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am 17. Januar 2015
Das Buch zur E-M1 von Reinhard Wagner ist relativ umfangreich und deckt viele Bereiche rund um die E-M1 ab. Als etwas schwierig habe ich den Schreibstil empfunden, der teils doch sehr trocken ist und versucht witzig zu sein, was aus meiner Sicht selten gelingt. So bleibt ein gewollt und nicht gekonnt. Das es auch anders geht weiß jeder, der schon mal ein Scott Kelby Buch gelesen hat. Dessen Art mag vielleicht nicht jeder, doch er ist immer authentisch und technisch am Puls der Zeit und absolut praxisorientiert. Diesem Buch fehlt letzteres jedoch, wirkt es streckenweise übersachlich und wenig aus dem echten Fotografenalltag, was auch die langweiligen, teils unpassenden Beispielbilder belegen.

Was ich auch vermisst habe ist eine bessere Strukturierung ... es gibt teils eigene Kapitel für Themenbereiche wie die Einstellungen, die wichtigen Informationen sind jedoch verstreut im Buch. Besonderheiten der E-M1 wie LiveTime und LiveBulb werden aus meiner Sicht ebenfalls nur unzureichend angeschnitten, statt ihnen und den Alleinstellungsmerkmalen der E-M1 besser gleich ein eigenes Kapitel zu geben. Insgesamt hat das Buch wenig Charme und wirkt an vielen Stellen lieblos.

Doch nun kommt der entscheidende Nachteil (der Kindle-Version): es ist kein richtiges Ebook. Hier wurde völlig einfallslos das bestehende Layout der Printversion nach digital umgewandelt und dadurch so ziemlich alles vernichtet, was ein gutes Ebook ausmacht:

- Textfluss passt sich nicht dynamisch ans Gerät und das eingestellte Lese-Layout an
- Text ist unleserlich klein und wird beim Vergrößern unscharf!
- Es können keine Textstellen markiert werden
- Es können keine Anmerkungen gesetzt werden
- Es gibt keine Links

