Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Kapitalistische Manifest
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Kapitalistische Manifest [Gebundene Ausgabe]

Johan Norberg
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Eichborn (März 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821839945
  • ISBN-13: 978-3821839943
  • Größe und/oder Gewicht: 22,4 x 16 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

CHANGE X

Seit einigen Jahren ist eine starke Antiglobalisierungsbewegung rund um den Erdball aktiv. Autoren wie Antonio Negri, Michael Hardt, Naomi Klein oder Noreena Hertz warnen vor den Folgen eines weltweit entfesselten Kapitalismus. Nur zaghaft haben sich bisher Wissenschaftler und Publizisten gegen die herrschende Antiglobalisierungsmeinung geäußert. Ein 28-jähriger schwedischer Historiker hat diesen Versuch jetzt unternommen und eine umfassende Verteidigungsschrift für die liberale Marktwirtschaft und den freien globalen Wettbewerb vorgelegt. In Schweden und Großbritannien hat das Buch bereits viel Staub aufgewirbelt. Vor allem, weil es mit aktuellen Statistiken nachzuweisen versucht, auf welchem klapprigen Gaul die Antiglobalisierer die Diskurspfade rauf und runter reiten.

Zum Beispiel, was die These betrifft, dass die Armen weltweit immer ärmer würden. "Das UNDP, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen, hat festgestellt, dass innerhalb der letzten 50 Jahre die Armut auf der Welt stärker als in den vorhergehenden 500 Jahren zusammen abgenommen hat", so Norbergs Antwort. Überdies habe die Zahl der in absoluter Armut Lebenden in den letzten beiden Jahrzehnten sogar um 200 Millionen Menschen abgenommen. Gemeint sind jene, die von weniger als dem, was heute einem Dollar entspricht, am Tag leben müssen. Norberg legt wie ein akribischer Buchhalter eine Zahlenreihe nach der anderen vor. Der Lebensstandard steige überall, von globaler Ungleichheit keine Spur.

Verantwortlich dafür sind Demokratie, allgemeines Wahlrecht und freie Meinungsbildung, die noch nie so verbreitet gewesen sind wie heute. Denn 120 Länder mit mehr als 3,5 Milliarden Menschen sind Demokratien mit einem Mehrparteiensystem und allgemeinem Wahlrecht. Die Hauptantriebsfeder sei eindeutig der globale Kapitalismus. "Je höher der Grad der wirtschaftlichen Liberalisierung in einem Land ist, desto größer ist die Chance auf mehr Wohlstand, schnelleres Wachstum, höheren Lebensstandard und längere Lebenserwartung. In den Ländern mit der größten wirtschaftlichen Freiheit sind die Menschen fast zehnmal so reich wie in den Ländern mit der geringsten Freiheit und leben mehr als 20 Jahre länger!" Für Norberg liegt die Konsequenz auf der Hand: Reißt die Handelsbarrieren und Zölle zwischen den Ländern nieder. Fördert den freien Handel. Nur so würden die Zurückgebliebenen und bisher Ausgegrenzten auf den globalen Wohlstandszug aufspringen können. Freihandel ist fairer Handel, Kapitalismus als beste Medizin für Entwicklungsländer, Protektionismus macht die Leute ärmer!

Irgendwann aber reißen die Zahlenreihen ab. Norberg schwingt sich zum Weltenretter auf, wird in seiner Argumentation überheblich und überzieht damit den Bogen. Die Euphorie, mit dem Kapitalismus die Welt von jeder Pein zu erlösen, wird so zur Allmachtsfantasie. Denn der Kapitalismus kann keineswegs alles lösen, auch wenn er in alle Ritzen der Gesellschaft vordringen will. Hier ist es nicht mehr weit, unmenschliche Arbeitsbedingungen als normal zu rechtfertigen.

Und so endet dieses kapitalistische Manifest dann doch nach schwungvollem Anfang in der Zwangslogik, die westliche Moderne auf alle Länder auszuweiten. Ökonomisch, da liefert Norberg gute Gründe, könnte es sicher zu mehr Wohlstand und Freiheit beitragen, kulturell und für den individuellen Lebensentwurf kann es zur Zwangskeule werden.

