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Das Kapital und Manifest der kommunistischen Partei
 
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Das Kapital und Manifest der kommunistischen Partei [Gebundene Ausgabe]

Karl Marx , Friedrich Engels
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kapital von bleibendem Wert
Zum Ende eines jeden Jahres wird aufgeräumt. Auch vor dem Bücherschrank mache ich da nicht Halt. Zu jedem Jahreswechsel muß notwendig der ein oder andere Band seinen sonnenbeschienenen Platz im Regal gegen die Dunkelheit und Enge in einer der -- immerhin wohlsortierten -- Kisten auf dem Speicher eintauschen. Drei blaue Folianten mit dem Titel Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, erworben 1980 von mir damals gerade mal 19-Jährigen (für, wenn ich mich recht entsinne, sage und schreibe zehn Ostmark -- kann das sein?-, zwangsumgetauscht gegen "unsere echte D-Mark"), haben bislang bei jeder Aufräumaktion ihren Platz verteidigen können. Und dies wird auch zum Ende dieses Jahres nicht anders sein, wenn mit dem Dezember das Jahrhundert und mit diesem -- wenn man es so rechnen will -- das Jahrtausend zu Ende geht.

Was (außer den zahllosen Zitaten) wird bleiben von Karl Marx nach dem Ende von so gut wie allen kommunistischen, ja auch nur sozialistischen Staatswirtschaften dieser Welt? Wird sich die Erinnerung an sein Werk mit dem Nachgeschmack des untergegangenen Totalitarismus im Osten Europas allmählich ganz im Nichts verlieren? Ich denke: Nein! Im Gegenteil wird irgendwann der Blick wieder frei werden für dieses Stück deutscher und europäischer Geistesgeschichte. Frei vor allem von der gegenwärtig noch reflexhaften Konnotation mit den ehemals real existierenden staatskapitalistischen Diktaturen, deren Führer ihren und ihrer Staatsdoktrinen Namen mit dem von Marx verbanden, ohne dass der sich noch hätte wehren können.

Das Kapital, zuerst erschienen zwischen 1867 und 1894, ist ohne Zweifel ein bedeutendes Zeugnis der Geschichte der Politischen Ökonomie als Wissenschaft. Und als solches wird es bleiben. Und bleiben wird es auch in meinem Bücherschrank. Auch im neuen Jahrhundert. Beladen freilich mit Erinnerungen, die nichts mit dem Werk und ebenso wenig mit seinem Autor zu tun haben: Mit dem geteilten Berlin des Jahres 1980, dem ersten Jahr des letzten Jahrzehnts der DDR. Hat das irgend etwas zu bedeuten? Nein! Denn: "Abstrakt strenge Grenzlinien scheiden ebensowenig die Epochen der Gesellschafts- wie der Erdgeschichte". (Karl Marx, Das Kapital, Berlin (Ost): Dietz Verlag 1980, Band 1, S. 391). --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Das Kapital" ist Karl Marx´wissenschaftliches Hauptwerk. Marx schrieb ganze 15 Jahre am ersten Band und versucht in seiner komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Inklusive des Textes "Manifest der kommunistischen Partei".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Das Kapital" ist Karl Marx' wissenschaftliches Hauptwerk. Anders als etwa das "Kommunistische Manifest" ist es kein Aufruf zur Revolution, sondern eine äußerst umfangreiche, systematische und detailreiche Analyse und "Kritik der politischen Ökonomie", so der Untertitel. Entsprechend lange hat Marx dafür gebraucht: 15 Jahre arbeitete er allein am ersten Band. Marx versucht in seiner komplexen Abhandlung hinter die versteckten Funktionsweisen des Kapitalismus zu kommen. Dabei nähert er sich schrittweise über die Begriffe der Ware, des Tauschwerts und des Gebrauchswerts seiner berühmt gewordenen Arbeitswertlehre: Eine Ware, so Marx, ist so viel wert, wie die darin "geronnene" Arbeitszeit. Der Arbeiter muss, da er keine Produktionsmittel besitzt, seine Arbeitskraft verkaufen, und zwar an die Kapitalisten, die Maschinen und andere Produktionsmittel besitzen. Der Kapitalist will seine Waren nicht verkaufen, um andere Waren erwerben zu können, sondern um sein Geld zu vermehren. Das "geldheckende Geld", der kapitalistische Akkumulationsprozess steht im Zentrum der Marx'schen Kritik. Die Auswirkungen von Marx' Werk auf die Wissenschaften sind schon kaum zu überschätzen - diejenigen auf die weit reichenden politischen Umwälzungen in großen Teilen der Welt im 20. Jahrhundert in den kommunistischen Staaten erst recht nicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Klassiker! 16. Oktober 2010
Von K. Roloff
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Für Leute, die sich mit dem wissenschaftlichem Solzialismus des 19. Jahrhunderts befassen wollen, ist dieses Buch eine wahre Bereicherung! Der einzige - aber logische - Knackpunkt besteht darin, dass vereinzelte Thesen mitlerweile durch neue Erkenntnisse überholt sind. Nichts desto trotz war Marx gedanklich seiner Zeit weit vorraus und erklärt ausführlichst, warum der Mensch im Liberalismus nicht in der Lage sein würde, sich von seinen wirtschaftlichen Fesseln befreien zu können.

Die Tatsache, dass in diesem Buch das geschriebene Deutsch teilweise Verständnisprobleme aufkommen lässt, ist angesichts des Erscheinungsdatums zu verzeihen. ;)

Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass dieses Buch wirklich nur für Leute geeignet ist, die sich für das Thema wirklich interessieren. Andernfalls kommt extrem schnell Langeweile auf.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Totgeschwiegen 26. August 2010
Von Escalade
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Muss für jeden der den Kapitalismus verstehen will, der verstehen will in welcher Welt wir auch heute noch Leben auch wenn Sozialsysteme die wahre Natur dieses System zu überdecken versuchen.

PS: Man muss wahrlich kein Kommunist (insbesondere im real-historischen Sinne) sein um dieses Buch mit Interesse lesen zu können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Ein Buch voller Irrtümer
Das Kapital ist zweifelsohne ein wichtiges Buch, diente es doch auch als wissenschaftliche Grundlage beim Aufbau des Kommunismus in verschiedensten Ländern, von Russland bis... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Felix Thommen veröffentlicht
Klügere Köpfe haben das bereits getan!!!
Klügere Köpfe haben das Werk ausreichend rezensiert und gewürdigt. Ich benutze es als Background-Information für meine berufliche - wissenschaftliche und... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Moormann veröffentlicht
Standardwerk der Ökonomie
"Das Kapital" ist eine Pflichtlektüre für jeden, der an Ökonomie und den Zusammenhängen unseres wirtschaftlichen Handelns interessiert ist. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von DorisD veröffentlicht
Das Kapital, Karl Marx
Die ungekürzte Ausgabe des Kapital aus der 2. Auflage von 1872 gibt einen realistischen Einblick in die Gedanken von Karl Marx vor der Beugung und veränderten Auslegung... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Joachim Antemann veröffentlicht
top!
ich denke mal das ich nicht sagen muss das das buch genial ist und das es nach meiner auffasung pflichtlektüre in schulen sein sollte.
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Milorad
Empfehlenswert
In der Theorie hat Marx Recht.
Lesenswert.
Ware in 1 A Zustand schnelle Lieferung.
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Fireman
Vorsicht Alleskönner!
Wer sich für wirtschaftlich-soziale Zusammenhänge interessiert kann hier mal reinschauen, aber bitte nur mit guter Sekundärliteratur.
Denn 1. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2007 von Andreas Holzschuh
Sehr gutes Werk - aber nur durchschnittliche Ausgabe
Karl Marx "Kapital" ist sicherlich eines der bedeutensten Werke zur Industrialiserung.

Es beschreibt die Missstände im 17 / 18 Jahrhundert und die Profitgier der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2007 von Christoph Purrer
Empfehlenswert
Ich empfehle das "Kapital" dem interessierten Leser, die Argumentation ist im Gegensatz zu vielen anderen Philosophen verständlich und leicht nachvollziehbar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2006 von Peter
Lang aber lesenswert
das kapital von karl marx: 800 seiten ökonomie des 19 jh.! für jeden intereesierten ein muss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2005 von Christopher Wimmer
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