Dieses "Ebook" kann in der Kindle-App auf dem PC (Mac) erst gar nicht geöffnet/gelesen werden: "der Artikel ist mit diesem Gerät nicht kompatibel". Hallo, geht's noch!? Das Ebook ist auch auf einem Kindle Paperwhite nicht ohne Quälerei der Augen lesbar. Auf dem iPad geht es besser. Ein Verlag, der so was veröffentlicht, hat das Prinzip von Ebooks und die Bedürfnisse der Leser nicht im geringsten verstanden. Als Printversion wären es wohl 3 bis 4 Sterne geworden, doch die Kindle-Version ist ein schlechter Witz.
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am 9. Juni 2014
Habe von Panasonic zu Olympus gewechselt, da mein Schwerpunkt Fotografieren ist und nicht Video. Die Menüführung von Oly hat mich anfangs zeitweise zur Verzweiflung gebracht und daher wollte ich diese Buch unbedingt haben. Zwei Wochen Urlaub, das Buch durcharbeiten und viel ausprobieren, hat mich nun in meiner Entscheidung zu wechseln bestätigt.
Zum Buch selbst ist zu sagen, dass es 80-85% meiner Erwartungen getroffen hat. Die 43 Zeit habe ich "ausgelassen" und daher sind die Bezüge im Buch auf die entsprechenden Funktionen und Objektive zwar informativ, aber für mich persönlich nicht relevant. Bei einigen Erklärungen des Autors muss man ein wenig mitdenken, um den ausgelassenen Schritt (wie gesagt bin neu in der Oly Welt) zu erahnen.
Ich kann mich bei dem Punkt "rosarote Brille" den anderen Kommentaren anschließen, finde es aber nicht störend. Hier schreibt jemand aus Überzeugung und mit viel Leidenschaft ein sehr gutes Buch. Alle Bedürfnisse abzudecken ist ihm dennoch nicht ganz gelungen.
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am 24. August 2014
Die vielen, sehr positiven Rezensionen haben mich verleitet das Buch zu kaufen, kann ja nicht schlecht sein. Leider für mich ein ziemlicher Fehlgriff. Es gibt 2 grundlegende Techniken an so ein Buch ran zu gehen:
Entweder man arbeitet es von vorne nach hinten durch und schon ist die Kamera klar. Hier irritiert die Reihenfolge der bearbeiteten Themen und leider ist manchmal auch nicht klar, wie der Autor zum jeweiligen Menüpunkt kommt. Ein Übersicht über die Menüstruktur habe ich leider auch nicht gefunden -der Autor sagt stolz, dass er sie dem Leser ersparen will, aber manchmal hilft sie halt doch.
Aber das schlimmste: Es ist leider sehr, sehr trocken geschrieben.
Für mich ein sehr positives Beispiel einer Kamerabesprechung ist das über die Panasonic GM1 von Frank Späth. Nutzt mir nur leider nix.
Eine zweite Nutzungsmethode- man steht vor einem Problem und will Aufklärung wie man da ran geht. Auch hier war ich, obwohl vermeintlich nicht überanspruchsvoll nicht so zufrieden. Beispiel Intervallfunktion. Man kann unter diesem Punkt nicht viel einstellen. Toll wäre aber gewesen eine Anleitung wieviel Bilder gut sind um einen flüssigen Film (zB. Nachtsternenhimmel) aufzunehmen. Es wird nur die Funktion beschrieben nicht mehr.
Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Zusatzobjektive warum und welche. Hier wird nicht einfach runtergebetet und Kataloge nach gedruckt sondern klar Stellung bezogen. Gut!
Kurzresumee: Für mich viel zu trocken, zu wenige Bilder von Menüpunkten zum nachgehen, zu umständlich geschrieben, oft nicht nachvollziehbar. Schade eigentlich kostet ja doch etwas Geld. Werde noch etwas tiefer einsteigen, Tendenz ist eigentlich zu 3 Sternen, vielleicht gibts die dann noch.
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Der Autor ist ein Olympus-Kenner und arbeitet sich intensiv in die Kamerabedienung ein und kann auch einiges verständlich erklären.
Seine Fotos und Bildbeispiele sind nur leider total nichtssagend, technisch verspielt und animieren kaum zum fotografieren. Also ein "Kamerabuch für Bilder die begeistern" stelle ich mir ganz anders vor. Am interessantesten sind die Fotos von der Südhalbkugel, die der Autor nicht selbst gemacht hat.
Die rosarote Brille zum Hersteller Olympus ist unübersehbar. Das wird schön deutlich, wenn er auf einer knappen Seite die 25 Panasonic & Leica-Objektive anreißt – das sagt alles.
Das Buch ist anscheinend von Olympus gesponsert (wie auch immer) und so liest es sich auch, ein kritischer Abstand geht verloren. Der wirkliche technische Auseinandersetzung auch zu anderen Systemen und die tiefere Kenntnis werden nicht geboten, auch andere Hersteller als Olympus verstehen durchaus etwas davon Kameras, Objektive und Zubehör zu konstruieren. Olympus kann zwar in jüngster Zeit als besonders innovativ eingestuft werden, weil sie nur so Erfolg haben können.
Die E-M1 ist sehr gut aber auch sehr komplex einzustellen und schnell hat man im Menü etwas aktiviert, was zeitgleich andere Funktionen blockiert – darauf geht der Autor zum Glück häufiger ein. Neulingen wird es sicher helfen, aber Neulinge werden kaum mit einer E-M1 für 1500€ beginnen.
Immerhin sind auf den ersten Blick keine wesentlichen Fehler und Halbwahrheiten zu entdecken.
Die Objektive handelt er allzu kurz ab, geht auf Samyang, Kowa, Yasuhara und andere Spezialitäten gar nicht erst ein und beschwört noch die FT-Phase von Olympus.
Das Zubehör-Kapitel kommt mir viel zu knapp, dafür wird das Fotografieren mit Blitz sehr ausgeweitet. Die wirklichen Tipps bekommt man nur mit, wenn man alles intensiv liest und auch zwischen den Zeilen und hinter dem Rosa stöbert.
Für mich etwas lieblos dargestelltes Fachwissen auf 320 Seiten mit knapp 2 Kilo Gewicht – in dieser Art haben sich Bücher tatsächlich überlebt, zumal schon bald die nächste, technisch ausgereiftere Kamera kommt.
Ich finde so ein Buch hat zu wenig Substanz und kann nicht aktuell sein, ohne zusätzliche Recherche fehlt einem einiges.
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am 28. Mai 2014
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und weil es ab dem Start für mich nicht physisch greifbar war, habe ich mir das Buch online von der Verlagsseite geholt.