(c)changeX – Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft

Pressestimmen

"Wer solide Bescheid wissen will über die Globalisierung, ihre Form und ihre Folgen ... In diesem verdienstvollen Werk findet siche alles, was man zur kompetenten Auseinandersetzung bracht." (FAZ)

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Freiheitskämpfer Norberg 17. März 2008
Dem Kapitalismus sind grosse Verdienste zuzuschreiben: Wo auch immer der Staat freien Markt und freien Handel zuliess, gediehen nicht nur Wohlstand und Zufriedenheit der Bürger, sondern auch Menschenrechte, Demokratie, Gesundheit, länere Lebensdauer und Lebensqualität. Nur der Kapitalismus lässt jedem den Aufstieg offen und ermöglicht selbst Verlierern neue Chancen. Die wichtigsten Fähigkeiten dazu finden sich bei den Menschen selbst. Norberg belegt, dass sich oben genannte Erfolge umso eindringlicher einstellen, je intensiver sich die marktwirtschaftlichen Prinzipien entfalten konnten.

Sozialistische Weisheiten, wie jene, dass sich der Westen durch den Kolonialismus zu (illegalem) Reichtum verholfen hat, sind nicht nur ausserstande, den Reichtum der Schweiz, von Finnland, Taiwan oder Singapur zu erklären, sondern vermögen auch den nur relativen Reichtum von Spanien und Portugal nicht zu begründen. Hongkong, 1996 aus dem Kolonialstatut entlassen, hat seine ehemaligen Verwalter in Sachen Reichtum und Fortschritt mittlerweile abgehängt. Dass der unterentwickelte schwarze Kontinent in den letzten Jahrzehnten geradezu mit Subventionen überschwemmt wurde, wirft die Frage auf, ob denn gerade diese Geldsegen nicht den Boden für jene Missstände geebnet haben, die sie eigentlich bekämpfen sollten. Die Scheckbuchdiplomatie hat die Machthaber stets davon abgehalten, ihr Land einer Weiterentwicklung und damit westlichen Freiheiten und Wohlstand zugänglich zu machen. Stattdessen vermochten Potentaten und korrupte Diktatoren mit unserem gutgemeinten Geldfluss Prunkbau, den Wohlstandsbauch, die Mercedesflotte und das eigene Bankkonto zu erweitern, was im Ergebnis mit einer Subventionierung von Diktatur und Hunger gleichkommt. Zeitgemässe Solidarität mit der Dritten Welt hiesse, ihre Konkurrenz zu ertragen.

Weitere Punkte, welche von Norberg aufgegriffen werden: Kinderarbeit, medizinischer Fortschritt, Umwelt, Ressourcenverbrauch, Gesundheitswesen auf marktwirtschaftlicher Basis und international-staatliche Gesundheitsorganisationen (WHO), Entwicklungshilfe, Schuldenerlass, Vergleich der Wirtschaften Ostasiens und Afrikas...

Erkenntnisresistente Freizeitmarxisten, Antifas und Sozialisten finden in Norbergs faktenreich belegten Streitschrift schwer zu widerlegende Gegebenheiten. Im Gegensatz zu seinem kommunistischen Pendant vermag dieses Manifest einen glaubwürdigen Zeugen zu benennen: Die Realität. All jene werden sich an diesem Buch stossen, die - aus welchem Grund auch immer - den Menschen nichts zutrauen, nichts zutrauen wollen. "Es gibt nur wenige Ideen, die so elektrisierend sind wie die Idee der Freiheit und Selbstbestimmung. Wer erst einmal entdeckt hat, dass andere über Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte verfügen, ist in seinem Bestreben nach denselben kaum mehr zu bremsen" schreibt Norberg. Der Vormarsch der Freiheit und der daraus resultierenden Errungenschaften gehen einher mit einem Durchbruch an Wohlstand für die ganze Gesellschaft, denen kein staatliches Umverteilungsprogramm in seiner Wirkung auch nur ansatzweise nahekommt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
57 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Als ich diesen Titel bei uns im Buchladen sah, war ich eigentlich unterwegs, weil mich meine Schwester bat, ihr einen Roman für die Schule zu besorgen. Johan Norbergs Kapitalistisches Manifest hat mich jedoch bereits im Geschäft so in seinen Bann gezogen, dass ich später wiederkehrte, nur um es zu kaufen.
Zuhause wurde ich dann auch nicht enttäuscht: ich las das Buch bereits auf einen Satz zur Hälfte durch. Es ist herrlich zu lesen, wie Norberg mit den ganzen Globalisierungsgegnern abrechnet, die alle meinen, sie hätten die Weisheit für sich gepachtet. Diese ganzen freihandelsfeindlich eingestellten Personen gehen im Prinzip für Protektionismus und Staatswirtschaft auf die Straße, und das, obwohl die Geschichte doch hinreichend oft bewiesen hat: nur eine wirklich freie Marktwirtschaft führt zu Leistungsanreiz und somit zu mehr Wohlstand für alle.
Ich bin mir sicher: wenn diese Menschen einmal wirklich in einer solchen Wirtschaftsform gelebt hätten, würden sie heute für Kapitalismus und Freiheit auf die Straßen gehen.
Norberg nimmt in seinem Buch alle Theorien der Globalisierungsgegner systematisch auseinander, was er mit vielerlei Tabellen und übersichtlichen Grafiken äußerst überzeugend macht. Er belegt seinen Text mit vielen Fakten, ohne dass dies die Lesbarkeit in irgendeiner Form beeinträchtigen würde.
Mein Tipp also: unbedingt kaufen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rafael VL
Das Buch des schwedischen Politikwissenschaftlers und Sozial-Philosophen Johann Norberg ist populärwissenschaftlich geschrieben. Es ist also keine nationalökonomisch-wissenschaftliche Facharbeit, sondern eine für interessierte Laien verständliche historische bis aktuelle Darstellung der zunehmenden globalen Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich. Das Buch legt den Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen Aspekt, spricht aber auch die damit zusammenhängenden Entwicklungen im sozialen und kulturellen Bereich an. Es greift bestehende Probleme auf, skizziert falsche und richtige Ursachen-Analysen und widerlegt etliche Argumente anti-marktwirtschaftlicher Ideologen. Norberg träumt nicht vom perfekten Menschen oder von der idealen Gesellschaft (Utopie), verfällt aber auch nicht in destruktiven, radikalen Entwicklungspessimismus (Dystopie). Er stellt realistisch fest, welche Fortschritte durch fleißige Unternehmer und Arbeitnehmer in vielen Ländern mit entwicklungsfreundlichen Rahmenbedingungen (wie offeneren Märkten, Wettbewerbswirtschaft und Investitionsfreiheit) ermöglicht wurden. Gleichzeitig ignoriert er nicht die Probleme in vielen Entwicklungsländern, führt aber anhand einiger (leicht verständlicher) Statistiken und Entwicklungszahlen zu einer sachlich-fundierten Einschätzung: Nicht zu viel Globalisierung bzw. Marktwirtschaft, sondern zu viel Protektionismus, Abschottung vom (Welt-/Regional-)Markt, korrupte Staatsmonopolwirtschaft und schlechte politisch-rechtliche Rahmenbedingungen sind meist die Ursachen für das Zurückbleiben mancher Länder in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.
Insgesamt schreibt Norberg einerseits jung-idealistisch über ein Thema, welches ihm wichtig ist: Die Freiheit des Menschen und wirtschaftlicher Wohlstand nicht nur für die Länder, die schon durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu wachsendem Wohlstand (und davon finanziert) zu hohen sozialen Standards gekommen sind.
Er zeigt andererseits mit klaren Fakten und Zahlen von Ökonomen, Regierungen und der UN, dass Globalisierung nicht Ausbeutung und Verarmung bedeutet, sondern bei richtigen Rahmenbedingungen Wachstumschancen bieten und Anschluss an den Weltmarkt für heute noch zurückliegende Länder bedeuten kann.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
richtig schlecht bis unbrauchbar
Ich verstehe noch nicht ganz, wie die anderen Rezensenten darauf kommen, dass in diesem Buch etwas schlüssig nachgewiesen wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2008 von Sebastian Gühne
Kann ein Leben verändern
Wer in der Schule nur von den Gefahren der Globalisierung gehört hat, mit dem T-Shirt des Massenmörders Che Guevara rumlief, im Deutschunterricht Gudrun Pausewang lesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Bas Hayek
Gute Argumentationshilfe
Der Autor weist nach, dass die Marktwirtschaft das beste verfügbare Wirtschaftssystem ist. Dazu werden Unmengen von Statistiken zitiert, die allesamt aus seriösen Quellen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2006 von Frank Reibold
Solide Ausarbeitung!
Der Autor weist schlüssig nach, daß freie Marktwirtschaft Wohlstand und staatlicher Zwang Armut schafft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juli 2004 von "manuel_peters"
für laien...
sehr interresant, alle thesen werden mit empirischen studien untermauert und machen sie sehr anschaulich, leider verliert sich der autor in seinen beschreibungen lähmt damit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2003 von Arne Rajchowski
Kapitalistische Propagandaschrift
Dieses Buch als Manifest zu verkaufen ist mehr als anmaßend. Norberg bedient sich altbekannter neoliberaler Thesen und versucht sie anhand von Statistiken zu untermauern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2003 von "georg143"
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar