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Das Kaninchen bin ich (NTSC)

Angelika Waller , Alfred Müller , Kurt Maetzig    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,69
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Produktinformation

  • Darsteller: Angelika Waller, Alfred Müller, Ilse Voigt, Wolfgang Winkler, Irma Münch
  • Regisseur(e): Kurt Maetzig
  • Komponist: Reiner Bredemeyer, Gerhard Rosenfeld
  • Künstler: Alfred Thomalla, Manfred Bieler, Erich Gusko, Helga Krause
  • Format: Dolby, HiFi Sound, NTSC
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 15. November 2005
  • Produktionsjahr: 1965
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BYVPN6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.487 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

VideoMarkt

Nach dem Bau der Mauer 1961 verliebt sich die 19-jährige Ost-Berliner Kellnerin Maria Morzeck in den wesentlich älteren Richter Paul Deister. Maria durfte nicht studieren, weil Bruder Dieter wegen "staatsgefährdender Hetze" verurteilt wurde. Maria findet heraus, dass Deister der Richter war, will aber Liebe und den Fall auseinander halten. Deister schweigt, doch sein Verhalten macht klar, dass er Menschen nur benutzt. Dieter wird vorzeitig entlassen, schlägt Maria zusammen. Maria verlässt die gemeinsame Wohnung und will sich einen Studienplatz erkämpfen.

Video.de

Einer der Filme des Jahrgangs 1965, als in der DDR die gesamte Jahresproduktion ("Spur der Steine" und "Karla") verboten wurde. Das ironische Gesellschafts- und Justizporträt von Kurt Maetzig, Pionier des Defa-Films ("Ehe im Schatten", "Ernst Thälmann"), basiert auf dem in der DDR nicht erschienenen Roman von Manfred Bieler, der auch das Drehbuch schrieb. Die Dialoge und der von Maria (Angelika Waller) gesprochene Off-Kommentar sind pointiert und bissig. Die Verbotsfilme wurden damals "Kaninchenfilme" genannt. Die Uraufführung des Films fand schließlich 1990 nach der Wende statt.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schwierige Liebesgeschichte 1. Dezember 2009
Von Leergut
Format:DVD
Ost-Berlin 1961, kurz vor dem Mauerbau: Die hübsche und selbstbewußte Maria hat gerade ihr Abitur gemacht und möchte studieren, da wird ihr Bruder wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu drei Jahren Haft verurteilt. Folglich wird Maria der Studienplatz verweigert, und sie muß als Kellnerin arbeiten. Sie lernt jedoch den Richter Paul Deister kennen, der ihren Bruder verurteilt hat, und verliebt sich trotz dieser Tatsache in ihn. Die beiden beginnen eine Affäre, obwohl Deister verheiratet ist. Er weiß anfänglich auch nicht, daß Maria die Schwester eines von ihm Verurteilten ist. Als sie es ihm offenbart, wird ihre Beziehung kompliziert, denn dem privaten Glück stehen die politischen und gesellschaftlichen Umstände in der DDR, aber auch ihre persönlichen Überzeugungen entgegen.

Der Film erlangte nach der Wende einige Prominenz, da er in der DDR nie gezeigt worden war - 1965 wurden 12 DEFA-Filme, u. a. die "Spur der Steine", verboten und hießen daher "Kaninchenfilme" nach dem Titel des hier besprochenen Films. Tatsächlich wird darin ein heißes Eisen angepackt: die politische Justiz in der DDR; Fragen der Gerechtigkeit und der Angemessenheit von Strafe werden recht offen und konstruktiv diskutiert.

Aber auch abgesehen von der politischen Brisanz ist der Film von hoher handwerklicher und erzählerischer Qualität. Nicht zu oft, aber dafür pointiert, gibt es interessante Schnitttechniken zu bewundern, so geht z.B. eine Kamerafahrt durch einen leeren Saal nahtlos in die Fahrt durch den voll besetzten Saal über. Die charmante Hauptdarstellerin Angelika Waller trägt den Film durchaus, und gern ruht sich die Kamera in Nahaufnahmen auf ihrem Gesicht aus.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Szenen aus einem "(Ost-)Berliner Frühling" 31. Januar 2011
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Nach dem Roman "Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich" von Manfred Bieler produzierte die Gruppe "Roter Kreis" der DEFA 1965 unter der Regie von Kurt Maetzig in einer vorübergehenden Phase der Liberalisierung einen mutigen und auch heute noch sehenswerten Film, der sich in durchaus positiver Aufbruchsstimmung ungeschminkt mit den Problemen der schon fast paranoiden Verkrampfung einer herrschenden Schicht auseinandersetzte.

Die Geschichte verknüpft in einer Liebesaffäre das Schicksal und die persönliche Entwicklung des Richters Paul Deister (Alfred Müller), der die typische Opportunistenklasse der Oberschicht verkörpert, mit dem "normalen Volk", welches durch die Geliebte Maria Morzeck (Angelika Waller, 21) repräsentiert wird.

Marias Bruder Dieter war wegen "staatsgefährdender Hetze" vom Richter Paul Deister äußerst überzogen zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Maria wurde gleich mitbestraft: mit diesem Bruder darf sie natürlich nicht das erstrebte Slawistik-Studium antreten, sondern muss sich ihr Geld als Kellnerin verdienen. Den Richter lernt Maria zufällig kennen, erst, als die Affäre schon läuft, erfährt sie, dass es sich bei Paul um den Richter handelt, der ihren Bruder verurteilt hat.

Das Spannungsfeld zwischen der süß naiven jungen Liebe, der Neugierde, was nun eigentlich der Grund für die harte Verurteilung war, und der Versuchung, beim Geliebten für den Bruder einzutreten, wird feinfühlig und unaufdringlich herausgearbeitet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dieter Drewitz TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Der Film ist eine Literaturadaption des verbotenen Roman „Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich“ von Manfred Bieler, 1965 im DEFA-Studio für Spielfilme, Gruppe „Roter Kreis“ von Regisseur Kurt Maetzig verfilmt.

Er steht im Kontext einer vorübergehenden Phase der Liberalisierung in der DDR nach dem Mauerbau und dem VI. Parteitag der SED im Januar 1963. Jedoch verfolgte Leonid Iljitsch Breschnew seit 1964 einen deutlich starreren Kurs als sein Vorgänger Nikita Sergejewitsch Chruschtschow. Diese Kursänderung der Sowjetunion hatte auch Auswirkungen auf die DDR und ihre Kulturpolitik. Im Ergebnis des 11. Plenums des ZK der SED 1965 wurde fast die gesamte Jahresproduktion der DEFA (12 Filme) verboten. Alle verbotenen DDR Filme wurden später als "Kellerfilme" oder "Kaninchenfilme" bezeichnet.
Kurt Maetzig sah in dem Film zunächst seinen Beitrag zu „eine Demokratisierung unseres ganzen Lebens, ein Schritt hin zu einem demokratischen Sozialismus“, leistete als guter Genosse aber schließlich öffentlich Abbitte: „ Aber gerade in dem kritischen Aspekt, der mir der Stein der Weisen zu sein schien, um näher an das Publikum heranzukommen, lag ein Hauptpunkt des politischen Irrtums.“

In den aufschlussreichen Extras der DVD, die man sich in diesem Fall vielleicht vor dem Film ansehen sollte, sind ein kritisches Gespräch mit dem Regisseur und dem damals abgelösten Kulturminister, Bentzin sowie eine Dokumentation über die verbotenen Filme enthalten.

Die neunzehnjährige Maria Morzeck (Angelika Waller) arbeitet nach ihrem Abitur in Berlin als Kellnerin.
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