Ich habe für das Buch über 3 Wochen gebraucht, weil es so staubtrocken war und ich mich durch fast jede Seite durchquälen musste. Besonders schlimm empfand ich den Teil, in dem die Menüs erklärt wurden. Aus meiner Sicht wurden keine vernünftigen Zusammenhänge erläutert, sondern einfach ein Funktion nach der anderen abgehandelt. An ein paar Stellen wurde dann plötzlich auf ältere Passagen im Buch hingewiesen, was ich als äußerst lästig empfand. Wenn man schon ein "halbes" Buch über die verschiedenen Menüs schreibt, kommt es auf die 5 Seiten auch nicht mehr an.

Der Teil mit dem "nützlichen" Zusatzequipment erinnert mich an einen eingeschobenen Werbeblock, den man sich auch hätte sparen können.

Insgesamt stellt das Buch für mich ein etwas besseres Handbuch dar und vermittelt keine Freude an der Fotografie bzw. an der E-M1.

Fazit: Wer mit der Kamera überhaupt nicht zurecht kommt, kann das Buch erwerben. Allen anderen E-M1 Nutzern empfehle ich das ANDERE Buch von dem Autor mit dem ähnlichen Nachnamen :-)
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am 28. September 2014
Das "Kamerabuch" ist eigentlich ein Plagiat des Kamerahandbuchs. Hier wurde wohl versucht, mit möglichst wenig Arbeit einen größmöglichen Umsatz zu erzielen. Außerdem sind die Beispielbilder oft unpassend zum Text und wirken so, als seien sie von einem Anfänger fotografiert worden. Ärgerlich ist schließlich, dass das Buch wohl in PDF formatiert wurde, weshalb man die Seiten nicht richtig blättern kann und sie auf Kindle auch (ohne Kopfschmerzen) nicht lesbar sind. Enntäuschend, das sich der Autor über den Leser keine Gedanken gemacht hat.
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am 27. Januar 2016
Habe den Fehler gemacht die Kindle Edition zu laden. Oje oje kann ich nur sagen, auf dem Paperwhite überhaupt nicht lesbar, auf dem Tablet besser erkennbar aber nicht brauchbar. Leute kauft die gedruckte Fassung.
Ein Stern weil so etwas in elektronischer Form angeboten wird obwohl die Schrift nicht erkennbar ist.
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am 12. März 2016
Wenn man 0 Sterne geben könnte würde ich dies tun!
Was nicht am Inhalt sondern an dem Format des Buches liegt.
Es als eBook zu bezeichnen ist schlechthin eine Frechheit.
Ein normales PDF was auf einem Kindle so gut wie nicht lesbar ist!
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am 17. September 2014
Reinhard Wagner ist etwas Seltenes gelungen. Ein (Hand-)Buch für Profis und Amateure gleichermassen zu verfassen. Ich habe gerade erst angefangen, mich in die Menütiefen meiner E-M1 vorzuarbeiten, dabei hat mir das Buch sehr geholfen.

Zwar ist das offizielle Handbuch für die E-M1 erschöpfend, es wird auf alle und jede (und davon gibt es reichlich !) Einstellmöglichkeiten der Kamera eingegangen. Was definitiv zu kurz kommt, ist jedoch die Beschreibung der Auswirkungen, welche die jeweilige Einstellung auf das fertige Bild und die Bedienbarkeit der E-M1 hat.

Das ist in Wagners Buch vollumfänglich gelungen. Er bietet eine Grundlagenbeschreibung des Arbeitens mit der E-M1, eine sehr nützliche Basiseinstellung und eine erschöpfende Diskussion der Menüeinstellungen (und deren Auswirkungen). Das ist bei der E-M1 nicht zu unterschätzen, da Herumprobieren bei diesem Gerät sehr schnell dazu führen kann, dass die Kamera gar nicht mehr bedienbar ist.

Dazu gibt es kritische Betrachtungen der gängigsten mFT- und FT-Objektive (das Zuiko 40-150/2.8 Pro ist noch nicht enthalten), die es dem Einsteiger ermöglichen, eine sinnvolle und bezahlbare Auswahl zu treffen.

Weniger interessiert hat mich das Kapitel zum professionellen Blitzen.

Wem das alles noch nicht reicht, dem empfehle ich den ausgezeichneten Blog und das Oly-Forum von Reinhard Wagner.

Ich stehe zwar noch ziemlich am Beginn meiner Erfahrungen mit der E-M1 (und dem Buch) und habe beide noch nicht "komplett durch", aber der Anfang war positiv und vielversprechend.

Nebenbei hat Wagner einen humorigen, leise ironischen Schreibstil, der mir mehr als einmal ein Grinsen ins Gesicht getrieben hat. Das hilft einem über die stellenweise zwangsläufig etwas theoretischen Ecken und Kanten des Buchs hinweg. Trocken und langweilig ist anders !

Obgleich bekennender Kindle-Fan, konnte ich mich doch nicht zur (deutlich günstigeren) Kindle-Ausgabe durchringen. Die Vorstellung, ein Kamera-Handbuch mit dem SW-Display des Kindle lesen und mir vor allem die Bilder anzusehen, hat mich abgeschreckt. Aber angesichts des Preises der Kamera und deren Möglichkeiten ist der (sicher recht hohe) Preis immer noch angemessen, zumal das Buch qualitativ recht hochwertig ausgestattet ist.

Ein "Muss" für den Oly-Fan.

EDIT 9.12.2014: Inzwischen habe ich Buch und E-M1 schon eine Weile in Gebrauch und mich zwangsläufig mehr und mehr mit den Einstellmöglichkeiten der Kamera befasst (bzw. befassen müssen). Zwar ist das Buch mittlerweile nicht mehr ganz aktuell, seit FW 2.0 gibt es einige hier nicht dokumentierte Funktionen (z.B. Keystone-Korrektur, Capture, bestimmte Artfilter usw.), es ist aber immer noch "die" Informationsquelle, wenn ich mich wieder einmal verheddert habe oder etwas Neues ausprobieren will. Und wie schon gesagt: was nicht im Buch steht, gibts aus erster Hand (Reinhard Wagner) oder direkt von vielen Anwendern im Oly-Forum.

EDIT 30.06.2015: Nach FW-Update 3.1 hat Reinhard Wagner allen Käufern der Papierauflage einen kostenlosen Download des neuen E-M1-Buchs zur FW 3.1 angeboten. Das nenne ich Kundenorientierung und Service ! Ich würde jetzt auch 6 Sterne geben.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Mai 2014
Exzellent und sehr vielseitig. Hat man an der Olympus E-M1 OM-D Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT LCD-Display, True Pic VII Prozessor, Full-HD, HDR, 5-Achsen Bildstabilisator) nur Gehäuse schwarz einiges einzustellen so bringt auch dieses Buch einiges 'auf die Waage'.

Für mich war schon das Auspacken mit einem 'Ohh' verbunden, denn das Buch ist schwer und sieht hervorragend aus. Die 320 Seiten und das Hardcover haben schon 'Gewicht'. Das Buch ist hervorragend verarbeitet und auch der Druck ist exzellent. Alleine so, ist das Buch schon sein Geld wert und setzt sich für mich wohltuend von den üblichen Heftchen ab.

Zum Inhalt. Alleine das ausführliche Inhaltsverzeichnis ist acht Seiten lang und zeigt, in welcher Tiefe hier das Thema OM-D EM-1 behandelt wird. Es wird alles, inklusive Video ausführlich behandelt.

Einstell-Tipps sind teilweise Zweieinhalbseiten lang beschrieben, wie z.B. beim Bildstabilisator. Sehr gut gefällt mir auch die ausführliche Beschreibung der unterschiedlichen Arbeitsweise des Kontrast- und Phasenautofokus, dem Herr Wagner alleine 20 Seiten widmet. Dies ist für mich eines der wichtigsten Punkte an der Kamera überhaupt, da die OM-D E-M1 die erste Kamera ist, die FT und mFT Objektive vollwertig unterstützt, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Da die Arbeitsweise des Kontrast- und des Phasenautofokus je nach Objektivtyp ausgewählt wird aber die Arbeitsweise komplett unterschiedlich ist, sollte man die Unterschiede, meiner Meinung nach, schon kennen, um die Objektive optimal mit der Kamera nutzen zu können.

