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Das Känguru-Manifest
 
 
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Das Känguru-Manifest [Taschenbuch]

Marc-Uwe Kling
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (12. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548373836
  • ISBN-13: 978-3548373836
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marc-Uwe Kling
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sehr, sehr komisch!« Jürgen von der Lippe über Die Känguru-Chroniken

»Marc-Uwe Kling ist der neue Überflieger der deutschen Kabarettszene« Süddeutsche Zeitung

»Marc-Uwe Kling beschreibt das Zusammenleben mit dem Känguru mit kurzweiliger Komik und wirft dabei einen äußerst selbstironischen Blick auf sein eigenes Künstlerdasein.« DER TAGESSPIEGEL, Anke Myrrhe, 30.08.11

»Die Abenteuer der Gebeutelten sind gerne gegen das Klischee gebürstet und wunderbar unelitär erzählt.« WESER-KURIER, Sara Sundermann, 11.09.11

»Lustig! Ganz unbedingt!« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG ONLINE; 05.10.11

Kurzbeschreibung

Sie sind wieder da – das kommunistische Känguru und der stoische Kleinkünstler! Auf der Jagd nach dem höchstverdächtigen Pinguin rasen sie durch die ganze Welt. Spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! Ein Mord, für den sich niemand interessiert! Eine Verschwörung auf niedrigster Ebene! Ein völlig abstruser Weltbeherrschungsplan! Mit Spaß, Spannung und Schnapspralinen ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Razupaltuff!, 10. August 2011
Von 
junior-soprano "Powderfinger" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Mit der Fortsetzung der Känguru-Chroniken habe ich mich so wohlgefühlt und so viel gelacht wie sonst nur bei der Max Goldt Lektüre. Goldts Texte sind zwar ausgefeilter und noch überzeugender, aber Marc-Uwe Kling ist zweifellos ein ganz großartiger Autor! Es ist kaum möglich zu viele Gags aus Das Känguru Manifest zu verraten, denn hier haben die einzelnen Kapitel mehr amüsante Ideen als bei Horst Evers ganze Bücher. So tiefsinnig wie Volker Pispers, Georg Schramm oder Hagen Rether ist Kling in diesem Buch nicht, aber er ist auch mehr Comedian denn politischer Kabarettist.

Das Känguru plant dieses Mal Größeres. Und es hat mächtige Gegenspieler gefunden. Einen neuen Nachbarn, den Scooter-hörenden Pinguin, der einer geregelten Arbeit als Vertreter für Tiefkühlkost nachgeht, den Sarrazin-Verschnitt Jörg "Haider heißt jetzt" Dwigs (sonst ändert sich nix) und das mysteriöse Ministerium für Produktivität. Das Känguru ruft einen Fight Club ins Leben, später gründet es dann als Antwort auf Facebook ein Asoziales Netzwerk (in dem man Sachen nur schlecht finden und Feinde für sich gewinnen kann) und verübt Anti-Terror Anschläge.

Im Gegensatz zum ersten Teil ist dieses Buch deutlich politischer, künstlerischer, düsterer, ab und an auch alberner als der Vorgänger. Die Einflüsse von Franz Kafka, Star Wars und Tagespolitik werden sehr amüsant verknüpft. Kein Buch für CDU-Anhänger (Club Deutscher Unternehmer) oder für Menschen die den Banker Sarrazin für seinen "Mut" bewundern, den Ausländern die Schuld am Niedergang Deutschlands zu geben.

Ich habe so viel gelacht! Etwa über die Erläuterung der Bad Banks (in der Bad Man mit seinem Assistenten Robbin the People für Unordnung sorgt), über neue Geschmacksideen für Bio-Limonade (Dragonfruit-Bärlauch) und vor allem über die Plakate der Initiative Neue Deutsche Marktwirtschaft (die in diesem Buch etwas anders heißt): ich bin nur froh im Großraumbüro, mein Schatz ist mein Arbeitsplatz. George Orwell trifft auf Comedy - ich finde das herrlich! Ebenfalls ein interessanter Gedanke von Kling: an wie vielen amerikanischen Unis wird wohl Kant vom Lehrplan gestrichen, aufgrund seines Namens? ;-) Und geradezu schmerzhaft treffend: die Studie der Initiative für mehr Produktivität, nach der über 60 % der Befragten lieber einen entfernten Verwandten statt ihrem Arbeitsplatz verlieren würden. Kapitalismuskritik und Verrohung auf den Punkt gebracht! Auch schön ist das Lebensziel einer 6-jährigen: ein lückenloser Lebenslauf. Aua. ;-)

Erfreulich, daß Marc-Uwe Kling auf Känguru 3D Tour geht und es nützliche Dinge wie die Witzig-/Nicht witzig-Stempel als Fanartikel gibt.

Bitte noch viele, viele weitere Fortsetzungen! Ich wünschte ich würde in diese WG einziehen können!

304 Seiten, Softcover, Ullstein 2011

PS: Die Weltformel enthält dieses Buch übrigens auch noch. Das Känguru ist halt genial. ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "We will rock you" - §3 des Iranischen Strafgesetzbuches ..., 16. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das Känguru-Manifest (Taschenbuch)
Ein klarer Fall für den "Witzig"-Stempel des Kängurus.

