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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Famoses, unterhaltendes Alterswerk,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Königskind (Gebundene Ausgabe)
Schon seit fast einem halben Jahrhundert hat der Franzose Robert Merle eine weltweit unüberhörbare Stimme, und mit Romanen wie "Der Tod ist mein Beruf", "Malevil", "Madr pour" und natürlich "Die geschützten Männer" hat er sich auch bei seinen ostdeutschen Lesern nachdrücklich empfohlen. Beim Berliner Aufbau-Verlag wird derzeit das Alterswerk des Neunzigjährigen, eine lose Folge von Romanen unter dem Motto "Fortune de France" herausgegeben, und mit "Das Königskind" liegt nunmehr der fünfte Band dieser Reihe in der vorzüglichen deutschen Übersetzung von Christel Gersch vor. Als zu Beginn des 17. Jahrhunderts Ludwigs Vater Henry, seines Zeichens König von Frankreich und verheiratet mit der nach Macht strebenden Maria von Medici, ermordet wird, beginnt für den Jungen eine schwere, an Demütigungen, Unterdrückung und Herzenskälte von Seiten der Mutter reiche Zeit, bis er sich schließlich sieben Jahre später durch einen Staatsstreich an die legitime und ihm in der Erb- und Thronfolge zustehende Position des Monarchen bringen kann. Dabei hat der sympathische Junge, dessen schwere Kindheit Merle mit viel Verständnis und gelungenen Einbindungen in die damalige Zeit schildert, vor allem einen Helfer, seinen Ersten Kammerherrn Pierre-Emmanuel, dessen Geschichte es vor allem ist, die hier erzählt wird. Ohne je auszuufern gestaltet Robert Merle in seinem Roman ein wundervolles, farbenfrohes und obendrein spannend erzähltes Geschichtspanorama aus einer längst vergangenen Zeit, das den Leser in ein Frankreich der Glaubens- und Machtkämpfe entführt und ihm dort unterhaltsame Stunden bereitet, nicht zu vergessen den Zuwachs an gut recherchierten Fakten, den er für sich verbuchen kann. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Abenteuer zwischen Seidenröcken und Weltpolitik.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Königskind: Roman (Fortune de France) (Taschenbuch)
Robert Merle hat mit der Fortune de France Reihe wiedermal eine Glanzleistung hingelegt. Er erzählt spannend und eindringlich. In "Das Königskind" beschreibt Pierre de Siorac, der erster Kammerherr des Königs wird, wie Ludwig sich von der Herrschaft seiner Mutter befreit und selber die Regierungsgeschäfte in die Hand nimmt. Wer dieses Buch gelesen hat, verwechselt die französischen Könige nie mehr!!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vom Königskind über Kindkönig zum König,
Von timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Das Königskind: Roman (Fortune de France) (Taschenbuch)
"Meine Herren, Ihr wisst, wie dieses Land regiert wird, wie wenig meine Person geachtet wird und dass man mir keinen Teil an den Geschäften des Reiches gewährt. Dem muss abgeholfen werden!"(Ludwig XII. gegenüber seinen engsten Vertrauten) Die Romanhandlung beginnt am 27.05.1610, dem Tag der Hinrichtung Ravaillacs, dem Mörder "Henri Quatres" und der darauf erfolgten Salbung seines neunjährigen Sohnes Ludwig XIII. in Reims.... ......für den seine Mutter Maria von Medici als Regentin eingesetzt ist. Ihr Favorit Concino Concini, Marqis D'Ancre übt jedoch großen Einfluss auf sie aus und lässt sich von ihr reich beschenken. Die Großen (Seigneurs) des Landes verfolgen eigene Machtinteressen. Sie lassen sich ihre Anwesenheit bei Hofe gut bezahlen und verwenden die so erhaltenen Mittel zum Aufstellen von Truppen. Der von Heinrich IV. für Notzeiten angesammelten Staatschatz und die Kriegskasse werden dadurch allmählich verschleudert und die von ihm aufgebaute Einigung des Landes droht zu zerfallen Die machtgierige Maria von Medici, die auch ihren anderen Kindern keine mütterlichen Gefühle entgegenbringt, hält in den folgenden Jahren ihren Sohn Ludwig als "das Kind" bewusst klein und unterlässt jegliche Erziehung, die ihn auf die Wahrnehmung seines Königtums vorbereiteten könnte. Als Nichte Kaiser Karls V. selbst habsburgerischer Abstammung, verheiratet sie den 14-jährigen Ludwig und dessen 12-jährige Schwester Elisabeth in einer Doppelhochzeit mit den Infanten des spanischen Erbfeindes. Dem von Agenten seiner Mutter ständig bespitzelten vermeintlichen Kind gelingt es jedoch einen engen Kreis von Vertrauten um sich zu scharen und durch einen Gewaltakt am 23.04.1617 auch faktisch zum König zu werden. "Das Königskind" ist der zweite Teil der Memoiren des Chevaliers Pierre-Emanuels de Siorac, der als Erster Kammerherr zu einem engen Vertrauten des jungen Königs wird. Pierre-Emanuel ist entgegen seinem nunmehr hundertjährigen Großvater Jean und seinem Vater Pierre, die keinem Liebesabenteuer aus dem Weg gingen, allein seiner Ulrike von Lichtenberg in treuer Liebe verbunden....... Der im Frühjahr 2004 verstorbenen Autor Robert Merle hat auch mit dem achten Teil (von insgesamt 13) seines Epos "Fortune de France" einen Roman geschaffen, der aufgrund seiner Präzision das Prädikat "historisch" vollauf verdient. Der Leser erhält einen Einblick in die Machtverhältnisse Frankreichs des frühen 17. Jahrhunderts und wird Zeuge der letzten Versammlung der Generalstände (vor 1789), bei der erstmals ein gewisser Armand Jean du Plessis auftritt, der später als Kardinal Richelieu zum Architekt des Absolutismus werden soll. Psychologisch interessant ist besoners die Darstellung des Verhältnisses zwischen dem jungen König und seiner Mutter und wie sich Ludwig schließlich dieser demütigen Bevormundung entledigt. Der spannende Roman bietet zudem Information über Vorgeschichte und Hintergrund für die Alexandre Dumas Klassiker "Die drei Musketiere" und "Der Mann mit der Eisernen Maske" und ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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