Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 5,13

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Das Kapital
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Das Kapital [Gebundene Ausgabe]


4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 7,95  
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  
Audio CD, Audiobook --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Parkland-Verl.,
  • ISBN-10: 3880599920
  • ISBN-13: 978-3880599925
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,9 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.210 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Karl Marx
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Karl Marx auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kapital von bleibendem Wert
Zum Ende eines jeden Jahres wird aufgeräumt. Auch vor dem Bücherschrank mache ich da nicht Halt. Zu jedem Jahreswechsel muß notwendig der ein oder andere Band seinen sonnenbeschienenen Platz im Regal gegen die Dunkelheit und Enge in einer der -- immerhin wohlsortierten -- Kisten auf dem Speicher eintauschen. Drei blaue Folianten mit dem Titel Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erworben 1980 von mir damals gerade mal 19-Jährigen (für, wenn ich mich recht entsinne, sage und schreibe zehn Ostmark -- kann das sein?-, zwangsumgetauscht gegen "unsere echte D-Mark"), haben bislang bei jeder Aufräumaktion ihren Platz verteidigen können. Und dies wird auch zum Ende dieses Jahres nicht anders sein, wenn mit dem Dezember das Jahrhundert und mit diesem -- wenn man es so rechnen will -- das Jahrtausend zu Ende geht.

Was (außer den zahllosen Zitaten) wird bleiben von Karl Marx nach dem Ende von so gut wie allen kommunistischen, ja auch nur sozialistischen Staatswirtschaften dieser Welt? Wird sich die Erinnerung an sein Werk mit dem Nachgeschmack des untergegangenen Totalitarismus im Osten Europas allmählich ganz im Nichts verlieren? Ich denke: Nein! Im Gegenteil wird irgendwann der Blick wieder frei werden für dieses Stück deutscher und europäischer Geistesgeschichte. Frei vor allem von der gegenwärtig noch reflexhaften Konnotation mit den ehemals real existierenden staatskapitalistischen Diktaturen, deren Führer ihren und ihrer Staatsdoktrinen Namen mit dem von Marx verbanden, ohne dass der sich noch hätte wehren können.