Mit dem Känguru-Manifest erscheint die Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Insgesamt ist die Serie als Trilogie geplant, wobei ich bei Marc-Uwe Kling nicht ausschließen möchte, dass die Trilogie mehr als 3 Bände enthalten wird. Wer die Chroniken schon mochte, wird das Manifest lieben.

Marc-Uwe Kling, 1982 geboren lebt in Berlin-Kreuzberg und hat Philosophie und Theaterwissenschaft studiert. Seit einigen Jahren tritt er als "Kleinkünstler" vornehmlich auf Berliner Bühnen auf. Er ist ein Meister des Poetry-Slams. Inzwischen ist er bundesweit bekannt, hat prominente Fans und auch schon einige Preise eingeheimst.

In seinem Programm lebt er mit einem Känguru zusammen, dass schnapspralinensüchtig, kommunistisch und nicht immer politisch korrekt ist. Und gerade das macht die teils absurde, bösartige und witzige Komik aus.

Zum Buch:

Nach den Känguru-Chroniken war es nicht leicht, die Geschichten noch zu übertreffen. Aber Marc-Uwe Kling hat es meiner Meinung nach geschafft. Das Buch ist zwar leicht anders; politischer, gar düsterer an manchen Stellen, aber auch absurder und alberner.

Das Känguru arbeitet weiter an der Weltformel und stellt nebenbei allerhand Unsinn an. Der neue Nachbar, der Inbegriff eines gutbürgerlichen, spießigen Pinguins treibt das Känguru zu neuen Höchstleistungen und Verschwörungstheorien.
Im Buch gibt es einige rote Fäden, die in den kurzen Geschichten immer wieder aufgegriffen werden. Dazu gehören die neue Rechtspartei "Dwiggs", das Ministerium für Produktivität, ein Fight Club, ein Asoziales Netzwerk und Anti-Terror-Anschläge.
Zitate werden komplett anderen Menschen in den Mund gelegt und erhalten so eine völlig neue (und witzige) Bedeutung. Marc-Uwe Kling spielt mit Worten und erfindet dabei neue.

Viele der kurzen Episoden führten bei mir dazu dazu, dass ich laut loslachte und anderen Menschen diese Passagen vorlesen wollte.

Der Unterschied zwischen Comedy und Kabarett ist hier fließend. Zum Teil gibt es bitterböse Kapitalismuskritik, die aber immer den Nagel auf den Kopf trifft. Das Känguru ist manchmal wirklich böse, anarchistisch und gemein. Es tut genau die Dinge, die wir gerne machen würden, uns aber nicht trauen. Dabei sind alle Geschichten immer dran am Zeitgeist, an der Schnelllebigkeit und Technikabhängigkeit unserer Zeit.
Daneben nimmt sich der "Kleinkünstler" selbst nicht so ernst und kann sich auch über die Probleme seiner eigenen Kreativität lustig machen.

In der letzten Woche hatte ich die Gelegenheit, Marc-Uwe Kling live im Berliner Mehringhof-Theater zu erleben. Es übertraf sogar noch meine hochgesteckten Erwartungen. Gehen Sie hin. Es lohnt sich.

In seinem Programm singt er einige seiner Lieder, die meist genau beobachtet und tagesaktuell sind. Auch hier kommt der Klamauk nicht zu kurz, auch wenn einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Überraschenderweise haben sich beim Live-Programm meine Sympathien vom Känguru zu Marc-Uwe Kling hin verschoben. Es kommt tatsächlich darauf an, in welchem Ton man diese Geschichten liest.

Und übrigens: das ist ein prima Buch zum Verschenken. Sie können damit nichts falsch machen.

Zur Wertung:

Originalität: *****
Charakterzeichnung: ****
Handlung: ****
Sprache: ****
Humor: *****
Gesamtwertung: 4,5 / 5
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hochunterhaltsame Satire, 17. Januar 2012
Meine ganze Familie liebt Marc-Uwe Kling, sogar unsere 11jährige Tochter, obwohl sie nun wirklich 80 Prozent der "Spitzen" nicht verstehen kann. Aber Klings Schlagabtausch mit dem Känguru - ein liebenswerter, ewig nassauernder Mitbewohner mit anarchistisch-terroristischen Tendenzen - ist einfach zu komisch. Der Humor ist schwer einzuordnen: Kling verspottet im Grunde gesellschaftliche Entwicklungen aus der Perspektive eingefleischter Kommunisten, die ihre Gesinnung im eigenen Alltag aber immer wieder selbst ad absurdum führen.

Seine Geschichten sind ausgesprochen gut durchdacht, und nehmen jenseits des zotenhaften Humors vieler Comedians immer einen gänzlichen unvorhersehbaren Verlauf. Meisterlich erweckt Kling seine Texte in Lesungen darüber hinaus selbst zum Leben. Er wechselt derart überzeugend zwischen dem Charakter des phlegmatischen Kleinstkünstlers und dem überdreht-dreisten Tonfall des Kängurus, dass man irgendwann glaubt, es handele sich tatsächlich um zwei "Personen/Tiere". Die "beiden" sind mein absolutes Dreamteam!

Fazit: Hochunterhaltsame Satire, böse und entwaffnend zugleich, bei der man häufig noch um ein bis drei Ecken denken muss.
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