorgt ebenfalls für Brisanz. Leider lässt das alles ab dem Zeitpunkt nach, ab dem Wilson allmählich preisgibt, was hinter dieser Bedrohung steckt. Es findet fast so etwas wie ein Bruch statt, in den Horrorplot mischen sich Fantasyelemente. Vieles, was den Reiz zu Beginn ausgemacht hat, gerät zur Staffage. Der Mittelteil zieht sich dann etwas hin, die zweite Hälfte des Buches hält nicht mehr das, was der Anfang versprochen hat. Insgesamt aber dennoch unterhaltsam, und wenn ich den Ärger über die vertanen Möglichkeiten in der zweiten Hälfte vergesse, kann ich mich gerade noch zu vier Sternen durchringen.