Das Kapital, zuerst erschienen zwischen 1867 und 1894, ist ohne Zweifel ein bedeutendes Zeugnis der Geschichte der Politischen Ökonomie als Wissenschaft. Und als solches wird es bleiben. Und bleiben wird es auch in meinem Bücherschrank. Auch im neuen Jahrhundert. Beladen freilich mit Erinnerungen, die nichts mit dem Werk und ebenso wenig mit seinem Autor zu tun haben: Mit dem geteilten Berlin des Jahres 1980, dem ersten Jahr des letzten Jahrzehnts der DDR. Hat das irgend etwas zu bedeuten? Nein! Denn: "Abstrakt strenge Grenzlinien scheiden ebensowenig die Epochen der Gesellschafts- wie der Erdgeschichte". (Karl Marx, Das Kapital, Berlin (Ost): Dietz Verlag 1980, Band 1, S. 391). --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Das Kapital
OA 1867–94 (3 Bde.) Form Sachbuch Bereich Philosophie
Kaum ein theoretisches Werk hat die Welt so stark verändert wie Das Kapital (Untertitel: Kritik der politischen Ökonomie) von Karl Marx. Es gab aber auch kaum eine Abhandlung, die ähnlich dogmatisiert und instrumentalisiert wurde. Nur den ersten Band konnte Marx selbst vollenden; Band 2 und 3 wurden von Friedrich R Engels editiert.
Inhalt: Marx zielte bei der Abfassung des Kapitals darauf, die zwanghafte Gesetzmäßigkeit der kapitalistischen Produktionsweise zu entschlüsseln. »Sie wissen es nicht, aber sie tun es« – dieser Satz aus dem ersten Kapitel kann deshalb als Präambel des ganzen Werks gelesen werden, einem mit ebenso viel theoretischem Scharfblick wie akribischer Genauigkeit vorgetragenen Versuch, der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer eigenen materiellen Existenzgrundlage zu vermitteln.
Marx verfolgte keineswegs das sozialreformerische Ziel einer – wie es abschätzig in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten aus dem Jahre 1844 (1844) heißt – »besseren Salairierung der Sklaven«. Seine Intention war eine andere: Es ging um eine Rückgewinnung jener Potenz, welche die Menschen als soziale und geschichtliche Wesen auszeichnet und sie befähigt, die Welt unter menschliche Bestimmungen zu setzen. Und es ging um die Aufhebung der Selbstentfremdung, die Abschaffung von willkürlichem Privileg und Elend, um einen Zustand, in dem der Produktionsprozess dem Menschen diene – nicht umgekehrt.
Schon Georg F. W. R Hegel hatte die Arbeit als Wesen des Menschen gefasst, sie jedoch, in einem weniger gegenständlichen als abstrakten Sinne, als Gedankenarbeit interpretiert. Marx, Hegel »vom Kopf auf die Füße« stellend, betrachtet hingegen die Seite der materiellen Reproduktion als Grundlage sowohl des gesellschaftlichen wie des individuellen Daseins. Sie umfasst einerseits die materiellen Produktivkräfte – Rohstoff, Werkzeug, Arbeitskraft –, andererseits die Produktionsverhältnisse, die gesellschaftliche Seite des Produktionsprozesses, die mit den jeweiligen Eigentumsverhältnissen identisch ist.
Marx geht in seiner Analyse von der Ware, der Elementarform des gesellschaftlichen Reichtums, und ihrem »Fetischcharakter« aus. Ein selbstverständliches, triviales Ding wie ein Tisch erweist sich, sobald es auf den Markt tritt, als ein »höchst vertracktes«. Als Ware ist es Träger von Wert. Dieser Wert existiert nur in der Vorstellung, dennoch scheint er den Dingen von Natur aus anzuhaften. Nicht anders geht es, im entfalteten Akkumulationsprozess, mit dem Kapital selbst. Der Wert, als Kapital, setzt seine Selbstverwertung in Gang und erscheint in der Form des Kapitalfetischs als »Geld heckendes Geld«. Indem Marx den Akkumulationsprozess des Kapitals ausleuchtet, zeigt er, dass die handelnden Personen, die bürgerlichen Wirtschaftssubjekte, Zwängen und Gesetzen folgen, die gleichsam hinter ihrem Rücken existieren. Mit der Analyse des Kapitals als dem »automatischen Subjekt« enthüllt er, dass auch die Fabrikbesitzer nicht Subjekt, sondern Objekt ihres eigenen Tuns sind. Das autonome Subjekt ist eine Illusion, solange sich die Menschen nicht zu einem Verein freier Produzenten assoziieren.
Wirkung: Was man zu Zeiten der weltweiten Blockbildung im Osten unter dem Namen des Marxismus-Leninismus praktizierte, hat wenig gemein mit den Intentionen eines großen Aufklärers, der für den »rohen und gedankenlosen«, den eben nur formalen, doktrinären Kommunismus nichts als Verachtung empfand. Starken Einfluss übten die Schriften von Marx, insbesondere die darin enthaltene Wert- und Fetischkritik, auf die Autoren aus dem Umfeld der Frankfurter Schule und, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, auf die internationale Studentenbewegung. K. L.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

20 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.5 von 5 Sternen (20 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

66 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der einflussreichsten Bücher aller Zeiten, 27. Oktober 2005
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Das Kapital" ist Karl Marx' wissenschaftliches Hauptwerk. Anders als etwa das "Kommunistische Manifest" ist es kein Aufruf zur Revolution, sondern eine äußerst umfangreiche, systematische und detailreiche Analyse und "Kritik der politischen Ökonomie", so der Untertitel. Entsprechend lange hat Marx dafür gebraucht: 15 Jahre arbeitete er allein am ersten Band. Marx versucht in seiner komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Dabei nähert er sich schrittweise über die Begriffe der Ware, des Tauschwerts und des Gebrauchswerts seiner berühmt gewordenen Arbeitswertlehre: Eine Ware, so Marx, ist so viel wert, wie die darin "geronnene" Arbeitszeit. Der Arbeiter muss, da er keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar an die Kapitalisten, die Maschinen und andere Produktionsmittel besitzen. Der Kapitalist will seine Waren nicht verkaufen, um andere Waren erwerben zu können, sondern um sein Geld zu vermehren. Das "geldheckende Geld", der kapitalistische Akkumulationsprozess steht im Zentrum der Marx'schen Kritik. Die Auswirkungen von Marx' Werk auf die Wissenschaften sind schon kaum zu überschätzen - diejenigen auf die weit reichenden politischen Umwälzungen in großen Teilen der Welt im 20. Jahrhundert in den kommunistischen Staaten erst recht nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


