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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Steampunk vom Feinsten!, 23. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Königreich der Lüfte: Roman (Taschenbuch)
Wie schon gesagt: Das Buch ist Steampunk! Dampfbetriebene KI's und Flugmaschinen, kombiniert mit Magie und PSI-Technologie. Herrlich! Ein bisschen erinnert es an China Miéville "Bas-Lag"-Serie; aber das soll nur ein Hinweis sein, damit man es einordnen kann, keine Wertung. Die Geschichte um die beiden Kinder Molly und Oliver beginnt vielleicht etwas zäh, aber dann kommt sie gut in fahrt und ist angefüllt mit herrlichen Figuren und skurrilen Ideen. Ich sage nur "König Dampf" oder der "Flüstermann" oder die Tradition, dem gekröntem König die Arme zu amputieren, "damit er nie wieder seine Hände nach dem Königreich ausstrecken kann". Wer das nicht versteht ... LESEN. Wer mehr auf Hardcore-SF oder High Fantasy steht, wird mit dem Buch wahrscheinlich keine Freude haben; wer sich gern in "wirklich" fremde Welten entführen lässt, sollte zugreifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verrückt ... und brilliant, 27. Juli 2011
Als Neuling auf dem Gebiet des Steampunks war ich neugierig und kam eher per Zufall zu diesem Buch. Ein glücklicher Zufall, wie ich jetzt sagen kann! Das Buch ist anders als vieles von dem, was ich bislang gelesen habe: Sicherlich zum Teil auch dem gewählten Steampunk-Universum geschuldet, überrascht Stephen Hunt den Leser immer wieder mit geschickten Wendungen in der Geschichte und aufrüttelnden Beschreibungen. Grausamkeit und Irrsinn gehören dabei genauso zu den erzählerischen Mitteln wie epische Schilderungen und verschachtelte Beziehungen zwischen den Charakteren. Als Erzählung über zwei Weisen-Kinder, die durch widrige Umstände und ein verbundenes Schicksal in einen Strudel von wilden Begebenheiten gerissen werden, führt das Buch in eine Welt in der mächtige Dampfmaschinen Intelligenz besitzen und auch die Magie all gegenwärtig ist. Zwischen den "kleinlichen" Querelen der vorkommenden Staaten, die alle nicht unterschiedlicher nicht sein können, sickert ein großes Unheil, eine Revolution besonderen Ausmaßes durch, den die beiden Weisen anscheinend nur gemeinsam und mit der Hilfe vieler Verbündeter entgegen treten können. Und hinter den beiden Sonderlingen bildet sich eine Spur aus toten Begleitern, geopferten Seelen und zerstörten Maschinenmenschen, die mäandernd zu einem längst tot gesagten Kult grausamer Insektenpriester führt. Dabei müssen die Weisen zunächst sich selber verstehen und ihre nicht alltäglichen Gaben begreifen: Was hat es mit dem Blut des Mädchens auf sich und wer ist der Schattenmann, der sich ungefragt Zugang zum Verstand des Jungen verschafft hat? Trotz dem, dass mich das Buch in seinen Bann gezogen hatte, kann ich nicht volle Punktzahl geben: etwas zu häufig überrascht S. Hunt auch mit Geschöpfen, Rassen, Geräten oder Orten, von denen der Leser noch nichts wissen kann. Sicherlich als erzählerisches Stilmittel gewählt, verwirrt er damit von Zeit zu Zeit. Dafür einen Stern Abzug. Den anderen Stern ziehe ich ab, da mich die auffällig häufigen Rechtschreibfehler in dieser Ausgabe und Übersetzung nerven! Inhaltlich ist das Buch aber zu empfehlen!
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2.0 von 5 Sternen
Große Enttäuschung, 5. Februar 2012
Das Buch habe ich mir aufgrund des guten Klappentextes und der Aufmachung gekauft und konnte die Lieferung kaum abwarten. Als es dann endlich kam, habe ich mich sofort hingesetzt und angefangen zu lesen... und wurde maßlos enttäuscht. Nach dem ersten Kapitel dachte ich, "ok, es ist erst der Anfang". In der Mitte des Buches dachte ich mir "wann fängt es endlich an mich zu fesseln?" Und als ich die letzte Seite gelesen hatte und den Buchdeckel zugeklappt habe, war ich froh, dass es endlich vorbei war. Noch nie war ich so erleichtert endlich ein Buch durchgelesen zu haben und es schnell wieder weggeben zu können. Ich habe mich richtig geärgert für sowas Geld ausgegeben zu haben. Die Story ist einfach verwirrend und man fragt sich im Laufe des Buches öfters wo der wichtige Punkt in diesem Buch ist, den man verpasst hat und man deswegen nur noch Bahnhof versteht. Einen zweiten Teil brauche ich definitiv nicht.
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