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Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie: Das Kapital, Bd.2, Kritik der politischen Ökonomie Gebundene Ausgabe – 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 559 Seiten
  • Verlag: Dietz Vlg Bln; Auflage: 31 (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3320002635
  • ISBN-13: 978-3320002633
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 3 x 21,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47.207 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Im ersten Band war Gegenstand, wie der Mehrwert im einzelnen industriellen Kapital produziert wird. Dieser muss aber noch im Austausch - in der Zirkulationssphäre - realisiert werden. Dadurch ergeben sich verschiedene Phasen, in denen sich das Kapital befinden muss: die Produktions- und die Zirkulationssphase. In der zweiten Phase beziehen sich verschiedene Einzelkapitale aufeinander; die Form dieser Verhältnisse sind Gegenstand des zweiten Bandes des Kapital. Die Untersuchung dieser Verhältnisse führt zu der Frage, wie unter der Forderung beständiger Akkumulation von Mehrwert die Reproduktion der Gesellschaft verläuft.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 4. Mai 2010
Karl Marx hat nur den 1. Teil des Kapitals selbst fertiggestellt, die Teile 2 und 3 wurden von Engel ueberarbeitet und veroeffentlicht. Karl Marx versucht in seinen Ausfuehrungen die Gesetzmaessigkeiten der kapitalistischen Produktion zu definieren. Er beschreibt, analysiert und versucht diese Gesetzmaessigkeiten den Betroffenen zu vermitteln. Marx versucht durch seine Analyse ein Bewusstsein zu schaffen, an dessen Ende die Aufhebung der Selbstentfremdung steht und das Elend der Massen beendet wird. Der Produktionsprozess muss sich den Menschen anpassen und nicht umgekehrt, so seine These. Das was sich spaeter unter dem Begriff Marxismus/Leninismus oder Kommunismus in den Staaten des Ostblockes firmierte, hatte wenig zu tun mit der theoretischen Lehre Karl Marx und setzte nur die von ihm beschriebene Repression des Kapitalismus unter anderen Vorzeichen fort. Seine Ausfuehrungen haben auch heute noch Gueltigkeit, auch wenn sich die Methoden und Kompensationen zum Teil geaendert haben. Mammutwerk, dessen Lektuere auch auszugsweise Erkenntnisse bringt und zu den wisssenschaftlichen Standardwerken gehoert.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Januar 2006
Its ridiculous to criticise an unfinished work for lacking rhetorical flourishes. The remarkable achievement of book 2 is not how backward it is, but how advanced: Marx lays the theoretical basis for economic comprehension of the revolution in the 'Supply Chain', including just-in-time production, the quality revolution, EDI, ETF which have no theoretical anticipation by bourgeois economists. His difficult but remarkably prescient analysis of the 'Circuits of Capital' anticipates theoretically what bourgeois 'management science' has taken more than a century to arrive at in practice.
As for the wonderful marginal utility theory, it should be remembered that Stanley Jevons believed that capitalist crises occurred because of sun-spots! Marvellous! In fact, Marx had already criticised the marginal utility "theory of value" in his notes on Wagner. Bukharin continued this criticism in his 'Economic Theory of the Leisure Class' which engages in a systematic critique of neo-classical theory and by Grossmann in his 'Classical Political Economy and the Problem of Dynamics'. The problem with book 2 of Capital is not that Marx was behind the time, but that bourgeois minds have yet to catch up with it!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthias am 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf
Einmal abgesehen von der politischen Neigung eines jeden, denke ich das das Standardwerk von Karl Marx und seinem Kompagnon Friedrich Engels, das Kapital, seinen Weg in jene Bücherregale der Leute finden sollte welche sich für Politik und Ökonomie interessieren. Obwohl man aus heutiger Sicht ganz klar die Texte analysieren und verstehen kann wo die ökonomischen, oder auch menschlichen Fehler liegen, ist es doch sehr relevant beim Lesen die damalige Zeit und Denkensweise mit einzubeziehen. Für mich war es interessant das Kapital zu lesen, obwohl ich den Kommunismus als Alternative zur freien Marktwirtschaft nie in Betracht ziehen würde. Dennoch war es ein interessanter Einblick in die politische Denkweise der damaligen Zeit.
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16 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von pewis am 20. Dezember 2004
Marx entwickelt im zweiten Band des "Kapitals" aufgrund der im ersten Band eingeführten Terminologie ein abstraktes ökonomisches Modell, das sich in kleinteiliger und von Redundanz durchwobener Darstellung vor dem Leser ausbreitet. Es fehlen hier bis auf wenige Ansätze die Elemente flammender Sozialreportage und unterhaltsamer Häme über die bürgerlich-apologetische Ökonomie, die den ersten Band des "Kapitals" zu einem ausgesprochenen Lesevergnügen machen. Marx präsentiert sich im zweiten Band des "Kapitals" als ein Denker, der zufrieden in sein eigenes Theoriegebäude eingezogen ist. Vielleicht ist dieses Urteil ungerecht, denn das Buch wurde gar nicht von Marx herausgegeben, sondern erschien erst zwei Jahre nach seinem Tod: Der zweite Band des "Kapitals" wurde von Friedrich Engels aus Marxs Manuskripten zusammengestellt 1885 und in Druck gegeben.
Seit der Veröffentlichung des ersten Bandes des "Kapitals" 1867 hatte sich die bürgerliche Ökonomie auf veränderter theoretischer Grundlage neu formiert: Seit 1871 hatte sich die Grenznutzenschule gebildet, die ihren Hauptangriff gegen die Werttheorie Adam Smiths und David Ricardos führte - gegen genau die Wertheorie, auf der die Marxsche Ökonomie fußt. 1885 wäre also ein vortreffliches Jahr für einen neuen Beitrag zur Kritik der politischen Ökonomie gewesen.
Der zweite Band des "Kapitals" aber schlägt munter auf Angehörige vergangener Ökonomengeneration ein und ignoriert die sich gerade in jener Zeit ausbildende neoklassische Ökonomie. Die bürgerliche Wirtschaftswissenschaft hatte ihren Glauben an die segenbringenden Kräfte des Marktes theoretisch neu begründet, aber dieses Buch enthält keine Antwort darauf. Der Geist, in dem Engels hier Nachgelassenes kompiliert, ist nicht mehr der Geist der Kritik, sondern der Geist der Verehrung.
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