73 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Großer Denker, fader Autor, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das Kapital (Gebundene Ausgabe)
Mir ist dieses Werk in Form einer alten Ausgabe von 1898 rein zufällig in die Hände gekommen, und es hat dann gedauert, Zeit und Muße zu finden, sich durch diesen Schmöker durchzubeißen.
Zwar wird einem schon in der ersten Stunde klar, daß hier ein genialer Kopf gedacht hat, und mir fallen nur die Hauptwerke von Kant und Darwin ein, die auf mich persönlich eine so revolutionäre Wirkung hatten, andererseits fragt man sich am Ende einer jeden Seite schon: "Hätte der Mann das nicht verständlicher bzw. punktgenauer formulieren können?"
Als naturwissenschaftlich geschulter Mensch beeindruckt mich sein phänomenal scharfer analytischer Verstand, gleichzeitig macht mir die fehlende Knappheit seines Stils Mühe.
Gewiß, der Inhalt soll nicht unter der Weise leiden, wie er "unter das Volk gebracht" wird, aber in weiterer Konsequenz stellt sich einem die Frage, was gewesen wäre, wenn sich dieses so wichtige und unsterblich aktuelle Buch besser läse.
Jahrhundertelang war das gemeine Volk auf den Klerus angewiesen, der ihm aus dem so lebensbestimmenden Buch, der Bibel, vorlas, weil sie auf Latein geschrieben war.
Und Hunderte von Millionen vom Kommunismus Be- oder Getroffener
waren auf die Parolen ihrer Volksvertreter angewiesen, denn dieses Buch kann nur dem interessiertesten Leser empfohlen werden. Wer sich dennoch in den Marxismus vertiefen möchte, sei für den Anfang Literatur aus zweiter Hand empfohlen, "Marx light" sozusagen, erst dann sollte der geduldige Leser VIEL Zeit für dieses Werk nehmen.
Speziell zu dieser Ausgabe gilt, daß sie rundum gelungen ist, einen informativen Anhang mit ausführlicher Bibliographie, die beinahe unerläßlich ist, enthält und außerdem ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


51 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eines der bedeutendsten Bücher der letzten 200 Jahre, 25. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Kapital (Gebundene Ausgabe)
Die ersten etwa 200 Seiten machen einem den Einstieg sicherlich nicht einfach - eine Tatsache, über die sich Marx durchaus klar war und die er im Vorwort der ersten Ausgabe von 1867 ausdrücklich erwähnt hat. Danach wird das Buch über lange Abschnitte journalistisch-flott und man hat sich inzwischen an den marxschen Sprachduktus gewöhnt. Die marxsche Sprache ist übrigens keineswegs frei von Schönheit; Marx war jemand, der Sprache nicht nur verwendet, sondern gestaltet hat. Wenn man den trockenen Einstieg durchgehalten hat, stellt man auf einmal verwundert fest, dass das "Das Kapital" zu einem wirklichen Lesevergnügen geworden ist.
Peter Hoeg legt seiner Heldin Smilla anerkennende Worte in den Mund für die "almost feminine compassion", die sich in Marxs "Kapital" ausdrückt. In der Tat ist das Buch nicht nur analytisch, sondern auch ein moralischer Aufschrei gegen die Grausamkeit des Bestehenden. Dennoch ist es ein Männerbuch: geprägt von der Gewißheit, durch formale Logik die Welt erklären zu können, und voll von sarkastischem Humor. Mit der "Entbehrung" des Kapitalisten als Seitenhieb auf die Abstinenztheorie hat das Buch sogar seinen running gag.
Lohnt es sich heute noch, "Das Kapital" zu lesen? Auf jeden Fall, und sei es nur wegen der zahlosen Zitate von Unternehmern und deren Hofökonomen, die Marx bringt: Die Konkurrenz auf dem Weltmarkt nimmt zu, woanders wird billiger produziert, die Löhne der Arbeiter sind zu hoch und die Arbeitszeiten sind zu kurz. Kurz: Die Arbeiter leben auf zu großem Fuß und das wird der Ruin der nationalen Industrie werden. So klagten die Unternehmer-Vertreter 1867 und wenn Sie nicht gestorben sind, so klagen Sie noch heute - in ihrer Eigenschaft als "vernunftbegabtes, mit Verstand und Willenskraft begabtes Kapital", wie Marx sagen würde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar