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Das Königshaus der Monster: Roman [Taschenbuch]

Jonathan Barnes , Biggy Winter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. März 2010
Dieser Roman kündet vom Untergang des britischen Königshauses, vom letzten Krieg, von der Vernichtung unserer Welt. Serienkiller in Schuluniformen treiben ihr Unwesen genauso wie Männer mit Fischköpfen, mörderische Rockmusiker und körperlose Agentinnen. Und da ist Henry, ein gelangweilter Archivar im öffentlichen Dienst. Er ist auserwählt, dem Grauen Einhalt zu gebieten. Doch Sie, verehrte Leser, dürfen ihm nicht vertrauen! Er ist ein Lügner. An seinen Händen klebt Blut – das Blut der ganzen Welt … Jonathan Barnes erschafft eine einmalige Mischung aus Fantasy, Horror und Literatur.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492267505
  • ISBN-13: 978-3492267502
  • Originaltitel: Domino Men
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 511.845 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jonathan Barnes, Anfang dreißig, graduierte in Oxford in englischer Literatur und ist freier Kolumnist für mehrere britische Tageszeitungen und Magazine. Nach seinem Debütroman »Das Albtraumreich des Edward Moon« ist auch sein zweiter Roman, »Das Königshaus der Monster« mit großem Erfolg bei Piper erschienen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vertraue dem Programm 22. Juli 2009
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Henry Lamb ist ein Antiheld wie er im Buche steht. Fast 30 arbeitet er in der staatlichen Archivverwaltung und ist ein Absoluter Beginner, also eine männliche Jungfrau. Dabei fing sein Leben so gut an. Er war Kinderstar in einer Serie, auch wenn er immer nur einen Satz sagen musste "Ich war's nicht. Großvater war's."
Henry ist unsterblich in seine Hauswirtin Abbey verliebt und hofft jeden morgen, dass er sie sieht, bevor er zur Arbeit geht. Das einzige, was ihn wirklich belastet ist, dass sein geliebter Großvater im Koma liegt.
Henrys Leben könnte so wunderbar langweilig weitergehen, wenn er nicht plötzlich versetzt würde und zwar zu einer Abteilung namens "Das Direktorium". Plötzlich findet Lamb sich als Agent dieser geheimen Organisation wieder und soll die Welt retten. Auch die beruhigende Zusprache seiner Kollegin Barbara "Das Direktorium nimmt nur die Besten. Die Spitzentalente. Die Wunderkinder [...] Und natürlich Sie Henry" (S. 294) kann ihn nicht wirklich beruhigen, denn nichts in seinem Leben ist Zufall und hinter allem steckt sein Großvater, der dummerweise im Koma liegt.

Diese Geschichte ist keine direkte Fortsetzung von "Das Alptraumreich des Edward Moon", sondern spielt 2007. Dennoch begegnen einem einige bekannte Gesichter aus "Edward Moon" wie der Chef des Direktoriums, der nun 175 Jahre alt ist und in einem riesigen Tank im "London Eye" schwimmt oder die mörderischen Zwillinge Hawker und Boon. Jonathan Barnes erweitert sein Kabinett an kuriosen Charakteren um ehemalige Professoren, die nun als Taxifahrer arbeiten, drogensüchtige Prinzen, aus dem Jenseits zurückgekehrte Agentinnen und töpfernde Agentinnen im Ruhestand.
Auch die Darstellung von Gewalt bleibt wie im ersten Teil sehr drastisch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Antwort ist... ja 25. Oktober 2010
Von basssopran TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Henry Lamb ist ein kleiner Angestellter in einem Archiv. Er wohnt zur Untermiete und ist in seine Vermieterin verliebt, vermutet aber, dass sie an einem blassen Langweiler wie ihm kein Interesse hat. Alles ändert sich, als sein Großvater ins Koma fällt. Plötzlich wird er in eine andere Abteilung versetzt, "Das Direktorium", er findet ein geheimes Tagebuch im leer stehenden Haus seines Großvaters, das in Flammen aufgeht, Leute fallen vom Himmel und er wird seinem neuen Chef vorgeführt, der ihm eröffnet, er sei des Landes letzte Hoffnung: er müsse als Agent einen Krieg verhindern. Denn das Königshaus plane, ganz London einer feindlichen Macht zu überschreiben. Für kleinere Gegenleistungen, deren Echtheit und Effektivität nicht nachzuweisen sind. Ein paralleler Handlungsstrang erzählt von einem windigen Typen, der den Prinzen von Wales gefügig und abhängig macht.
Obwohl ich Geschichten dieser Art eigentlich nicht lese, fand ich das Buch sehr spannend, ausgesprochen eloquent und gewandt geschrieben, teilweise witzig, ein bisschen düster und sehr britisch. Alle kleinen Handlungsstränge führen irgendwo hin und werden am Ende noch einmal gebraucht, manche auch für sehr überraschende Wendungen. Das einzig Störende waren diese vorausgreifenden Unkungen - ich ahnte ja nicht, dass ich ihn nicht wiedersehen würde" oder heute weiß ich, dass er Recht hatte", davon gab es ein paar zu viel.
Und der Klappentext hat sowas von gar nix mit der Geschichte zu tun...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stevo
Format:Gebundene Ausgabe
London 2007
Henry Lamb macht seinem Namen alle Ehre. Er ist wahrscheinlich der harmloseste Mensch, den man sich vorstellen kann und fristet ein langweiliges und völlig ereignisloses Beamtendasein. Das einzig aufregende in seinem Leben ist seine attraktive Hauswirtin, doch mit der weiß Henry Nichts anzufangen.
Doch ein schwerer und überaus mysteriöser Unfall seines Großvaters bringt sein Leben gehörig durcheinander. Das streng geheime Direktorium tritt an ihn heran und rekrutiert den ahnungslosen Henry, der plötzlich mitten in einen geheimen Bürgerkrieg verstrickt ist.
Nun nimmt die Handlung endgültig Fahrt auf und führt uns mit einer rasanten, kuriosen und irrwitzigen Geschichte quer durch ein zunehmend entfremdetes London. Besonders das "London Eye" werden Sie bei ihrem nächsten Londonbesuch mit anderen Augen sehen. Aber bringen Sie sich bitte dringend in Sicherheit wenn Sie zwei seltsame Männer in Schuluniformen sehen - es ist zu Ihrem eigenen Wohl.

Jonathan Barnes gelingt es geschickt, sich jeder Zuordnung zu einem Genre zu entziehen - ich würde ihn irgendwo zwischen H.P. Lovecraft und Terry Pratchett ansiedeln - und an sein überragendes Debüt "Das Albtraumreich des Edward Moon" anzuknüpfen. Ein spannender, ein witziger, ein überaus lesenswerter Roman.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert 24. Mai 2009
Von Joker
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe muss ich sagen, dass ich gezögert habe es zu kaufen. Ich habe es mir dann schliesslich doch zugelegt, da mir schon das erste Buch von Jonathan Barnes gut gefallen hat.
Meine Zweifel waren jedoch völlig unbegründet. Barnes verleiht der Figur Henry Lamb eine interessante Glaubwürdigkeit; Endlich hat man mal nicht den kraftstrotzenden Held, der alles kann, sondern so gesehen einen "Niemand". Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, sind die Präfekten, die schon aus Barnes erstem Buch bekannt sind und einen sehr dunklen Humor haben.
DIe Geschichte ordnet sich glaubwürdig in die Zeit ein und ist sehr gut geschrieben worden. Hoffentlich tauchen die Dominomänner im nächsten Buch wieder auf. ;-)
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