Die Olympus FT und mFT Objektive werden auf 16 Seiten beschrieben. Dazu kommen ausgewählte Fremdfirmen, namentlich Panasonic, Sigma und Voigtländer auf je einer Seite. Für die FT/mFT Objektive wieder keine 'stumpfe' Auflistung nach Olympus Katalog, sondern eine kurze Einschätzung der Objektive aus eigener Erfahrung gepaart mit tiefgehendem Fachwissen, welches vor den Objektiven, auf 21 Seiten, in seinen Grundlagen erklärt wird.

Das gesamte Kapitel 'Einstellungen im Kameramenü', das ausführlich die Einstellungen beschreibt und auch teilweise mit passenden Beispielen bebildert, ist alleine 108 Seiten lang (!).

Das Buch setzt sich wirklich sehr von den mir bisher bekannten - allerdings auch günstigeren - Kamerabüchern ab, die sich um einen Standardteil, wie fotografiere ich schöne Bilder - meist für Anfänger - gruppieren und jeweils in drei Zeilen, dann das Kameramenü Punkt für Punkt durchgehen und schließlich in einer Objektiv- und Zubehörübersicht gipfeln. Dieses Buch ist etwas ganz anderes und mit solchen reinen Einstellbüchern nicht zu vergleichen. Alleine der Umfang spricht schon dagegen und ist mitnichten mit den üblichen Allgemeinplätzen gefüllt.

Ich erwarte bei einem Buch über die EM-1 eine sachliche Beschreibung der Features und der Vor- und Nachteile der Kamera. Wo sind die Grenzen der Kamera? Genau das tut der Autor und das erwarte ich auch von dem Buch, wobei das ungeheure Fachwissen von Herrn Wagner zum Vorschein kommt, von dem der Leser profitiert.
Nur ein Beispiel dazu, was ich damit meine. Auf Seite 27 steht z.B. folgender Satz über die Funktionsweise des Kontrastautofokus, nachdem dieser haargenau erklärt wurde, wie er genau arbeitet, Zitat Anfang: "So narrensicher das klingt - dieses Vorgehen hat ein paar Fallstricke", Zitat Ende. Danach werden genau diese Fallstricke erklärt. Dies ist nur ein Beispiel von vielen und zieht sich durch das gesamte Buch.

Trotzdem noch eine Warnung an all diejenigen, die eine schnelle Referenz zum Einstellen der Kamera suchen. Das dürfte mit diesem Buch etwas schwierig werden, denn die OM-D E-M1 ist eben eine wirklich komplexe Kamera und viele Einstellungen beeinflussen sich gegenseitig. Daher ist z.B.der Tipp von Reinhard Wagner im Buch zum komplett Reset der Kamera Gold wert und ich habe ihn schon selber verwenden müssen, muss ich gestehen. Leider landet man durchaus am Anfang mit der Kamera schnell im 'Nirwana' und da ist dieser Tipp, der meines Wissens nach nicht in der Bedienungsanleitung zu finden ist, sehr hilfreich.
Ich persönlich würde sagen, man muss das Buch wirklich lesen, dann bekommt man die volle 'Breitseite' an geballtem Wissen, was bei dem Umfang sicherlich einige Zeit 'zum Setzen' benötigt. Die Kapitel die man nicht benötigt - wie z.B. Video für mich - kann man ja einfach weglassen. Gut, dass es sie aber gibt. Wer weiß heute schon, ob er nicht später mal Lust darauf hat Videos zu machen und dann froh ist, diese Kapitel schon im Buch zu haben?

Mein Fazit: Für mich als Buch für die OM-D E-M1 in jeder Hinsicht sehr gelungen und aufgrund der sehr guten und hilfreichen Informationen und der Qualität des Buches selbst, sehr zu empfehlen.
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